Dann muss man eben einen Hort finden, der auch freitags bis 17 Uhr auf hat...
Der ist ja auch so leicht zu finden. Nur da es in einer Großstadt klappt, heißt es noch lange nicht, dass es in einer anderne Großstadt oder auf dem Land klappt. Manchmal hat man es schon schwer genug einen Betreuungsplatz in der Nähe zu finden.
Und es macht bestimmt Spaß das Kind über zig km zu einem Hort zu fahren. Und wenn das Kind morgens in die Kita XY geht und Nachmittags dann in einen Hort, der zig km weg ist, kann man kaum von Familienfreundlich sprechen (wie kommt das Kind dahin?)
Zum Problem Kita-Platz zig km weg (der bessere Betreuungszeiten hat, soweit man denn einen Platz da findet):
Da haste dann wieder das Problem morgens rechtzeitig da zu sein. Von den Nachteilen, die dem Kind daraus entstehen, mal ganz abgesehen (Spielkameraden nicht in der Nähe, lange Fahrzeiten, frühes Aufstehen, ...)
Wie andere User bereits geschrieben haben: In anderen Berufen hat man - wenn man TZ arbeitet - oft feste Arbeitszeiten (z.B. von 8 Uhr bis 13 Uhr). Auch hat nicht jeder eine Oma,Schwester oder jm. anders vor Ort, der das Kind bei Schließung des Kindergartens abholen kann. Auch der Partner hat nicht immer Zeit.
Unsere TZ-Kollegen versuchen schon alles um ihr Kind während der Unterrichtszeit / den Extra-Terminen unterzubrinngen und für Betreuung zu sorgen. Geht das mal nicht, ist unser SL zum Glück kooperativ genug, sodass eine Lösung gefunden wird.
Wenn es dem AG darum geht Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, dann sollte er auf die Belange der Kollegen Rücksicht nehmen.