Eine Studium ist schon was anderes als eine Töpferkurs an der VHS. Daher würde ich das nicht so einfach abtun und sagen das geht so, sondern würde mich daher erstmal mit den Erlassen auseinandersetzen. Das dürfte einen Germanisten nicht überfordern (Das ist nämlich eine typisches Thema, wo wieder alles durch andere vorgekaut werden soll).
Dann sagt dir die Germanistin: es ist so.
(und glaub mir: ich habe schon regelmäßig Zeugnisse "nachgereicht", ohne dass jemand nach einer Bitte um Erlaubnis oder Anzeige gefragt hat und hatte auch Vorgesetzten, die mir gerne ans Bein pissen wollten, und davon wussten.
Wie soll dann ein (Vollzeit-)Studium, das von dir zeitliche Flexibilität verlangt mit einer Lehrerstelle vereinbar sein, die zeitlich maximal starr ist?
a) Weil man sich als Erwachsener davon verabschiedet, dass ein Studium Vollzeit studiert werden muss und man sich Zeit lassen kann.
b) weil man mit *einem* Lehramtsfach nur maximal 40% eines Studiums belegt.
c) weil man kein Studienanfänger mehr ist, vielleicht nicht auf die 1,0 abzielt und wesentlich schneller lernt, verhandelt oder gar anerkannt bekommt.
Was spricht gegen einen Zertifikatskurs um ein drittes Fach zu erwerben?
Das ist die Art von berufsbegleitender Qualifikation, die zumindest in NRW, vorgesehen ist.
Es muss sie nicht nur geben (nicht jedes BL, und definitiv nicht in allen Fächern. Chemie ist da wahrscheinlicher als GWR), sondern man ist vom guten Willen der SL abhängig, ob man da reinkommt (also ob die Schule dringenden Bedarf hat).
Und _vielleicht_ will auch jemand die grundlegende Ausbildung haben will, statt stark fachdidaktisch angeräucherte Unterrichtsrezepte. (Ohne Wertung, vielleicht ist es auch genau das, was man je nach Fach haben möchte).