Beiträge von chilipaprika

    dafür ist das Fach (bei mir) zu selten bedeutsam und ich mit vier Fächern (bzw. fünf mit DaZ) zu sehr jeder SL ausgeliefert, was sie mit mir macht.

    Ich meine das sehr ernst, wenn ich sage, dass man immer damit rechnen muss, das Fach, das man "aus arbeitsmarktpolitischen Erwägungen" studiert, evtl immer unterrichten kann.
    Ich habe keins meiner Fächer aus solchen Gründen studiert, aber leider kann ich keins davon "zurückgeben"

    Ich wundere mich, dass so viele denken, dass es überall gleich sein muss. Aldi zahlt auch anders im Vergleich zu Lidl. Baden-Württemberg und Hessen sind zwei verschiedene Arbeitgeber und wer nicht einverstanden ist, muss es entweder vor Ort ändern oder wechseln.

    Ich bin im Bereich Interkulturelle Erziehung unterwegs und durfte an der Uni Studis ins Ausland schicken, damit sie andere Schulsysteme kennenlernen.
    Musste aber in meinen Vorbereitungsseminaren mit deutschen Fakten anfangen, weil (zum Beispiel= die NRW-Abiturient*innen noch nie davon gehört hatten, dass alle anderen Bundesländer klassenarbeiten und Klausuren schreiben, die "NRW-Bildungsausländer*innen" erstmal auch darüber schockiert waren.
    (unendlich deklinierbar: Länge der Grundschule, Deputat, Lohn, Fächerkombis, Kopfnoten, usw..)

    "den Arbeitgeber wechseln" ist allerdings im Lehramt so eine Sache.
    Gut, ich habe mich bewusst für NRW und gegen NDS entschieden, weil meine Fächer in NDS nicht existieren oder in anderer Form. Dass mich das mit den Klassenarbeiten und das Niveau am Ende so nerven würde, habe ich unterschätzt.
    Und fun fact, mein in NDS nicht existierendes Fach stirbt an meiner Schule, wir haben sehr krassen Personalüberhang, ich werde es nie wieder unterrichten.

    Wenn du (hoffentlich) in einer Gewerkschaft bist, würde ich an deiner Stelle die Rückzahlungsklausel überprüfen lassen.
    Sollte sie so sein, wie du sie gerade verkürzt darstellst (Fallbeilprinzip und mit Abbruch nach einem Jahr müsstest du auch alles zurückzahlen), ist sie rechtwidrig und damit VOLLSTÄNDIG nichtig.
    Chili, Ehefrau eines Personalers, dessen Firma schon mehrmals vorm Arbeitsgericht verloren hat / verloren hätte (und stattdessen die Absolvent*innen des Dualen Studiums einfach so haben ziehen lassen (müssen)) und mittlerweile ganz andere Verträge abschließt.

    lasst uns auch die muslimischen Feiertage dazu nehmen, dann haben wir auch ein bisschen mehr über das Jahr.
    Im Senegal haben sie sowohl die christlichen als auch die muslimischen Feiertage und 3 Sommermonate.
    Lasst uns die Multikulturalität unseres Landes gebührend feiern.

    Klar kann man ohne bzw. im Mutterschutz arbeiten, aber die allermeisten Schwangeren werden im letzten Drittel der Schwangerschaft körperlich verwundbarer sein als im ersten Drittel. (Das Kind ist viel größer, unter weniger Organen geschützt, usw..)
    Und bei den Fällen (Risikoschwangerschaft), wo es im ersten Drittel der Fall ist, steht es frei, sich zu melden, wenn man es weiß. Auch wenn jemand jeden Morgen unter Übelkeit leidet und es also nicht "verstecken" kann.

    ich stehe gar nicht vor der Entscheidung, was ich lieber hätte. (und laut Angaben im Netz arbeite ich VZ trotzdem mehr Stunden als in BaWü UND habe keine drei Tage mehr frei)
    Und natürlich habe ich verstanden, dass du nichts von den Pfingstferien hast, aber ehrlich: ganz viele Kolleg*innen werden was davon haben. Alle Grundschul- und SekI-Leute sowieso.

    Aber: irgendwo in der Mitte von 13 (!!!) Wochen eine Pause zum Schnaufen haben (Atmen! nicht in die Karibik fliegen, was eh nicht mein Ding ist), ja das fände ich gut. Denn parallel zu diesen 13 Wochen, in denen zig Konferenzen (Blaue Briefe, Abitur (Vorbereitung, Durchführung, Einweisung, Noten zur Zulassung..), Zentrale Prüfungen in der 10 und Zentrale Klausuren in der EF, ..) auch noch das Abitur und/oder die Zentralen Prüfungen oder Zentralen Klausuren korrigieren, ja, da fände ich eine Woche, wo ich morgens länger ausschlafe und meine Korrekturen durchführen kann, oder in dem Jahr, wo ich wenig Korrekturen habe, zwei Tage wegfahren kann, das fände ich zwanzig mal besser als zwei Wochen im Herbst.
    Die nehme ich zwar auch mit, es sind im Prinzip meine Sommerferien, weil ich da 10 Tage Urlaub mache, aber die brauche ich vom Erschöpfungszustand weniger als im 13 (!! ich wiederhole mich) Wochen-Marathon.
    Zum Vergleich: 14,5 Wochen Unterricht vom Sommer zu Weihnachten. Mit einer 2wöchigen Unterbrechung und danach 2,5 Wochen frei.

    bin ich denn so naiv?
    Ich war mal rettungsfähig und musste zum Glück es nie im Ernstfall machen, aber ehrlicherweise habe ich IM Klassenraum mehr Situationen gehabt, wo ich zumindest bestimmte Aussagen nicht tätige, damit ein Schüler nicht ausflippt und ich vielleicht einen wild wedelnden Arm im Bauch oder Gesicht bekäme, als ich jemals im Wasser oder am Beckenrand mitbekommen habe. Ohne auch nur über wild laufende Kinder, die vielleicht evtl auf dem Flur schubsen..

    Wenn eine Frau sich entscheidet, ihre Schwangerschaft NICHT bekannt zu geben, ist sie nicht in Lebensgefahr, sondern bekommt nur nicht die über-fürsorgliche Behandlung des Arbeitgebers. Diese Behandlung ist aber nicht, weil es 100% so ist, sondern einfach nur eine rechtliche Absicherung.

    die kann ich sehr empfehlen.
    Nach deren Besuch (wo viele solche Fragen auch nebenbei besprochen wurden, auch weil viele Teilnehmer*innen schon kommissarisch im Amt waren, aber noch das Verfahren vor sich hatten) wusste ich: grundsätzlich interessant, aber nichts für mich (zuviel Fahrerei.)

    Ich hätte gedacht, kein NRW-Lehrer kann gegen Pfingstferien sein.
    Dann wage ich die Annahme: kein Sekundarstufenlehrer in NRW kann gegen Pfingstferien sein. Der Zeitraum nach Ostern ist eine Katastrophe. (der davor auch).
    und klar, Ferien nehme ich immer gerne, aber die zwei Wochen im Herbst sind ein Witz. 6,5 Wochen Schule, 2 Wochen Ferien? und dann nach Weihnachten zwei mal 11-13 Wochen ohne Pause?

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