angeregt durch diesen Thread (DANKE! Schön, quasi einen "Namen" für das Gefühl vielleicht zu finden), habe ich mich wieder ein bisschen im Netz umgeguckt...
Diese ganzen "längeren" Fortbildungen oder Weiterbildungen sind aber nicht wirklich schulkompatibel. Meine Schule gibt mir ja nicht zwei Mal im Jahr eine Woche frei für eine Präzensphase bei einer Beraterausbildung oder so. Zusatzfächer studieren, gerne, aber für einen Zertifikatskurs (den ich wirklich sehr sehr gerne machen würde, da fallen mir schon ein paar Fächer ein...) bin ich an meiner Schule einfach zu "unabdingbar", dass man mir noch die Reduktion geben würde (zumal, aber es ist ein echt lokales Problem, wir in keinem der Zertifikatsfächer Bedarf haben :-D).
Studieren? nach dem Ganztagsschultag 40km zu einer Uni fahren? Also immer erst ab 16 oder 18uhr? (da könnte ich laut Univerzeichnis nie studieren, weil ich zwar 1-2 Kurse belegen könnte, die Pflichtkurse sind aber immer zwischen 10 und 14uhr). Nicht mal davon zu sprechen, dass ich bei meinem letzten Studium vor 10 Jahren echt damit zu kämpfen hatte, mit 20jährigen in einem Raum zu sein, die ständig einen fragen, warum man denn noch studiere, wenn man schon einen Abschluss und einen Job habe.
Die Fernuni habe ich aber jetzt im Blick und könnte mit einem langjährigen Plan tatsächlich etwas studieren, was zu mir passt. Also mal gucken, ob es die Fernuni oder ein Weiterbildungsmaster in Schulentwicklung mal wird (oder beides nacheinander?)
WO bzw. WIE studiert ihr denn alle, die hier geschrieben haben, zusätzliche Fächer oder Studiengänge in Angriff genommen zu haben? Gibt es vielleicht irgendwo im Bereich Weiterbildung echte Zusatzangebote für LehrerInnen?
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Sonst generell zur Frage: Ich treibe seit ein paar Jahren relativ viel Sport, leider mal mehr mal weniger, weil mir manchmal die Unsinnigkeit davon plötzlich erschlägt und ich dann deprimiert nach einer Alternative suche...
Mit einem Musikinstrument habe ich auch angefangen und auch wenn ich eindeutig nicht die fleißigste Schülerin meines Musiklehrers bin, bringt es MIR viel, ich genieße es und der Fortschritt kommt immer schubweise.
und neuerdings habe ich auch das Nähen für mich entdeckt. Leider ein auch hier leicht sinnloses Hobby, wenn man weder Kinder noch Enkelkinder hat, an denen man sich ausprobieren kann, aber auch hier gebe ich mir Mühe, meine beste Freundin hat eine 2-jährige Tochter. Für irgendwas muss es auch gut sein, dass sie den ganzen Alltagsstress hat 
Fazit: von der Schule hat sich in den letzten Jahren mein Herz immer mehr verabschiedet. Die Dankbarkeit und "Anerkennung" in Form von virtuellen Schlägen hat mir den Rest gegeben. Die "Langeweile" und "Frustration" wären vielleicht auszuhalten gewesen, mal sehen, ob es sich mit veränderter Personalsituation anders wird oder ob ich eben Teilzeitathletin mit musikalischen und philosophischen Nähambitionen bleibe.