Beiträge von chilipaprika

    Es ist halt eine sachliche Frage. Wenn zwei Tage bezahlter Urlaub zu wenig sind muss man doch eine Vorstellung davon haben, wie viel man angemessen fände.

    Wenn es einem schlecht geht, kann man sich krankschreiben lassen. Es ging aber um Urlaub.

    Es geht doch nicht um eine bezahlte Freistellung sondern darum, dass man nicht mal Urlaub nehmen kann.

    Meine Mutter konnte damals die Beerdigung meiner Oma so weit (auf einen Freitag) schieben, dass alle Kinder und Enkelkinder mit wenig Problemen kommen konnten.

    Trotz Anreise nach Schultag brauchte ich den Freitag, auf den ich keinen Anspruch hatte.

    Ich habe ihn bekommen, hätte ehrlicherweise gerne Do-Fr gehabt, statt mitten in der Nacht anzureisen.

    Ein Monat später starb die Mutter meiner besten Freundin und es wäre mir wirklich sehr wichtig gewesen, da zu sein.

    Das ging nicht.

    Und das waren nur ‚Besuche‘. Sobald man involviert ist, ist es eine andere Hausnummer..

    Wie viele Tage bezahlten Urlaubs fändest du denn angemessen, um sich um eine Beerdigung zu kümmern?

    Was ist denn das bitte für eine Frage?
    Also, die Organisation einer Beerdigung kann durchaus mehr als 1-2 Tage in Anspruch nehmen (in Deutschland zumindest), plus die Beerdigung, da fände ich es nicht "unangemessen", wenn jemand eine Woche Urlaub nehmen würde. Seine Entscheidung.

    oder:
    je nach Kind:
    Wer mit den langweiligen Aufgaben, darf spannendere Aufgaben erledigen.

    (und deswegen gucken, was zum Kind passt. Der Werkraum hätte mich nicht motiviert, Knobel- und Leseaufgaben schon. Aber zum Glück hatte ich größtenteils Lehrer*innen in der Grundschule, die einiges zur Verfügung stellten und dann konnte man sich aus der Ecke Lesebücher, Sachbücher, Mathesachen oder Kunstdinger holen... Also alles auf einem Massstab der 80er, wir wollen es auch nicht übertreiben ;) )

    Ich persönlich hätte in meiner Probezeit auch nur im absoluten Notfall einen Versetzungsantrag gestellt. So entspannt (=dass mir egal gewesen wäre wie ich bewertet werde) war ich dann doch nicht.

    Das unterschreibe ich.
    Jetzt ist es für die TE eh zu spät, aber für alle Lesenden: für mich würde es so wirken, dass die Person noch ein bisschen erwachsen werden soll, WENN (und ich meine das WENN wirklich so) nichts neues gravierendes seit der Entscheidung, die Planstelle anzunehmen, dazu gekommen ist. Erst recht, wenn man schon vorher an der Schule war.

    Klar sind die Bedingungen Ref-Planstelle anders, aber es ist von einer examinierten Lehrkraft zu erwarten, dass sie sich im Vorfeld Gedanken gemacht hat.

    "Begeisterung sieht anders aus" ist das mindeste, was ich bei der SL erwarten würde, und ja, ich würde durchaus fürchten, dass die Unbegeisterung sich niederschlagen würde. Es hat meiner Meinung nach nicht unbedingt (nur) mit Unprofessionalismus zu tun, meiner meiner Meinung nach ist es auch nicht besonders professionell, die Stelle anzunehmen und nach sechs Monaten den ersten Versetzungsantrag für 30 Kilometer ohne veränderte Bedingungen zu stellen.

    Naja dann darf man aber auch nicht im Gutachten Dinge behaupten dass sie im Gespräch thematisiert wurden, die aber gar nicht vorkamen. DAS ist ja wohl viel schlimmer als aus Versehen einen Entwurf abgegeben zu haben der der Version des Vortages entspricht und dafür den richtigen nachzureichen

    DARUM geht es nicht. DAS klärst im Gespräch mit dem SL, dass er SEIN Gutachten ändern soll, weil nicht richtig.

    DEIN Entwurf ist eben die abgegeben Leistung und das kann man nicht ungeschehen machen.

    und genau deswegen kannst du auch nichts ändern.
    und wenn was geändert wird, muss auch das vermerkt werden. "Entwurf am 22.01.25 gegen den am 12.03.2024 eingereichten getauscht".
    Dein Schulleiter hat was anderes zu tun, als jeden Punkt und Komma zu überprüfen und darf dann auch nicht später dem Vorwurf konfrontiert werden, er habe bestimmte Sachen bemängelt, die doch nicht drin sind oder was auch immer.
    Womöglich sind auch handschriftliche Anmerkungen drauf, usw..
    Ach was, der normale Menschenverstand von jemandem, der schon zig Prüfungen hinter sich hat (und auch Abi-Prüfungen abnimmt!!!), weiß das. Tauschst du etwa Abiklausurgutachten aus, wenn dir nach 2 Monaten auffällt, dass du einen Rechtschreibfehler drin hattest?

    Warum sollten das Ablenkungsmanöver sein ? Wovon will ich ablenken? Ich will doch nur, dass der richtige Entwurf genommen wird

    Es ist ein Prüfungsverfahren. Es gibt Fristen. Da kannst du doch nichts ändern?
    Mein Gott, ist die neue Generation, die immer wieder 50 Chancen bekommen hat, schon an den Schulen (und sogar bei den Beförderungsverfahren) angekommen?

    Meine Güte: in der Version meines Entwurfs den ich abgab, fehlt nicht nur ein Teil der Methodik und ein Werk in der Literaturliste (gerade das Werk von Böckenförde, aus dem das Einstiegszitat stammt), sondern ein Buch habe ich durch einen Tippfehler auch falsch angegeben: nicht 2023, sondern 1923.

    ich denke, ich werde meinen Chef die eigentliche Version geben mit der Bitte diese zu den Akten zu legen. Ich fühle mich unwohl ein Dokument mit diesen Fehlern abgegeben zu haben. Bei der Gelegenheit könnte er ja auch die Fehler in meiner Beurteilung korrigieren. Gerade fiel mir auf dass hier im Jahr 2012 schonmal diskutiert wurde, was man machen soll, wenn die Beurteilung Tipp oder Rechtschreibfehler enthält

    Abgesehen davon, dass ich das alles für unnötige Gedanken und für lächerliche Ablenkungsmanöver halte: Bist du ernsthaft der Meinung, dass man Dokumente einfach so austauschen kann? Ups, mir ist ein Fehler in der Klausur aufgefallen, die Sie mir schon zurückgegeben haben, darf ich doch eine neue abgeben?
    Klar, der "Fehler" steht nicht im Gutachten aufgelistet, aber trotzdem: das Verfahren (bzw. dieser eine Teil) ist ABGELAUFEN. Du kannst zurückziehen, du kannst das Gespräch suchen, um deine Unfähigkeit (abzuschliessen) zu thematisieren oder um die ganzen Fehler deines Vorgesetzten anzusprechen, aber du kannst die Stunde nicht verbessern / wiederholen, den Entwurf neu schreiben, das Gespräch neu führen.

    aber in dem konkreten Fall ist das Trauma ortsgebunden und es ist schon gesagt worden, dass es am Ort (also an einer Versetzung) hängt.
    Es ist keine Forderung nach einer vermeintlich besseren Schule oder Schulform, sondern (klingt nach?) einfach nur "Hauptsache weg von DER Schule".
    Oder habe ich was übersehen, was dagegen spricht?

    " Pro Schultag eigentlich nur einmal. Gibt es jedoch Konferenz oder Elternsprechtag, muss man sich Zuhause frisch machen. Dann fährt man 2 Mal. Und die 2.Fahrt ist eine "Dienstreise" - ohne Erstattungsanspruch des Arbeitgebers. Da zählen jedoch Hin- UND Rückweg für die Steuer ... 😉"

    So die Expertise dort.

    Und selbst wenn das FA erwartet, dass man den kompletten Tag in der Schule verbringt, so kann man zumindest das Mittagessen als Verpflegungskostenpauschale geltend machen.

    kannst du bitte die Quelle verraten?

    mein Kilometer Anfahrtsweg möchte verdoppelt werden.

    ups.
    Ja, die Inhalte sind mir bekannt.
    Mich interessiert zwar _auch_ die Individualpsychologie (?) aber ich würde in Arbeits- und Organisationspsychologie vertiefen.

    und man sollte gut in mathe und englisch sein.

    Und ja, ich brauche ein Sabattjahr für das erste Studienjahr, Statistik für Psycholog*innen schaffe ich nicht neben der VZ-Stelle.

    Was wünschst du, du hättest im Studium anders gemacht / gewählt?

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