Ich zitierte diesen Beitrag. Es kann Gym-Leute davon abhalten, überhaupt erst anzuklicken.
Beiträge von chilipaprika
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hmm eher nicht. Steuern sind ein künstliches Konstrukt, das erklärungsbedürftig ist.
hm... dass der Staat mir meinen Laptop oder meine Fahrtkosten nicht schenkt, hat doch eine gewisse Logik.
Dass eine Teilzeit sich auswirkt auch. (Aber hier zugegeben, da das letzte Amt gilt, ist es nachvollziehbar, dass soviele super naiv sind.) -
... und mit Menschenverstand?
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"ausgenommen sind Sekundarstufen II und Berufliche Schulen" ist verwirrend, da Gymnasiallehrer*innen mitgemeint sind.
"Reine Sekundarstufen II" wäre vielleicht angemessener.
Oder sind sogar nur WBKs und co gemeint?
(ja, das Schulsystem ist ein komplexes Feld...) -
Es gibt dazu keine Rechtslage, sondern ein Umgang der Seminare.
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Manchmal werden Stellen, die komplett leer gelaufen sind, an andere Schulen gegeben, wenn dort Erfolg auf Einstellung besteht.
Gibt es dann eine Abordnung oder bleibt die Schule, die soviel Bedarf hatte, dass sie eine Stelle bekommen hatte, unterbesetzt und die Schule, der es zumindest rechnerisch nicht sooo schlecht ging, hat eine Stelle "gewonnen"?
Ich bin ja selbst in einem Bundesland mit schulscharfen Ausschreibungen und ausgehend von meinem Profil (dessen Stärke nicht die 1,0 im Staatsexamen ist) war das gut, aber zentral steuernde Bundesländer wie Bayern sind wenigstens "ehrlicher" (und eindeutig effizienter).
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Danke für das Verlinken, das hätte ich auch gerne.
aber wie gesagt: trügerisch, weil der Lehrplan gilt.
Ich kenne Leute (Abi 2019), die dann "Interkulturelle Pädagogik" nicht unterrichtet haben, weil da kein rot steht. Sehr fahrlässig und sehr schade für die Schüler*innen, wenn die Lehrkräfte $%& verzapfen. -
Das war ich, zumindest in (allen) meinen Fächern.
Beispiel für Pädagogik (S. 3-4)Zentralabitur 2026 - Erziehungswissenschaft
Da darf man nicht Freud oder Piaget einfach so auslassen, nur weil sie nicht in rot stehen.
Da wo Heitmeyer steht, stand vor ein paar Jahren nichts, bzw. zur Auswahl Heitmeyer oder Rauchfleisch
Da wo Korczak steht stand lange Zeit nichts, da konnte für Reformpädagogik etwas zur Auswahl genommen werden (Montessori, Regio, Korczak) ...
und tatsächlich gibt es das auch in Chemie:
Zentralabitur 2026 - Chemie
Aber wie gesagt: Je nach Fach ist es total egal, weil der Lehrplan immer gilt.
In Fächern wie Deutsch ist es natürlich wichtig zu wissen, welches Werk für die narrativen Texte relevant ist (Pflichttext), der Vergleichstext bleibt frei, oder dass in Lyrik der Fokus auf Reiselyrik steht... -
und es hängt auch stark vom Arbeitsmarkt zu dem Zeitpunkt ab.
Bei meinem Mann in der Firma wurden in den letzten Jahren im technischen Bereich einfach alle genommen, die zum Assessment Center kamen (und dazu eingeladen wurden alle). Die Selbstselektion erfolgte durch eine unglaublich hohe "no-show-Quote".
Es gibt wohl neuerdings leicht mehr Auswahl, aber nicht so sehr, dass wirklich auf Fehlzeiten oder Rechtschreibung geguckt würde... -
und für welches Bundesland es gilt.
Und ob es einen Unterschied ausmacht, wenn ein Schüler zufällig volljährig ist oder ob es sich um eine Schule für Erwachsenen handelt. -
Moin!
Ich bin am BK und habe selten mit den Abi-Bildungsgängen zu tun. Daher meine Frage: Wie gleichwertig ist das Abitur? Es gibt ja viele Möglichkeit, Abi zu machen - auf dem Gymnasium, der Gesamtschule, dem Berufskolleg etc.
Was ist mit den SuS, die sich auf einen Studienplatz bewerben? Ist die Note gleichwertig, egal, wo man Abi gemacht hat? Meine Mutter war Gymnasiallehrerin, die erzählte, dass die Unis sogar unter den verschiedenen Gymnasien das Abi unterschiedlich bewerten - das kann ich gar nicht glauben.
Da braucht man nicht lange zu philosophieren.
Wie gleichwertig kann es sein, wenn man in NRW in 5 Fächern Klausuren schreibt (bei "passender Belegung") und in anderen in 12? (egal, ob man sagt, dass man mündlich knallhart auf das Fachliche achtet: es sind so unterschiedliche Kompetenzen, die Gleichwertigkeit ist gefährdet).Zwischen BK, Gym und Ges (die ja eine gymnasiale Oberstufe ist!) ist es vermutlich eine Typsache, welche Fächer einem liegen aber da finde ich, dass es Haarspalterei sein kann, VWL als "einfacher" als "Informatik" oder "Russisch" abzutun bzw. ich habe persönlich zu wenige Einblicke.
Dass es zwischen den Schulen aber Unterschiede gibt, innerhalb der selben Schulform im selben Land: eindeutig. und da ändert das zentrale Abitur nichts daran. So ehrlich muss man sein.
Nein, die Unis bewerten nicht unterschiedlich, auch nicht aus welchem Bundesland man kommt, usw. (technisch wäre es auch ein Ding der Unmöglichkeit). WENN eine Uni ein eigenes Verfahren mit eigenen Kriterien machen will, darf es sowieso nur für einen kleinen Teil der zu vergebenden Plätzen sein (20% glaube ich). Wenn es ein Teil der Voraussetzung fürs Studium sein soll (Kunstmappe, Sportprüfung, Sprachniveau), muss es so eindeutig begründet sein und genehmigt werden, dass ich kaum ein Studiengang die Mühe macht (ohne das Risiko, dass es klagesicher ist)
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Klar!!
Ich frage mich sonst, warum es sonst Kommissionen gibt.Ich hoffe, es ist besser geworden (besagtes Gespräch war im November 2019, ich war seitdem nicht mehr im Abitur).
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Ergänzend: das sinkende Niveau ist bei jedem Fach einfach so, dass eben SuS dabei sind, die nur meckern (und vielleicht woanders ihre Punkte holen)
Und bekanntlich beschwert man sich lauter als man sagt, dass es fair war.
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Darüber hinaus:
Sorry, das Niveau sinkt. Punkt.
Und auch zwischen dwn Schulen gibt es krasse Unterschiede. -
NRW: wie wohl für Bayern.
Die einreichenden Lehrkräfte bekommen nie einen Hinweis, NICHT MAL, ob die Mail ankam.
Fun fact: man kann als Schule auch für eine Prüfung gezogen werden, die man nie als Schule hat (zum Beispiel LK oder so). Daraus _könnte_ sich eine falsche Einschätzung ergeben.
Vor ein paar Jahren gab es in einem meiner Fächer einen kleinen Skandal (wobei der Skandal eher bei den falsch unterrichtenden Schulen lag). Die Abiturfokussierungen waren nicht ausreichend berücksichtigt bzw. es wurden Themen abgefragt, die nur im Lehrplan waren und nicht explizit in den Fokussierungen. (Ja, peinlich für die betroffenen Lehrkräfte und Schulen aber sehr doof für die Schüler)-> das kann auch ein Problem sein…
Auf einer ‚Curricula-Veranstaltung für Fachvorsitzende‘ durfte eine hohe Person aus Düsseldorf, für das Fach zuständig, Rede und Antwort stehen, auch über dieses Problem hinaus, dass die Fragestellungen nicht konsequent ähnlich aufgebauz sind und die Erwartungshorizonte unterschiedlich auf die Operatoren antworten, es sei schwierig, die SuS konsequent vorzubereiten.
Antwort der Fachdezernentin (oder so): dafür könnte man am Ministerium nunmal nichts, die Vorschläge kämen ja aus unseren Reihen und wenn sie schlampig (mein Wort, ihre Bedeutung) erarbeitet würden, dann könnten wir uns nur an die eigene Nase fassen. -
Ich bin kinderlos und bin WIRKLICH nicht von einer Helikoptermutter erzogen worden, Lehrer*innen hatten IMMER Recht und 39Grad Fieber wären kein Hindernis für eine Klassenarbeit gewesen, aber ich finde es hier ziemlich interessant.
Selbst nachdem die TE geschrieben hat, dass der Schüler durch eine schulisch verursachte interne Kollision gefehlt hat, wird darauf hingewiesen, dass es normal sei, dass es schwerer sei und man auf jeden Fall andere Aufgabenformate brauche.
Ich gehe mit: Natürlich muss man eine gewisse Unterscheidung der Aufgaben und es führt fast zwangsläufig zu einer schwereren Arbeit, aber für mich kommt auch die Hypothese des genervten Kollegen, der keine Lust hat, für die Orchtesterkinder/ die Medienpaten/ die Physik-AG, die jetzt einen spontanen Auftritt / Workshop / Wettbewerbstermin hatten, und sich an die Kids "rächt".
Natürlich sind nicht alle Kolleg*innen so, aber komplett leer bleibt mein Gehirn beim Gedanken nicht, ich habe durchaus Kolleg*innen, die da recht empfindlich reagieren (und zugegeben, hängt es auch stark vom Schüler ab. Bei den aktiven SuS, die alles nachholen, stört es mich nicht. Bei denjenigen, die in allen Töpfen mitmischen und dann bei der Arbeit sagen "an dem Tag war ich nicht da" oder die Hausaufgaben nicht haben, weil sie in der Vorstunde nicht da waren, usw.., fällt es mir deutlich schwerer, ein Auge zuzudrücken. Wir sind auch nur Menschen. -
ich bin nicht bei Kris, aber antworte aus Kenntnissen diverser Schulen:
Bili-Profil, Mint-Profil, Sportprofil, frühanfangende 2. Fremdsprache, Kunst/Musikprofil...
Klar, viele Schulen bilden dafür ganze Klassen, aber es kann auch die pädagogische Entscheidung geben, die Klassen zu mischen, um nicht zu große Leistungsunterschiede zwischen den Klassen zu haben (Horror für den Stundenplaner
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und keine unterschiedlich große Anschaffungen, die du steuerlich geltend gemacht hast?
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Arbeitszimmer-Anrechnung war höher als die HO-Pauschale?
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Das ist genau wie beim Schwimmen. Solange nichts passiert, denkt man nicht nach.
Vor ein paar Jahren ist auf einer Kursfahrt in der Region ein Schüler (volljährig, war noch G9) umgekommen. Im alkoholisierten Zustand durch ein Fenster im ersten Stock gesprungen.
Was passiert, wenn in so einem Fall die Lehrer*innen vorher mitgetrunken haben?
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