Beiträge von Flipper79

    Ich würde auch lieber die Stelle an der Gastroschule annehmen. Unser SL würde auch gerne Stellen ausschreiben (zumal Referendare ihre Ausbildung im Mai abschließen). Ob er es darf, steht noch in den Sternen, da wir offiziell eine Unterrichtsversorgung von mehr als 100% haben. Es muss bei der möglichen Stellenausschreibung an der Refschule nur irgendwas schief gehen (und wenn es ein Kandidat ist, der besser ist) und schon steht sie ohne Stelle da.

    Ich fand es damals toll auch mal eine andere Schule zu sehen und nicht an meiner Refschule eine feste Stelle zu bekommen.

    Frage mich gerade, wie der Vertretungsplaner arbeiten soll mit 4 Tagen Vorlauf :gruebel:

    Dann muss der Vertretungsplaner bzw. die Schulleitung halt anordnen, dass man seine Krankheiten mind 4 Tage im Vorraus ankündigt und plant. ;) Akut krank geht dann leider nicht mehr. Und wir Lehrer müssen unserem Körper sagen: Gib mir bitte 4 Tage im Voraus Bescheid, wenn du krank werden möchtest. Und seinem Kind sagt man das auch so. :teufel:

    Wir haben für die 1. Stunde eine Bereitschaftsstunde statt Pausenaufsicht (für Vollzeitkräfte 2 pro Woche). Wenn wir eingesetzt werden, gibt es eine Überstunde, wenn wir nicht eingesetzt werden, haben wir Pech gehabt.
    Nach dem Wegfall der Q2 bekommen wir ebenfalls Bereitschaftsstunden. Wenn wir z.B. 3 Q2-Stunden hatten und 3 Ber-Stunden bekommen, bekommen wir bei unserer Überstundenabrechnung generell 3 Stunden abgezogen (obwohl wir in der Schule rumhängen). Wenn wir eingesetzt werden, zählt es als Überstunde, anderenfalls nicht.

    Wenn man keinen dienstlichen Auftrag hat, dort etwas zu kaufen und tut dieses jedoch mit seinem Privatvermögen, dann ist es privat und nicht dienstlich.

    Auch wenn man es von privatem Geld bezahlt (Schulbücher & Co kauft man ja so oft selbst), steht es doch im Zusammenhang mit dienstlichen Belangen:
    - Es gibt diverse Workshops, Vorträge, ..
    - Man kauft die Bücher, Unterrichtsmaterialien etc. für die Fachschaft, für sich selbst etc. um sich selbst / der Fachsschaft das Leben zu erleichtern. Vermutlich setzt man von diesem Material auch etwas für den Unterricht ein.

    Für mich ist es eindeutig Arbeitszeit. Hinterher kommt noch wer und sagt:
    Für Klassenarbeiten / Klausuren (Korrektur) bekommst du Korrekturpunkte, für die Korretur von Tests nicht (ist bei uns an der Schule so), also ist die Korrektur von Tests ja auch Privatvergnügen und zählt nicht zur Arbeitszeit.

    So kann man sich die Arbeitszeit / Belastung der Lehrer auch schön rechnen und spielt Politikern wunderbar in die Karten.

    Bei der Arbeitszeiterfassung, an der ich auch teilnehme, würde ich das tatsächlich halbieren. Da ein solcher Besuch nicht regelmäßig im Jahr im Vergleich zu Elterngespräche, Korrektur, Konferenzen usw. stattfindet und evtl. mal nur einmal pro paar Jahre stattfindet, würde ich nicht täuschen wollen.

    In dieser Studie gibt es ja einen Fragebogen und ein Arbeitszeitprotokoll. In diesem Arbeitszeitprotokoll soll ich genau dokumentieren, welche dienstlichen Tätigkeiten ich z.B. am heutigen Samstag gemacht habe. Dazu zählt halt der Didacta-Besuch im Falle des TE. Insofern sollte der TE die Zeit nicht halbieren, da dann die tatsächliche Zeit verfälscht würde.

    Dann gibt es noch einen Fragebogen, in dem z.B. gefragt wird, wie viele Stunden pro Woche man durchschnittlich für die Korrektur aufwenden muss und an wie vielen Tagen man in den Ferien gearbeitet hat.

    Ich würde die 7 Stunden aufschreiben und wenn ich unterwegs gearbeitet hätte (und sei es nur das Material sichten), würde ich auch die 4 Stunden aufschreiben. Ist ja das gleiche Problem, wenn man z.B. pendelt. In der Auflistung wird ja danach gefragt, wie lange man für den Weg zur Arbeit braucht ohne Pendeln.

    Was wir in NRW als Belehrung machen (der jeweilige Fachlehrer)
    - Verhalten im Sportunterricht / Sporthalle
    - Verhalten in NW - Unterricht
    - Verhalten im Brandfalle bzw. Probealarm
    - Verhalten im Amokfalle dürfen wir nicht machen!
    - Verhalten im Falle eines Munitionsfundes etc. machen wir nicht.

    Fertig!

    Klassenbuch:
    - Wenn Kollege xy fehlt, schreiben wir nur in die Spalte, wo sonst das Thema reingeschrieben wird: Aufgaben des FL/ Meinetwegen auch noch das Thema,
    dann vor die Spalte mit der Paraphe i.V. und die eigene Paraphe. Falls wir z.B. in der E-Stunde des Kollegen Phy machen, wird dieses in der Spalte "Änderung" notiert. Der Grund des Fehlens geht niemanden was an. Wenn Kollegen auf Fortbildung sind, sagen sie es selbst der Klasse (aber nur, das sie es möchte). Wenn die SuS sonst fragen, sagen wir einfach "krank" oder "keine Ahnung. Er ist halt nicht da".

    - Schüler: Wir schreiben nur auf, ob wer fehlt (bei Entschuldigung mit (e)), ob wer verspätet kommt (mit Uhrzeit bzw. 15 Min oder: 1./2. Stunde). Ggf. noch den Grund (z.B. schreibt Klassenarbeit xy nach, nach der 4. Stunde krank entlassen (ggf. auch: "ab der 4. Stunde")) Warum ein Schüler fehlt, geht mich nix an. Selbst bei SuS, die in einer Klinik behandelt werden, bekommen wir als FL nie die Diagnose. Es wird nur gesagt: Klinikaufenthalt. (ggf. Kur). Mehr nicht. Interessiert uns auch nicht.

    Also die zwei Rechner, die es bei uns im Lehrerzimmer gibt, brauchen mindestens 10 Minuten bis man überhaupt einen Browser öffnen kann, der dann langsam ist und die Hälfte der Seiten gesperrt sind. Da bin ich auf meinem Laptop bereits fertig.

    Wir haben auch nicht so viele Rechner, die noch dazu lahm sind. Außerdem kann ich zu Hause meinen Unterricht besser vorbereiten. In der Schule komm ich fast nie dazu.

    Vielleicht reden wir von unterschiedlichen Voraussetzungen? Ich schleppe meinen Laptop nicht mit in die Schule, ich hab halt einen, weil ich keinen Klotz rumstehen haben will.
    Bereitest du denn gänzlich ohne Internet vor? DAS wär für mich eine sinnlose Geißelung. Wofür auch? damit ich händereibend denken kann: so. denen hab ich's gezeigt! :gruebel: ?

    Ich brauche das Internet v.a. um z.B. nach aktuellen Daten zu recherchieren. Wenn ich z.B. mit meinen SuS den Treibhauseffekt bespreche und thematisieren möchte, dass die Emission von Treibhausgasen (wieder) steigt, brauche ich halt aktuelle Daten / Quellen. Die Daten aus den Schulbüchern sind dafür nicht geeignet. Ist nur ein Beispiel, warum Internet für die Unterrichtsvorbreitung sinnvoll ist.

    1) Wenn deine Beurteilung am Ende der Probezeit die Bestbeurteilung ist, darfst du dich glaube ich sofort bewerben. Da müsste auch irgendwas von Ausnahmen geäß § xy stehen. Schau da mal genauer nach
    2) Musst du nicht.

    Ich wüsste nicht, weshalb dies rechtlich ein Problem darstellen sollte. Und natürlich wird genau ausgerechnet, wie viele Stunden einer Lehrkraft während der Praxisphase ausfällt und dementsprechend der Stundenplan gestaltet. Die Schüler sind übrigens zwischen 7 und 13 Wochen pro Schuljahr im Praktikum. Sie werden dort auch nicht vom Klassenlehrer betreut, sondern von Lehrkräften, die diese Aufgabe im Rahmen ihres Deputats bekommen.

    Susannea hat Recht: Der Ausfall der Q2 Stunden darf in den ersten drei Quartalen auch nicht auf das Deputat gehauen werden. Irgendwo steht das.
    Überstunden zudem dürfen nur innerhalb des Monats mit "Minussstunden" verrechnet werden. Wenn wir Ausfallstunden wegen Praktika, Klassenfahrten, Kursfahrten, Exkursionen oder eben dem Wegfall der Q2 Stunden haben, werden diese Kollegen vorranging in den somit entstehenden Hohlstunden für Vertretung eingesetzt. Wenn das eben nicht der Fall ist, werden die so entstehenden Minusstunden mit eventuell anfallenden Überstunden gegengerechnet (was dazu führt, dass man nach den Osterferien so gut wie auf keine bezahlten Überstunden mehr kommt). Außerdem müssen Fachlehrer die Schüler entsprechend ihrer Stundenanzahl in dem jeweiligen Jahrgang, im Praktikum betreuen. Bei uns wird aber bei der Ersatzvertretung, die durch den Ausfall der Q2 Stunden entsteht, darauf geachtet, dass Kollegen, die ohnehin durch die Korrektur der Abiklausuren eine Mehrbelastung erfahren, entlastet werden. So muss z.B. ein LK Lehrer, der 30 Klausuren korrigieren muss und dann vll. noch in irgendeiner weiteren Abiklausurkorrektur hängt, weniger Vertretung machen als ein Kollege, der nur 1 Grundkursabiklausur korrigieren muss.
    Einzig dauerhafte Mehrarbeit (also z.B. dauerhaft 27 Stunden statt 26 Stunden, die im Stundenplan verankert sind), dürfen und sollen spätestens im Folgejahr zu einer Entlastung führen. Diese Mehrarbeit muss dann aber auch gut begründet sein (z.B. sonst wäre zu viel Unterrichtsausfall) und eben NICHT "Kollege xy hat einen 5 stündigen LK im der Q2 und muss dafür das ganze Jahr eine Stunde mehr (z.B.) arbeiten)


    . das Stichwort war "Formelsammlung". Der Hintergrund schien zu sein "solange du weißt, wie es geht und wo es steht, reicht das, das spart Zeit". Zugegeben - eine sinnvolle Formelsammlung hilft dir auch nur, wenn du weißt, was du wozu brauchst.

    Aber wenn ich euch so lese, wird das ja wohl immer schlimmer... ob meine SuS irgendwann nicht mal mehr Farbmischungen hinbekommen?

    Eine Formelsammlung hilft dir aber auch nichts, wenn man ein Experiment beschreiben muss.
    O-Ton von Schülern:
    - Oh! Eine Physikklausur ist aber einfach! Da hat man ja die Formelsammlung. Damit fliegen sie dann in der 1. Klausur auf die Schnauze, glauben es aber weiterhin (zumindest einige). Dafür schauen sie dann auch im Abi noch irgendwelche belanglosen Formeln nach ... und wenn es die pq-Formel ist.
    - In Mathe kann man wenigstens noch rote Kästchen auswendig lernen (da stehen Merksätze / Formeln etc. drin). Fein! Klausur ist trotzdem bestenfalls 5.

    In einer Arbeit in der 8. Klasse fragte ein Schüler, was denn eine Epidemie sei. :essen:
    Für eine Farbmischung müssten sie ja wissen, was eine subktraktive Farbmischung ist.

    In der Oberstufe geht der Trend (Physik / Mathe) noch weiter:
    Formeln sind bäh (ok etwas überspitzt ausgedrückt) und stattdessen: "Argumentieren", "Beschreiben" ... auf gut Deutsch "labern". Wenn man sich so manche Abiklausur anschaut bekommt man das Grauen.
    Formeln herleiten ist noch mehr Bäh! Dann bitte nur die allereinfachsten. Im GK jedenfalls immer weiter weg vom Formalen Kram hin zum Anwendungsorientieren.

    Wehe in Physik steht in einer Gleichung ein d statt ein x! Führt bei manchen Schülern zu echt ratlosen Blicken!
    2x + 5 = 7 wird dann auch noch falsch umgeformt.

    Und der GTR hilft auch noch. Früher hat man noch lineare Gleichungssystem gelöst. Heute macht man das nur noch im hilfsmittelfreien Teil der Klausur und nutzt hierfür ansonsten den GTR. Und diese Gleichungssyteme sind leicht (können aber auch nicht von allen Schüler gelöst werden). Der GTR stützt das Anwendungsorientierte Denken. Das Verständnis schwindet immer mehr.

    Und bei vielen Schülern ist das Rechnen mit Einheiten megauncool (nix von wegen wir setzen die Werte MIT Einheiten in die Formel ein und formen diese dann um, sondern: Wir setzen die Werte OHNE Einheiten ein.) Dafür kommt dann am Ende die Frage: "In welcher Einheit wird die Lichtgeschwindigkeit angegeben?" oder da wird die Lichtgeschwindigkeit in Metern angegeben. Oder es wird nur gesagt: 3! Aha! 3 Hühnereier?

    Kannst du nicht einfach die Aufgaben, die die SuS in der Stunde lösen sollen einmal einsammeln, bewerten und dann zurückgeben? Ggf. mit der Bitte, dass es die Eltern unterschreiben sollen. Hab ich schon mal mit einer Klasse gemacht: IAm Anfang der Stunde ein Arbeitsblatt austeilen, SuS sollen es bearbeiten. Am Ende der Stunde dann gesagt: "Ich möchte euch gerne für den anstehenden Test / die anstehende Arbeit wissen, wo ihr noch individuelle Probleme habt, damit ich darauf gezielt eingehen kann. Bitte geben euere Mappe (und wenn ihr diese vergessen habt, das, was ihr heute gemacht habt) ab." Dann individuelle Rückmeldung drunter (auch was die allg, Mitarbeit betrifft) und die Eltern sollten es unterschreiben. Es waren jetzt zwar Schüler, die alle noch nicht volljährig waren, aber es wirkte. Und ich hab etwas in der Hand, wenn es um die SoMi-Note geht.

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