Beiträge von chilipaprika

    Nichts ist unmöglich, aber es ist nicht einfach.
    Dass dein BaFög verlängert wird, ist klar. Aber um wieviel? Und wenn das nciht ausreicht, weil dein Kind mit 2 Jahren immer noch nicht durchschläft oder ständig krank ist? Für das BaFög -Amt sind das leider keine Gründe, das BaFög zu verlängern.
    Schon bei kinderlosen Studenten kommt es vor, dass sie mal durch ne prüfung fallen oder aus anderen Gründen das Studium nicht in der Regelzeit geschafft haben. Da man als Student nicht ALG I oder II beziehen kann, hat man dann de facto kein Einkommen. Und das passiert nciht selten.
    Sorry chili, aber ich finde dich in dem Punkt etwas realitätsfern.

    Ja, aber was ist anders, als bei "normalen" Menschen?

    und dass Studenten keinen Anspruch auf ALG 1 haben, ist eine Mär. Wenn ich mir einen Anspruch erarbeitet habe, habe ich Anspruch darauf (wenn ich nachweise, dass ich eben nicht 40 Stunden die Woche arbeiten will / arbeite und dass mein Studium noch möglich ist.)
    Ich habe vielleicht als Studentin keinen Anspruch auf ALG 2, aber mein Kind, sowie auf Wohngeld, Mehrbedarf, usw.
    Das sind Sachen, die kommen, OBWOHL man eigentlich noch Studi ist.

    Mir geht es einzig und allein zu sagen, dass man es als Student mit Kind schwer hat. Jeder Mensch mit Kind hat es schwer, wenn es nicht gerade verbeamtet ist und also problemlos eine Kinderbetreuung meisten kann.

    Chili

    Tja, wenn man kein Einkommen, ist das Leben tatsächlich finanziell schwierig(er).
    Aber seien wir mal ehrlich: wenn man im Studium Bafög bekommt, darf man wegen Kinder länger Bafög beziehen, der Einkommensfreibetrag erhöht sich (massig), der Vermögensfreibetrag ebenfalls, und man kriegt auch noch dazu mehr Geld jeden Monat.
    Und ja, wenn das Bafög ausläuft und man hat keine Einkommensquelle (Job, ALG 1), dann ist es schwierig. Normal, oder?

    Aber selbst mit ALG 2 wird es ja zumindest in den ersten Jahren nicht sooo schlecht gehen, da man mit einem Baby nicht gezwungen wird, alles anzunehmen.

    Tut mir leid, musste sein. Der Vergleich "mit Einkommen" vs. "ohne Einkommen" ist ja auch zu simpel.

    Chili

    - es gehört zur jeweiligen Kulturgemeinschaft / Epoche genauso wie epische Texte ("braucht" man die später?)
    - Allgemeinbildung
    - es schult das Denken, sich mit Stilmitteln, usw.. zu beschäftigen
    - man braucht nicht DAS Gedicht, es ist immer exemplarisch

    - es steht auf dem Lehrplan / im Kerncurriculum ;)

    In NRW wird das Fach bis jetzt ganz oft fachfremd unterrichtet, was eigentlich gar nicht geht.
    In NDS haben sie auch nicht genug LehrerInnen, sie können nicht mal vernünftig ausbilden, weil zu wenig Personal.

    Generell: je höher der Migrantenanteil einer Stadt, fast immer desto höher der Bedarf, falls vorher die SchülerInnen in sehr eleganter Maniere in "Deutsch-Kursen" während der ReliStunde geparkt wurden. Jetzt haben sie ab der 7. (oder 8.?) Klasse Anspruch auf Praktische Philosophie.

    Chili

    oh, irgendwie denke ich jetzt, ich müsste es bei mir auch überprüfen. Ich bin in meiner Wohnung allein wohnend, 3-4 Tage die Woche bei meinem Freund übernachtend, nur 1-2 Räume von 3 benutzend gewesen und habe heftig nachzahlen müssen im Vergleich zu einer 3-köpfigen-Familie mit Baby. Zählerwechsel könnte auch tatsächlich in etwa kurz davor vorliegen...
    Dann würde ich auf jeden Fall Stromgesellschaft, Verbraucherzentrale und so anschalten..

    Chili

    Das ist eigentlich das Problem. Linksextremismus ist natürlich zu verachten, genauso wie jede Form von Extremismus.
    Das rechtsextremistische Spektrum ist ziemlich leicht eingrenzbar ("böse Nazis", Aussehen zwar nicht mehr so typisch aber immer noch im Kopf Punks mit Springerstiefeln).
    Beim linksextremistischen Spektrum sieht es aber viel schwieriger aus.
    Autonome werden im linksextremistischen Spektrum angesiedelt, aber warum? nur, weil sie auf der wirtschaftlichen Ebene eine leichte Ähnlichkeit mit den linksradikalen Programmen haben? Anarchisten und Autonome, die Sachgegenstände zerstören, haben wirklich nichts mit Parteien im radikallinken Spektrum zu tun.

    und ja, es gibt "normale" Menschen, die sich auf Anti-Nazis-Demos, vermummen. Antifa-Arbeit ist nunmal nicht ungefährlich... Wenn man keine Lust hat, demnächst von Neonazis angegriffen zu werden, tut man es gut, sich einigermaßen aus der Öffentlichkeit zu ziehen.

    Chili

    so gerne ich immergut zustimmen würde: das kann man nicht so sagen.
    insbesondere die erste diagnose (zur vorläufigen abrechnung) ist oft eine verlegenheitsdiagnose (wie soll man sonst nach 50 minuten eine ziffer nennen), deswegen ist es für dich wichtig zu wissen, was drin stand (du hast anrecht darauf) und dass du eben mit dem arzt besprichst, was er eventuell aussagen würde, wenn er danach gefragt wird (wahrscheinlichkeit gen 0 aber gegeben, insbesondere, wenn er etwas "schlimmes" diagnostiziert hatte).

    chili

    das offizielle Vorgehen:
    du musst den damaligen Arzt / Therapeuten anfragen / anrufen und ihn nach der Diagnose fragen, die er damals gestellt hat. Ja, direkt nach der ersten Stunde hat er dir eine Ziffer verpasst, damit er die Stunde bezahlt bekommt. Womöglich hätte er nach der 5. Stunde eine andere Ziffer gesagt, aber eine Diagnose ist nunmal schon ermittelt worden.
    Diese Diagnose musst du auf Nachfrage (PKV) sagen können, eventuell auch mit einem Brief des Arztes, dass es sich nicht bestätigt hat oder so (was nach 2 Stunden eh so eine Sache ist).

    Chili


    Achja, noch eine persönliche Erfahrung: Ich bin ja Lehrerin für Französisch und habe immer mal wieder Versuche gestartet, Spanisch nachzulernen. Bisher hatte ich keine Zeit für einen Kurs, aber was ich mir selbst beigebracht habe, kann sich durchaus sehen lassen. Ich weiß nicht, ob das andersrum auch so leicht geht, sprich, ob man von Spanischkenntnissen aus auch Französisch ableiten könnte.
    Liebe Grüße,
    Hermine


    Hallo!

    Das ist glaube ich schwieriger, weil das Spanische eine einfachere "Laut-Schrift-Beziehung" hat.
    Aber wer Imparfait - Passé composé verstanden hat, wird kein Problem mit Imperfecto - Indefinido haben, und das auch umgekehrt.

    Wenn dein Kind wirklich keine Ahnung / Vorliebe hat und er sprachlich gut ist, würde ich, als Französischlehrerin, immer dazu raten, die "schwierigere" Sprache als erste zu nehmen. Spanisch kann er danach ziemlich schnell lernen. Ich behaupte mal, ein Auslandssemester reicht mit Französischkenntnissen aus, um Spanisch zu beherrschen (wenn er Wirtschaft oder Technik oder so studiert, nicht wenn er Spanische Literatur studiert ;) )
    Ich bin kein Fan von "schwierige Sprache", "einfache Sprache", aber aufgrund der, sagen wir es so, nicht besonders einfachen Rechtschreibung wird ein Kind gefordert. Ich halte es dann für einfacher, die dritte Fremdsprache zu lernen, wenn man auch diese Kompetenz bei der zweiten Sprache geschult hat. und ein guter Schüler wird es auch nicht als unbewältigbare Aufgabe sehen, sich das Schriftbild von Wörtern zu merken.

    Ein weiterer Impuls:
    Wie sieht die Drittfremdsprachelage bei euch aus? Gäbe es überhaupt die Möglichkeit und eröffnen beide Fremdsprachen dieselben Möglichkeiten? Ich kenne es so, dass man oft nach Französisch die Möglichkeit auf Spanisch hat, aber weniger umgekehrt (wenn Spanisch als 2. Fremdsprache angeboten wird). Dabei würde ich (wenn es eine Rolle spielt) nicht auf das "theoretische" Angebot der Schule achten, sondern auch auf das in den letzten Jahren tatsächlich zustandegekommene Angebot (Gibt es zum Beispiel für eine Sprache eine Garantie seitens der Schule, für die andere nicht).
    Falls der Sohnemann ein Sprachkünstler ist und eine dritte Sprache lernen will...


    Chili

    Es sind aber nicht Veranstaltungen mit dem Namen "Junge NPD bietet Kinderbetreuung an", sondern sie unterwandern gezielt existierende Strukturen und indoktrinieren dort. Es ist etwas anderes.
    und selbst mir nah stehende Parteien möchte ich nicht meinen Sportverein unterwandern sehen.

    Chili

    Hallo!

    + Andere Sprache, andere Kultur
    + hilft vielleicht (?) beim Spracherwerb, beim Wortschatz und Grammatik
    + soziales Milieu (da oft Gebühren höher)

    - Immersion nicht ausreichend
    - soziales Milieu ziemlich geschlossen.

    Da wo ich wohne, gibt es solche Angebote nicht, so dass die Frage sich mehr oder weniger erübrigt. Wenn ich aber darüber nachdenke, weiß ich, dass ich davor doch wohl mehr darüber nachgedacht habe, als ich es zugegeben hätte, da ich es jetzt "vermisse" (Kinder sind nicht mal in Planung.)
    Ich bin selbst keine Deutsch-Muttersprachlerin und es böten sich also 2 (bzw. 3) Möglichkeiten für mich an:
    - Angebote in meiner Muttersprache. Das würde ich aber nicht als Vollzeitangebot nutzen wollen, sondern als Kinderspielgruppe, wo man gezielt mit anderen Kindern und MuttersprachlerInnen die Sprache der Mama spricht.
    - Angebote in einer anderen Sprache. Ich bin sprachaffin und bin der Meinung, dass man "nicht genug" Sprachen sprechen kann. Englisch war nie wirklich meins und wenn es keinen KiGa direkt vor der Tür gibt, der auf Englisch ist, würde ich nicht unbedingt drüber nachdenken (naja, Papa darf vielleicht mitentscheiden). Ich bin eher der Meinung "eine einfache Sprache wie Englisch lässt sich von einem durchschnittlich intelligenten, durchschnittlich bis gut geförderten Kind einfach lernen". Da lieber davor Türkisch oder Russisch oder so lernen. (ich verfolge übrigens die selbe Meinung, was den schulischen Spracherwerb am Gymnasium angeht.)
    - deutschsprachig

    Ich glaube, das Ganze hängt von den Zielen (und vom Kind...) ab. und natürlich vom Angebot. Wenn 20 deutschsprachige Kinder angeblich auf Englisch den Kita-Tag verbringen, bringt es nichts. Ein paar englische Lieder mit meinem Kinder hören und singen, kann ich auch alleine.
    Wenn 10 deutschsprachige und 10 türkischsprachige Kinder jeden Tag in beiden Sprachen gefördert werden, ist es was anderes.

    Chili


    1. Der Schulbezirk
    Ich kann beim Seminar Wünsche bezüglich der Ausbildungsschule einreichen. Kann jemand sagen, wie groß die Chance ist, dass die Wünsche Berücksichtigung finden? Und natürlich ganz wichtig, welche Bezirke sind empfehlenswert? Ich möchte natürlich gern in die Nähe der Schule ziehen. Daher ist der Bezirk an sich auch wichtig. Im Moment bin ich auf dem Stand, dass im Norden Dortmunds sehr viele Ausländer leben. Sollte ich Bezirk Mitte/Nord also besser nicht wählen oder gibt's da Erfahrungsberichte von Reffis im Norden? Wie sieht's denn mit Bezirk Ost und West aus? Gibt's da Unterschiede? Wie sieht's mit Schwerte und Holzwickede aus? Der Süden soll ja generell schöner sein.
    .


    Ich kenne mich in Dortmund nicht aus und beziehe mich nur darauf. Ich suche jetzt nicht deine ganzen Beiträge durch, aber warst du nicht diejenige, deren Mann einen sichtbaren Migrationshintergrund hat und deswegen wolltest du eher in einer Großstadt sein als auf dem Land, wegen Toleranz und so?
    aber selbst keine "Ausländer" unterrichten wollen?

    Chili

    Was sind die RegelschullehrerInnen, auf die du dich beziehst?
    GrundschullehrerInnen (weil sie durch Inklusion mehr mit den SonderschullehrerInnen arbeiten)? Auch RegelschullehrerInnen (zum Beispiel Gym), die gar nichts mit dem Ganzen zu tun haben?

    Ich bin für das Gymnasiallehramt ausgebildet, an einer Uni, die einzig und alleine das Gymnasiallehramt ausbildet (und ein paar WirtschaftspädagogInnen...). In meiner Studienordnung war die Anzahl an Päda-Scheinen "sehr überschaubar" und ich war das Gegenbeispiel der erwünschten Studentin, weil ich alle SWS (und weit darüber hinaus) eingelöst habe, obwohl es mehr als die Scheine waren. Unerwünscht, weil keine Kapazitäten und "Lehrämtler wollen doch eh nur absitzen, machen Sie es auch so.."
    Ich habe in meinen Lehramtsseminaren zwar einiges gelernt, aber im Prinzip nichts, was ich mittelbar in der Schule hätte gebrauchen können, wenn ich nicht soviele Seminare gemacht hätte (die dann in der Kombination doch einen Ah-Ah-Effekt brachten).
    Meine Uni bildete auch Sonderpädagogen aus (also Dipl-Päd), mit denen wir selbstverständlich nichts zu tun hatten. Da ich eine Zeit land ein Doppelstudium mit Dipl.-Pädagogik hatte, durfte ich dort Seminare besuchen. Da habe ich auch Sachen gelernt, die ich eventuell nie in der Schule brauchen könnte, die mir aber viel weiter gebracht haben: ein Seminar zu Dyslexie und Dyskalkulie zum Beispiel. Die Verfahren und Art und Weise zu denken und sich dem "Problem" anzunehmen, hat mir viel gebracht.

    Vielleicht kannst du in den Studienordnungen der "Aufbaustudiengänge" gucken, was man als RegelschullehrerIn nachmachen muss, um das Sonderpädagogik-Examen zu absolvieren. In Köln gibt es zum Beispiel Gym-Lehramt mit sonderpädagogischer Fachrichtung, in Heidelberg ein Aufbaustudium.

    Meinem Empfinden nach wird in der Sonderpädagogik viel mehr vermittelt, wie ich dem Kind näher komme und ihm auf seinem Lebensweg weiterhelfe. Damit will ich nicht sagen, dass ich es als Gymnasiallehrerin nicht mache / nicht machen soll, aber in meiner Ausbildung (Uni) kam es zu kurz.

    Chili

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