Beiträge von Ilse2

    Danke! Das hatte ich auch schon gefunden.

    Darf denn die Schulleitung beispielsweise entscheiden, dass an der Grundschule nicht mehr das Klassenlehrerprinzip gilt, bei dem der Klassenlehrer so viel wie möglich selbst in der Klasse unterrichtet, sondern dass für jedes Hauptfach ein anderer Kollege zuständig ist? Wenn die Lehrerkonferenz fast einstimmig dagegen ist?

    Das Problem an Fördervereinen ist in meinen Augen, dass Schulen, die aufgrund ihres "Klientels" besonders viel Förderung nötig hätten, oft keinen funktionierenden, aktiven Förderverein auf die Beine gestellt bekommen, während Schulen, deren Schüler Eltern haben, die an Bildung interessiert sind, zusätzliche Förderung erhalten. In meinen Augen verstärkt das Bildungsungerechtigkeit.

    Tiktok ist ab 12 oder 13 Jahren WhatsApp ab 16, soweit ich es im Kopf habe.

    Fallen da gerade sämtliche Schranken?

    Schauen die dann auch schon Pornos? Die Frage ist ernst gemeint, denn manchen Eltern scheinen ja alle Regeln egal zu sein.

    Ja. Das ist so. Hatten wir alles schon. Offiziell erlaubt sind Handys nicht bei uns, trotzdem kommt es immer wieder zu Vorfällen, wo Kinder anderen auf dem Schulweg Dinge zeigen, die sie nicht sehrn sollten. Oder irgendwas gefilmt wird und bei Tiktok hochgeladen wird. Unsere Schulsozislarbeiterin hat mit der Thematik allerhand zu tun und geht inzwischen auch regelmäßig durch alle Klassen um über Medien und die Gefahren aufzuklären.

    Ist zwar jetzt nicht völlig vergleichbar, aber die Grundschule an der ich arbeite wird gerade zur Ipadschule. Finde ich tatsächlich für die Grundschule auch nicht so richtig gut.

    Bei uns haben aber auch fast alle Kinder bereits ein Handy und nutzen Youtube, Tiktok, WhatsApp und Co unkontrolliert. Liegt wohl an unserem Einzugsgebiet:daumenrunter:.

    Wir haben an unserer Schule in NRW die Situation, dass wir zwei Standorte haben, an einem sind die Klassen 1 und 2, am anderen die Klassen 3 und 4. Das bedeutet, dass jedes Jahr Umzüge anstehen. In diesem Schuljahr verkündete unsere werte Schulleitung auch, die Stadt sähe keine Notwendigkeit, jährliche Umzüge zu finanzieren. Dennoch hätten wir umzuziehen. Jede/r Klassenlehrer/in erhalte drei Kartons und möge sich das organisieren. Leider haben meine Kollegen das tatsächlich getan😞. ( Drei Kartons für das Inventar einer Grundschulklasse ist natürlich viel zu wenig, weshalb dann mehr Kartons eigenständig organisiert wurden, Möbel mussten aber nicht getragen werden.)

    Meine Schulleitung hat die komplette letzte Ferienwoche als Präsenzzeit angeordnet. Da NRW also diese Woche. Wir hatten schon zwei Fortbildungen und die GLK, einige Klassen müssen umziehen, alle haben mitzuhelfen. Ich kenne allerdings keine andere Schule, an der das so ist. Teilzeitkollegen brauchen übrigens am Freitag nicht zu kommen. Dafür haben wir aber noch keinen Stundenplan bekommen.

    Da es sich um eine staatlich anerkannte Privatschule (Gym.) handelt, bewirbt man sich dort auch fürs Ref. direkt... Die Schule selbst schließt dann wiederum einen Arbeitsvertrag mit dem zuständigen Ministerium ab...

    Im Ref ist NICHT die Schule deine Dienststelle sondern das Seminar. Wie gesagt, zumindest in NRW. Da wird kein Arbeitsvertrag zwischen Schule und Ministerium abgeschlossen. Da teilt die Schule vielleicht die Bereitschaft zur Ausbildung mit, kann ggfls. auch jemand wünschen, aber das Sagen hat nicht die Schule, sondern das Seminar.

    Ach so, und bevor du eine Schule eventuell wünschen kannst, bräuchtest du zuerst einen Platz im passenden Seminar.

    Um welches Bundesland geht es denn? Zumindest in NRW bewirbt man sich nicht bei einer Schule ums Ref. Das Seminar teilt die Schulen zu. ( da kann man Glück haben, dass die Wunschschule einen gerne hätte und das dem Seminar mitteilt, es kann aber auch sein, und so ist es bei uns, dass das Seminar so Gemauschel nicht möchte und dann erst Recht eine andere Schule zuteilt)

    Mich triggert aufgeblasenes Gehabe. Du findest es überheblich, dass ich schreibe, ich käme nicht auf die Idee zu behaupten, ich habe mit 90 CP auf dem fachwissenschaftlichen Konto Physik studiert? Dass ich schreibe, ich verzichte auf den Unterricht im vertieften Leistungsniveau? Dass ich im Beifach keine wissenschaftlichen Schülerarbeiten betreue? Wir haben offenbar eine sehr unterschiedliche Definition von "überheblich". Ich finde es anmassend zu schreiben man habe "Mathe studiert" obwohl auf dem berufsqualifizierenden Zertifikat mutmasslich sowas wie "Staatsexamen Lehramt Grundschule" steht. Ich weiss sehr genau, was ich im einen Fach kann und wie weit das über dem ist, was ä können müsste um guten Unterricht am Gymnasium zu geben. Der Kollege neben mir am Schreibtisch hat Interdisziplinäre Naturwissenschaften studiert und mit dem Master abgeschlossen, der kann's genauso gut wie ich. Ich weiss aber sehr genau, was mir in der Physik fehlt und wo ich ackern müsste um im Schwerpunktfach angemessen unterrichten zu können. Ich bin zuversichtlich, ich könnte mir die gesamte Wechselstromtechnik anlesen, aus dem Studium kann ich es nicht. Meine Physik-Kollegen haben die restlichen 180 CP bis zum Master sicher nicht mit Nasebohren zugebracht.

    By the way... Ja, ein fachwissenschaftlicher Bachelor tut es fürs Gymnasium. Das sind heutzutage 6 Semester, die mit einer wissenschaftlichen Arbeit abschliessen, das ist was anderes als zu meiner Zeit das Vordiplom. Alles was im Hauptstudium kam ist nice to have aber nicht zwingend nötig für angemessenen Unterricht in der gymnasialen Oberstufe.

    Nein, das findd ich nicht überheblich. Ich finde überheblich, wie du immer wieder gegen Grundschullehrer (m/w/d)und deren Ausbildung schießt und dich offensichtlich da deutlich qualifizierter fühlst. Bist du bestimmt auch in Chemie uns Physik. In anderen Bereichen eben nicht.

    Ich hoffe doch. Soweit ich weiss, werden auch an deutschen Gymnasien Facharbeiten geschrieben und die müssen betreut werden.


    Offensichtlich reicht es ja, denn mehr als das hast du nicht vorzuweisen. Ne Hausarbeit ist was anderes als eine fachwissenschaftliche Masterarbeit. Meine Forschungsberichte sind auf dem Niveau einer Maturarbeit.

    Ich betreue keine Maturarbeiten in der Physik und ich unterrichte kein Schwerpunktfach Physik. Ich würde niemals behaupten, ich hätte das studiert. Da ein abgeschlossenes Studium einem Umfang von 270 CP entspricht, ergibt sich schon rein rechnerisch, dass ich in der Physik mehr Fachwissenschaften vorweisen kann als jeder Grundschullehrer mit Vertiefung in 4 Fächern. Weil 270 geteilt durch 4 ist ja weniger als 90, gell? Zumal in den 270 CP Lehramtsstudium noch die gesamte Didaktik und Pädagogik drin steckt. Ich kann's dir gerne noch mal virrechnen. Aber Grundschullehrer haben 4 Fächer studiert. Genau.

    Einige hier leiden an einem sehr ausgeprägten Dunning-Kruger-Effekt. Man kann sich ganz grossartig fühlen, wenn einem die Referenz fehlt, wie viel

    Dich scheint aber auch irgendetwas daran zu triggern, dass Grundschullehrer mit ihrem Studium ernst genommen werden wollen. Natürlich geht es fachlich da nicht ganz so in die Tiefe, dafür aber in sehr vielen Richtungen in die Breite. Wissenschaftlichrs Arbeiten wird auch verlangt und gerade diese Vielfältigkeit des Studienganges macht ihn in meinen Augen auch anspruchsvoll. Du wirkst echt überheblich mit deiner Rumreiterei auf deinem Fachstudium. Hast du im Vergleicb auch Grundschullehramt (nicht nur ein Fach) studiert und kannst daher vergleichen?

    Jaaa, überleg nochmal. Es scheint aber schon ein Grundprinzip der menschlichen Existenz zu sein Religion/Kult/Glauben zu brauchen. Und sowas wie Weltuntergangsszenarien haben ja auch die Atheisten als Ansporn ihres Daseins.

    Ich denke, Menschen suchen und suchten Erklärungen. Früher gab es die nicht in dem Ausmaß wie heute, darum haben sich eben verschiedene Glaubensrichtungen entwickelt.

    Sorry, aber was ist daran eine Schweinerei der Kirche? Wenn die Kirche einen Kindergarten betreibt, sollte man sich freuen. Man kann höchstens der Gemeinde vorwerfen, dass es keinen weiteren Kindergarten gibt. Sie also keinen eigenen betreibt. Was ist wenn irgendwo ein Montessori-Kindergarten aufmacht aber ich Montessori blöd finde. Ist dann auch der Kindergarten Schuld? In unserer Gegend gibt es auch Betriebskindergärten, wo nur Kinder von Mitarbeitern rein dürfen. Ist das auch eine Sauerei?

    Sorry, aber hier wird die Ursache an der falschen Stelle gesucht.

    Eine Schweinerei ist in meinen Augen, dass die KiTa dann offiziell eine kirchliche ist, aber zu weiten Teilen eben nicht durch die Kirche finanziert wird.

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