Grundständiges Studium in RLP, Erweiterungsstudium in NRW, Ref in NDS, Planstelle in NRW.
Selbstverständlich geht ein Wechsel. Noch bist du kein Leibeigener. (Erst NACH der Verbeamtung :-D)
1) Du wusstest von Anfang an, dass du nicht DIE Mörderkombi hast (könnte aber schlimmer sein, 2 "Nebenfächer außerhalb der Naturwissenschaften...), hast dich trotzdem darauf eingelassen.
2) Es gibt nicht nur die Verbeamtung im Leben, nimm es lockerer und dann klappt es erst recht.
3) Woher kommt dieser Gedanke einer ganzen Generation, dass es so "unverschämt" sei (nicht auf dich gemünzt, sondern eine allgemeine Beobachtung unserer Refi-Jahrgänge und hier im Netz), dass man nicht sofort eine Planstelle auf Lebenszeit bekäme. Klar wäre es schöner und klar spart der Staat/das Land dadurch, aber mein Gott, einen Anspruch auf unbefristete, sichere Arbeitsstellen hat kein Mensch direkt nach dem Studium / der Ausbildung. Man kann es so sehen: würde es einen solchen Anspruch geben, würde die Hürde zum Ref existieren. Dann kann man jetzt froh sein.
Realistischerweise: wieviele (halbflexible) Menschen haben tatsächlich 2-3 Jahre nach dem Ref keine Stelle? und wieviele konnten sich nicht selbst ernähren, weil sie keine Vertretungsstelle hatten?
4) Flexibilität ist immer notwendig. Entweder raus aus BaWü oder durch einen Schulformwechsel...
5) Versuche es mit Musik. Nimm es locker. Wenn du die Zulassung bekommst, dann sicher nicht ohne Grund.