Beiträge von chilipaprika

    Was ist falsch an meiner Frage?
    Wärst du nicht (zufällig) Lehrkraft, bist du nicht schreibberechtigt. Es ist halt eine Regel. Und ehrlich gesagt: Ich habe dich eben nicht sofort angeschrieben und gesperrt, sondern gedacht, mal sehen, vielleicht ergibt sich das.

    Ich weiß nicht, ob du meinen 2. Satz falsch verstehst. Ich stelle nicht in Frage, dass er promotionswürdig und -fähig ist. Ich frage mich, ob ich möchte, dass mein Mann irgendwo für mich nachfragt, wie ich mein Leben gestalten kann.
    Es ist sicher nett gemeint und womöglich hast du gerade Ferien und er eine Prüfungsphase, aber die Frage ist nicht eilig und müsste ich für meinen Partner nachfragen, würde ich mich fragen, ob seine Motivation, mitzukommen, hoch genug ist.
    In ein Land für jemanden anderen ziehen, ist keine einfache Sache und die Abhängigkeitsverhältnisse sind für eine Beziehung belastend. Gut, in der Schweiz hat man nicht wie woanders vielleicht Sprachprobleme, aber es sollte ja seine Aufgabe sein, nachzufragen (denn dein Fragenkatalog zeigt: du hast schon eine Menge rausgefunden und fragst sehr viel und gezielt nach. Nicht nur ausloten, ob hier jemand wäre, auf den du deinen Partner verweisen könntest.

    Nichts für ungut,

    die überhebliche typisch deutsche Chili

    Die französische Botschaft hat meine Ehe anerkannt und eingetragen!!
    Ich muss zwar noch klären, ob der "Nutzungs-"Name tatsächlich nicht auf die Dokumente hinkommt, aber es scheint so richtig zu sein und ich bleibe doch ein klein bisschen mit meiner doppelten Persönlichkeit versehen.

    In der Organisationssoziologie /Arbeits- und Organisationspsychologie (ich gehe davon aus, dass die Arbeit in A&O-Psychologie geschrieben wird) versteht man unter Organisation tatsächlich die einzelne Schule. Ich gehe also davon aus, dass es so gemeint ist (was bei den Fragen auch Sinn ergibt: Was macht mein Chef, dass es mir gut geht? Nur: Mein Chef KANN kaum was machen, weil das institutionell engmaschig geregelt ist. Das ist die Krux an der ganzen Sache.

    (und lässt ganz viel Entwicklungspotenzial offen: wie könnten die Rahmenbedingungen geändert werden, dass die einzelne Dienststelle Handlungsmöglichkeiten hat. Insofern ein spannendes Feld. Aber da wäre eine Fallstudie sicher ergiebiger (Ich weiß aber, dass man sie im Schulsystem nicht kriegt))

    mmm...
    Das Ganze sieht ein bisschen dahingeklatscht aus, wenn ich so ehrlich bin.
    Die ersten Fragen sind mit eigener Eingabe, am Ende hast du es doch hinkriegt, eine Skala zu basteln.
    Zum Teil sind die Titel nicht an der richtigen Stelle.

    Und jetzt inhaltlich:
    Nur zwei Geschlechter und Antwortspflicht?
    Es kommen gleich die ersten Beiträge zu den Schulformen, da sollte man sich als Fachfremde*r ein bisschen informieren.
    Vielleicht unterschätze ich hier viele Lehrkräfte, aber ein kleiner Satz darüber, was eine Organisation ist, wäre hilfreich gewesen. Insbesondere, wenn es am Ende auch um den "besten Arbeitgeber" geht, ist es halt schwierig, weil wir Lehrkräfte unsere Organisation (einzelne Schule) anders als die Institution eben wenig beeinflussen können. Die Rahmenbedingungen hängen aber sowohl von der Organisation als auch von der Institution ab.
    Ich vermute, es wurde ein standardisierter Fragebogen benutzt (logisch und selbstverständlich), aber ein paar sprachliche Anpassungen (und Erklärungen) wären sicher hilfreich gewesen.

    bist du jetzt gerade agressiv?
    Es war eine Frage. und ja, ich weiß ,dass Grundschullehrkräfte alles unterrichten und trotzdem weiß ich, dass es 1) auch Lehrkräfte gibt, die nur ein spezielles Fach unterrichten, 2) dies besonders auf abgeordnete Lehrkräfte zutreffen mag.
    Wir haben auch noch genug Leute, denen das im Vorfeld einer PE zum Beispiel zuggeriert wird, also gibt es ganz sicher mehr solche Schulen.

    Ich bin nur schockiert!
    Ich hoffe, wir lesen irgendwann deinen Fall in der Presse als Erfolg gegen die Willkür vom Dienstherr, der seiner Fürsorgepflicht nicht nachkommt. (Natürlich hoffe ich, dass es für dich auch auf diplomatischem Wege gut ausgeht).

    Aber eyh, ich frage mich, ob die Mail (schriftlich!) nicht für dich sehr hilfreich sein kann (wird).

    die Frage ist aber, WAS die Erwartungen sind.
    Gutes Beispiel mit dem Heft-/Mappeneinsammeln.

    Ehrlich: mache ich nicht. Es ist mir sowas von egal. (bin aber nur einmal unter der 9. Klasse im "Nebenfach" gewesen.)
    und ich habe mehr als genug zu tun. Für die Zeit mache ich lieber einen Kurztest über die letzten Stunden zur Validierung bzw. Unterstützung der SoMi-Noten.
    Ich habe glaube ich nie mehr als eine Lerngruppe "Nebenfach Sek1" gehabt. Das heißt: sie leiden unter meinem Workload der "Hauptfächer".

    Mein Fachkollege mit nur "Nebenfächern" (und auch in der Oberstufe wenn überhaupt nur 2-5 Klausuren pro Lernguppe) könnte ruhig Zeit für Mappen nutzen (ich habe keine Ahnung, wie er das macht), das wäre aber nicht einheitlich.
    Und wenn wir in der Fachschaft sagen würden: "machen wir geschlossen nicht", dann hat besagter Kollege echt ein schönes Leben. (unterstelle ich ihm nur halb, und das sagt er in einer kleinen Runde auch selbst, dass er weiß, dass er unsere Alltage nicht vergleichen kann. Dafür kann er zeitaufwändige Projekte machen oder kriegt dann andere Aufgaben, die jetzt durchaus Zeit nehmen, aber eine Schnellspur zur Beförderungsstelle sind..)

    Das Fach ist Politik / Sozialwissenschaft / Sozialkunde (RLP) / Politik&Wirtschaft ...
    Ich hoffe SEHR, bei dem absolut nicht existierenden SoWi-Lehrkräfte-Mangel, dass man nicht einem BWLer SoWi anerkennt. Der "BWL-Anteil" (also das nächstmögliche) ist zum Glück in der Regel sehr gering (Praktikumsvorbereitung, Unternehmensformen), aus Wirtschaft ist eher VWL was drin. Wirtschaftspolitik & co.
    Ich meine, das Fach kann ja eh jede*r unterrichten, man muss nicht auch noch die Voraussetzungen auf den Seiteneinstieg übertragen.


    @TE: Viel Erfolg.
    Lässt sich eventuell Mathe im Bachelor ableiten?

    Ich weiß nicht, ob eine Versetzung nicht möglich sei, aber auf den BEM-Dokumenten ist es doch ausdrücklich formuliert, dass eine Versetzung die Lösung sein könnte.
    Und ich kenne zwei Leute, die ihre Wiedereingliederung an einer anderen Schule machen, bzw. beide für die Wiedereingliederung abgeordnet sind, mit dem Ziel der möglichen Versetzung am Ende.
    Ist es vielleicht ein möglicher Weg?

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