@ Alias: Wie hat das mit dem Kurzschuljahr 1966 geklappt?
Beiträge von Flipper79
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SH sagt seine Abschlussprüfungen wohl doch nicht ab, nachdem bei der Kultusministerkonferenz wohl deutliche Worte über dieses Ansinnen gefallen seien.
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Schulrecht ist Ländersache, es gibt keinen bundesweiten Vergleich. Es ist auch kein verwaltungsrechtliches Problem, dass in Hessen zur Zeit das Abitur stattfindet, es in Bayern auf Mai verschoben wird und Schleswig-Holstein überlegt, das Abitur ganz ohne abschließende Prüfungen zu vergeben.
Ich sehe folgende Probleme.
1) Was ist, wenn ein Schüler, der am Landesabitur teilnehmen muss (also regulär), den NC an der Uni z.B. nicht knackt und dagegen klagt mit Verweis auf SH (wenn die es so durchziehen)? Wie sieht es aus, wenn ein Schüler bei uns durchfällt und dagegen klagt ebenfalls mit Verweis auf SH.
2) Zumindest in Mathe (ich meine auch in D und in noch einem Fach) gibt es zumindest in einigen BL bundesweite Abituraufgaben bzw. einen entsprechenden Pool, aus denen sich die Länder bedienen können. Deshalb werden die entsprechenden Klausuren dann auch in den entsprechenden BL parallel geschrieben. (Ob sie sich jetzt daraus bedienen, steht auf einem anderen Blatt).
Auch hier sehe ich durch den möglichen Alleingang eine gewisse Ungleichbehandlung.
3) Wir sollten die SuS jetzt nicht noch zusätzlich durch solche Ungleichbehandlungen verunsichern. Sie wirkten bei mir schon entsetzt als sie erfuhren, auf welchem Wege sie dieses Jahr ihre Zulassungsberechnung bzw. die bis dato noch nicht korrigierten Vorabiklausuren erhalten sollen. An einer mir bekannten Schule gingen bereits die Eltern wegen einer anderen Form der Aushändigung halb auf die Barrikaden (bzw. äußerten ihren Unmut in der örtlichen Presse).
Man muss den Eltern / Lernenden nicht noch zusätzlich Munition bieten.
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Vielleicht könntest du Ihnen nochmal den Unterschied zwischen Lernsituation und Leistungsmessung erklären? Was die Schüler*innen in Lernsituationen fragen, kann und darf sich nicht in der Note niederschlagen.
Ich habe ihnen schon gesagt bzw. geschrieben, dass sich solche Fragen nicht nachteilig auf die Noten auswirken dürfen.
Vll. haben sie aber auch keine Probleme. Wenn irgendwann die Schule wieder los geht, werde ich es wissen
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Wieso sollten sie sich nicht trauen? Wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt bekommt es doch keiner mit. Bzw. würden Sie sich im Unterricht eher trauen?
Vielleicht, da sie Angst haben, dass es sich nachteilig auf die Note auswirkt.
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Heute soll wohl eine Konferenz der Kultusminister bzgl. Abi & Co stattfinden. NRW möchte seine Entscheidung bis Freitag bekannt geben - in Abstimmung mit anderen Ländern.
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@ Mrs. Pace: Meine Q1 arbeitet zwar auch und fragt nach, aber manche Themen muss man auch einfach vor Ort erklären. Ich kann mir auch vorstellen, dass die leistungsschwächeten Schülerinnen und Schüler sich nicht trauen nachzufragen (denn von diesen habe ich noch keine Rückmeldung erhalten).
Eine Kollegin meinte, dass gerade die jüngeren Schülerinnen und Schüler viele Nachfragen haben. Um die mache ich mir auch Sorgen.
Ich hoffe echt, dass der Unterricht nach Ostern weitergeht. 3 Wochen kann ich noch irgendwie verschmerzen, danach wird es irgendwann kritisch.
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Warum? Bei uns sind die Abiturprüfungen immer früher als der Rest, die Abiturienten sind dann auch immer früher fertig und ja, das Schuljahr und auch die Notenvergabe läuft eigentlich nach den Abiturklausuren noch weiter. Was hat also die Festlegung, dass sich das Abitur dann aus den Noten und nicht noch extra Prüfungen berechnet mit Schuljahresende bereits jetzt zu tun?
Bei uns ist für die Q2 jetzt zwar schon Notenschluss, aber für die anderen Jahrgänge würde die Leistungsbewertung natürlich nach wie vor normal verlaufen, insofern sehe ich den Zusammenhang zwischen "Keine Abschlussprüfungen" und "Ende des Schuljahres" auch nicht.
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NRW will Freitag entscheiden, wie es weitergeht mit den Abiprüfungen.
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In unserer Lokalzeitung war gestern ein Leserbrief von einem nachdenklichen Mitbürger, der sich fragte: Was machen die Lehrer und die Schüler eigentlich momentan alle?
Sein Vorschlag: Alle ab aufs Feld zum Spargelstechen.


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Mal abgesehen davon, dass ich es für verfrüht halte, jetzt so etwas zu entscheiden, begibt sich Frau Prien damit auf ziemlich dünnes Eis. Die Abschlussprüfungen sind in den KMK-Beschlüssen verbindlich vorgesehen und wenn sie ohne gemeinsamen Beschluss jetzt vorprescht und das Abitur ohne zentrale Prüfung vergibt, wäre es rechtlich möglich (und zB Bayern absolut zuzutrauen), dass andere Bundesländer das Abitur aus SH nicht anerkennen.
Ich habe heute morgen noch im Radio gehört, dass die Vorsitzende (?) der KMK sich gegen eine Absage der Abiturprüfungen entscheidet (Stand aktuell). Der Philogenverband (?) fordert es jedoch.
Ich halte es auch noch für verfrüht. In NRW sind bisher "nur" 3 Wochen Unterricht ausgefallen. Doof für die Abiturienten, aber auch zu verschmerzen.
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Genauso ist bei uns. Unsere Zahlen schwanken je nach Arbeitszeiten der betroffenen Eltern zwischen 0 und 4. Bisher reicht also ein Lehrer (einer steht Reserve, genaue Mail am Tag vorher durch SL).
Jup ... und zur Not (wenn echt spontan mehr auftauchen) gibt es auch das Smartphone, sodass man schnell Hilfe herbeiholen kann. Und in einer solchen Ausnahmesituation wird sicherlich auch ein Mitglied der (erweiterten) Schulleitung, das gerade im Hause ist, kurzfristig einspringen bis die Verstärkung eingetroffen ist.
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Was ich gerade überlege: woher kommt die Anweisung mit den zwei Lehrkräften. Die habe ich in der letzten Mail von gestern nicht gefunden.
kl. gr. frosch
Ich auch nicht. Mein Kenntnisstand:
1 Lehrkraft für 5 SuS. In der Schulmail steht ja auch, dass diese "nur 2 Personen Regel" nicht für die Notbetreuung gilt. Ergo gilt noch diese 5 Kinder + 1 Lehrkraft Regel.
Vll. ist dieses "2 Lehrkräfte müssen da sein" nur auf den Wunsch des SL bezogen?
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Ich hoffe, dass die schulen bald wieder aufmachen. Ich möchte etwas normalität haben.
Aber dann bitte auch versuchen, alle außerunterrichtlichen veranstaltungen mit viel publikumsverkehr so gering wie möglich zu halten
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na Klasse! Und dabei halten sie vermutlich nicht die 1,5 m - 2 m Abstand ein
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Wir müssen nur für die Notbetreuung hin und noch mal wegen ner konferenz
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Ohne Einschnitte, ohne Eingriffe in die Grundrechte (begrenzt!) geht es nun mal nicht. Ich möchte keine italienischen Verhältnisse hier haben.
Es gibt leider immer wieder Leute, die es bisher noch nicht gerafft haben und z.B. coronapartys gefeiert haben. -
Frapper: Mhm, das stimmt.
Meine Meinung ist, dass man da durchaus mal gleich zur Kasse bitten sollte. Ich meine man kriegt wegen Falschparken, was ja nun wirklich niemanden gefährdet, gleich das Geld aus dem Portemonnaie gezogen. Und die handeln da grob gesundheitsgfährdent.
Am meisten schreckt es doch ab, wenn es an den Geldbeutel geht. Die Sprache verstehen auch Leute, die den höheren Sinn eines Verbots nicht verstehen.
Außerdem könnte man das Geld gleich in die Forschung stecken, den Krankenhäusern weitergeben etc.
In gewisser Weise sollte man die Strafe auch abhängig vom Geldbeutel machen. Geht bei einer Strafsache ja auch.
Weh tun muss es so oder so, egal wie viel derjenige verdient.
Nur einem Gutverdiener tun 1.000 € weniger weh als einem Geringverdiener. Dann sollte man einem Gutverdiener eben eine Strafe von 3.000 € aufbrummen! -
Soziale Kontakte, nicht berufliche. Das ist doch extra ausgenommen.
Nur wird man dadurch nicht wirklich geschützt. Schon klar, dass 1 Schüler+ 1 Lehrer im Raum Quatsch ist, aber ... dann muss das Abi halt ausgesetzt werden erstmals
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"[...] Um die kritische Infrastruktur zu stützen, wird zudem die Notbetreuung für Kinder in Schulen und Kinder auf mehr Berufstätige ausgeweitet. Das Angebot werde auch an Wochenende und an Ostern aufrechterhalten.
[...]"
Super! Was auch immer das heißt!
Müssen die Eltern eigentlich ihren Betreuungswunsch im Vorfeld angeben? Gerade Ostern, Karfreitag etc. möchte ich gerne mit meiner Familie zusammen sein und nicht pro forma in der Schule hocken!
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