plattyplus:
Das Arguemnt mit Schule/Uni hast du gut gekontert.
Das Argument mit PKW nicht: Klar kann sich das für eine Firma rechnen, insbesonderen, wenn das Fahrzeug täglich benutzt wird.
Aber bei Lehrern ist das schlicht und ergreifend nicht der Fall.
Wenn ich an unsere Schule denke: An kanpp 2 Wochen pro Jahr brächten sehr viele Lehrer gleichzeit einen DIenstwagen. Ansonsten fast nie. Sprich: Sehr viele Dienstwagen stehen ungenutzt an 350 Tagen im Jahr herum. Das ist einfach unsinn.
An Frappers Schule könnte das evtl nicht ganz so schlecht aussehen, wenn die Lehrer den Wagen mit nach Hause nehmen, weil sonst der Wagen "nur" an 280 bis 320 Tagen pro Jahr unbenutzt wäre, sondern wenn sie unnötigerweise noch immer zwischen Schule und Daheim hin und her fahren uns so auf eine Auslastung von kanpp 200 Tagen pro Jahr zu kommen. Aber selbst das ist weit entfernt von der Wirtschaft mit über 280 Tagen pro Jahr.
Das kann aber kein Argument sein, dass man als Lehrer keinen Dienstwagen für Fahrten
- zwischen 2 Schulen (2 Dienstorten)
- Abordnungen
- andere Dienstfahren wie bei Frapper
bekommt. Wie plattybus schreibt: Dann mietet die Schule (oder der Schulträger) eben für die Zeit, wo ein Dienstagen benutzt wird einen solchen an.
Wo ein Wille, da ein Weg. Auch mein Vater ist nicht täglich auf Dienstfahrt gegangen, brauchte also nicht täglich einen Dienstwagen. Brauchte er aber einen, stand ihm einer selbstverständlich zur Verfügung. Selbiges wäre sicherlich auch bei Lehrern möglich. Die Politik muss es nur wollen. Aber wir Lehrer sind ja oft genug die Melkkuh der Nation, die Lobby von Vorstandschefs & Co ist eine ganz andere. Leider! Wenn wir mit der gleiche Selbstverständlichkeit wie andere Arbeitnehmer unser Arbeitsmaterial (Dienstlaptops / DienstiPads/ Diensttablets, Rotstifte, Arbeitsmaterial) und v.a. geeignete Räumlichkeiten (Arbeitszimmer in der Schule mit entsprechender Ausstattung) zur Verfügung gestellt bekämen - ebenso wie Dienstwagen, dann wären wir einen großen Schritt weiter.