Beiträge von chilipaprika


    Wenn man an einer großen Gesamtschule ist, dann bekommt man sofort A15 mit Zulage. Zeit ebenfalls egal.

    Mmm, ist es nicht so, dass manchmal A15-Stellen auch für Leute mit A13 geöffnet sind (zum Beispiel, wenn sich kein anderer beworben hat...), man aber eben erstmals NICHT A15 bekommt, sondern die Zeit erstmals in den jeweiligen Stufen "abwarten" muss?
    So hatte ich es auch im Eingangsbeitrag verstanden. Man kann ja nicht, innerhalb von 2 Jahren A15 werden, selbst wenn kein anderer Mensch auf die Stelle beworben hatte.. Da spart das Land immer gerne am Geld (mit irgendwelchen laufbahnrechtlichen Begründungen...)

    Hallo!

    Ist es nicht toll? Du hast jetzt den perfekten Anlass, um eine absolut idiotische Aufteilung der Welt nach Geschlecht zu hinterfragen.
    Und ich rede nicht von Gender-Theorien für 2t-Klässler. Aber wer ist denn bitte auf die Idee gekommen, dass es Jungsbücher und Mädchenbücher gibt? Es gibt Bücher über Pferde, es gibt Bücher über Drachen, es gibt Bücher über das Mittelalter und so weiter...
    Kinder sollten sich für ALLES interessieren (dürfen), unabhängig ihres Alters. Sie sollten pinke Stifte haben dürfen, auch wenn sie Jungs sind und sie sollten Lego-Häuser bauen dürfen auch wenn sie Mädchen sind und die Lego-Schachtel den Stempel "für Mädchen / Prinzessinnen" nicht hatte.

    Schlage doch eine neue Aufteilung vor: nach Themen, nach Schwierigkeitsgrad, nach Typ (Comic, Roman, Sachbuch..) und dann kannst du sogar über unterschiedliche Buchtypen in der Klasse reden!

    Viel Erfolg,
    chili

    Die Ausgangsfrage war, ob man als Lehrer verpflichtet ist, sich in Erster-Hilfe fortzubilden. Wenn es eine Berufspflicht ist, dann hat der Arbeitgeber/Dienstherr die Kurse zu bezahlen. Da gibt es gar nichts zu diskutieren. Wir sind schließlich keine Freiberufler oder Selbstständige.
    Du legst wieder die typische Lehrer-Denke an den Tag, dass man "für die gute Sache" doch gerne privat (tief) in die Tasche greifen sollte. Nein, dann muss man nicht. Du kannst das individuell gerne tun und dich dann als "besserer Mensch" fühlen, aber daraus einen Vorwurf an alle abzuleiten, die das nicht tun, ist zumindest unkollegial.

    Gruß !

    absoluter Quatsch!
    Die Beiträge gingen auch in die Richtung, wo man überhaupt Erste Hilfe allgemein auffrischen kann.
    Ich fühle mich überhsupt nicht als besserer Mensch, weil ich einen Erste Hilfe Kurs selbst bezahlt habe.
    Ich habe es NICHT für die Schule gemacht, ich würde zb nicht diesbezügliche Ansprechspartnerin sein. Ich bin eher irritiert, dass soviele Menschen tatsächlich nicht in der Lage wären, Erste Hilfe zu leisten.
    Ich war schon in mehreren Unfällen auf beiden Seiten und halte das für absolutes Minimum, so allgemein im Leben. Ich bin sehr dankbar, dass Leute sich um mich kümmern konnten.

    Bei allem Verständnis für "ich mache nur, was mein Arbeitgeber bezahlt", sollte man sich aber _auch_ die Frage stellen, ob man das für den Job macht, oder weil es einem ein Bedürfnis ist, sowas zu können.
    Und dabei rede ich nicht davon, dass es mir auch ein Bedürfnis ist, eine Klausur schnell zu korrigieren, um mehr Freizeit zu haben.
    Selbst wenn ich keine Lehrerin wäre, würde ich es für mich als notwendig erachten, in der Lage zu sein, jemandem am Strassenrand Hilfe zu leisten.
    Ich habe vor Kurzem zb auch den Rettungsschwimmer, ich gehe oft und gerne schwimmen, ich fühle mich jetzt wohler, die Rettungskenntnisse vertieft und wiederholt zu haben. Für was auch immer. (und ich werde ziemlich sicher NICHT mit einer Klasse an den See...)
    Ob es ein Schüler, ein Kollege oder ein Unbekannter auf der Straße ist, dem ich helfen kann, hat mit mir als Mensch zu tun, und nicht nur damit, dass ich Lehrerin bin.

    Da mir meine (freiwillige, privat auf mich genommene) Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs nicht erstattet werden konnte UND 90 % meines Kollegiums ziemlich sicher keinen "gültigen" Schein hat (die letzte (und einzige) Kollegiumsfortbildung ist mehr als 2 1/2 Jahren her), bin ich sicher, dass es in NRW keine Pflicht gibt.

    da im Profil Hessen steht, ist vielleicht die Frage im Raum:
    Hatte dieser Student einen Vertretungsvertrag (regulär deine /diese Klasse für x-Zeitraum) oder ist es U-Plus (oder wie auch immer es jetzt heißt) mit "wird jeden Tag neu angerufen, dass er im Thema weiter macht und zufälligerweise immer diese eine Klasse)?
    Bei Fall 1: der Studentenstatus ist doch egal, die Person wurde für gut/qualifiziert genug für den Unterricht befunden.
    Fall 2: wahrscheinlich heikler.
    Krank ist aber krank.

    Ich unterrichte kein Englisch, aber Deutsch und Französisch, wobei ich noch nie Deutsch in einer Stufe unterrichtet habe, wo man eine Zusammenfassung schreiben würde.
    Meine Fragen waren reale Fragen, ich habe keine Ahnung, was man denn bitte nach einer Zusammenfassung in einem Schluss schreiben könnte. Wenn es sich um eine strukturierte Inhaltsangabe handelt, vielleicht... Wobei sie in Französisch immer die erste Aufgabe ist und dann kein Schluss notwendig ist, weil es dann in der nächsten Aufgabe mit der Analyse weiter geht.

    Ich _glaube_, dass du in deiner Erinnerung einiges verwechselst und dich daran erinnerst, wie du am Ende einer Analyse einen Schluss hast. Aber nach einer Zusammenfassung würde ein Schluss redundant sein und nur da, um eben sich einen solchen Aufbau mit Schluss zu sichern?

    Nur so nebenbei (und das Zitat ist nur einer von vielen möglichen Aufhängern), weil mich das jedes Mal aufregt..

    I remember my Schulzeit: Gymnasiallehrer, Mathe, hatte seine Unterrichtsvorbereitung fertig in Heftern und erzählte jahrein jahraus dasselbe. Ein Grundschullehrer fängt mit jeder ersten Klasse bei Null an, jeder Tag ein Kampf, niemals Lenz, sonst gehen dir alle über Tische und Bänke.

    ... und die GymnasiallehrerInnen haben natürlich keine Disziplinprobleme, müssen niemals eine neue Klasse kennenlernen?
    ... und die GrundschullehrerInnen erfinden JEDES Jahr das Rad neu, wenn sie das "a" einführen?

    Wow, muss echt anstrengend sein, das Leben der Grundschulleute..
    und wie schön und erholsam das Leben der Gymnasialkräfte sein muss...

    Ich hätte wirklich ans Gym gehen müssen.

    Oh moment... ich BIN am Gymnasium...

    Wenn man schon so dämlich abrechnen will...
    - bis ICH als Gym-Lehrerin die 8 Stufen eines Faches durch habe, dauert es ein bisschen länger als die 4 Stufen der Grundschule.
    - irgendwie ändern sie Curricula oder die Weltbegebenheiten in der Sekundarstufe (I oder II) ein bisschen mehr als das Lesenlernen oder das 1*1.

    Chili

    PS: Sorry, ich bin absolute Verfechterin der (auch finanziellen) Anerkennung der Arbeit der Grundschullehrkräfte. Aber nicht dadurch, dass man mir immer wieder unterstellt, dass ich nichts zu tun hätte, wird es auch nicht besser.

    PPS: irgendwie ist auch das Bild unter Lehramtsstudis nicht besonders gut. Ich hatte letzte Woche schon die 4. (!!!) Praktikantin innerhalb eines Jahres, die davon erzählt, das Gym-Lehramt abbrechen oder erst gar nicht antreten zu wollen und zum Grundschullehramt zu wechseln, weil es da einfacher ist. und ich unterrichte kein Mathe oder NaWi, sondern es sind Leute, die Geschichte unterrichten wollen, aber keinen Bock auf Latein, Leute, die Englisch oder Französisch unterrichten wollen, aber naja, so richtig perfekt sprechen, es ist zu kompliziert...
    Solange SOLCHE Leute aus SOLCHEN Gründen Grundschullehramt studieren, wird es nicht besser.

    das kann nur dein Personalrat wissen.
    Wenn der PR (oder du hast an deiner Wunschschule Kontakte?) weiß, dass du dort gar nicht gebraucht werden kannst, würde ich keinen Antrag stellen. Wenn die Schule aber dich anfordern würde (falls es in BaWü auch so funktioniert), dann würde ich das Risiko eingehen.
    Erkundige dich doch einfach, ob du dann ablehnen kannst...

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