Beiträge von chilipaprika

    Ja das stimmt absolut. Alles. Aber WENN ich mit einem GK Franz fahre, eine freiwillige Zusatzfahrt, ist doch klar, dass die Kids nicht mit mir zum Zeltplatz im Sauerland fahren ;)

    Obwohl der Kurs auch so ausserhalb des Stundenplans für Treffen zu haben ist.

    Versailles: nein, mir zu teuer und zu zeitaufwändig für 3 Tage Paris. Bei 5 Tage-Fahrten ja.
    Verdun: diesmal nicht, weil wir mit einem Fernbus fahren und die Fahrt nicht selbst steuern können. Das Ziel steht aber bei einer Austauschfahrt mit einer Partnerschule schon auf dem Programm, so dass langfristig alle MittelstufenschülerInnen, die an einer Austauschfahrt teilgenommen hätten, Verdun vor der Oberstufe gesehen hätten.
    Auschwitz: ist nicht in Frankreich, also weder auf dem Weg noch auf irgendeinem Lehrplan irgendeines meiner Fächer. Aber tatsächlich: meine Schule organisiert JEDES Jahr eine Fahrt nach Krakau und Auschwitz, an der alle interessierten SchülerInnen der 11. Klasse teilnehmen können. In der Regel nehmen gut mehr als ein Drittel der Stufe teil.

    Ihr seid lieb mit euren Vorschlägen, in die Pampa zu fahren und dort eine Wasserschlacht zu machen. Ich bin auch absolut auf eurer Seite für Klassengemeinschaftsbildungsmaßnahmen in der Grundschule oder Sekundarstufe 1.
    Ich habe mir Paris nicht ausgesucht, weil es hip ist, ins Ausland zu fahren, sondern es handelt sich um einen Französisch-Grundkurs UND Paris ist Stoff. In der Oberstufe kann ich erwarten, dass meine Schülerinnen und Schüler drei Tage Museen und Sehenswürdigkeiten aushalten..

    Dass ich das Ganze nie alleine enstcheiden würde, ist doch logisch. Dafür haben wir 1) eine Fachschaft, 2) eine Schulleitung.
    Die Verlegung einer Fahrt von Paris nach Lyon ist meiner Meinung nach - sorry für die Wortwahl - ziemlich lächerlich und will nur einen besseren Eindruck geben. Nizza ist nicht Paris, die kleine Dorfkirche ist nicht Notre-Dame. und trotzdem waren es Anschlagsziele. Vor Jahren gab es ebenfalls in Toulouse Terrorakte (gegen eine jüdische Schule und dann ziellos).

    Für mich sind diese Statistiken zwar emotional schwer zu akzeptieren (also jetzt gerade sehe ich das Ganze ziemlich "entspannt"), aber es ist nunmal so. Wir könnten in der kleinen halbstündigen Regionalbahn zum Fernbusbahnhof nach Paris von einem Irren mit Axt angegriffen werden... Oder der Zug könnte entgleisen.
    oder ein Schüler könnte beim Aussteigen sich den Fuss umknicken und dann nicht mehr laufen können.

    Erstens hat man für den Fall den du ausführst eine Dienstunfähigkeitsversicherung und zweitens weiß ich nicht wie inflationär in BW mit Noten rumgeschmissen wird, aber in NRW gibt es sogar einen Erlass dazu, dass die Note "sehr gut" nur in 10% und "gut" nur in 20% der Beurteilungen vergeben werden darf...ich halte Kinder für wichtiger als eine 10% Chance irgendwas zu verkürzen, aber das muss jeder selbst wissen.

    Hm... jetzt aus Neugier (stehe kurz vor der Endbeurteilung der Probezeit): da gibt es doch kein "gut" und "sehr gut" oder?
    Hast du vielleicht eine Quelle für den Erlass, bitte?

    ich finde es auch absolut in Ordnung, Seminarorte abzulehnen. Und zwar nicht nur, weil ich es - einkalkuliert - auch so gemacht habe. Solange man dann nicht über den bösen Staat jammert, der kein Angebot macht oder von Sozialleistungen abhängig ist.
    Jeder hat seine Gründe.
    Ich hatte für den ersten Durchgang für mich beschlossen "entweder bekomme ich den Platz, den ICH will oder ich warte"
    es war auch übrigens die richtige Entscheidung, ich ging dann nach NDS und dann wieder zurück nach NRW, musste weniger pendeln. Aber ich hatte gute Nebenjobs.

    Seht es positiv, die SchülerInnen fragen noch nach den Zetteln. Ich hatte 32 SuS im Kurs und alle paar Wochen mindestens 5-6 Zettel pro AB weggeschmissen...
    Da aber 22 SuS 'nur so' im Kurs sitzen und keine Klausur schreiben, ist es denen total egal...
    Nach der Klausur beschwerte sich aber ein Schüler (der das Fach im Abi hat), dass er an dem Tag, an dem wir die abgefragten Definitionen von Armut erarbeitet haben, nicht da war. Gut, sie waren Grundlage der darauf folgenden Stunden aber er konnte doch nicht wissen, dass es wichtig war...

    WENN es bei deinem Verfahren (in welchem du den Platz ablehnst) keinen NC gab, hat es überhaupt keine Konsequenzen.
    WENN es in deinem Verfahren einen NC gab (unwahrscheinlich aber wenn...), hat es auch nur eine Konsequenz, wenn es im darauf folgenden Verfahren (in welchem du dich wieder bewirbst) wieder einen NC gäbe. Dann und nur dann würdest du eine Sperre bekommen.

    Alles unwahrscheinlich.
    Aber bitte frühzeitig absagen. NRW hat eine 20%-Absage-Quote, aber wenn man genau die Schule ist und ganz fest und vieler Vorfreude auf das Fach gewartet hat, ist es unschön...

    Schriftdolmetscher haben den Vorteil (falls so abgesprochen und bezahlt!), dass der Skript als Spur bleibt, so dass die SchülerInnen am Ende etwas "festes" haben. Da ist auch - ob mit oder ohne Dolmetscher - die Zusammenarbeit der unterrichtenden LehrerInnen eh wichtig, weil sie vielleicht netterweise im Vorfeld sagen sollten (wenn möglich), was sie planen (Wortschatz muss von einem Dolmetscher vorbereitet werden!), und vielleicht auch Unterlagen für die SchülerInnen zur Verfügung stellen. Es ist nämlich nicht möglich, dem Dolmetscher zu folgen und gleichzeitig zu schreiben / Notizen zu nehmen (anders als beim gleichzeitigen Zuhören)
    Als Nachteil ist aber klar zu nennen, dass es kein richtiges Dolmetschen ist, sondern einfach nur Abtippen. Nicht jeder Gehörlose kann damit etwas anfangen, weil oft die Schrift zu schnell geht. Das ist etwas ganz Anderes als die Muttersprache / Bezugssprache zu sehen.

    Ein weiterer Nachteil, und meiner Meinung nach der wichtigste: ein Schriftdolmetscher ist nur ein Behelf, damit jemand den Frontalunterricht mitbekommen kann. Was ist aber bei Nachfragen eines Schülers? Bei einer Sprechstunde? Bei einer Gruppenarbeit? Für die Kommunikation innerhalb der Schule? (Mitschüler, Lehrer, Sekretariat, usw...)

    Nur so als Gedanken,
    Chili (du hast auch noch eine PN von mir)

    Hallo!
    Man muss differenzieren: zwischen einem Hochschul-/an einer Hochschule erworbenen Staatsabschluss (egal ob "grundständig" oder "Erweiterungsfach") und einem Zertifikatskurs.
    In NRW führen die Zertifikatskurse (die man nur besuchen kann, wenn man schon eine Planstelle hat!) zur unbegrenzten Unterrichtserlaubnis. Wie das Zeugnis aussieht und ob es auch außerhalb von NRW unbegrenzt ist, weiß ich allerdings nicht.
    Beim an einer Hochschule erworbenen Abschluss gelten je nach Uni und Land unterschiedliche Voraussetzungen. An meiner Uni (RLP) und in meiner Prüfungsordnung mussten die KandidatInnen insgesamt nur 2 Scheine, davon 1 im Hauptstudium, ihrer Wahl und 1 Schein in Fachdidaktik ablegen. Damit waren sie zur Abschlussprüfung zugelassen. Allerdings war die Abschlussprüfung absolut identisch, das heißt, es war sehr viel Selbststudium dabei. Nur in den Naturwissenschaften musste man mehr Scheine machen, ich glaube in de Regel das komplette Grundstudium und einen Hauptstudiumschein.
    Auf diesem Weg bin ich zu meinem Drittfach-Abschluss gekommen. In diesem Fach habe ich auch mein Referendariat gemacht und da wo ich Lücken hatte, habe ich sie aufgearbeitet und gut. Hätte auch in einem anderen Fach passieren können.
    An vielen Unis galt / gilt auch eine 50%-Regelung. Es gibt eine gesonderte Studien- und Prüfungsordnung für das Erweiterungsfach, die alle Kurse vorgibt, die man machen muss und ca. 50% der ECTS-Punkte als Voraussetzung sieht. Auch hier war die Abschlussprüfung identisch mit der eines Vollstudierenden. Meine Aufgabe, den Stoff zu lernen. An einer Uni in NRW habe ich so ein weiteres Drittfach erworben.
    Hier und in anderen Foren habe ich oft über die bayrische Variante gelesen: ich glaube, komplett ohne Schein, Hauptsache man kann den Stoff. Identische Abschlussprüfung. Wobei die Note des Erweiterungsfachs scheinbar keine Rolle spielt (gut, war bei mir in der Anstellung in NRW auch so) und das Erweiterungsfach bleibt für immer ein Erweiterungsfach.
    Leider scheinen sowohl die erste als auch die zweite Variante immer mehr zu verschwinden.

    Meine Fächer sind alle vollwertig, ich habe bei allen die volle Fakultas und keiner kann sie mir je wegnehmen, selbst wenn ich das Bundesland wechseln sollte.
    Ich bin in meinen vier Fachschaften vollwertiges Mitglied, unterrichte in allen vier Fächern in der Oberstufe und habe in allen vier Fächern schon in Abikommissionen gesessen. Es handelt sich nicht um Fächer wie Physik oder Informatik, das heißt, wenn man mich rauskicken wollte, könnte man es sehr einfach tun.

    Bei den Leuten mit Zertifikatskurs ist es glaube ich ähnlich. Klar, der Kurs ist äusserst komprimiert und ich kann mir kaum vorstellen, dass es richtig hohes wissenschaftliches Niveau ist. Aber das ist es eben nicht das Ziel, sondern nur die Erteilung der Unterrichtserlaubnis und die Fähigkeit, genau dieses Fach zu unterrichten. Es ist also sehr unterrichts- und praxisorientiert, man bekommt sehr viele "Kochrezepte" für den nächsten Unterricht.
    Über die Unterrichtserlaubnis habe ich schon mal Kritik gehört, aber ich glaube, es lag auch stark an den jeweiligen Menschen und an der Fachschaftskonstellation. Wenn jemand mit einem Zertifikatskurs mich aus meinem Fach wegdrängeln würde und alle "spannenden" Kurse bekäme, während ich nur noch 5er oder mein anderes Fach unterrichten dürfte, würde ich auch laut nachdenken, ob es gerecht ist.

    Aber ich glaube, wenn man selbst die Kompetenz erwirbt, kann man sich solcher Kritik stellen und es ist einfach unproblematisch. Das heißt, man sollte nicht den Zertifikatskurs Physik machen, weil man bei der Ausschreibung dies als Voraussetzung gelesen hat und danach versuchen, so wenig Physik wie möglich zu unterrichten und dann ständig die KollegInnen um Rat fragen, wie man das Experiment macht und was hier im Buch gemeint ist, usw.. Über die eigene Haltung kann man viel gewinnen. (und nein, ich habe auch oft Fragen und frage KollegInnen, beantworte auch KollegInnen, aber ich hoffe, es ist klar, dass es ein Mass und eine Art von Fragen gibt...)

    chili

    Hallo!
    Erstmals danke für eure Antworten..

    Erst mal ist wichtig, dass du dir nicht die Ferien mit diesen Sorgen verdirbst. Du willst doch frisch und ausgeruht ins neue Schuljahr starten.

    Bis dahin kann eh nichts entschieden werden. Also erst mal wegatmen.

    Ja, das versuche ich.
    und mittlerweile habe ich mich auch beruhigt und denke nicht mehr daran. Also nicht so dauerhaft im Hinterkopf...


    Es gibt genug Risiken im Straßenverkehr umzukommen, muss man sich meiner Meinung nach nicht noch an potentielle Terroristenanschlagsorte begeben oder in ein Flugzeug pressen. Zumal mal als Tourist mit entsprechender Kleidung natürlich auch eine wandelnde Zielscheibe ist, sollte da wirklich gerade welche Amok laufen.


    Also, ich weiß nicht, wie du angezogen bist und wie du dir vorstellst, dass Pariser Einwohner angezogen sind, aber mir ist nie etwas wirklich aufgefallen. Abgesehen davon, dass Touristen bei Anschlägen in Paris nie die Zielscheibe gewesen sind, sondern die "normale" Bevölkerung...

    Da die Eltern die Klassenfahrt schon bezahlt haben, kannst du als Lehrer nicht einfach wieder die Fahrt absagen. Erst recht nicht, wenn es keine Rücktrittsversicherung gibt.


    Wenn es mich erwischt, dann erwischt es mich. Bis dahin habe ich dann ein erfülltes Leben geführt :)


    Grundsätzlich stimme ich dir zu.
    Bis vor nicht so langer Zeit habe ich auch immer so gedacht.
    Aber 1) mein Leben ist (endlich) schön und so, wie ich es mir nie erwünscht hätte, ich möchte es nunmal nicht beenden... und 2) ich bin nicht alleine auf der Welt und denke eben auch an die Menschen, für die ich wichtig bin und / oder eine Verantwortung habe. und leider 3) ein Teil von meinem Kopf denkt an den möglichen Fall, dass es jemandem unter meiner Aufsicht was passiert und mir nicht.
    Grausame Gedanken, ich weiß, aber es waren eben die Gedanken, die mir in den Kopf kamen...
    Aber ja, grundsätzlich bleibe ich trotzdem nicht in meinem Haus versteckt. Nur an dem Tag, wo ich durch irgendwas furchtbares sterben muss, möchte ich meinen Mann und meine Familie dabei haben. Keine Hinterbliebenen hinterlassen und nicht alleine sein.
    aber wie gesagt: zur Zeit denke ich einfach nicht mehr daran. Besser so...


    Wenn dir aber die Meldungen des auswärtigen Amtes und die Zusage der Eltern als Sicherheit reichen (es gibt sicher gefährlichere Orte auf der Welt) und du dich dafür entscheidest, dann schließe ernsthaft innerlich mit dir Frieden, dass alles gut ist, wie es ist. Und dann genießt die Stadt und die Menschen und die Sprache... in vollen Zügen :)


    Ja, ich kann eh nur fahren, wenn für mich eben alles in Ordnung ist.
    das "Traurige" an der ganzen Sache: Paris finde ich weder attraktiv noch spannend. und die Sprache... naja... erstmals werde ich dort ständig auf Englisch angesprochen. Dann - wenn ich mit einer deutschen Gruppe unterwegs bin und also als Deutsche identifiziert werde - sagt man mir immer, wie gut ich Französisch spreche, man höre nur noch wenig meinen Akzent. Ahah... (ich bin in der Pariser Gegend aufgewachsene Französin UND Muttersprachlerin).
    Die Fahrt mache ich für den Kurs und das werde ich genießen. Richtig liebe Kinder, die bisher wenige Möglichkeiten hatten, nach Frankreich zu fahren, Paris ist nunmal Abithema und die Fahrt wurde sehr günstig geplant, so dass wir möglichst viele mitnehmen.

    Danke für die Antworten.
    Dank Umzug wurde ich gut abgelenkt, jetzt widme ich mich wieder meinem neuen Aufräum- und Sortiersystem und Ausmisten...

    chili

    Es ging aber der TE darum, eine Planstelle zu ergattern, dafür braucht man einen Lehramtsabschluss, um sich auf die Ausschreibung mit dem Fach bewerben zu dürfen.
    Und Angebote des Ministeriums darf man nur in Anspruch nehmen, wenn man schon eine Planstelle hat UND die Schulleitung zustimmt (& in der Regel, nur für Mangelfächer)

    Chili

    Obwohl ich schon auf einer Planstelle bin, interessiert es mich auch. Ich hänge mich dran, befürchte aber, dass es nicht geht.
    Obwohl Bayern bei der Drittfachregelung gar keinen Schein forderte, oder? Oder nur die Fachdidaktik? Gut, dann muss man das Examen schaffen...
    Ich habe allerdings keine Ahnung, ob man das Drittfachexamen ablegen kann, wenn man das 1. Staatsexamen in einem anderen Bundesland abgelegt hat und nicht unbedingt vor hat, zu bleiben (sprich: ob man ein Zeugnis bekommt, das anderswo verwertbar ist, aber das halte ich für logisch, die Hürde ist wahrscheinlich eher überhaupt zugelassen zu werden.)

    chili

    Hallo!

    Ich organisiere gerade eine Kursfahrt nach Paris (nicht die "Pflicht-" - Studienfahrt, sondern eine freiwillige Kursfahrt. Daran nehmen ca. 80% des Kurses plus ein paar "externe" SchülerInnen teil).
    Ich fühle mich total mies, aber mein erster, unkontrollierter Gedanke gestern Abend war "oh nein, ich kriege jetzt Panik wegen der Paris-Fahrt". Meine mitfahrende Kollegin hatte heute wohl ähnliche Gedanken und hat jetzt Bauchschmerzen. Gut, bis dahin wird sich das hoffentlich beruhigt haben. Der Ausnahmezustand würde im Übrigen (regulär) ein paar Tage vor der geplanten Fahrt enden.

    Ich WEIß, rational, dass man sich nicht in seinem Haus verbarikadieren kann.. Aber es sind 16-jährige SchülerInnen, die ich alle gut kenne und denen ich vertraue. In der bisherigen Planung sind auch freie Zeiten geplant und zum Beispiel auch ein Rallye durch Paris, wo ich die SchülerInnen ein paar Stunden durch die Stadt schicke. Alleine bzw. in Kleingruppen aber ohne mich. Das Abendprogramm wollte ich nicht unbedingt freigeben, heute bin ich komplett dagegen. Wir haben eh Halbpension und die Gruppe ist hoffentlich nach dem Abendessen eh komplett platt. Obwohl ich eventuell gerne auf den Seine-Ufern spazieren würde bzw. in Montmartre sitzen würde.

    Ach, eigentlich weiß ich gar nicht, was ich hier von euch erwarte. Ich dachte, ich sei ein Angsthase und unprofessionell, solche Panik zu schieben, jetzt bin ich durch die Bauchschmerzen meiner Kollegin quasi "bestätigt" worden und schaffe es nicht, einen objektiven Plan zu entwickeln. Zum Beispiel: Wenn bis dahin nichts neues passiert ist, gibt es keinen Grund zur Sorge. Wenn was passiert: Gespräche mit Schulleitung, Eltern, usw...

    Wir haben übrigens keine Reiserücktrittsversicherung von der Schule aus, sondern einfach jeder für sich vielleicht. Abgesehen davon, dass wir legal vermutlich keinen Grund hätten... Fahrtickets sind gebucht und bezahlt, ein Teil der Unterkunft auch, da müsste ich bei Absagplänen gucken, bis wann wir zumindest nicht noch nachzahlen müssten..

    Ist jemand von euch in den letzten Monaten mit SchülerInnen nach Paris / Frankreich gefahren?
    Könnt ihr mir einfach mit netten Worten sagen, dass ich einfach nur einen Knall habe und alles "normal" ist?

    Chili

    PS: die Austausch- und Oberstufenfahrten in die Türkei sind dieses Schuljahr bei uns auch ins Wasser gefallen. Allerdings waren sie noch gar nicht fest geplant und die Entscheidung musste der Lehrer nie selbst treffen..

    Ich bin davon ausgegangen, dass du in Doppelfunktion für die SchülerInnen stehst, oder? Sie sollen bei dir an der Schule die Ausbildung machen und gleichzeitig hast du auch eine Stelle beim Schulamt (oder ist es eine Vollzeitstelle und du hast deine Schule verlassen?)

    Als Schule / Lehrer brauchst du den Dolmetscher in allen Stunden (die Schüler auch...), (oder sind es vielleicht "nur" Schwerhörige, die lautsprachlich erzogen sind und eine technische Ausstattung brauchen und kleinere Gruppen?)...
    Als Schulamt hast du viel zu wenig Geld zu verteilen und eine Dolmetschstunde alleine sprengt dir oft dein Wochenbudget. (Bei Vollzeitbeschulung müssten eigentlich zwei Dolmetscher in Dauereinsatz sein, um Pausen zu ermöglichen, kein Menschen kann 90 Minuten am Stück dolmetschen... aber gut, ich rede davon, wie es sein sollte, nicht wie es ist...)

    Machen die 5 SchülerInnen dieselbe Ausbildung? Das würde zumindest den schulischen Teil vereinfachen.
    Da sie nicht 'geheilt' sind (auch ne schöne Vorstellung des Schulsystems), brauchen sie ja durchgehend Dolmetscher und das kann sehr schnell ins Geld gehen. Ein Ich von dir will nämlich die Kosten ganz schön drücken, während das andere Ich die SuS nur beschulen möchte.
    Im Studium haben Freunde von mir Volldolmetschung bekommen, es dauerte halt ewig (Berlin, 1. Semester haben Freunde quasi gedolmetscht).
    Ich wünsche dir viel Erfolg (dem Teil, der die höchstqualitative Ausbildung inklusive Gebärdensprachdolmetscher will) und den SchülerInnen ebenfalls!
    Chili

    Bitte bitte!! Es gibt einen riiiiiiiiiiesen Unterschied zwischen einem Gebärdensprachdolmetscher und einem Integrationshelfer, der vielleicht ein bisschen Gebärdensprache kann. Insbesondere an Trantors Schulform ist es unerlässlich, dass die Inhalte fachlich richtig rübergebracht werden.

    Ich habe eine befreundete Dolmetscherin gefragt, die auch in Hessen gearbeitet hat, ich hoffe, ich bekomme schnell eine Antwort, dann stelle ich sie hier ein.

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