Ich hoffe sehr, dass kein*e Schwimmlehrer*in dieser Welt je ein Kind schubst oder zwingt.
Ich behaupte mal, dass ich gar nicht so schlecht schwimme (mal sehen, wie es nach gefühlt ein Jahr Lockdown sein wird, auch ein tragisches Thema für alle Schwimmanfänger 2020...), vom "3er" springe ich nur alle 2-3 Jahren, wenn ich den Rettungsschwimmer aktualisiere. und dafür muss ich extra zu einem anderen Schwimmbad fahren.
Es mangelt an Schwimmunterricht. Die Schwimmbäder sind marode, alle Verbände bemängeln den ausfallenden Schwimmunterricht und du glaubst, dass die paar Pädagog*innen, die das Glück / die Bürde haben, vielen Kindern und Jugendlichen das Schwimmen "attraktiv" zu machen (wieviele Jugendliche können heutzutage kaum schwimmen oder zumindest nicht die 25 Meter einer Bahn, ohne wie ein Hund auszusehen oder gar abzusaufen...?), sich dann denken, "ach, Quatsch, zurück in die 50er, ich schmeiß einfach Jason aus dem 3er, er wird dann die Erleuchtung haben, wie cool es ist".
Und: les dir mal bitte in pädagogische Psychologie (oder Empathie) ein: vielleicht meldet sich jemand erst zur Stunde, weil er dachte, er schafft es, so unter Druck, wollte sich nicht outen, usw..