Ich bin jetzt nicht sooo firm in Gebetskunde und ein Großteil meines Katechismus wurde von Unsere kleine Warm angereichert, aber darf man überhaupt für sich selbst beten?
Das hätte meine Oma nicht zugelassen, und überhaupt nur in der Variante der ganzen Familie.
Beiträge von chilipaprika
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Falls ihr beklagt als Gymnasium Brennpunktschule zu sein, seid ihr schlicht selbst schuld, weil ihr die schulrechtlichen Möglichkeiten nicht ausschöpft - und die Schüler euch das unter die Nase reiben.es gibt durchaus schwache ‚problematische’ Schüler*innen, aber viele ‚problematische‘ Schüler*innen stören, schreiben trotzdem noch ausreichende Leistungen.
Icv kann kein Kind „abschulen“, nur weil er sich weigert, zu arbeiten, die ganze Stunde Geräusche macht oder Sachen durch den Raum wird (KEINE Inklusion).
Um in meinem BL die Versetzung nicht zu schaffen, muss man WIRKLICH sehr abgehangen sein.
Freie Schulwahl + 2. FS ab der 7. Klasse = Gymbesuch bis Ende 10. Klasse (und darüber hinaus) quasi garantiert.
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ich habe Nagellack auf dem Schulschlüssel, der zum Glück überall passt (ich bin keine Fachlehrerin), um ihn vom Torschlüssel zu unterscheiden.
Da ich in Oktober ziemlich jede Woche den Raum der 10er und den Raum der 8er verwechselt habe (auf verschiedenen Stockwerken ...), vermute ich, dass ich jetzt einfach gar nicht mehr die Schule finden könnte. -
Also mir fallen viele Konferenzpunkte ein, bei denen ich definitiv meine Stimme geben möchte.
Nicht zuletzt vor 2 Wochen, wo ich wirklich sehr gerne abgestimmt hätte, zum Glück ging es - knapp aber - in meinem Sinne raus.
Ja, Konferenzen können lang dauern und nervig sein, aber es ist unsere quasi einzige Möglichkeit, am pädagogischen Konzept und an Entscheidungen mitzuwirken. -
Ich vermute (und nach der Suchaktion im Dokument passt es): Schule im Aufbau mit noch nicht genug Jahrgängen oder vielleicht so neu, dass man wenigstens auf 2 Jahren wartet?
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Moment, erstens kann es einem bei bestimmten Krankheiten früh schlechter gehen als 6 Stunden später und zweitens ist eine Konferenz logischerweise nicht in dem Maße fordernd, wie es Unterricht ist. Vielleicht möchte man aber bei einer wichtigen Frage mit abstimmen.
Übel ist also wenn dann die Auslegung derer mit dem falschen Hals.
Du hast in der idealen Welt, in welcher Menschen empathisch sind und den Perspektivwechsel versuchen, bevor sie sofort urteilen, Recht. In der leben wir aber nicht und die meisten Kolleg*innen werden nicht denken "oh, der arme TE hatte heute Nacht einen Migränenanfall, der bis 11 Uhr gedauert hat und jetzt möchte er seinen weiteren Dienstpflichten wahrnehmen".
Eher wie der Frosch geschildert hat.
Auch, weil es menschlich ist und ein anderer Gedanke einer Selbstreflexion bedarf, die aber Zeit nimmt (sei es 10 Sekunden) und wir als Lebewesen nicht immer alles drei Mal hinterfragen, was uns durch den Kopf geht. -
Meine Erkenntnis aus 10 Jahren Diagnostik/Inklusion: jeder findet seine Schulform am Schwierigsten.
Oh nein oh nein!!
Also: ICH gehöre definitiv nicht zu "jeder".
ABER: ich kann es nicht mehr hören, dass "alle" ( so viele) glauben, dass ich jeden Morgen in eine ruhige Klasse reinkomme, brav stehende Schüler*innen begrüße, die mich wissbegierig anschauen und nur darauf warten, mit meinem Wissen befüllt zu werden.
Wir hatten an meiner Schule in den letzten Jahren mehrmals Waffen in der Schule, nicht nur Messer. Nasen- und Fingerbrüche, weil Türe absichtlich draufgedrückt werden, auch..
Wir haben seit Jahren (über 10?) einen bezahlten Minijob-Klodienst, weil der Vandalismus auf den Toiletten sehr hoch war, von großen Geschäften an Wänden über 30 Tampons aneinandergekettet runtergespült, usw..
Es gab seit Jahren keine Grundreinigung an der Schule, dem Träger sind wir es nicht wert, regelmäßig vor Tag der offenen Schule streichen wir Graffitis über, Löcher in Türen und Wänden können wir nicht übermalen.
etc...
Ich habe mich bewusst gegen die Anwalts- und Ärzteeltern der Nachbarsgroßstadt entschieden (10 Monate Vertretung in einem Nebenfach haben mir genug Einblicke in das gegeben, was ich nie als Elternarbeit möchte), kann über meine Arbeitsbedingungen trotzdem laut schimpfen und trotzdem weiß ich, dass es mir gut geht.
Und NIEMALS im Leben möchte ich an einer Grund- oder Hauptschule arbeiten, das, was dort an Arbeit geleistet wird, unter den Bedingungen, die ich hier oder woanders mitbekomme: Alle Achtung, da ist meine Schulform/Schule definitiv nicht am Schwierigsten... -
Es ist ja putzig, dass hier zahlreiche KuK aus dem Gymnasium, dem BK oder der BS konstatieren, dass eine Freistellung am Freitag Nachmittag unmöglich sei - und das Ansinnen sowieso.
Nun hat jedoch der TE eindeutig um eine Meinung für die Tätigkeit an einer Brennpunktschule angefragt. Sind nun eigentlich alle Bluna?
Wie definiert ihr "Brennpunktschule"?
Vielleicht kommst du aus deiner Brennpunkt-Blase raus und liest richtig. Der TE fragt eben nach Gym und BK.
Diese Arroganz von Hauptschulmenschen, dass es unter Gyms und BKs keine Brennpunktschulen gibt, ist zum Kotzen.
Ist quasi ein Schwanzvergleich (sorry) des Brennens? Ups, ja, an der Haupt- und Sekundarschule in meiner Stadt brennt es mehr als an meinem Gymnasium. wuw... Trotzdem haben wir nichts mit einem bürgerlichen Gymnasium gemeinsam.
Und trotzdem sind wir im kleinen Paradies, verglichen mit Gyms und Gesamtschulen von Ruhrgebietstädten im jeweiligen Nord-Bezirk. -
Klar. einen Teil davon zumindest.
Sexualkunde unterrichte ich nicht, aber nicht aus Angst vor religiösen radikalen Eltern
Und ja, die Schulleitung steht überwiegend dahinter (ich ärgere mich immer über die Befreiung zu Klassenfahrten, aber gut) -
und diese streng nach religiösem Wort lebenden Menschen gibt es auch im Christentum (der Thread geht hier so schnell, ich habe die Beiträge dazu gelesen, wollte aber die 5 noch kommenden Seiten lesen):
Wir haben bei mir an der Schule und in der Umgebung viele Kinder, die im Musikunterricht nicht tanzen dürfen, keine Filme schauen dürfen, zuhause stundenlang die Bibel lesen und eine Kleiderordnung aus dem Vor-Vorjahrhundert pflegen.
Solange es den Schulablauf nicht beeinträchtigt, stört es (mich) nicht. Nur: Filmische Inszenierung ist auch ein Teil des Deutschunterrichts. Sexualunterricht ist ein Teil des Biounterrichts. Schwimmen ist im Sport auch relevant. und Tagesausflüge oder Klassenfahrten auch. Im Film in der Fremdsprache kann es sein, dass sich zwei Jungs küssen, etc...
(und ALLE diese Beispiele sind in den letzten Jahren Fälle, bei denen streng christliche Eltern Probleme gemacht haben. Zum Teil auch streng muslimische Eltern, aber ich wollte eben auf die radikalen Christ*innen eingehen.) -
An meiner Schule - in NRW - tragen manche Lehrerinnen Kopftuch.
Ja, an meiner - und ich glaube, an allen weiterführenden Schulen der Stadt, außer der bischöflichen Schule - auch.
Ich sprach aber von der Zeit, wo es nicht der Fall war. Da haben sich viele Muslimas gegen den Lehrerjob entschieden oder gegen das Kopftuch (kenne ich). -
was du nämlich verkennst (was übrigens in deinem Fall nachvollziehbar ist, weil du noch nicht im Mikrokosmos Schule arbeitest), dass die meisten "Extrawünsche" des einen zum Nachteil des anderen führen. Wenn du nun also an einem Freitag zu einem bestimmten Zeitpunkt dein Arbeitsleben lang nicht einsatzbereit bist, bedeutet das im Umkehrschluss, dass Nicht-Moschee-Gänger das für dich abfangen müssen und die Wahrscheinlichkeit für sie steigt, an einem Freitag Nachmittag zu unterrichten (oder AG Betreuung etc.)
Genau.
Nachdem ich hier geschrieben habe, dass bei uns freitags nachmittags immer bestimmte Fächer sind, kann es gut sein, dass bei einem guten Stundenplaner eine win-win-Situation entsteht.
Ich habe tatsächlich gar keine Ahnung, was sich mein muslimischer Fachkollege im Hinblick auf den Stundenwünscht, aber sollte es so sein, dass er den Freitag Nachmittag frei haben möchte, dann muss ich oder eine Kollegin den Kurs haben.
Ich habe ganz andere Wünsche und der Freitag ist mir egal (also zumindest ganz unten auf meiner Wunschliste, und wir dürfen nur 2 Wünsche angeben). Wenn ich also durch eine automatische Bereitschaft, den Freitagskurs zu übernehmen, dafür an einem anderen Tag, der mir wichtig ist, für den ich aber keinen "validen" Grund (wie Kinder oder Religion) mehr Chancen auf Erfüllung habe (Karma und weil die Stunden nur einmal verteilt werden, ein langer Freitag zieht hoffentlich nicht nur Lücken im Plan mit sich, sondern einen anderen kurzen Tag), dann ist es win-win für uns beide.
Wenn dein einziger anderer Fachkollege kleine Kinder hat, Teilzeit hat und mit seiner Partnerin organisiert hat, dass er den Freitag frei hat, um sich um Kids und Kita zu kümmern, dann muss der Stundenplaner zwischen "Kids" und "Religion" wählen, oder den Stundenplan komplett umschmeißen (geht in solchen gewachsenen Strukturen nicht immer). Dann ist aus einem win-win ein lose lose geworden.
Der "Mikrokosmos Schule", wie Alterra so schön schreibt, ist arbeitsrechtlich echt speziell. Das kannst du nicht mit dem IGM-Unternehmen vergleichen (da ist mein Mann drin, ich weiß, wovon ich rede).Ich glaub(t)e an Karma, bin also sehr entgegenkommend, das muss man sein, wenn man Wünsche hat. Und oft ändern sich die Wünsche im Leben (also nicht auf deine religiöse Einstellung bezogen!). Kinder werden groß, man wird selbst älter, der Körper ist anders.
Ich hätte vor ein paar Jahren für einmal die Woche nicht zur 1. Stunde quasi getötet, ich wünsche mir mittlerweile die Frühaufsicht. Ich bin trotzdem für die 3. Stunde im Plan dankbar, aber nicht mehr fürs Schlafen, sondern weil ich dann zu Hause von 6 bis 9 am Schreibtisch arbeiten kann.
Zum Wunsch gibt es keine Garantie und vermutlich keinen Anspruch, aber umgänglichen Kolleg*innen ermöglicht man gerne einiges, wenn es nicht dauerhaft zur Last von anderen führt. So meine Erfahrung zumindest. -
OT
Es gibt auch Lehrkräfte, die zwei Mal pro Woche zur Jour Fixe ins Fitness-Center oder zum Verein "müssen", weil es ihnen gut tut oder der eigenen sozialen Teilhabe dient. Dafür wird niemand gleich als Radikal-Sportler gebrandmarkt.
Daran glaube ich zu lesen, dass du nicht viel Sport treibst (aber auch nicht komplett abstinent).
Denn glaub mir, es gibt auch viele Menschen, die einem Radikalismus unterstellen, wenn man auch nur erwähnt, dass man abends ins Fitnessstudio geht und nicht in die Kneipe.
Diese ganzen Unterstellungen sind nunmal auch zum Teil Projektionen. -
Genau das verwirrt mich in dieser Diskussion: der fehlende Pragmatismus. Ich kann verstehen, dass man an seinen Abläufen festhalten möchte, soweit dies möglich ist. Aber dies als absolutes Ausschlusskriterium zu sehen, finde ich widersprüchlich und ich habe hier einfach Zweifel, dass diese Auslegung so gängig und weitverbreitet ist, wie es hier z. T. dargestellt wird.
Das ist doch absolut egal, ob du, ein Christ oder ein weiterer Muslim der Meinung ist, dass es die richtige Auslegung ist. Der TE sieht es für sich so.
Punkt.
Er fordert nichts, sondern fragt, ob er sich auf einen Job einlassen kann, wenn das für ihn ein KO-Kriterium ist.
Jetzt Perspektivenwechsel, 20 Jahre zurück (?) und eine junge Muslima kommt hier und sagt, dass ihre Auslegung des Islams ist, dass sie ein Kopftuch tragen muss, sie möchte aber Lehrerin werden.
Da hilft es auch nicht, wenn wir antworten, dass wir viele Muslimas ohne Kopftuch kennen.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt war es in einigen Bundesländern nun mal nicht möglich, Lehrkraft zu werden, wenn man ein Kopftuch getragen hat. (Bitte erzählt mir nicht, dass es noch welche gibt.)
Ich würde auch jeder Muslima, die nach Frankreich will und dort irgendeinen Job im öffentlichen Dienst oder gar Öffentlichkeit ausüben möchte: Vergiss es. Wander lieber woandershin als nach Frankreich. -
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Hängt es nicht von den Fächern ab? (oder habe ich sie übersehen?) (also sowohl die Angebot/Nachfrage-Sache als auch der Stundenplan)
Wir sind jetzt für Jahrzehnte voll, aber die IRU-Lehrer wären sicher in der günstigen Aushandlungsposition.
(Wobei lustigerweise unsere drei IRU-Leute als Zweitfach ein Fach haben, das als Zusatzkurs in der Oberstufe unterrichtet wird, der aus stundenplantechnischen Gründen in Randstunden unterrichtet wird, zum Teil immer freitags 7./8. Stunde.Ob es die KuK in den letzten Tagen betroffen hat, weiß ich nicht, musste aber gerade dran denken.
Freitags nachmittags gibt es bei uns nur die Zusatzkurse, Sport und musische Fächer/AGs. -
Ich beantrage, dass Eis-Themen in ein gesperrtes
ForumbereichTiefkühlfach wandern. Wenn die Öffentlich das nur sähe ... -
Woher soll ich das wissen?
Ich schrieb doch, dass das nur meine Meinung ist. Bist Du an einem allgemeinbildenden Gymnasium? Welche Themen werden denn da behandelt?
Ok. Wenn ich mir Eure Lehrpläne angucke, dann ändere ich meine Einschätzung. Da steckt schon viel Informatik drin.
hä? Im Fach Informatik steht viel Informatik drin?
Also in NRW haben wir auch das Fach Informatik an den allgemeinbildenen Schulen. Und surprise: die Menschen haben Informatik studiert (gut, zugegeben, in der Praxis die meisten nicht, sondern "nur" einen Zertifikatskurs gemacht, aber in der Theorie ...) -
Das ändert sich zeitlich wohl so sehr, dass dieses Vorgehen in zwei Jahren vielleicht komplett anders wird.
Vergleich der Umgang mit Teilzeit seit dem Lehrermangel.
Ich drücke dir eher die Daumen, gesund zu bleiben und das nicht nie befürchten zu müssen.
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Das mit erhöhten DU-Zahlen, sobald man beim AA ist (also Probleme bei der Wiedereingliederung zum Beispiel) habe ich auch gesichert aus PR-Quelle, der eben davon abriet, zu früh zurückzukommen, da es keinen Freischuss gibt und fast jeder Fehler in die DU führt.
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