Gib ALLES an. Und möglichst belegen.
Streichen können sie immer noch (werden sie auch).
Gib ALLES an. Und möglichst belegen.
Streichen können sie immer noch (werden sie auch).
Kris: Ach, natürlich hätte ich es mir denken können!
Gruß,
Chili, Eisenbahnertochter in zig Generationen
Ich finde es spannend bis irritierend, wie oft im Forum zu lesen ist, dass die eigenen Eltern bei der PKV/Beihilfe sind /waren. Ich fühle mich sehr exotisch (unabhängig vom Land)
keine Ahnung, ich finde es nicht so super, Menschen nach Hörensagen anzuzeigen.
Ich gehe davon aus, dass die Polizei fragen würde, ob man einen bestimmten Verdacht hat, vielleicht Indizien (Sitzposition, Name des Accounts, usw..)
ich wollte auch nicht in Frage stellen, dass es stimmt, ich würde aber Anzeige gegen Unbekannt stellen und parallel dazu in der Schule was anstoßen.
Die Polizei soll sich bitte mit TikTok und co auseinandersetzen.
und woher weißt du (sicher), von wem das Video ist?
Lädt jemand etwas mit seinem Klarnamen hoch?
Nein, warum sollte sie das tun? Wo hast du die 200€ her? Ich dachte zumindest für NRW wäre das gleich.
Steht auf der Seite meine Beihilfe (BR) so. War bei der Beihilfe in meiner Zeit an der Uni nicht so.
und die Beihilfe zickt nicht?
hat man schnell zusammen, es sind aber schon 400 Euro Rechnungsbetrag und zum Glück gibt es noch Ärzte, die nicht sofort die 300 Euro alleine knacken.
Mich ärgert(e) es schon alleine, weil ich will, dass alles abgearbeitet wird.
Aber mein persönlicher Assistent (Kostenpunkt: ein Abendessen im Jahr
) übernimmt es und ich versuche, es zu verdrängen. Bei den Rechnungshöhen und ständigen Nachfragereien, Ablehnungen oder doch nicht, usw dieses Jahr war das deutlich schwieriger als sonst.
Bei der PKV habe ich noch wegen der BRE diesen Mindestbetrag und meine Beihilfe will mindestens 200 Euro Rückerstattungsbetrag
Ich hatte Latein-LK (schriftlich im Abitur, gar nicht so schlecht abgeschlossen) und ein Studienjahr in Frankreich (wobei Latein kein eigenständiges Fach ist, sondern als Teil von "Französisch", entweder vertieft oder für Neu-Anfänger).
Aber 1. in Frankreich übersetzt man mit Wörterbuch (klar, man hat keine Zeit, alles zu gucken, aber ein Teil - dafür übrigens in beide Richtungen, schon auch in der Schule), und: 2. Ich bin Nicht-Muttersprachlerin. es handelte sich nicht unbedingt um Wortschatz, den ich auf Deutsch aktiv hatte.
Da ich im ersten Studienjahr in Deutschland sowieso schon noch Russisch belegen musste (lange Geschichte, hat mit meinem deutsch-französischen Studium zu tun und den Belegungspflichten in Frankreich zu tun), war es einfach zu viel für mein Hirn (Mittelhochdeutsch-Deutsch und Altfranzösisch-Deutsch hatte ich auch im selben Stundenplan).
Nehmt euch am Beispiel an Frankreich.
Die Regierung will 2 Feiertage streichen -> Das Land brennt!
(nein, weder ernst gemeint, noch stimmt es in dieser verkürzten Darstellung)
Das Thema hatten wir schon, da haben schon mehrere Französischkolleg*innen dazu geschrieben.
So einfach ist es nicht. Meinetwegen wäre es super, wenn keiner mehr das Fach wählen würde, aber das tun eben viele. am ehesten die Schwachen (Konkurrenz ist ja Latein).
Ich lebe damit.
und es ist okay, dass es so ist. Nur: ich sehe es nicht mehr ein, 4 Lerngruppen zu haben, wenn andere nur 1-2 haben, damit sie ihr Zweitfach unterrichten. und das habe ich stark kommuniziert.
(Ich habe übrigens vor ein paar Jahren / zu Beginn sehr gerne Französisch unterrichtet. Die Menge macht den Spass. und da wurde es übertrieben.)
Stellt euch mal vor, ihr habt einen muslimischen Kollegen, der Mathe/Info studiert und dann noch am Ende die Idschaza macht, weil es doch gut wäre, ab und zu ein Nebenfach zu unterrichten und er in seiner Gemeinde engagiert ist. und in der Schule unterrichtet er alle Religruppen, soll bitte das Fastenbrechen organisieren, einen neuen Lehrplan entwickeln und alle Kontakte zur Gemeinde der Schule haben.
Ich habe zum Fach eine furchtbare Beziehung AUCH entwickelt, weil ich essenzialisiert werde und damit große Schwierigkeiten habe.
nee.
Ich habe quasi nur "Korrekturen" und Korrigieren ist langweilig, öde und noch mehr, aber es ist NIE eine Komponente in meinem Wunsch zur Unterrichtsverteilung.
Ich unterrichte lieber einige Fächer, weil ich sie sehr lange nicht unterrichten konnte.
Ich unterrichte ungerne Französisch, weil das Fach das Hassfach von 90% der SuS (oder zumindest "das erste abzuwählende Übel"). Weil es frustrierend ist. Weil ich in dem Fach nie über das Niveau der 8. Klasse komme (in einer 10.) und es nie wieder anders sein wird. Weil ich so tun muss, als wären alle Nasalen gleich, Verbkonjugation eine Option und Artikel Deko. und schließlich und mehrheitlich: weil alle glauben, es sei mein natürliches Talent als Muttersprachlerin (und nicht ein Fremdsprachendidaktik-Studium), weil alle glauben, es sei für mich keine Arbeit (Guckt euch mal Schriftstücke von Franzosen an, ich habe eine Rechtschreibung im obersten Perzentil) und sowieso nur Spass. Weil ich essentizialisiert werde. Weil es innerhalb einer kleinen Fachschaft automatisch immer auf mich zurückfällt...
Französisch war im Studium mein Verlegenheitsfach. Ich habe Deutsch studiert und brauchte ein zweites Fach. Ich habe schnell gemerkt, dass ich für Latein in Deutschland nicht das Niveau habe und für Philosophie sprachliche Tiefe fehlte, also habe ich Französisch genommen. Meine anderen Fächer habe ich voller Überzeugung gewählt. Und trotzdem "ist es doch soooo schön, wenn die SuS eine Muttersprachlerin haben"
(Französisch hätte ich gerne in Frankreich studiert. Habe ich dort auch ein Jahr. Aber halt Muttersprachlicher Unterricht).
dafür ist das Fach (bei mir) zu selten bedeutsam und ich mit vier Fächern (bzw. fünf mit DaZ) zu sehr jeder SL ausgeliefert, was sie mit mir macht.
Ich meine das sehr ernst, wenn ich sage, dass man immer damit rechnen muss, das Fach, das man "aus arbeitsmarktpolitischen Erwägungen" studiert, evtl immer unterrichten kann.
Ich habe keins meiner Fächer aus solchen Gründen studiert, aber leider kann ich keins davon "zurückgeben"
Ich wundere mich, dass so viele denken, dass es überall gleich sein muss. Aldi zahlt auch anders im Vergleich zu Lidl. Baden-Württemberg und Hessen sind zwei verschiedene Arbeitgeber und wer nicht einverstanden ist, muss es entweder vor Ort ändern oder wechseln.
Ich bin im Bereich Interkulturelle Erziehung unterwegs und durfte an der Uni Studis ins Ausland schicken, damit sie andere Schulsysteme kennenlernen.
Musste aber in meinen Vorbereitungsseminaren mit deutschen Fakten anfangen, weil (zum Beispiel= die NRW-Abiturient*innen noch nie davon gehört hatten, dass alle anderen Bundesländer klassenarbeiten und Klausuren schreiben, die "NRW-Bildungsausländer*innen" erstmal auch darüber schockiert waren.
(unendlich deklinierbar: Länge der Grundschule, Deputat, Lohn, Fächerkombis, Kopfnoten, usw..)
"den Arbeitgeber wechseln" ist allerdings im Lehramt so eine Sache.
Gut, ich habe mich bewusst für NRW und gegen NDS entschieden, weil meine Fächer in NDS nicht existieren oder in anderer Form. Dass mich das mit den Klassenarbeiten und das Niveau am Ende so nerven würde, habe ich unterschätzt.
Und fun fact, mein in NDS nicht existierendes Fach stirbt an meiner Schule, wir haben sehr krassen Personalüberhang, ich werde es nie wieder unterrichten.
Oligarchie
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