Huhu!
Und ein solches Attest, das offensichtlich erschwindelt wurde, habt Ihr allen Ernstes akzeptiert???
Es ist ein Attest. Was soll ich machen? Zum Amtsarzt schicken?
(ich kann allerdings sagen, dass das Kind die Klassenarbeit nicht nachschreiben konnte, weil er schon 2 Arbeiten in der Woche hatte und die WOche darauf hatten wir die Arbeit schon zurückgegeben. Er schreibt also zu einem völlig anderen Zeitpunkt eine andere Arbeit. Wird für mich nur halb stressig, für ihn aber Horror, weil er als Einziger lernen wird. Mir aber absolut egal, das Spiel wird er nicht zweimal machen.
Gegen ärztliche Atteste vorzugehen lohnt sich für eine Schule doch nicht. Im Zweifel (Attest abgelehnt, Widerspruch) würde wohl eine Anweisung von der vorgesetzten Behörde kommen, das Attest zu akzeptieren, da die wegen so einer Lappalie keinen Bock auf einen Rechtsstreit haben.
Was besser hilft: Zentraler Nachschreibtermin für alle solche Fälle. Und der liegt dann am Freitag in der 7./8. Stunde bzw. noch besser in der 9./10. Stunde. Aus "organisatorichen Gründen" selbstverständlich. Wenn man im Kollegium die Aufsicht gleichmäßig verteilt, kommt jeder einmal alle 5-10 Jahre dran.
Gruß !
Unser zentraler Oberstufennachschreibetermin war bis vor Kurzem freitags nachmittags 7. Stunde aufwärts.
Bei einer der letzten Dienstbesprechungen der Oberstufenkoordinatoren wurde informiert, dass man das nicht darf (diese kleinen Gesprächsrunden, wo die wichtigen Auslegungen der Gesetze erklärt werden), so dass der letzte Nachschreibetermin am Vormittag stattfand.
Ein zentraler Nachschreibetermin in der Sek I unter Einbeziehung aller KollegInnen würde in NRW nicht funktionieren, da dadurch nur die "HauptfachkollegInnen" irgendeine Entlastung hätten und die Sport/Bio-LehrerInnen wieder maulen würden, dass sie schon durch den Lärm der Halle / die Vorbereitung eines Experiments außerordentlich belastet werden, sie also keine Klassenarbeiten beaufsichtigen oder gar korrigieren.
Chilipaprika: Aber das kannst du ja vor den Sommerferien schon mal nicht machen, dann sind die Zeugniskonferenzen ja schon gelaufen und die Noten müssen vorher eingetragen sein.
Und bei 6 Korrekturen kann man auch nicht alle vor den Ferien schreiben, wenn man vielleicht auch mal einen Tag frei haben will.
Das Problem erledigt sich bei uns von selbst, da alle Klassenarbeiten und Klausuren von oben festgelegt werden.
Gut, Sommerferien ist eine andere Lage, da haben wir in einem Jahrgang die Projektwoche mit Ausbildung der Schulsanitätern und Streitschlichtern, in der 9. Klasse machen wir die mündliche Prüfung 1 Tag vor Notenschluss, in der Oberstufe läuft der Lehrplan ganz normal weiter....
Bei uns werden nur die Oberstufentermine zentral festgelegt und ich gehe tatsächlich immer mit 3-4 Korrekturen in die Ferien(habe dieses Jahr wie jedes Jahr bisher 6 Korrekturen). Die kleinen Ferien sind halt zu 80% Korrektur- und VOrbereitungswochen, damit ich den normalen Alltag überlebe. Im Alltag schaffe ich es nicht, viel nebenbei zu korrigieren. Ich bewundere die KollegInnen, die 3 Tage vor den Ferien alles abarbeiten, um in den Ferien zu "chillen". Ich bin da so gar, ich kann kaum was vorabarbeiten.