Beiträge von chilipaprika

    bella, ihast du deiner KK deinen Vertretungsvertrag gemeldet? Offensichtlich hat es die LBV noch nicht gemacht. Keine Angst, es wird nachträglich geregelt.
    Da du keine neue Studienbescheinigung eingereicht hast (das war doch dein Statuswechsel, oder?) muss deine Krankenkasse dich trotzdem versichern, und irgendwo Geld holen. (Bzw: wenn deine KV deine Kontonummer hat, dann wirst du vorher auch auf dem Weg deine Beträge bezahlt haben. Wurde der selbe Betrag eingezogen? (irgendwie glaube ich, dass dein Beitrag panischer wäre, wenn die KV den richtigen Betrag für freiwillig Pflichtversicherte (? Begriff unsicher).

    Man sollte nicht auf ein Pferd setzen, machen aber leider wirklich zu viele und wundern sich dann, dass andere Menschen vor ihnen geimpft werden.

    Tja, ich setze tatsächlich nur auf ein Pferd (bzw. HA und ich schaue immer aufs Impfzentrum), irgendwie käme ich mir ein bisschen doof vor, alle Fachärzt*innen der Region, bei denen ich vielleicht mal war oder die mir sogar ganz unbekannt sind, anzurufen.
    und ja, ich weiß, dass man es vielleicht so machen soll, aber ernsthaft: einen HNO-Arzt anrufen, den ich nicht kenne und um einen Termin anbetteln?

    Ich glaube, die KuK, die "sowas" am Rande schreiben (ich gehöre dazu), wissen, bei wem sie was schreiben können.
    Ich würde NIE einem schwachen Schüler etwas "Lustiges" schreiben, was er "falsch" verstehen könnte. Einem Schüler, den ich aber seit 3 Jahren im Unterricht habe und der seit drei Jahren den SELBEN Fehler im Einleitungssatz schreibt, da erlaube ich mir durchaus was, egal ob gut oder schlecht.
    Einem Schüler, der mir eine Blume "schenkt", weil seine Klausur zu schlecht gewesen sein soll, male ich gerne eine Sonne oder eine Gießkanne dazu. Einem Schüler, der nie ein Wort sagt und plötzlich eine geniale Klausur schreibt (ohne Zweifel an der Herkunft), und mit dem ich gut klar komme (also keine Ängste um eine schlimme Pathologie), schreibe ich auch gerne einen ironischen Kommentar, ob er uns nicht im Unterricht auch an seinen sehr schlauen Ideen teilnehmen lassen könnte.

    Am liebsten male ich aber Herzchen oder Smilies mit vollem Gesicht, lachend oder Tränen, ...

    ... zumal es wirklich sehr unterschiedliche Gruppen von "Abbrecher*innen" gibt.

    1) (typisch Latein und weitere "sichere Fächer") "Ich will eine Stelle, ich schreibe mich für etwas ein, wo ich sicher was bekomme" (im Gegensatz zu Kunst und Musik kostet die Einschreibung in Mathe/Informatik/Latein... wenig Arbeit, es ist nur ein Click auf der Hochschulseite).
    Überraschung: man braucht ein bisschen Neigung für das Fach und eine Menge Arbeit. Typ 1 merkt, dass das Fach langweilig ist (und dafür zuviel Arbeit ist).

    2) (vermutlich: Naturwissenschaften/Mathe/Info) "ich war immer ganz gut in Chemie, ... hatte Physik-LK... , war der Info-Crack der Schule, ich wuppe das Fach" Auch hier zum Teil böse Überraschung. Natürlich studiert kein Mensch Mathe, der seit der 8. Klasse um die 4 kämpft. aber die wenigsten Mathe-Studis (selbstverstretend für alle Fächer) haben in der Schule für das Fach richtig gekämpft. Womöglich hatten sie sogar Pech und keinen LK (NaWis kommen nicht überall zustande..) und müssen noch mehr machen als mit einer breiteren Basis.
    Typ 2 hält sicher ein bisschen mehr durch als Typ 1, merkt aber, dass (Zitat Catelyn) "14 Stunden am Tag Mathe" nunmal viel weniger lustig ist, als das was man sich unter dem Studium vorgestellt hatte und dann sieht man, dass die Kommilitonin aus dem Zweitfach in ihrem Erstfach Deutsch / Geschchte/ EW / Politik / Erdkunde einfach viel mehr Freizeit hat und dann auch noch bessere Noten.
    Dann redet Typ 2 sich das zurecht mit "ich hab nicht genug Talent", obwohl der richtige Satz ist "ich hab nicht genug Biss".
    Und anders als zb. in den Fächern mit Latinum /alten Sprachen (fast nur noch die Religionen) ist die Aussicht auf "Bald ist es vorbei" nicht da.

    Zugegeben: ich habe auch ein Studium abgebrochen, wo ich mir eingestehen musste, dass der Aufwand und die Kraft, die ich dafür investieren musste, es mir nicht "wert" waren. Also ein bisschen Typ 2 (obwohl ich objektiv gesehen dafür auch fehlende Fähigkeiten habe. Also reale. Aber ich hätte mich für einen (unter)durchschnittlichen Abschluss auch durchringen können. Es war keine leichte Entscheidung und ich nage noch heute an dieses Gefühl des Scheiterns, auch wenn es trotzdem die richtige Entscheidung war (und es war ein Studium mit einem eindeutigen Mangel, also mehr als Physik/Informatik-Lehrer*innen)

    Ach, nicht traurig sein. Es ist vollkommen okay. Weniger Risiken -> Weniger Priorisierung. Ich finde es wirklich absolut in Ordnung und gerecht.
    Mein Beitrag bezog sich nur auf die teilweise, mediale Diskrepanz zwischen "AZ wird freigegeben und liegt überall auf der Straße rum" und "nee, ist leider nicht so".

    Jede*r kennt jemanden, der mit Geschichte/Politik doch am Ende eine Stelle bekommen hat...
    und jede*r glaubt / hofft, dass er/sie mit seinen/ihren Leistungen unter den Besten ist.

    usw...

    Ich habe letztens einen Studenten darauf aufmerksam gemacht, dass seine Fächerkombination vermutlich nicht die ist, die er denkt (zwei allgemeinbildende Fächer für BK, beides "Kurzfächer"). Er hatte tatsächlich keine Ahnung, dass er mit PK/Wi keine WiWi unterrichten darf.
    und: er kannte doch einen Lehrer an seinem BK, der das auch so hatte.

    und ich bin ehrlich: mit Einstellungsrisiken hat in meinem Studium kein Mensch gewedelt (gab es auch keine Diskussion damals), aber mit dem Korrekturaufwand. und ich hatte GAR KEINE Vorstellung, was "Korrigieren" bedeutet. Ich dachte wahrscheinlich sowas wie "aber es macht doch soviel Spass, die Sachen der SuS zu lesen und zu sehen, wieviel sie gelernt haben". Haha... zum Teufel, früheres Ich. Korrigieren ist der HORROR!
    Als ich zumindest daran gedacht habe, dass das eine Fach mich meine EInstellung kosten würde, habe ich mir schnell aus meinem Neigungsfach ein Erweiterungsfach gebastelt und da habe ich schlauerweise unter anderem auch zu einem weiteren Korrekturfach gegriffen. (aber da macht es mir auch tatsächlich doch mehr Spass).

    "Früheres Ich. Sei schlau und studier Mathe." (doofes Schulsystem, wo ich mich zwischen Deutsch und Mathe entscheiden musste).

    Naja, ein deutscher Hochschulabschluss ist kein Hintergrund! Aber keine Voraussetzung.

    Ich weiß nicht, ob es Orte gibt, wo der herkunftssprachliche Unterricht auch von festen Lehrkräften neben anderen Fächern erteilt wird. Melde dich beim Schulamt. Bei Bedarf kann es entweder sein, dass es aufs Deputat angerechnet wird, oder du einen Lehrauftrag als Nebenjob bekommst.

    ... hat aber auf der anderen Seite das Problem, das, wenn man in GE einen NC von 1,2 hat, der mögliche Referendar mit M/Ge vermutlich eher nicht zugelassen wird, denn in Mathe sind die Noten im Schnitt nunmal schlechter, als in Deutsch (das soll weder das eine noch das andere Fach bewerten).

    Es ist zwar ein Risiko, aber auch dem kann man entgegentreten.
    In NDS gibt es (gab es?) einen NC, aber auch mit einem "Schutz" für Mangelfächer. Also (ich finde leider keine aktuelle Liste der NCs, sie ist immer nur kurz bei den Zulassungsverfahren online): zu meinem Zeitpunkt wurden alle mit Physik, Informatik, Französisch Realschule, usw... zugelassen. Egal, was deren Zweitfach war. Die anderen Grenzwerte ergaben sich von dem Auffüllen mit den weiteren "freien" Bewerbungen. Jemand mit Informatik/Deutsch 3,2 war also drin, jemand mit Deutsch/Geschichte 2,0 nicht.
    Eine Sonderausnahme ist mir im Kopf geblieben: Werte und Normen (Ethik/Praktische Philosophie) hatte so wenig Ausbildungskapazität, da war der NC bei 1,4 oder so. Selbst wenn man Informatik als Zweitfach hatte.

    Man KANN steuern. Man muss nur den Mut haben, Wähler*innen zu verprellen. Nicht wie die SPD, die 2010 so empört tat "oh nein, mit uns wird es keinen NC geben, wie kann man es den armen kleinen Referendar*innen antun" und dann was weiß ich wie viele Überbuchungen in den Seminaren in Kauf nahm (2011: 10 Refis, 5 davon mit Deutsch an einer normalgroßen Schule).

    Garantien gäbe es auf beiden Seiten nicht, aber bessere Chancen, dass man eine Stelle findet.

    Wenn das Land für seinen Bedarf, ohne Überbuchung, ausbildet und die Menschen alle in ein anderes Bundesland gehen, dann fängt das Spiel von vorne an.
    Wenn man die Abwanderung verhindern will, dann muss man Garantien geben und sie müssten zweiseitig sein. Ich bin froh, dass ich keine Garantie geben musste. Ich hätte mich womöglich im Süden für bilinguale Grundschule verpflichtet, bin jetzt im relativen Norden am Gym und träume von der reinen Oberstufe.

    Stimmt, gibt es in NRW nicht. Daher kann man doch direkt am Anfang regulieren, dass nicht zu viele in den BA starten. Dann kann es auch nicht zu viele Menschen mit MEd geben. Zumal die Abbrecher- und Umorientierungsquoten ja bekannt sein sollten.

    Das geht bei einem polyvalenten Studium nicht, schließlich will der D/PK-Studi vielleicht Journalist werden und interessiert sich nicht für die Schule. Wenn du also 50 Plätze im BA hast und 30 wollten Journalist*innen werden, hast du im MEd 20 freie Plätze.

    Es ist ein Fehlverständnis vom NC: der NC sagt wenig aus, ob es viele (genug!) Plätze gibt. Es bewerben sich einfach soviele Leute, dass die Auswahlgrenze nach oben rutscht.
    Die Hochschulen kriegen 1) Geld vom Land, 2) die Vorgabe, wieviele Menschen ausgebildet werden müssen. Ohne klare Aussage, dass es 4 Musiker und 4 Physikleute sein müssen. Ein Physikstudium kostet das vierfache von einem Germanistikstudium, ein Musikstudium noch das fünffache eines Physikstudiums (Zahlen sind 15 Jahre alt, es wird sich in der Relation kaum was verändert haben). Die Hochschulen sind also in der Situation, dass sie ebenfalls - wie überall im Bildungssystem - Mängel wirtschaften. Sieht man ganz gut an einem meiner Lieblingsthemen: Erweiterungsfach. Dass die Unis überhaupt selbst entscheiden dürfen, welches Fach ein Erweiterungsfach sein darf, ist aberwitzig. und WELCHE Fächer sie dann auswählen, haha... Statt genau die Fächer zuzulassen, die überbucht werden, wie Deutsch, Geschichte, Politik, ... werden die Religionen und klassische Sprachen geöffnet. Man "macht ein Angebot", wo man sicher sein kann, dass kaum eine*r es in Anspruch nehmen wird.

    Die Deutschlehrer*innen aus dem Gymnasialbereich kannst du mit dem deutschen System nicht vermeiden: da das Bachelor im Gym-Bereich polyvalent ist, weiß man offiziell nicht, ob die Leute am ENde Lehrer*innen werden wollen oder Taxifahrer/Leiter der VHS werden. Dann müsste man eine Schranke zwischen BA und MEd machen. Ein Skandal. Das traut sich kein Land.
    Schauen wir ja selbst auf unser gemeinsames Bundesland: das Land ist so verzweifelt in seiner Wählerstimmensucherei, dass der Refzugang nicht begrenzt ist. Dass es eine gute Sache ist, kann wirklich keiner behaupten. Ich kam erst im Nachrückverfahren ins Ref (anderes Bundesland) aber ich bin froh, dass ich an meiner Refschule die einzige mit meinen Fächern war, dass das Studienseminar darauf achten konnte und dass es im Sinne meiner Ausbildung war. HIer in der Gegend habe ich Schulen gesehen, die zwar 6-zügig sind, aber 5 Deutsch-Refis bei 10-12 Refis hatten. Glaubt irgendeine*r, dass DAS eine gute Ausbildung ist? und auch hier: die Studienseminare / ZfsL verwalten den Mist vom Land.

    Aber die Studis wären die ersten, die schreien würden, wenn man zu Studienbeginn stark begrenzen würde. und würde dann der Staat mir eine Garantie geben, dass ich einen Job bekommen? Müsste ICH dem Staat (also dem jeweiligen Bundesland) eine Garantie geben, dass ich bei ihm Lehrer*in werde?

    Wobei in den 40% auch sicher die ganzen technischen und NaWi-Plätze sind, die eben nicht besetzt sind. Dafür kann ja die Politik nicht.
    Ich kann nur von meiner örtlichen Uni sprechen: sowohl einige "Hauptfächer" als auch Grundschullehramt sind hier bis zu 40% überbucht. Sprich: der jeweilige Fachbereich muss 130 Studis ausbilden mit den schon mehr als knapp kalkulieren Mitteln für 100. Weil das Zulassungsbüro mit Absagen und Schwund rechnen, den es an sich nicht gibt.
    Die Länder bilden also sicher unter Bedarf aber vermutlich nicht nur, wo man es glaubt.
    Man kann halt die Leute auch nicht dazu zwingen, ein bestimmtes Studium aufzunehmen, oder nach dessen Abschluss in dem Beruf zu arbeiten, wenn sie in Praktika merken: nichts für mich.

    hahaha :)
    Nein.
    Sie zu sprechen ist schon eine gute Voraussetzung. Die meisten Dozent*innen für herkunftssprachlichen Unterricht sind "selbstständig" und als Honorarkräfte eingestellt, da wird die Person genommen, die sich auf die Stelle bewirbt.
    Ich weiß gar nicht, ob es richtige feste Stellen in einigen Schulämtern gibt und was da die Voraussetzungen sind. Natürlich schaut man ja, dass die Person die Sprache spricht und auch pädagogische / didaktische Fähigkeiten hat. Aber es müssen definitiv nicht (immer) durch Zertifikate nachgewiesene Qualifikationen sein. Dafür kenne ich zuviele, die ihre Qualifikation "by doing" entwickelt haben (und denen ich natürlich alles gut zutraue, zumal jetzt, nach Jahren, aber rein faktisch kenne ich: einen in Russland ausgebildeten Übersetzer, der in Deutschland keinen Abschluss hat aber seit 20 Jahren Politikwissenschaft studiert, eine Ukrainerin mit Deutschstudium aus der Ukraine, die hier Deutsch (kein Lehramt) studiert (könnte mittlerweile fertig sein), einen polnischen Soziologen (Ausbildung in Deutschland, ich weiß nicht, ob er in Polen überhaupt was gemacht hat, ist als AuPair gekommen), einen türkischen Soziologen (Ausbildung in der Türkei, Anschluss in Deutschland, zu dem Zeitpunkt in irgendeinem Master in Soziologie eingeschrieben)...

    Anekdotische Evidenz aber zumindest der Nachweis, dass man KEIN Studium der Sprache haben MUSS. Oder zumindest nicht für "Bestandsleute" :D

    Wo wird das medial suggeriert? Eigentlich steht überall, dass nur die Priorisierung aufgehoben ist, aber gleichzeitig dass der Impfstoff nach wie vor knapp ist.

    In den Tagen nach der Freigabe von Astra Zeneca wurde hier in meiner Region sowohl auf WDR Aktuelle Stunde als auch in der lokalen Zeitung von jeweils einer Praxis berichtet, die bereit sei und sich freue und man könne sich bei ihnen melden, sie hätten freie Termine und so.
    Irgendwie war ich naiv und hab mich nicht "gemeldet", um 35 kilometer weiter geimpft zu werden, aber mein Hausarzt hat vermutlich eine ähnlich lange Warteschlange wie eure und mehr als eine Mail mit Bereitschaft zu AZ senden kann ich nicht (Telefon landet auf AB und ist meiner Meinung nach für wichtigere Sachen reserviert).
    und dann liest man wieder einen Bericht über einen örtlichen HNO, der soviele Dosen hatte, dass er "den ganzen Freitag" mit "dem ganzen Team" nur geimpft habe und das mache er auch bald wieder. Man solle sich in der Praxis melden (Spoiler: Nummer ist ein AB, nie einen Rückruf erhalten). Woher soll er denn soviele Dosen haben? Oder haben sie sich gegenseitig geimpft und haben dann freigemacht? Nicht zum Verstehen, solche Berichte.

    (und ja, ich bin nicht doof, ich lese die anderen Berichte und weiß, dass der Impfstoff knapp ist. Weswegen ich eben auch nicht begeistert bin, wenn Verträge abgesagt werden, neue Berechtigungsgruppen dazu kommen und ich gefühlt noch mehr nach hinten rutsche. Aber es wird gut und die Herdimmunität ist auch gut für mich, ...

    Nur weil das System doof ist, kann man es nicht kritisieren oder das Handeln von Menschen im System kritisieren.
    und es sollte wirklich jedem, der sich bewirbt, klar sein, dass an der Grundschule das jeweilige Fach "egal" ist. Am Ende macht man eh fast alles.

    und ja, ich wäre für ein weiterbildendes Konzept / Referendariat und dann Bewerbung mit den anderen Refis. Also, wenn es schon ein Notkonzept sein soll. Idealerweise erkennt man einfach Schnepfilein die Englisch-Module an (wovon ich nicht man ausgehe) und sie macht die anderen Module eines Grundschulstudiums.
    Oder man denkt ein bisschen um in Deutschland und führt "Weiterbildungsmaster Lehramt", auf die sich alle ohne Lehramt aber abgeleitete Fächer (gerne "großzügig" und kompetenzorientiert, ich halte nichts von diesem ECTS-Rumgerechne, nur weil der Kurs woanders anders hieß) bewerben dürfen, und in dem man zb die Basis für den Alltag als Grundschullehrkraft lernt. Also Alphabetisierung, Leseförderung, Grammatikvermittlung, Rechenwege und so ... Sowas wie ein Riesenzertifikatskurs. Jemandem, der zb. ein Mathe-Diplom, ein Master in Geschichte/Latein hat, darf ich zutrauen, wissenschaftlich zu arbeiten und im Schnelldurchgang das zu lernen, was kleine Erstis langsam an der Uni im 1. Jahr Bachelor gelernt haben. Es gibt genug Länder auf dieser Welt, die genau so ein System haben, es muss nicht allein "learning by doing" sein.

    Dann gibt es unterschiedliche Angebote. Sorry, will es nicht so stehen lassen und ich halte die Personen, von denen ich gerade schreibe, für professionell und natürlich haben sie nicht die Hälfte der Tage geschwänzt. Von meiner örtlichen Lage kann es sein, dass sie genau auch bei der dapf waren, das weiß ich nicht. Ich glaube aber auch, dass ich vor einigen Jahren Angebote gesehen hatte, die am Ende auf die SLQ / als SLQ angerechnet werden können.
    Ich rede also ausdrücklich nicht vom "Blockangebot" der Bezirksregierung, an dem man selbstverständlich ganz oder gar nicht teilnimmt. Ich sprach von Angeboten, die nach dessen Abschluss auch "als SLQ" anerkannt werden (das ist zum Beispiel für einige Studiengänge der Fall oder für das Sammeln von Bausteinen bei der dapf usw...) Das sind halt unterschiedliche Wege.
    Wenn du aber einem Platz direkt für die ganze SLQ bekommst, umso besser.

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