Beiträge von chilipaprika

    Huch, die gute Daily Mail als objektive Informationesquelle !

    Nur so als Frage ... gibt es wohl diese Tests in Deutschland? Ich habe als Ausländer, der Deutsch als 2. Fremdsprache gelernt hat nicht mal einen einzigen Deutschtest machen müssen. Mathe wurde auch nicht geprüft.

    Die Mindeststandards über die schulischen Qualifikationen bleiben bestehen, sprich die GSCEs. Wo ist das große Problem, überflüssige und unverlässliche Einstellungstests zu machen?

    Wenn man den Uni-Abschluss macht, braucht man B2 zur Einschreibung an der Uni. Aber stimmt, diejenigen, die später einsteigen, brauchen das nicht.
    undichbinweg: verwechsle ich dich oder bist du über den Muttersprachlererlass rein? (Ich glaube, ich verwechsle dich, ich hatte nie auf dem Schirm, dass du Bildungsausländer wärst *wein* und *neid*)

    Chilipaprika für die Polizei gebe ich Dir Recht. In der Justiz (Gericht und Staatsanwaltschaft) sieht das anders aus.

    Da habe ich tatsächlich gar keine Ahnung. Irgendwie mit Juristen habe ich sehr wenig am Hut.
    Bis vor 2 Jahren war das mit der Staatsgewalt allgemein der Fall, aber irgendwie wenn man Sport macht, trifft man plötzlich viele SoldatInnen und PolizistInnen. und DEREN Job (Schichtdienst bzw. Lehrgänge, Schichtspläne und Urlaubsplanung 18 Monate im Voraus ...) möchte ich wirklich nicht haben.

    • Überlastet in der Form wie Du es schreibst schon. Jedoch wird jede Überstunde schön fein notiert und wenn 60 Überstunden voll sind nimmt man sich einen Kurzurlaub von 1 oder 2 Wochen auf das die Aktenberge weiter wachsen.

    Ich habe im Bekanntenkreis Soldaten und Polizisten.
    Der eine (Soldat) meinte letzte Woche, er habe gerade zur Zeit 85 angesammelte "Übertage". Also Überstunden in Tagen umgewandelt.
    Er darf sie nicht nehmen.

    Interessant, dass es

    Ja gut, man muss halt auch irgendwelche Kompromisse eingehen. Wir haben bei uns auch Kolleginnen, die machen z.B. 17 von 25,5 Stunden, das wäre bei uns ein Anspruch auf zwei freie Halbtage.

    Heißt das, mit zb 20 Stunden wird man auf 10 Halbtage eingesetzt oder heißt das "Anspruch"?
    Habt ihr freitags nachmittags ganz regulär UNterricht oder ist quasi der halbe Freitag fast immer dabei (bei uns finden nur Sportkurse und Zusatzkurse der Q2 an dem Nachmittag statt).

    Wir dürfen dieses Jahr zum allerersten Mal "(prioritisierte) Wünsche zum Stundenplan" abgeben, ich bin sehr gespannt, wie sie umgesetzt werden können (ich bin nicht soooo anspruchsvoll, finde ich, ich hätte gerne einmal pro Woche nicht zur 1. Stunde, mal sehen, ob es klappt. Wenn nicht, dann Pech halt.

    In Frankreich haben Vollzeitkollegen (es gibt kaum Teilzeitleute) an den Schulen, die ich kenne, Anspruch auf 2 freie halbe Tage. Viele Mütter wünschen sich den Mittwoch bzw. Mittwoch Nachmittag, aber sonst hat man eben mindestens diese 2 halbe Tage. (ein Vorschlag zum Abgucken, den Rest vom Schulsystem bitte auf keinen Fall übernehmen)

    ... und diese mögliche / nicht mögliche Beitragsrückerstattung.
    Mich macht dieses "Berechnend sein" kirre. Ich HASSE dieses System, wo ich dafür belohnt werde, nicht krank zu sein (nebenbei gesagt aber nicht dafür, dass ich etwas für meine Gesundheit mache, sondern nur, dass ich keine Kosten produziere)

    würde ich / hätte ich sofort gemacht, wenn es in NRW möglich wäre.
    Aus ideologischen Gründen (und wie ich mittlerweile feststelle: aus "diese Abrechnung geht mir auf die Nerven"-Gründen) wäre ich lieber in der GKV geblieben, aber die 600 Euro waren nunmal das Doppelte des Beitrags, den ich als "alte Anfängerin" mit Maximalzuschlag (Öffnungsklausel) bezahlen musste. Soviel war es mir doch nicht wert. Bei geringerem Unterschied wäre ich sofort dabei.

    chili

    Also mich interessieren die Rechtsgrundlagen meiner Arbeit schon.

    Das habe ich doch nicht in Frage gestellt.
    Ich kenne die Rechtsgrundlagen und es ist - so die Auslegung bisher - nicht verboten, dass ein Schüler länger geprüft wird als ein anderer.

    Mein Einwand bezog sich darauf, dass ich nicht wüsste, inwiefern es ein Problem darstellen sollte, dass die Prüfungen unterschiedlich lang seien.

    Und bitte: wenn Hans Ferdinand in seinem ersten Teil nicht zum AFB 3 kam, obwohl er nur 10 Minuten gesprochen hat, dann ist er selber schuld. Ihm liegen Aufgaben aller AFB vor, er hat 15 Minuten maximal zur Verfügung, 10 Minuten darf er nicht unterschreiten, um diese Aufgaben zu "lösen" (nach 30 Minuten Vorbereitung - da gibt es widerum KEINEN Ermessungsspielraum). Es würde bedeuten, dass er zb die 3. Aufgabe gar nicht beantwortet hat, obwohl ich bei Minute 12 spätestens auf die Zeit hingewiesen hätte. Wenn ich als Prüferin weiß, dass ich im 2. Teil nur 10 Minuten habe, warte ich nicht bis zur 9. Minute für den AFB 3. (Abgesehen davon, dass ich oft schon bei Minute 7-8 da bin, und dann vielleicht ein neues Thema anschneide, wenn es schnell ging, bzw. der Schüler wenig zu sagen hatte. Es ist ein Prüfungsgespräch, ich kann es aber schon in die Tiefe (der AFB) steuern, wenn ein Schüler mir einen Ball zuwirft. Ich hatte noch nie das Problem, alle Anforderungsbereiche abzudecken, und zwar in allen 3 Fächern, wo ich schon mal geprüft habe.

    Der Schüler hat "zwischen 10 und 15 Minuten" Zeit. Die Dauer hat keinen Einfluss auf die Note (ich hatte schon -mehrere- 1er-Prüfungen mit 10 Minuten und auch deutlich schlechtere mit 13-15 Minuten).
    Der zweite Teil muss aber genau die Zeit haben.
    Es ist logisch: Die Fähigkeit, ökonomisch / sprachlich auf den Punkt zu kommen bzwl seine Gedanken zu ordnen, ist relativ vom Thema unabhängig. Zur Gleichgewichtung der beiden Teile ist es also logischerweise einfacher mit einer gleichen Länge.
    30 Minuten in der Prüfung habe ich immer mehrmals pro Jahr (aber auch mehrmals 20 Minuten.). Gut, bei 12-15 Prüfungen pro Jahr habe ich natürlich eine größere Datenbasis.

    chili

    Man bekommt in NDS erst in der 2. Refhälfte (und eigentlich erst gegen Ende) überhaupt Noten gesagt. Wie kommt es, dass du schon nach 3 Monaten welche hast?

    NRW ist eins der Bundesländer, die am ehesten AbbrecherInnen aufnehmen. Nicht desto trotz ist es ein Abbruch, der auch begründet werden muss. Auch später bei Bewerbungen für die Planstelle oder Vertretungen.
    Da du dich jetzt frühestens zu Mai 2020 in NRW bewerben könntest: du wirst in NDS in August 2020 fertig, das Wechseln lohnt sich doch kaum.

    ach bitte. und mit einem wie dir, der ständig rummeckert, aber NIE etwas macht bzw. wenn man ihn fragt, was er denn konkret gegen die Zustände macht, was er kritisiert, nie antwortet. Bist du überhaupt in einer Gewerkschaft?

    Komischerweise sind die KollegInnen bei mir, die sicher von sich aus sagen würden, sie machen den Job, weil es Ihnen "Spass" macht (unter allen Jobs da draußen sucht man sich nunmal den, der einem Spass macht und von dem man so leben kann, wie man es sich vorstellt), in einer Gewerkschaft oder Berufsverband. Die größten Meckerer sind oft bei unserer Personalrätin, eintreten würden sie aber sicher nicht.

    @Mikail: es gibt einen Unterschied zwischen "(nur) Wegen des großen Geldes" und "wegen der leuchtenden Augen"

    Mein Ziel im Leben war / ist es nie, ein dickes, großes Luxusauto zu fahren und einen Privatjet im Garten zu haben, trotzdem war mein kurzer Exkurs im Diplom-Päda-Studiengang ziemlich ernüchternd. Unter anderen Gründen war die voraussichtliche Bezahlung gepaart mit den furchtbaren Arbeitsbedingungen (Zwang zu Teilzeit mit befristeten Verträgen) definitiv abschreckend genug.
    Ich mache nicht meinen Job, um mich finanziell zur Oberschicht zu zählen, meine Rechnungen wollte ich schon selbstständig bezahlen können.

    Es gibt in A13 keine Stufe 1 oder 2 (kleiner Tipp: auch keine Stufe 3 oder 4). Gib deinem OBASler die Adresse des Forums, er kann ja selbst fragen, weil, sorry, dass ich es sage, aber es geht dich nichts an, was er (mindestens) verdient. (zumal es quasi eigentlich jeder innerhalb von 3 Sekunden in der Besoldungstabelle NRW Länder herauslesen kann.)
    Was ihm an Berufserfahrung für möglicherweise eine Stufe mehr angerechnet werden kann, weiß vermutlich nur er (oder natürlich auch du.)

    das glaube ich auch. Ich habe Sprachen und Geistes/Sozialwissenschaften studiert.
    Durch einzelne Uniaktivitäten hatte ich auch viel Kontakt zu Juristen, BWler und Naturwissenschaftler.
    Ohne _wirklich_ genau zu wissen, was alle meine Bekannten einzeln verdienen, kann ich sagen: ich verdiene unter den Bekannten meines Studiums mit am Besten.
    Unter denjenigen, die in Jura oder NaWi "Karriere" gemacht haben, sind natürlich TopVerdiener. Aber auch viele, die einen relativ normalen Job haben und definitiv weniger verdienen als ich. (Wenn die Freundinnen/Freunde beim Elterngeld die Maximalgrenze nicht erreichen, kann man es grob einschätzen.)
    Die Freunde aus der Politikwissenschaft, die deutlich besser verdienen, gibt es auch. Sie arbeiten aber sicher mehr als ich (und ich habe 3 Korrekturfächer) und keine Jobgarantie. Gut, der eine ist Professor in Norwegen, er hat den 6er im Lotto. Die Anderen sind Landtags- oder Bundestagsabgeordnete, da ist es mit der Jobsicherheit immer schlecht. (Einer war es und dann plötzlich ist er jetzt Verwaltungsangestellter. Es wird nicht hungern, aber ich glaube nicht, dass er besser rauskommt als ich)

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