Ach, wechsel die Station, ich bin sicher, Reha auf Französisch hat Urlaubsfeeling.
(Ist nicht ernst gemeint und passt auch wenig zum Thread aber tatsächlich durfte ich vor ein paar Wochen feststellen: Ich kann bestimmte Sachen nicht auf Französisch, ich habe eine Sprachblockade zu einzelnen Themen.)
Beiträge von chilipaprika
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genau das.
Und sie pendelt in den hohen deutschen Norden (aus südlicher Sicht
), also natürlich keine Lust, jede Woche den wunderschönen Bahnhof von Offenburg zu bewundern. Was sie aber tun muss.
Ich frage mich auch, was diese Grenzkontrollen sollen.
1) Wer ist schon in Frankreich und will nach Deutschland?
2) Wer ist dann so doof in den Zug zu steigen? -
… dass ich in vier Wochen drei Wochen lang mit einem Bein in Deutschland und mit dem anderen in Frankreich leben werde. (Gebäude steht teilweise auf der Grenze. Je nachdem, wie rum ich ums Haus gehen werde, laufe ich dann mal in Frankeich und mal in Deutschland entlang. Grenznahe Räume sind einfach schön, so ganz ohne Schlagbäume und Co.)
Gibt es dann in der Küche bewaffnetes Grenzpersonal? Meine pendelnde in Frankreich wohnende Freundin ist ziemlich genervt, in jedem Zug nach Deutschland anhalten und kontrolliert werden zu müssen… also nur auf deutscher Seite wohl. -
Bei vielen Bundesländern ist relevant, wie lange du im Vorbereitungsdienst warst (von wie vielen offiziellen Monaten). In einigen Bundesländern fängst du wieder bei 0 an, bei anderen wird die Zeit angerechnet, bei anderen darfst du gar erst wieder anfangen, wenn eine Zeit abgelaufen ist. Die Infos wären also relevant.
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Also ich hatte (als das E111 gab, aber auch mit der Europäischen Karte) noch nie Probleme (und ich durfte nicht nur in Deutschland zum Zahnarzt (als 15jährige Französin), zum Allgemeinarzt und auch zum Zahnarzt in Frankreich, unterschiedliche begleitende Freunde oder Schüler auch, oder französische Schüler*innen zum deutschen Arzt begleitet ..
In Frankreich habe ich glaube ich fast immer vorstrecken dürfen (aber es war immer zwischen 21 und 30 Euro), in Deutschland war die Erfahrung der Abrechnung gemischt (aber viel teurer).
Hattest du schon Probleme bei der Erstattung? -
Was hat die sexuelle Orientierung mit einer körperlichen Beeinträchtigung /Anderssein zu tun?
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Dass ich mich scherzhaft als Nilpferd bezeichne, wenn ich mit meinem Mann ins Freibad gehe, würde nicht bedeuten, dass ich von Kolleg*innen oder gar wildfremden Menschen als solches bezeichnet werden dürfte.
Dass ich mich (sarkastisch!!) als Französin vom Dienst bezeichne, heißt nicht, dass ich seit Jahren nicht darunter leider, dass Menschen einen französischen Akzent nachaffen oder mich fragen, ob ich am Wochenende in Frankreich war. Selbst wenn ich genervt lächle oder einfach nicht antworte, die Tatsache, dass ich keinen ins Gesicht schlage, heißt nicht, dass ich nicht zuhause Heulkrämpfe hatte und es meistens nicht ertrage.
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Und wenn du aus der Not eine Tugend machen würdest, das Ganze etwas zelebrierst, ein Bild dieser Figur an dein Fach hingest...? Manchmal kann man ja auch über einen schlechten Witz und sich selbst lachen. Das Verhalten der Kollegen ist fraglos kindisch, aber vielleicht wäre die Situation so zu retten, wenn du über den Dingen stehst?
hm...
übertragen wir es auf eine rassistische Formulierung.
Würde man auch aus der Not eine Tugend machen? -
Ja, und deswegen braucht die Lehrkraft vermutlich keine 15 Minuten für eine 30Minuten-Schülerprüfung.
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Selbst fürs Abitur haben wir nur eine Lehrkraft im Raum (eine im Flur, aber es sind ja 3-4 Räume besetzt und ein Flur (Klo ist auf besagtem Flur)
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tja, der Lehrer hat halt auch Schwierigkeiten und braucht also auch länger zur Bearbeitung der Aufgaben

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es hängt vielleicht davon ab, ob OGS oder GGS, aber unserer GGS ist komplett in schulischer Hand, bei der OGS im Anschluss weiß ich nicht, wer der Träger ist. Die Orga liegt definitiv bei unserem Koordinator, ich weiß aber nicht, ob das Personal von der Stadt bezahlt wird, die Lernzeit in diesen Zeitfenstern werden von Lehrkräften getragen.
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Jenseits von klaren Arbeitszeiten (man kann auch Mails um Mitternacht schreiben und sie am nächsten Tag verschicken) ist es auch wichtig, klar zu machen, dass nicht jede Mail - auch wenn sie in den Arbeitszeiten ankommt - sofort geantwortet werden kann/muss.
Da wäre ich aber froh, wenn alle Menschen in Büros innerhalb des Arbeitstages antworten würden.
(Und genau diese eigene Erwartungshaltung, dass ich alle Mails innerhalb von ein paar Stunden beantworte, hat mich krank gemacht. Eine ankommende Mail ist nicht unbedingt dringender als die Korrektur, die Konzeptarbeit oder die Unterrichtsvorbereitung. Man kann durchaus sortieren und priorisieren) -
Als ich Abitur gemacht habe (und bis vor ca. 3-4 Jahren) war das französische Abitur so vielfältig wie möglich und trotzdem alles gleichwertig.
Ich hatte nach der 10. Klasse nur noch insgesamt 3 Stunden "Mathe/Physik/Chemie/Bio" und das auf dem Niveau der Mittelstufe. Dafür 4 Fremdsprachen (drei waren Pflicht) und 8 Stunden Philosophie die Woche. Mit dem Abitur hätte ich auch Psychologie, Mathe oder Medizin studieren können (Ein Mitschüler hat tatsächlich Psychologie studiert UND geschafft, hat aber das erste Unijahr einen Überbrückungskurs Mathe intensiv besucht und wiederholt).
Meine Oberstufe ähnelte einem BK, es gab das berufliche Abitur mit Wirtschaft, Buchhaltung und co, es gab das technische Abitur mit Bauingenieurwesen und so weiter (sorry, ich kenne die ganzen Fachrichtungen nicht, aber sie hatten zum Beispiel 8 Stunden die Woche technisches Zeichen und Ähnliches).
Auch sie hätten Medizin, Psychologie, Philosophie oder Englisch studieren können, wenn sie wollten.Alle Abiturformen waren gleichwertig.
(Auch wenn schon alleine innerhalb des allgemeinbildenden Abiturs eine klare Hierarchie herrschte: Mathe/Nawi vor Wirtschaft/Politik vor Literatur/Sprachen. Ja, ich war in der Müllklasse)Seit ein paar Jahren ist es leider ganz anders, es wurde eine Art deutsches Leistungskurssystem eingeführt (miteinander kombinierbare Leistungskurse), vorher waren die Kombis klassenweise fest (alle in meiner Klasse hatten 3 Sprachen, Philo, Französisch, Geschichte/Erdkunde. Alle in der Klasse meiner Freundin hatten Mathe, Physik/Chemie, Bio als 3 LKs...). Die französischen Hochschulen setzen jetzt die LKs als Voraussetzungen (das weiß man im Voraus nicht und viele Schulen bieten bei weitem nicht alles an), so dass es reichlich ungerecht ist. Und (jetzt komme ich nach langer Einführung zum Punkt): die Erfolgs- und Dropout-Quoten haben sich KAUM geändert.
1) Kaum jemand geht Philosophie nach einem technischen Abitur studieren, aber wenn, dann oft mit hoher Motivation.
2) Der vermeintliche fachliche Vorsprung bringt kaum was.
3) Ich müsste es noch genauer raussuchen, aber ich glaube sogar gelesen zu haben, dass die zum Teil zu homogene Zusammensetzung nicht förderlich sei. -
Jenseits von Ausnahmen (ungeplante Schwangerschaften, Mehrlingschwangerschaften...) sind Kinder in unserer Zeit geplant.
Man könnte (!) davon ausgehen, dass Menschen eben wissen, dass Kinder Geld kosten (und dass jede Planung sogar manchmal "schief" gehen kann, weil das Baby doch ein bisschen länger betreut werden muss, nachts nicht schlafen kann und so weiter .. (ich klammere jetzt BEWUSST die Ausnahmefälle mit starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Omabetreuung durch ungeplanten Tod der sehr jungen Oma verloren, usw.. aus)) und dass man sich darauf einstellt.
Also nicht ein Jahr vor der geplanten Schwangerschaft ein Hauskredit auf Kante nimmt, das man nur mit 80% Teilzeit bedienen kann. Oder dass man darauf setzt, dass man den einzigen Kitaplatz der Stadt bekommt, mit dem man weiter Vollzeit arbeiten kann.
Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft lag bei uns im sehr niedrigen Bereich, die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder langen Arbeitslosigkeit haben wir aber auch noch zusätzlich eingerechnet und unseren Kredit so genommen, dass wir zwar einen höheren Zins haben, aber jederzeit die Rate so anpassen könnten, falls eine*r von uns kürzer tritt. Dann zahlen wir halt viel länger zurück.
Und das scheint bei vielen werdenden Eltern niemals mitgedacht werden. Und dann kommt sowas wie "ich MUSS soviel arbeiten, wir haben ein Haus, also brauche den entsprechenden Stundenplan und Fächerverteilung" oder "mein Kind ist jede Stunde wach und hat Verlassensängste aber mein Plan sieht vor, dass ich nach 7 Monaten Vollzeit zurückkehre"Edit/Ergänzung: Ich spreche jetzt bewusst an Lehrerkolleg*innen.
Ich meine nicht die Situation von zwei ungelernten Eltern. -
Ach so, mein Beitrag war wohl unklar, es war auch meine Absicht gewesen.
Bei der anderen Umfrage (anderer Thread) waren ‚wir‘ ja raus.
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