Beiträge von Flipper79

    Es ist doch kein Kuschelsemester, wenn in einigen Fächern eine Klausur weniger geschrieben wird.

    Unabhängig von der Debatte ob es ein Kuschelsemester ist oder nicht:

    Ich bin auch froh, dass in der S II alle Klausuren geschrieben werden.

    > Als Training für die Vorbereitung auf die Q-Phase

    > Als Training für die Abiturklausuren

    > Als Training für den hilfsmittelfreien Teil in Mathe

    > Um zu verhindern, dass SuS sagen: "Ja aber genau die Klausur hätte ich ja viel besser geschrieben" / als Chance für SuS, die die 1. Klausur nicht so gut hatten (gerade in de Q-Phase wichtig oder falls sich SuS mit dem HJ-Zeugnis irgendwo bewerben möchten)

    Meines Erachtens hatten die Eltern nicht genügend Zeit sich auf eine erneute Schulschließung vorzubereiten. Noch am Mittwoch & Donnerstag hieß es, dass eine Schulschließung für NRW nicht in Frage käme. Die Empfehlungen der Leopoldina wären völlig untauglich. Dann kommt völlig überraschend die Meldung, dass die Pflicht zum Präsenzunterricht aufgehoben wird.

    Zum zweiten geht wegen der Kontaktbeschränkungen eine rotierende Betreuung in einem Privathaushalt eben nicht (max. 5 Personen, max. 2 Haushalte). Zwar kontrolliert die Polizei die Wohnungen nicht, aber wenn es Beschwerden der Nachbarn gibt, kann die Polizei auf jeden Fall einschreiten.

    Und auf dem Land, wenn einzelen Kinder weit außerhalb wohnen ist eine gegenseitige Betreuung ggf. auch nicht möglich (v.a. wenn die Wohnung klein ist und wenn noch Geschwisterkinder da sind).

    Ob alle 5er bis 7er Schülerinnen und Schüler alleine zu Hause bleiben können, kann ich nicht beurteilen. Es gibt Eltern, die ihr Kind betreut wissen möchten, egal aus welchen Gründen. Es gibt Kinder, die lebhafter sind und eine Betreuung benötigen. Es gibt auch Kinder, die ängstlicher sind oder Kinder, die aus anderen Gründen nicht alleine zu Hause bleiben können. Dann gibt es noch die Eltern, deren Kinder gewiss alleine zu Hause bleiben könnten, die dieses aber nicht möchten. Auch für GrundschülerInnen gilt: Nicht jedes Kind kann in einer 3. Klasse alleine bleiben, auch nicht für 5 Tage. In der 1. Klasse ohnehin nicht. Gerade in soz. Brennpunkten stelle ich es mir problematisch vor, wenn ggf. mehrere Kinder alleine in einer kleinen Wohnung bleiben müssten und sich dann schnell zanken oder gemeinsam auf dumme Gedanken kommen. In anderen Familien sind diese Kinder dann ggf. noch dem Zoff der Eltern ausgesetzt.

    Hinzu kommt: Gerade diese Kinder, die ohnehin schon benachteiligt sind, sind m.E. in Schulen besser aufgehoben (da sie nicht die Möglichkeit haben zu Hause in Ruhe zu arbeiten ... auch nicht für 5 Tage).

    Außerdem gibt es immer mehr verhaltensauffällige Kinder (ADHS und Co). Auch für diese stelle ich es mir schwierig vor, wenn sie (auch nur für 5 Tage) alleine zu Hause sind.

    Ich war früher in den Ferien auch allein daheim und konnte mich alleine beschäftigen. Aber ich möchte nicht von mir auf andere schließen.

    Ich vermute, dass einige von unseren Schülern zur Schule kommen (ehrlich gesagt hoffe ich es sogar, da es für sie das Beste ist).

    Ob ich jetzt die Entscheidung von Herrn Laschet gut finde, weiß ich im Moment noch gar nicht. Es schlagen 2 Herzen in meiner Brust. Manche Eltern hätte es vor große Probleme gestellt, wenn sie ihre Kinder (o.g. Problemfälle) hätten notbetreuen müssen.

    Gerade wenn die Klassen klein sind (ich spreche jetzt von weiterführenden Schulen), so kann man die Kindern - wenn sie es wünschen - weit auseinandersetzen oder ggf. auch mal zusammen arbeiten lassen. Und eine individuelle Betreuung ist so auch besser möglich (ja ... es ist doppelter Aufwand digital und in Präsenz zu unterrichten.)

    Eigentlich muss NRW als bevölkerungsreichstes Bundesland und mit hohen Infektionszahlen da mit machen und eben am Mittwoch die Schulen und Kitas zu machen. Alles andere wäre nicht sinnvoll. Aber man ist ja auf Frau Gebauer gespannt, wenn sie überhaupt noch vor die Presse tritt, was sie dann wieder heraus haut.

    Heute brauchste nicht damit zu rechnen. Das kommt Dienstag Mittag über erste Pressemitteilungen. Hr. Richter schreibt um halb zwei (in der Nacht zu Mittwoch wohlgemerkt!)

    @Kalle29 :

    Was du auch alles verlangst. Frau Gebauer und Co kennen die Gesetze des exponentiellen Wachstums scheinbar nicht. Vll. haben die auch gehofft, dass der Corona-Virus durch den Regen/ die Kälte whatever über Nacht ausgerottet wird.

    Ich gehe auch davon aus, dass bei uns am Gym bei den Kleinen die meisten Schülerinnen und Schüler kommen werden. Bis die Eltern davon erfahren haben, war es bestenfalls Freitag Mittag ... da noch irgendwas zu organisieren (selbst wenn man noch aus irgendeinem Grund Urlaub haben sollte), ist ein Ding der Unmöglichkeitkeit.

    12 Uhr: Die Presse streut erste Infos.

    Frau Müller ist auf der Arbeit und erfährt es um 12.10 Uhr.

    Sie stürmt in das Büro des chefs: "Chef! Ich brauche ab Montag bis Ende des Jahres und vll. auch noch bis in den Januar/Februar hin Urlaub. Das Land NRW hat so eben mal beschlossen, dass die Präsenzpflicht aufgehoben werden soll.

    Danke für nix!

    Aber hey: Fr. GEbauer betonte gestern abend in einem WDR Special, dass sie ja SCHON am Freitag, also frühzeitig die Schulen informiert hätten. Immerhin träfen sich ja die MinisterpräsidentInnen erst am Sonntag um über weitere Maßnahmen zu entscheiden. Die Entscheidung hätte also auch erst am Sonntag erfolgen können.

    Bolzbold : Eben. In der EF und der Q1 kann man ja ganz eventuell noch Klausuren verschieben (wobe sich dann auch die Lehrkräfte, die den Kram dann noch korrigieren müssen im Januar FALLS die Schule normal startet, wahnsinnig freuen werden. Aber oft gibt es ja auch im Januar keine Chance mehr wegen der Terminfülle)

    In der Q2 müssen ja alle Leistungsnachweise VOR den Ferien erfolgen.

    Aber wenn Hr. Laschet und Co meinen, geht sicherlich auch das ... oder auch nicht ... im letzten SJ wurden ja auch mal eben Gesetze angepasst (kein Sitzenbleiben etcpp).


    Wenn morgen entschieden werden sollte, dass bundesweit alle Schulen ab Mi dicht gemacht werden, schreie ich ... und einige Eltern wohl mit!

    Leider ist es die Ecke von Hamburg, in der die Eltern mit ihren Kindern, die in Quarantäne sind, mittags im Supermarkt den Lehrern in die Arme laufen... Ich möchte das jetzt nicht verallgemeinern, aber ich ich fürchte der Anteil derer, die das alles nicht so ernst nehmen, ist in der Ecke ziemlich hoch.

    Würde ich glatt beim Gesundheitsamt anzeigen .. konsequent. Dann sollen die sich kümmern ... so ein Bußgeld schmerzt manche Familien ja ziemlich ...

    Inzwischen hatten wir schon mehrere Klassen in Quarantäne und die betroffenen Kollegen mussten leider feststellen, dass es nicht besser läuft als im Frühjahr, obwohl alle Schüler über die technischen Voraussetzungen verfügen und der Distanzunterricht/mebis geschult wurde.

    Das wundert mich nicht. Unsere SuS haben auch im März bereits über die technischen Möglichkeiten verfügt (zwar in unterschiedlich gut ausgeprägtem Maße, aber nun gut). Es gab SuS, die während des Distanzunterrichts die Chance sahen, ihre Leistung [oder die der Eltern?] zu zeigen. Andere wiederum, die schon in regulären Zeiten keinerlei Unterstützung von zu Hause haben und / oder im regulären Präsenzunterricht faul sind, haben auch da nix gemacht.

    An diesen Bedingungen (häusliche Bedingungen und Faulheit) hat sich jetzt auch nix geändert.

    Ich freue mich für dich, dass du am 1.12. die neue Stelle antreten kannst.

    Die TE ist ja aufgrund der phsych. Situation krank geschrieben. Fällt der belastende Faktor weg, fällt auch der Grund für die Krankschreibung weg. Soll der SL sie doch zum Amtsarzt schicken. Gegen eine psych. Erkrankung kommt er auch nicht an.

    Vll. sehe ich das jetzt auch gerade zu naiv.

    Ich würde auch keine Aufgaben schicken. Krank ist krank.

    Ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin im Finanzamt oder bei der Polizei muss auch nicht im Krankenstand den aktuellen Fall abschließen und mit den KuK telekonferenzen (lassen wir mal den Aspekt des Datenschutzes weg).

    Wir haben viel Kurssystem und sehr verschiedene Anwesenheitszahlen, da wechselt die Besetzung schon häufig :D

    Wir auch in der Oberstufe. Da nehmen die aber - solange sie im gleichen Raum haben - jede Stunden den gleich Sitzplatz ein.

    In einer Lerngruppe habe ich in 2 Räumen. Ich habe am Anfang für jede Lerngruppe / jeden Raum einen Sitzplan angefertigt und abgegeben. Wenn die (vor den Herbstferien) wegen GA die Sitzanordnung geändert haben, notiere ich es. Solange nix Neues abgegeben wird, wird davon ausgegangen, dass der alte Plan gilt. Nach den Herbstferien haben sich die SuS nach den Ferien auch anders hingesetzt und da gab's halt einen neuen Plan.

    Viele Kolleginnen, darunter auch koordinierende Lehrkräfte und Schulleiterin halten traditionell das fruchtlose Gesabbel, das leider bei solchen Anlässen vorherrscht, für absolut notwendig.

    Insofern befürchte ich, dass eine Diskussion darüber, was notwendig ist, länger dauern wird, als die Konferenzen selbst. Bei so etwas hilft nur eine abgeklärte und sachorientierte Schulleiterin. Die hat man oder hat man nicht. Man kann die nicht verordnen.

    Da gibbet nix mit dem Kollegium zu diskutieren. Der Schulleiter entscheidet auf Grundlage der Verordnung.

    Er hatte Probleme eine Stelle zu finden, da an den öffentlichen Schulen keine geeignete Stelle frei war (ebenfalls regional gebunden).

    Er hat sein Ref an einer öffentlichen / staatlichen Schule gemacht. 1. Stelle bei einer kirchlichen Schule. Danach Wechsel an öffentliche Schule, was keine Probleme ergab (gerade weil er nur angestellt war ...)

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