Beiträge von chilipaprika

    Ich glaub, ich versteh's nicht... Die Kollegen kriegen Minusstunden, weil die Referendare Stunden brauchen, soweit klar...Dann ist das Ref rum, die jetzt ehemaligen Referendare brauchen MEHR Stunden, und die anderen Kollegen bekommen was draufgepackt?

    Ich interessiere mich nicht für die Refs / dann examinierten Refs, sondern für die Stammkollegen.
    Refs im BdU = 50 Stunden für die Refs -> das Stammkollegium gibt ca. 50 Stunden ab (= Minusstunden für die jeweiligen Kollegen).
    Refs raus aus dem BdU = die Stunden müssen wieder von den normalen Kollegen gehalten werden.
    Da sie aber Minusstunden angesammelt haben, kann man sie schön mit mehr Stunden belasten, als sie offiziell haben. Schließlich ist der Bedarf da und die Stunden wurden im Halbjahr davor (oder noch davor) bezahlt.
    und so einen Luxus wie beim Frosch wird es wohl selten geben.
    chili

    Versteh ich das richtig, dass Ihr dank der Referendare letztendlich zu viele Lehrer habt? Wie wäre es denn dann mit Doppelbelegung, die man offiziell als angeleiteten Unterricht deklariert? Könnte vielleicht den ein oder anderen Kollegen etwas entlasten, wenn bspw. jede zweite Stunde der Referendar hält.

    Ich empfinde es zwar nicht unbedingt als Entlastung, mich ständig mit dem Referendar abzusprechen (sehe ich ja im Ausbildungsunterricht), aber ja, das ist eine Möglichkeit. Machen das tatsächlich viele Schulen?


    Zitat


    Das Problem, dass die Refs mitten im Halbjahr fertig werden, haben wir auch. Wir lösen das meistens so, dass sie direkt zu beginn ihres letzten Ref-Halbjahres schonmal mit allem, was über die Ref-Pflichtstunden rausgeht, vorsorglich in die Nachmittagsstunden geplant werden. Die entfallen dann, solange sie noch nicht fertig sind. Wen ihr Deputat dann nach dem Examen auf die vollen 24 Stunden steigt, werden die gehalten.
    Das führt dann für die zwar zu VÖLLIG besch... Stundenplänen, aber es sind ja zum Glück nur 3 Monate inklusive mindestens einmal Ferien.

    Das ist gar nicht so ein Problem. Es ist ja das umgekehrte Problem vom Einstieg. Einige KollegInnen wurden krass in den Unterhang gezogen und am Ende des Refs bekommen (diese oder andere) KollegInnen dann plötzlich ganz viele Stunden draufgepackt.

    Wie gesagt: unsere Referendare bekommen in diesem Durchgang fast alle keine 9 Stunden, wir hatten schon mal den Fall (allerdings nie so krass viel weniger Stunden, sondern eher 8 statt 9 Stunden), die Referendare meinten, dass einige andere Schulen ähnlich wenig Stunden gegeben hätten, es sei zur Zeit ein generelles Problem. Insbesondere in Fächern wie Deutsch und Geschichte zum Beispiel..


    Bei uns wird nach Kräften versucht, diese Effekte so klein wie möglich zu halten.

    Das würde man vermutlich auch in meiner Schule sagen. Aber ab wann darf man sich wehren, wenn diese Effekte nicht mehr klein sind?

    und ja, ich weiß, dass die Schulen leider nur das ausbügeln müssen, was oben nicht sinnvoll zu Ende gedacht wird. Wir sind zum Glück eine der Schulen außerhalb des Zentrums / der Unistadt, die Schulleitung hat sich auch für den Weg entschieden, dass einige Refs nur 5-6 Stunden BdU bekommen, aber trotzdem ...

    Hallo!
    Die Referendare übernehmen "bedarfsdeckenden Unterricht" in Höhe von bis 9 Stunden pro Halbjahr, für eine Zeit von 12 Monaten. Die Stunden werden "netterweise" auf unsere Stellenberechnung angerechnet. Bei uns an der Schule (ca. 60-70 KollegInnen, ca. 40 Vollzeitstellen) müssen um die 50 Stunden an die Referendare gegeben werden.
    Dadurch ergeben sich halbjahresweise große Plus- und Minus-Verschiebungen. Da die Referendare leider nicht eine gleichmäßige Fächerverteilung mitbringen, sind einige KollegInnen mehr davon betroffen als andere. (Womöglich liegt die einseitige Belastung einzelner KollegInnen an einem nicht besonders fähigen Management, aber trotzdem: die meisten Reffis haben nunmal nicht Chemie / Info)
    Eigentlich muss Über- und Unterhangstunden über 2 (Jahres)Stunden zugestimmt werden. Ist es hier anders? Also nach dem Motto "dienstliche Gründe"?
    Über Erfahrungen aus NRW und mögliche Lösungswege würde ich mich sehr freuen
    Chili

    es gibte Fortbildungen, sie werden aber nicht jedes Jahr in jedem Bezirk angeboten. Solche "große" Fortbildungen werden oft so gegen März veröffentlicht, Anmeldungen nicht so spät danach, Fortbildung im Schuljahr darauf. Bedingung dafür ist in der Regel (auch für Beratungslehrer) eine feste Anstellung und das Okay der Schulleitung bzw. die Anmeldung durch die Schulleitung.

    Danke!
    Ich sage es mal so. Ich weiß noch nicht, ob meine Schulleitung damit einverstanden ist, wüsste aber nicht, warum er dagegen wäre, da ich eh nicht mehr Stunden bekomme (mir ist klar, dass er Gründe dafür haben kann, aber...). Da er allerdings echt frisch auf dem Posten ist, sagt er oft, dass er nachfragen muss, ob es geht und so kann ich sagen, dass ich _weiss_, dass es grundsätzlich gehen kann, man könne es also probieren.
    Chili

    Hallo!
    Angenommen: ich möchte („grundlos“) sofort reduzieren UND mein Schulleiter braucht mich zufällig genau diese Stundenzahl zum Halbjahr also jetzt, kann ich zu Februar / zum 2. Halbjahr (in ein paar Tagen) Teilzeit beantragen?
    Macht das die Bezirksregierung mit oder geht es nur über den Ausgleich im nächsten Halbjahr?
    Ich kenne die Fristen, ich will nur wissen, ob es theoretisch ginge, wenn beide Seiten einverstanden sind.

    Danke im Voraus!
    Chili

    Ich weiß nicht / glaube nicht, dass DER Stundenplan das größere Problem ist. Ich sehe es zwar leicht anders als der Frosch, die ADO sieht es zwar so, bedenkt aber höchstwahrscheinlich nicht die Problematik einer Tages- UND Abendschule mit Samstagsunterricht.

    ALLERDINGS: sorry, aber ihr habt an deiner Schule ein Problem.
    1) Wo / Wie ist euer Vertretungskonzept?
    -> Wenn es eins gibt, sieht er garantiert nicht vor, dass du am Vortag angerufen werden kannst, dass du außerhalb deines Stundenplans MIT zusätzlicher Lücke nach der Vertretung geholt werden kannst, wenn es nicht ausgerechnet dein Wunsch ist, weil es deine eigene Klasse ist.
    -> Wenn das Konzept sowas nicht abdeckt: ab zum Lehrerrat oder wenn er sich sperrt (ja, mein Lehrerrat ist auch eher grünkohl- und grillorientiert als sowass...), dann den TOP auf die Tagesordnung der nächsten Konferenz setzen lassen. Du bist sicher nicht der Einzige, der ein Problem damit hat, JEDERZEIT und SPONTAN eingesetzt werden zu können.
    -> Wenn es kein Konzept gibt: es wird Zeit, eins zu machen.

    2) Mit den anderen Kolleg*innen zusammentun.
    -> Du bist sicher nicht der einzige, der mit einer solchen Situation unzufrieden bin (ich spreche NICHT davon, dass du deinen Stundenplan 2 Jahre im Voraus möchtest, da bist du womöglich der Einzige (ich wäre auch mit dir dabei, aber ich bin sehr gelassener geworden), sondern davon, dass ihr ständig rumspringen müsst.
    -> Wenn du der Einzige bist: ALLES dokumentieren. Jede einzelne "Spontanvertretung 2 Stunden vor dem normalen Arbeitsbeginn mit anschließender Freistunde. Alle Stunden (sorry, ich würde da 2 Vertertungsstunden abrechnen) abrechnen, bei der Bezirksregierung nachfragen, und dich von außerhalb (PR oder Verband) beraten lassen, es klingt nach Mobbing.

    3) Wenn DAS geklärt ist, dann ist der nächste Schritt einer Abmachung, welche KollegInnen langfristig bestimmte Abende / halbe Tage grundsätzlich blocken dürfen, kein großer.

    generell: in einen Verband eintreten, Musterklage anstreben. Ja, ihr seid keine große Gruppe, die Lehrkräfte an solchen Schulformen. Aber ihr müsst halt euch zeigen. Die Verbände haben euch womöglich nicht auf dem Schirm. Oder, wie so oft: wo kein Kläger, kein Grund etwas zu ändern.

    Stehe für dich ein, aber arbeite zielführend. Luft rauslassen und sich im Forum abreagieren, kann ich absolut nachvollziehen. Mache ich jeden Abend beim Gassigang. Mann und Hund wissen super Bescheid, was alles in meiner Schule schief läuft. Aber etwas verändern können sie (und wir im Forum) nicht. Also: ab zu den Stellen / Schrauben, die was können.

    chili

    Seien wir mal ehrlich:
    Wenn ein Stundenplaner / eine Schule (als System) in der Lage ist, für 5 Alleinerziehende im Kollegium alle Abende und alle 1. Stunden freizublocken, für den Kollegen mit kleinen Kindern möglichst wenig 1. Stunden zu geben, für den Kollegen im Stadtrat den Mittwoch Nachmittag freizuhalten, für die Kollegen mit Pflegefall den einen oder anderen Abend freizublocken, für den Kollegen im Zertifikatskurs den einen Tag, für den Kollegen im Personalrat den anderen... (alles Fälle mit rechtlicher/ moralischer Absicherung...)

    ... dann kann man auch EINEN Abend freiblocken, wenn der Kollege dafür bereit ist, an ALLEN ANDEREN Abenden / Vormittagen / Nachmittagen samt samstags da zu sein.
    Bei einer solchen Schule mit solchen Einsatzzeiten hielt / hielte ich es sogar für absolut normal, dass jeder Kollege 1-2 halbe Tage (der Tag hat in dem Fall 3 halbe Tage) komplett blocken kann.

    1) vorausgesetzt es handelt sich nicht um einen 5-Menschen-Kollegium (ist aber bei einer solchen Schule klar)
    2) vorausgesetzt der/die KollegIn blockiert nicht Montag, Freitag und Samstag (ja, die gibt es.)
    3) vorausgesetzt, man macht es quasi transparent und als Teil der Schulkultur und lässt alle die Konsequenzen nachvollziehen.
    Beispiel: (ich bin aber an einer Schule mit "nur" 10 halbe Tage und nicht 17, aber nur als Beispiel) ich bin aufgrund meiner Fächer grundsätzlich fast ausschliesslich in "Kopplungen" (2. Fremdsprachen alle parallel) bzw. Oberstufenschienen, die super unflexibel sind. WENN (!) ich Anspruch auf einen freien Tag hätte, wäre es logisch, dass ich mich mit meinen Kolleginnen abspreche. Die eine ist nämlich im Personalrat und hat also einen bestimmten Tag in der Woche immer unterrichtsfrei, die andere ist Teilzeitbeschäftigte und hat auch einen freien Tag. Wenn wir alle drei unterschiedliche Tage wählen, dann haben an den 2 anderen Tagen 16 Stunden "2. Fremdsprache" zu verpacken. Rein theoretisch möglich aber nicht sinnvoll.
    MIR (und meiner Teilzeitkollegin) ist es aber egal, WELCHER Tag frei ist. Die Tatsache, dass ich es aber im Vorfeld wüsste und also Arzttermine, aber auch vll einen regelmäßigen Yogakurs belegen könnte, würde tatsächlich sehr zu meiner Zufriedenheit im Alltag beitragen. Ich wüsste, dass ich mich darauf verlassen kann.

    Allerdings verstehe ich, dass viele Schulen sowas nicht machen / anbieten. Ich merke immer, wenn die Stundenpläne kommen, wie einigen KollegInnen zwar "alle Wünsche" erfüllt worden sind (keine 1. Stunde, kein Nachmittagsunterricht, ein freier Tag), sie sich aber dann noch beschweren, dass sie an einem Tag für 2 Stunden zur Schule kommen müssen. Wenn man aber nur eine vierstündige 2. Fremdsprache unterrichtet, kann man halt nicht alles auf 2 Tage packen. Dafür muss man Verständnis haben. Meiner Meinung nach.

    Plattyplus, noch mal die Frage: warst du denn überhaupt beim Stundenplaner / Schulleitung und hast gefragt, inwiefern es möglich wäre, gegen Bereitschaft und Entgegenkommen deinerseits EINEN freien Abend zu blockieren, weil du dich ja ehrenamtlich engagierst?

    chili

    Der Ausgleichtag gilt für die SchülerInnen. Deswegen machen wir am Samstag Tag der offenen Tür Unterricht nach Plan des Ausgleichstags. Weil wir den Zeugnistag nehmen, machen wir da Unterricht nur 3 Stunden, der Rest ist halt ‚Engagement nach Dienstpflicht‘, es versteht sich von selbst, dass wir alle von 8 bis 13 uhr da sind.

    Verstehe ich es richtig, dass du EINEN Abend, sprich einen halben Tag von 15 (Vor/Nachmittag/Abend) blockieren willst und sonst ziemlich genügsam bist und nicht unbedingt darauf pochst 2 freie Tage zu haben und nur bestimmte Klassen?

    Engagement im Sportverein wird ja nicht vom Gesetz wie politische Ämter gewertet, ich kann mir trotzdem gut vorstellen, dass ein nettes kleines Gespräch mit Schulleitung und/oder Stundenplaner helfen könnte.
    Einfach darstellen und fragen. Kostet nix.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass es nicht geht. Und dann bleibt halt dieser eine Abend für dich auf ewig blockiert. Ist ja noch einfacher als an einer normalen Tagesganztagsschule.

    Chili

    Ich frage mich wann die Schulträger eigentlich die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen.

    Auf welche Toilette/Dusche geht eigentlich ein Mann, der sich zu einer Frau umoperiert hat?
    Ist eine ernstgemeinte Frage. Gibt es da Regelungen? Oder könnten Frauen, die sich da unwohl fühlen, dagegen vorgehen.

    Ich finde da kommen noch einige ganz andere Herausforderungen als bloß mal schnell irgendwelche Bezeichnungen ändern auf uns zu.

    wir haben im /neben dem Lehrerzimmer Männertoiletten, Frauentoiletten und eine barrierefreie Toilette.
    Unglaublich aber wahr: es gehen dort sowohl Männer als auch Frauen hin.
    Der Waschbecken ist zwar drin, aber ansonsten: weder der Mann noch die Frau hätten Probleme, wenn eine Frau oder Mann sich die Hände gleichzeitig wäscht.

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