ich habe eine andere Kombi, verbinde aber Deutsch + Fremdsprache (+x). Ich liebe die Kombi, bin aber in dem Jahr, wo ich nur beide Fächer unterrichtet habe, echt auf den Zahnfleisch gegangen. Ich hatte natürlich auch noch gar nichts für Deutsch und war ständig am Korrigieren. Ich liebe die Abwechslung und freue mich sehr, dass ich auch im weiteren Fach eingesetzt werden, schon alleine, weil es zwar dabei auch Etwas zu korrigeren gibt, aber halt viel weniger.
Dauerhaft Deutsch/Englisch haben zwei Kolleginnen bei uns im Kollegium: die Schulleitung, sie ist aber workoholic und eine andere Kollegin, die sich jedes Jahr aufs Neue fragt, ob sie nicht reduzieren könnte, was aber kaum was bringt.
Die Freiheit in den Fächern ist - zumindest in einzelnen Jahrgängen - durchaus gegeben (naja, in der Lehrwerkphase möchte ich es schon leicht in Frage stellen), aber: dieses stumpfe, stumpfe Korrigieren... Ich habe gerade 2 Mittelstufenstapel fertig, ich bin in EF-Stapel 1, es kommt danach die q2 ran, eine Q1 und eine 9 schreiben noch ein Tag vor den Ferien. Zwischen dem 27. September und dem 18. Oktober werden also bei mir 6 Klassen geschrieben haben. knapp über 150 Arbeiten. von 15 bis 30 SchülerInnen pro Gruppe, von 3 bis 12 Seiten. Unter jeder Arbeit irgendein differenziertes Blabla zusätzlich zum Erwartungshorizont schreiben... schon alleine die Note in Worten, "vgl. Erwartungshorizont", den Ort, das Datum und die Unterschrift aufzuschreiben regt mich zeitweise echt auf...
Da ist wirklich Disziplinfähigkeit das Zauberwort. Sich an den Schreibtisch hinzusetzen, 3 Stunden korrigieren, Kaffeepause und wieder 2 Stunden. (und Abendessen und wieder...)
(ach: ab Mitte November fängt der Zirkus wieder an)
chili