Das sind eher die Leute, die schon länger im Kollegium sind und wo die Schulleitung es einem zutraut.
Zumindest wird bei uns für Informatik so verfahren. Lieber unter den Mathematikern oder fachaffinen KollegInnen fragen, ob einer den Info-Zusatzkurs macht, als ein Fach auszuschreiben und dann würde jeder Deutsch/Geschichte-Kandidat sagen, dass er bereit ist, Info zu machen, nur am an die Stelle zu kommen, aber man hat keine Ahnung, ob man es ihm zutraut...
Beiträge von chilipaprika
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Aber es ist ein Sek II-Kurs oder? Gehen da Leute rein, die keine Sek I-Mathe-Fakultas haben?
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man muss regelmässig Aufgaben machen und darf nur eine bestimmte Anzahl an Stunden fehlen.
Den Zertifikatskurs Sek II wirst du aber ziemlich sicher erst machen, wenn du schon die Sek 1 hast.und schön, wenn "jemand" den Kurs machen möchte, um sich vor dem Mathe-Studium zu drücken, aber den Kurs darf man erst machen, wenn 1) man eine Planstelle hat und 2) die Schule Bedarf hat. und 3) dafür muss die Schule nicht wenig Stunden hergeben. Das heißt, sie investiert in dich und hat dann im Anschluss ganz klar Bedarf an dich.
Ob Mathematik als Zertifikatskurs existiert, weiß ich gar nicht, ich kenne aus dem MINT-Bereich eher Info und Physik, da werden in der Regel vorrangig Mathematiker oder Menschen mit Vorbildung dahingeschickt. -
Interessant. Danke fürs hier reinstellen. Der Lehrermangel macht wohl einiges möglich.
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Welchen Schutz bietet es Abiturienten, wenn der Lehrer den Schüler auf dem Kicker hat und er der Prüfer ist (ob Prüfer oder Vorsitzende spielt da kaum eine Rolle). Es gibt nunmal 2 andere Leute, die ihre Meinung geben können und selbst, wenn der Vorsitzende anders entscheidet, gibt es Aktennotizen im Protokoll und es hilft für einen Widerspruch. Sorry, aber wir leben immer noch in einem Rechtsstaat. und wenn die zwei anderen Prüfer am liebsten eine 5minus aus Nettigkeit gegeben hätten, hilft ja nichts, aber eine 3 oder 4 wird es wohl kaum gewesen sein, dass sie eine 6 ohne zu murksen akzeptieren.
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Warum glaubst du, dass ich / wir die Schuld bei der Referendarin gesucht habe / haben.
Okay: einigen wir uns darüber, dass es unter allen gesellschaftlichen Gruppen Psychopathen und Mörder gibt? Soll ich jetzt davon ausgehen, dass jeder Mensch, der mir begegnet, einer ist?
Wenn ich weiß, dass es in jeder Prüfungsordnung solche Schutzmechanismen wie 4-/6-Augenprinzip gibt, dann muss ich davon ausgehen, dass sich nicht 3 Psychopathen dadrin befinden. Wenn ich anfange, das ständig als Beispiel zu nehmen, dann kann ich nicht einen solchen Beruf ausüben. Sorry.
Ich möchte nicht, dass die Eltern meiner SchülerInnen ständig glauben, dass ich nur Spass an meienr Notengebung habe, dass ich tendenziell Jungs betatsche oder gar vergewaltige, dass ich Kinder erniedrige und schlage, dass ich meine Arbeit nicht tue, weil ich eh nur auf Ferien aus bin. Und ja: zu jedem dieser Beispiele gibt es sicher solche Kollegen... -
In meiner Seminargruppe hat jemand eine 6 für die erste Prüfungsstunde bekommen, sodass die Examensprüfung direkt abgebrochen wurde. In unserer Gruppe waren wir schon ziemlich entsetzt, da es sich um eine Referendarin handelte, die bereits im Rahmen des Seminars sehr guten Unterricht gezeigt hatte, eine gute dienstliche Beurteilung vorweisen konnte und auch schon eine Zusage für eine unbefristete Stelle hatte. Man sieht eigentlich doch recht schnell, ob jemand das Zeug zur Lehrkraft hat oder nicht. Ich glaube daher schon, dass es Seminarleiter gibt, die ab und zu einfach eine 6 raushauen müssen um sich mal wieder richtig wichtig fühlen zu können.
Oh, es gibt in SH kein 4-Augen-Prinzip?
Musstest du noch nie eine 6 vergeben? Hast du dich dabei richtig wichtig gefühlt oder warst du traurig für den Schüler, der nunmal in der Aufgabe gezeigt hat, dass er den Stoff gar nicht kann und es nicht danach aussieht, dass er es in angemessener Zeit anders / besser kann?
Ja, auch einer ganz tollen Lehrerpersönlichkeit mit super Fachkompetenz darf es nicht passieren, die Schutzbrille im Chemieunterricht zu vergessen, die Kreissäge abzusichern oder in Sport ein Sprunggerät zu nah an der Wand aufzubauen.
"Bewertungsmappe zu, aufstehen, die Stunde ist beendet" ist dabei die einzige richtige Antwort. -
ich zitiere: (Quelle: https://www.lehrerfobi.nrw.de/fobisys/muenster/24/2018.1-88.htm)
ZitatFür alle Maßnahmen gilt:
Die Teilnahme an einem Zertifikatskurs zur Erlangung einer
Unterrichtserlaubnis setzt zwingend eine Lehramtsbefähigung (2.
Staatsexamen) der jeweiligen Schulstufe voraus!Ich kenne keine Ausnahme und es wäre ehrlich gesagt ein nicht nachvollziehbares Unding!
(wir sind uns sicher einig, dass diese Zetrifikatskurse ganz gut sind, aber ein notwendiges Übel und nicht dem Niveau eines entsprechenden Studiums entsprechen.)@ AnnaLisa: wie werden denn jetzt diese Sek1-Kollegen bezahlt? A13?
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Dann verstehe ich aber dieses extreme Druckspiel nicht, dass man also die Leute ewig in der Luft hängen und regelrecht zappeln lässt bis zum allerletzten Moment.der Buntflieger
ja... wegen dieser Intransparenz (die in NDS bis Ende des 14. (!!!!) Monats geht), habe ich sehr viele Zusammenbrüche und Heulkrämpfe gehabt.
Ich habe mein Ref am 1. August begonnen und Ende September im Schuljahr darauf erfahren, was meine Ausbildungsnote ist. Davor: kein einziges Notenfenster (wie zb in NRW ab dem 3. UB verpflichtend), keine einzige Andeutung. Die Seminarleiterin hat sich nur einmal in einer Nachbesprechung im 10. Monat erbarmt, als ich danach in Tränen ausbrach und meinte, ich käme gar nicht damit klar, ob ich gerade auf einer 1 oder auf einer 5 stünde, eine 1 würde ich ja ausschließen, aber eine 5 könnte ich gar nicht einschätzen..., mir zu sagen, dass ich nicht so negativ denken würde, eine 5 würde sie nicht sehen, aber natürlich könnte sie es ja nicht wissen, ich hätte noch ein paar UBs (und 6 Wochen Sommerferien dazwischen...). Ende vom Lied, eine 1,9 als Vornote. KEIN EINZIGER MENSCH kam je auf die Idee, mich zu beruhigen. (außer die Mentoren, aber sie geben ja keine Noten...)
JETZT denke ich mir: ja, hätte ich besser gewusst, was das Ziel ist, wäre mir klar gewesen, dass viele der Kritikpunkte sich nicht auf einer 5 bewegen sondern zwischen 3 und 2... (1 gab es an meinem Seminar nur bei Gottähnlichkeit und passendem Parteibuch)
Versuche, realistisch zu sein und zu gucken, was tatsächlich alles an Kriterien gilt. und was man an dir "bemängelt". Denk daran: deine Mentoren und Fachleiter wollen, dass du eine 1,0 hast.PS: Wenn du SchülerInnen hast, die eine 1 minus haben, beräst du sie auch, was sie machen könnten, um eine 1 glatt zu haben. (Zugegeben, der Vergleich hinkt insofern, dass der Schüler _weiß_, dass er eine 1minus hat und entscheiden kann, ob er auf eine 1glatt will.
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in RLP heißt es wohl zur Zeit offiziell "Wechselprüfung". Ich hatte aber definitiv schon den Begriff "Aufstiegsprüfung" gesehen...
https://bm.rlp.de/fileadmin/mbww…/UEberblick.pdfSo als mögliches Stichwort für deine Suche für dein Bundesland.
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Nein. Der Zugang für die Zertifkatskurse Sek II setzt einen 2. Staatsexamen in der Sek II voraus.
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Danke Schmidskatze. Sowas habe ich mir gedacht (sonst wäre SH der Ort der Glückseligkeit), wollte aber in Unkenntnis nichts in Frage stellen...
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Vertretungsbereitschaft in den ersten 2 Stunden und dann nach Hause gehen? (ich habe keine eigene Klasse).
Gut, realistisch: ich werde noch 3 Stunden im Lehrerzimmer rumhängen...und du?
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aber selbst dann: es ist nicht nur aufwändig zu begründen, warum sie jemanden NICHT wollen, sondern sie verlieren auch geschenkte Stunden. Ich meine: ich kann mir nicht vorstellen, dass es überhaupt ein Bundesland gibt, wo die Schulleitungen denken "uh, was soll ich denn mit diesen ganzen Stunden anfangen, keine Ahnung, wo ich Kurse teilen könnte, AGs anbieten könnte, usw.."
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Ok, ich wusste nicht, dass 1) es in BaWü eine so lange "Einführungsphase" gibt, und 2) dass du noch so am Anfang bist (dafür kommst du sehr "ich weiß, wie es geht" rüber)...
Ich hab mein Ref in NDS gemacht: ab dem ersten Tag 6 Stunden eigenverantwortlich und 4-8 Stunden Ausbildungsunterricht bei anderen FachlehrerInnen.
In NRW, wo ich jetzt bin, haben die Refs 3 Monate Einführungsphase mit Hospitationen und viel Ausbildungsunterricht, dann 1 Jahr lang 9 Stunden eigenverantwortlichen Unterricht (heißt hier "BDU - bedarfsdeckenden Unterricht") und dann 5-6 Stunden AUsbildungsunterricht bei FachlehrerInnen. Also ohne Beobachtung.im Ausbildungsunterricht sitze ich natürlich mit dabei, im BdU "meiner" Referendarin selbstverständlich nie.
Ich bin in der Lage zu verstehen, dass es _auch_ Schulen gibt, die furchtbar sind. Wenn du _wirklich_ glaubst, dass man dir vielleicht keinen eigenverantwortlichen UNterricht gibt (ich weiß: aufgrund der mangelnden Transparenz dreht sich jeder eigene Horrorfilme im Kopf, aber versuch mal realistisch zu sein), dann hast du ganz andere Probleme als Details. Keine vernünftige Schule verzichtet auf die Unterrichtsstunden des Refs. Die Stunden sind in der Schulrechnung mitgerechnet. Sprich: das Kollegium muss es dann auffangen.
chili
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Soweit ich weiß, bleibt nur der Weg über die Uni. Erststudium im Zweitstudium "anerkennen lassen" und den Rest nachmachen.
Allerdings gibt es auch (von den Prüfungsämtern der Unis organisiert) mal "Aufstiegsprüfungen". Das kenne ich von RLP. Ich weiß aber auch nicht, ob sie zb die Prüfung für jemanden aus einem anderen Bundesland abnehmen würden.Verständnisfrage: deine Schule hat das Fach Physik nicht in der Oberstufe?!!
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Habt ihr keinen eigenverantwortlichen Unterricht? Kriegen die Mentoren soviel Entlastung, dass sie (fast immer) bei euch sitzen...?
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Und in Ozeanien eindeutig Hokey Pokey

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zur Zeit: (aus dem Standardkühlschrank) Walnuss, selbstgemacht: Tonkabohnen, Eisdiele: zur Zeit das Himbeer-Cheesecake-Eis.
und du?
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