@Lehramtsstudent: Es ist okay, dass du vermutlich keine Ahnung und Berührungspunkte mit der Thematik hattest, aber überleg mal:
ja, ein Gehörloser ist in der LAGE, Laute von sich zu geben (schreien, weinen, körperliche Reaktionen, bzw. wenn der Mund halt offen ist). Wenn man sich aber nicht hört UND noch nie gehört hat (weder sich noch etwas Anderes), kann man keine Laute "nachproduzieren". Da die Zeiten zum Glück vorbei sind, in denen man 1) die Gebärdensprache verbot und 2) die Kids stundenlang körperlich folterte (kann man nicht anders nennen), damit sie doch verstehen, dass die Zunge tiefer sitzen muss, um einen anderen Laut zu machen (etc...), hat DIESES Kind keinen Bezug zur Lautsprache. Mit einem Restgehör, einem Hörgerät, und / oder einer lautsprachlich orientierten Erziehung (zum Beispiel wegen Familie und Restgehör), dann kann man vielleicht (je nach Gehörrest) Laute von sich geben. Wer aber schon mit Gehörlosen gesprochen hat (nicht Schwerhörigen), weiß, dass es wirklich wirklich schwer verständlich ist. Warum also das für eine Fremdsprache machen, die man nicht braucht. Die schriftliche Kommunikation reicht völlig aus.
Beiträge von chilipaprika
-
-
Überschneidung der Beiträge, Danke Flixe, ich bin am Handy und du formulierst meinen Frust sachlicher
-
Klar, Menschen, die sich NICHT hören können, dazu zwingen. / veranlassen, zu sprechen... aus der Zeit sind wir (eigentlich) lange raus. Google mal nach dem Stichwort Audismus. Schliesslich muss er ja auch nicht auf Deutsch sprechen (bitte bitte!). Einem gehörLOSEN Schüler oder nur schwerhörigen Schüler einem Hörverstehentest zu unterwerfen, darauf können wirklich nur voll gesunde Ministerialbeamte kommen.
Der querschnittsgelähmte Schüler könnte ja auch anhand der Armkraft die 100 Meter Sprint zurücklegen... und wenn der Blinde sich ein bisschen anstrengt, kann er ja auch ohne Braille schreiben, oder?
-
OT: ich hatte unter den Abiturient*innen (eigentlich nur Mädels) in den letzten Jahren welche, die Sonderpädagogik, eher Sonderschullehramt studieren wollen. Sie kommen oft aus dem Pädagogik LK kombiniert mit (neben einer Grundempathie) viel Erfahrung im Kind- und Jugendsport. In der Regel mit dazwischen geschaltetem FSJ an einer Förderschule.
Die 2 Mädels von diesem Jahr 😍😍😍.. gut, erster LK, man sieht es anders.
Ich _glaube_, dass die Tatsache, dass sie schon Ahnung von einigen Entwicklungstheorien haben, es attraktiv macht. Sie haben (theoretisch!) gelernt, wie etwas funktioniert, nicht funktioniert und gefördert werden kann.
-
Da die DGS / Gebärdensprachen mittlerweile auch offiziell im GERS drin sind, alles modalitätsübergreifend, müsste man eben das Niveau C1/C2 gut belegen können. Ich hab noch vor Kurzem einen Beitrag dazu von Prof. Rathmann (Deaf Studies HU Berlin) gesehen. Dozent*innen werden dazu fortgebildet.
-
Ich habe leider keine Antwort, bin aber über diese Vorgaben schokiert.
Müssen in BaWü die körperlich behinderten Schüler*innen im Rollstuhl für deren Abschluss auch einen Sprint laufen?
-
Das ist tatsächlich eine der aktuellen Baustellen. 1) herauskriegen, ob es geht. 2) wäre ein späterer Zurückwechseln möglich?
Dafür will ich unbedingt hospitieren... doofes Corona, es war ja fest geplant... (aber noch nicht angefragt, 3 Monate im Voraus)
Da ich wegen meiner Fächerkombi nicht an jeden BK kann und will, kommen mehr oder weniger nur 2-3 BKs in Frage. Da ich keine Flugzeugtechnik oder ähnliche Mangelfächer habe, sowieso nur allgemeinbildende Fächer und meine örtliche Uni mein „Wunsch-BK-Fach“ nicht anbietet, kein gerader Weg... aber gut, mein Lebenslauf ist eh nicht sooo gerade

-
Du bist ja in NRW... mal über eine Versetzung an ein Weiterbildungskolleg nachgedacht? Kann ich nur empfehlen, ich verstehe deine Sek1-Aversion sehr gut.
Wenn sie nicht so weit weg wären (oder in anderweitiger Trägerschaft...)
Von Aversion würde ich (noch?) nicht sprechen aber ich merke: DAS macht mich nicht glücklich (bzw zunehmend: unglücklich)
-
nein, man kann natürlich alles unterrichten (und die Sek1-Kolleg*innen ebenfalls), und: die allermeisten Fächer werden entweder gar nicht differenziert oder nur in einigen Jahrgängen (KGS ist nicht IGS)
-
wenn es nicht an Susanneas Grund liegt: versuche es so, dass du ein Screenshot machst und das Bild druckst: dann liegt es vielleicht an einer Sperre im Dokument. Man kann es (manchmal) umgehen, indem man das Dokument in einem pdf-Drucker druckt (eine (ggf. neue) PDF-Datei produziert und es dann druckt.
-
Das Angebot einer solchen Bestellung wird es aber sicher nur einmal geben... Wlan kommt vll nächstes Jahr in die Räume (Digitalpakt, Digitalisierung..)
-
aber die Träger haben dadurch keine Kosten?
-
Vertretungslehrer und Referendare sind ja von der Dienstgerätregelung ausgenommen?, auch wenn sie Vollzeit arbeiten...
-
. Der zweite Ausfall war eine Schülerin mit übervorsichtigen (religiös bedingten) Eltern, die einfach morgens nicht zum Bus kam. Auch bei ihr hat die VS gezahlt.
Und du findest das gut?
Die RRV ist in dem Fall so ‚günstig‘ (ich weiss, dass die Argumentation bald kommt, dass es sich um Kleckerbeträge handelt), nur weil wir Massen an SuS versichern. Und es ist okay, weil jeder ein Risiko hat.
Wenn aber ‚jemand einfach so nicht zum Bus kommt‘, dann soll er bitte sich selbst drum kümmern.
-
... sagt die unerfahrene, unausgebildete Bewerberin auf eine Vertretungsstelle. Die verstaubten Lehrkräfte haben die Erfahrung... und vielleicht die Zeit und Kraft, einen zu unterstützen.
-
Natürlich muss man keine Reiserücktrittsversicherung haben. Aber es sichert individuelle Risiken ab. Das halte ich nicht für abwegig. Spätestens nach meiner ersten geplatzten Reise habe ich eine (dauerhaft) abgeschlossen. und ich reise nie über einen Reiseveranstaltet. Aber wie gesagt: wir empfehlen einfach den Abschluss. und aus "moralischen" Gründen (aber eigentlich weiß ich nicht, warum wir traditionell keine Gruppenversicherung haben, also jenseits der Regeln für Nicht-Versetzung und so weiter) wäre ich nicht dafür, dass die 90% der Schüler*innen, die mit 99% Wahrscheinlichkeit fahren werden, für diejenigen aufkommen, die mit 90% nicht fahren werden. (Wäre nebenbei interessant zu wissen, ob das Amt eine RRV hat. Unsere Ausfälle der letzten Jahre hatten immer eine eigene RRV oder die Fahrt war vom Arbeitsamt finanziert)
-
Nachfrage: "nett", okay (naja), aber "alt"? Warum spielt es eine Rolle?
-
Eigentlich muss eine Reiserücktrittsversicherung durch den Organisator/Veranstalter mitgebucht werden.
meinst du mit "muss" auch "muss"? Hast du eine Quelle dafür?
Wir weisen darauf hin, eine abzuschließen. Die "Versicherung" von Unternehmen greifen manchmal nur bei solchen Fällen wie Nicht-Versetzung (Anpassung der Zahlen zum Jahresende, ..).
Eigentlich könnte genauso argumentiert werden, dass viele Familien eine RRV haben (müssten) und es also doppelte Kosten sind. Wenn ich mir angucke, wie hoch zum Teil die Fehlquote ist, dann bin ich froh, dass wir nicht auch noch dafür aufkommen. -
Jeder Arbeitnehmer hat andere Voraussetzungen. Wenn mein Mann in Quarantäne muss (oder ähnlich), schaltet er die VPN-Verbindung und macht Home Office. Bei Verwaltungsstellen ähnlich: Home Office.
Wenn der Busfahrer oder Zugschaffner in Quarantäne ist, ist ja klar, dass er seinen Zug nicht nach Hause nimmt. Weil er es gar nicht KANN.
Beim Lehrer ist es aber so, dass es rein technisch möglich (und sinnvoll) ist, dass er weiterhin seine Klasse betreut, nur kann er halt nicht vor Ort sein.Natürlich wäre es besser, wenn man dafür eine Vertretungsreserve hätte, hat man aber nicht. Schon nicht mal in normalen Zeiten.
Es klingt doof, aber man kann sich nicht nur die Vorteile raussuchen. Die Techniker in der Firma meines Mannes mussten schon in Mai ihre ganzen Überstunden abbauen, 2/3 des Jahresurlaubs aufbrauchen, dann die maximal zulässigen Minusstunden und seitdem sind sie in Kurzarbeit. 100% für alle Techniker. Keine Aufträge, kein Geld. ("Aus Solidarität" macht übrigens die ganze Firma Kurzarbeit, mein Mann hat gerade 30-50% Kurzarbeit, obwohl er in der Personalabteilung besagte Leute betreut und also genug zu tun hat).
Entweder ist unser Job aufgrund von Corona nicht machbar / existent -> Schulschließung = Kurzarbeit, (ich weiß, Beamte, blabla, es ist ein Bild), oder wir haben in den Schulschließungen eben die Möglichkeit gehabt, so gut es geht (so schwer es war) weiter zu unterrichten. Weiter Gehalt = weiter Arbeit. -
zwischen "Schulgebäude betreten" und "arbeiten" ist aber ein Unterschied, und genau diese Lücke ist zur Zeit ein Riesenproblem (vgl. Threads zu Schwangerschaften)
Werbung