Beiträge von chilipaprika

    1) wie chancenreich siehst du deine Bewerbung zum Kunststudium?
    2) wie "fließend" ist denn dein Französisch?
    Der Korrekturaufwand von Französisch ist zwar nicht ohne, aber der von Mathe ist dafür gering (gut, nicht so gering wie ein Nebenfach, ist klar...) Der von Japanisch sollte an einer Schule, die Japanisch als Vollfach anbietet (und nicht nur als AG) ähnlich hoch sein.
    3) Sprichst du denn Japanisch oder malst du nur gerne Mangas?

    chili

    Die nächstgelegene Uni (NRW), vermutlich auch alle NRW-Unis, hat seit diesem Uni-Jahr keine Latein-Pflicht mehr (nicht mal miniklein) für die romanistischen Sprachen.
    Wegen Geschichte müsste ich nachgucken.
    Meiner Meinung nach ein Unding.

    Ich 'kämpfe' zwar als Franz-Lehrerin gegen Latein um die Schüler, bei und hält sich das die Waage, wobei viele zu Französisch im Hinblick auf einen spättren Wechsel auf die Realschule beraten werden, also grosse Liebe für eine der Sprachen ist es selten.

    Ich selbst 'genoss' das französische Schulsystem, wo Latein kein Ersatz für eine Fremdsprache ist, sondern eine Ergänzung für interessierte, 'gute' Schüler. Ich hab ganzheitlich und von der Struktur so sehr profitiert, wie von keinem anderen Fach. Es war auch mein LK und ich hätte es auch studiert, es war mir doch in Deutschland zu tricky, Latein-Deutsch-Latein zu übersetzen.
    (Vermutlich aus diesen Gründen wurde Latein vor ca. 2 Jahren in Frankreich um ca. 2/3 Stellen gestrichen. Wir wollen ja keine abgehobenen Eliten bilden, sondern brave mittelmässige Bürger.)

    Bei uns an der Schule hat Latein in der Mittelstufe eine gute Zukunft. Danach nicht mehr. Genauso wie die andere 2. Fremdsprache :(

    Meine Frage war nicht ob man trotz BZR Eintrag bei sauberem Führungszeugnis verbeamtet werden kann, sondern gar umgekehrt, ob jemand wen kennt der bei sauberem Führungszeugnis aufgrund eines BZR Eintrages nicht verbeamtet wurde.

    Also quasi DEN Fall finden, der gegen alle anderen Beispiele spricht, um sich vorher verrückt zu machen?
    Oder bist du Journalist und schreibst einen Artikel?

    Bin gerade zu faul zum Recherchieren, aber in die Richtung geht sicher der Fall von Michael (Nachname nicht mehr im Kopf), aktiver Antifa-Mitglied in BaWü, der trotz super Noten im 1. und 2. Examen (Realschullehrer, Geschichte und X), nicht mehr verbeamtet werden musste, weil er eben Kontakte zur Antifa hatte. Selbst so weit mir bekannt nie straffällig gewesen.
    Der Fall war in einigen Kreisen ziemlich prominent, müsste ca. 2002-2005 gewesen sein?!

    Hat Landfriedensbruch denn nicht immer mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu tun? Sind die Kollegen dann verbeamtet? Mir geht es gar nicht um den moralischen Aspekt, sondern nur um die völlig wertneutral gemeinte Frage, ob Straffälligkeit (egal wie gering) grundsätzlich mit Beamtentum zu vereinbaren ist (wohl wissend, dass es straffällige Beamte sehr wohl gibt ;) )

    nee.
    Wenn eine Demo zu nervig und lang geworden ist, wurde sehr oft gekesselt und dann ALLE, die im Kessel waren, erkennungsdienstlich behandelt und mit Landfriedensbruch bedankt :)
    Die meisten Verfahren wurden eingestellt (gegen Zahlung an den örtlichen Tierschutzverein...), einige aber nicht.
    Da ich selbst mehrmals eingekesselt wurde (ohne Folgen, wurde 1-3 Stunden später aufgelöst ider die ganze Demo zum hbf gebracht, Wiesbaden, Frankfurt) und einmal das Glück meines Lebens hatte, weil ich mich 10 Meter hinter dem Gros der Masse befand, und selbst Richtung Bhf abbog, als die Frankfurter Polizei die Hälfte des verbleibenden Demozugs einsperrte und über Nacht behielt, kann ich mit gutem Gewissen: die absolute Mehrheit der damals erkennungsdienstlich behandelten hatte rein gar nichts getan. Es war 2006 in Hessen, bundesweit Studiengebühreneinführung, zentrale Demos, in Mai fing die Hessener polizei (war das unter Bouffier?) durchzudrehen, sie schoben selbst Überstunden auf Überstunden, Urlaubssperre und am Horizont war die WM...

    Chili

    Möglich ist eher sowas wie eine AG. Einige Schulen haben ja eine Partnerschaft in der dritten Welt oder "Nachhaltigkeitsprojekte".
    Wenn du da den Kontakt hast, reale Erfahrungen und so weiter... das ist natürlich viel greifbarer, das kann ich mir gut vorstellen.
    Im normalen Unterricht ausserhalb des Pausenkurzgesprächs sehe ich schwarz und schliesse mich den Vorrednern an.

    Kriegst du jetzt einen FESTEN Vertrag ohne Weiterbildung oder Ref?
    So ungerecht und willkürrlich es erscheint, insbesondere, wenn du als Vertretung mehr bekamst, aber irgendwie hast du nur einen Teil des Abschlusses (und nicht mal genau den, den Lehrämtler offiziell machen), da ist es eher ein 6er im Lotto, dass du überhaupt die feste Stelle bekommst, nee?
    Ist dein Diplom ein Uni-Abschluss oder 'nur' FH oder tpz?

    Hallo!

    Ja, es ist in NRW möglich mehrmals Gebrauch vom Sabbatjahr zu machen. Allerdings ist jeder Antrag einzeln zu stellen. und jeder kann abgelehnt werden (aus dienstlichen Gründen).
    Das 2/3-Modell ist nicht nur für deine Finanzierungsplanung ziemlich heftig, es ist für die Schule auch unschön zu planen. Du kannst quasi immer nur einen Durchgang machen. Soll man dir aber nach jeder deiner Reisen zum Beispiel einen Grundkurs oder einen Leistungskurs geben, den du zum Abi führst und dann bist du wieder weg? Wie ist es mit möglichen Klassenleitungen, die oft auch 3 Jahre dauern können? Wer fängt soviele Stunden ab, die ausfallen, während du weg bist? (Selten haben die Schulen eine solche Überbesetzung in Latein und Mathe)....
    Wie du siehst, es gibt sehr viele Gründe, warum ein Antrag auf Sabbatjahr erstmal abgelehnt werden kann. Es ist also ziemlich unrealistisch zu planen, dass du in diesem so engen Rhythmus (so kurze Ansparphase) mehrmals nacheinander zum Genuss kämst.
    Aber theoretisch ist es möglich. Ein Kollege mit Mangelfach war vor 2 Jahren weg und ist glaube ich in 2 Jahren wieder weg.

    chili

    Ich wohnte in NDS, als ich zum Amtsarzt für meine Planstelle in NRW musste. Da man zum Amtsarzt seines Wohnorts geht, bin ich brav dahin. Dort hat mich aber der Amtsarzt informiert, dass es zwar der richtige Weg sei, NRW mich aber zu einem neuen Amtsarzt schicken dürfte. Schliesslich seien die Interessen seines Dienstherrn nicht so gefährdet, wenn er mir sein Okay gebe.
    Es kam am Ende nicht dazu und NRW hat keine 2. Amtsarztprüfung, so dass ich auch nicht am Ende der Probezeit hinmusste.

    Allerdings eine Anekdote zur unteeschiedlichen Wilkür: hätte ich 3 km weiter gewohnt, hätte ich zu einem anderen Antsarzt (auch NDS) gemusst. Logisch soweit. Dort wurde einer Kollegin von mir die Verbeamtung wegen schlechter Blutwerte versagt... bei mir wurde kein Blut abgenommen.

    Ich glaube aber, dass es beim '2. Amtsarztbesuch' am Ende der Probezeit lockerer zugeht, die Auflagen des ersten Besuchs überprüft werden, geguckt wird, wieviele Kranktage man hatte (ab einer bestimmten Grenze muss man zb doch in NRW noch mal hin), ob neue Krankheiten dazugekommen sind...

    Alles Gute!
    Chili

    Nein, das habe ich nicht gesagt. Aber eins, ich komme in der Familie auf insgesamt 5 Erfahrungen und habe auch Freunde und Umkreis benannt. Natürlich ist es trotzdem gar keine Garantie. Aber was soll es bringen? Es gibt Leute, die schlechte Erfahrungen bei jedem Job machen. Trotzdem kann man sie auch empfehlen? Es hat doch nichts mit beleidigt sein zu tun? Irgendwie verstehe ich deine Argumentation gerade gar nicht...
    und ich empfehle auch nicht allen meinen Schülern AuPair für 10 Jahre zu werden, sondern versuche, einer Schülerin, die sich das anders nicht leisten kann, zu einem Auslandsaufenthalt zu verhelfen. Mehr nicht.
    Wenn sie / ihre Eltern 8000 Euro über hätten, würde ich auch dazu raten, ein Jahr High-School in Südafrika zu machen...

    chili

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