Beiträge von Flipper79

    Naja, aber sind deutsche Schulen wirklich normal geöffnet? Die Antworten auf seinen Tweet waren ja genau in die Richtung: nur halbe Klassen, Nicht täglich, Abstandsregeln, Sommerferien...

    Genau und es gab immer wieder Fälle, wo Schulen geschlossen werden mussten:

    - Kreis Gütersloh / Kreis Warendorf wegen Tönnies

    - andere Schulen, da es einen Infizierten (m/w/d) im direkten Schulumfeld (LehrerIn/ SchülerIn) gab

    NRW: Lediglich Grundschulen waren wieder normal geöffnet.

    Sonst eben halbe Klassen, Abstandsregeln, nicht alle Fächer

    Da ich ja selbst zur Schulleitung gehöre, genehmige ich uns den Eurofighter als Unterrichtsmaterial. Leider ist für die Landebahn die Kommune zuständig. Bestimmt wohnen auf dem in Frage kommenden Gelände Feldhamster oder kleine grüne Frösche und daher gibt’s keine Genehmigung 😢.

    Wir müssen uns also mit anderen Spielereien begnügen. Ich steh auf allen Ziel- und Schießgeräten, verwende aber im Unterricht lediglich mal Elektronikdart. Pfeil und Bogen oder andere Schussvorrichtungen find ich aber auch sehr attraktiv - und das, obwohl ich absolute Pazifistin bin.

    Man kann damit so schön Impulserhaltung bei vollkommen unelastischem Stoß behandeln🤣

    Blöd mit der Landebahn.

    Du stehst auf Schießgeräte? Da erinnere ich mich an eine Didaktikveranstaltung in Physik. Ging um das Thema Impuls. Tja .. Impuls .... unser wissenschaftliche Mitarbeiter [war ein älterer Herr] meinte, dass man ja mit einem Luftgewehr auf ein Plastellingkügelchen schießen könne.

    Ok das war VOR Erfurt, Emsdetten & Co. Ich weiß jetzt nicht, ob das unsere SL das so richtig witzig finden würde, wenn ich mit einem Luftgewehr unterm Arm in den Physikraum latsche ... :D

    OT aber warum braucht man denn

    ?

    Darf man da seinen Hamster mitbringen und mal gucken, wie dessen Hüftgelenke aussehen? Oder dienen die der Sicherheitsranzendurchleuchtung am Eingang?

    Genau sowas wird ausdrücklich verboten. (Ist jetzt kein Scherz!)

    Du kannst damit für die 9er z.B. Taschenrechner, Geldbörsen etc. durchleuchten lassen (finden die SuS immer spannend) [Ist letztlich nur Spielerei, aber ein ganz netter Veruch. Man kann dann gut erklären, dass Röntgenstrahlung manche Materialien gut durchleuchtet, andere hingegen nicht]

    In der Oberstufe (Q1 oder Q2 je nach schulinternem Curriculum) kann man das Röntgenspektrum aufnehmen und dieses auswerten. Aus diesem kann man z.B. das Anodenmaterial bestimmen.

    https://www.leifiphysik.de/atomphysik/roe…ntgen-strahlung

    Da diese Schulröntgengeräte sehr teuer sind, hat nicht jede Schule ein solches Gerät [muss man nicht unbedingt haben. Wozu gibt es heutzutage Apps, Simulationen und Co)?

    Man muss VOR Inbetriebnahme im Unterricht erfragen, ob Schülerinnen schwanger sind / sein könnten, da diese dann zwingend den Raum verlassen müssen.

    Ich habe in einem anderen Thread gesehen, dass Mr Jules und Mrs Peace die gleichen Initialien im Ava haben und die gleiche Farbe (kann ja schnell zu Verwechslungen kommen).

    Kann man das technisch verändern?

    Und Mr ist in Englisch ja auch ein Herr (passt zu Mr Jules) und keine Frau (wie Mrs Peace ist):pfeifen:

    Das wäre doch mal was Marie. Ich habe ja auch Physik ... vll. kann man sich so einen Eurofighter ja auch teilen. Es gibt ja auch Schulen, die sich - mit Genehmigung der entsprechenden Behörden - die Schulröntgengeräte teilen.

    Fragen wir unsere Schulleitungen mal nach den Ferien?

    Ich hoffe mal, das war ironisch gemeint. ;)

    Politische Bildung kann gar nicht früh genug ansetzen. Schon in Klasse 6/7 fängt man auch mit den politischen Strukturen der Stadt, Gemeinde, Kommune etc. an. Also nix mit nur das Soziale.

    Im Prinzip ist es m.E. sogar das wichtigste Fach (neben Deutsch und Mathe), da es auf die spätere politische Partizipation in der Gesellschaft vorbereitet.

    Sehe ich genauso. Allerdings wird Politik in den unteren Klassen echt mal gerne fachfremd unterrichtet.

    So, ich habe jetzt die Rechtsberatung meiner Gewerkschaft angeschrieben und den Vorsitzenden unseres ÖPR. Letzterer war zwar auch ein bisschen verwundert, warum ich mit dieser Praxis "ein Problem" hätte, hat aber dann auch schnell eingesehen, dass ich wohl recht habe. ;)

    Meine Mutter, der ich gestern davon erzählt habe, war da übrigens gleich fertig mit: Warum das jetzt mein Problem sei... Die Eltern haben einen Anspruch gegen den Schulträger. Es ist nett, dass ich ihnen helfen will, an ihr Geld zu kommen... Formal habe ich da aber nichts mehr mit zu tun... Und schon gar nicht mein Konto bereitzustellen...

    So einfach geht's... ;)

    Eltern sehen es manchmal einfach betont einfach ...

    Gut, dass der von der Gewerkschaft es auch so sieht, dass du Recht hast :)

    Das stimmt, das Vorgehen wäre mir aber lieber als selbst die Kohle zu verwalten. Meine Kollegen machen das und an den Schulen meiner Kinder machen es auch Eltern oder Lehrer. Kann mir vorstellen, dass das an sehr vielen Schulen Usus ist.

    Wenn das schief geht, habt ihr ein Problem ... ein sehr sehr großes Problem.

    Machen KuK würde ich einen Crashkurs in Sachen Recht empfehlen. Mancher SL auch ...

    Wie wäre es, wenn ein Elternteil (bzw. bei euch vermutlich Schüler*in) das Geld überwiesen bekommt und verteilt?

    Wenn es schon bei der Lehrkraft, die ja noch im Dienst ist, geht (und der man noch ein Diszi anhängen kann, wenn sich diese Gelder veruntreut, dann erst Recht nicht bei jemandem, der noch nicht mal im Landesdienst steht ...

    Das wusste ich nicht

    Das stimmt aber für andere Bundesländer nicht. Ich finde diese pauschalen Aussagen trotzdem nicht gut und vor allem nicht zutreffend.

    Da stimme ich dir zu. Bei uns gehen auch (oft) leistungsstärke SuS ab, von denen wir das niemals gedacht hätten und die wir auch anders beraten, wenn wir davon Wind bekommen (was jedoch nicht immer was nützt)

    Aber andererseits wird wieder deutlich, dass man als Lehrkraft auch mal einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen sollte um zu verstehen, warum SuS diesen Schritt gehen.

    Was mir aber wie gesagt einfach nicht in den Kopf will, ist dass Kollegen das einfach so mitmachen. Wir hatten an unserer Schule mal eine Kollegin die sich wegen sowas Jahre lang mit dem Land gestritten hat... Und zwar über Anwälte. Gott sei Dank hatte sie eine Rechtsschutzversicherung. Da sollten die Kollegen bei uns doch eigentlich sensibilisiert sein... Gut, ist sicher sieben, acht Jahre her.... Aber sowas vergisst man doch nicht?!

    Könnte am Folgenden liegen (muss nicht sein):

    • Kollege A scheut den Konflikt mit dem SL und wählt den Weg des geringsten Widerstandes, da er keinen Stress möchte (und verdrängt dabei mögliche Folgen, siehe deine Kollegin vor ein paar Jahren)
    • Kollege B möchte in naher oder ferner Zunkunft befördert werden und benötigt dafür eine entsprechende Beurteilung des SL. Also wählt er lieber den Weg des geringsten Widerstandes aus Angst eine schechtere Note zu bekommen, wenn er aufbegehrt.
    • Kollege C hat sich vorher nicht ausreichend über das Verbot des Nutzes des privaten Kontos informiert und denkt sich nichts dabei.
    • Kollege D steht kurz vor der Pensionierung und macht Dienst nach Vorschrift.
    • Kollege E macht es im Sinne der Eltern (hauptsache sie haben ihr Geld wieder)
    • Kollege F glaubt den Einlassungen des SL, dass es ja nicht anders geht.
    • Kollege G macht eh alles, was die SL von ihm verlangt. Wenn die sagt: Unterrichten Sie bitte 35 Stunden, macht er es auch noch.

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