Beiträge von Plattenspieler
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Was könnte man noch Hilfreiches tun? Ideen?
Je nach Ausprägung der Sprachstörung und Modalitäten in deinem Bundesland Förderschwerpunkt Sprache beantragen und dann entsprechende schulische Förderung an einer Förderschule Sprache ("Sprachheilschule") oder inklusiv.
solange daheim nur Moldawisch/Rumänisch gesprochen wird, werden die Kids es immer schwerer haben
Na ja, ein Kind mit durchschnittlichen sprachlichen Lernvoraussetzungen kann bis zur Einschulung ausreichend Deutsch erwerben, wenn es rechtzeitig und regelmäßig in die Kita geht und auch sonst Kontakte zur deutschen Sprache hat, auch wenn zu Hause die Erstsprache gesprochen wird (was grundsätzlich zu empfehlen ist).
Bei einem Kind mit Sprachentwicklungsproblemen ist das natürlich nicht unbedingt der Fall, aber auch hier ist es sinnvoll, die Erstsprache ebenfalls weiter zu gebrauchen und das Kind auch darin zu stärken.
kann man immer noch auf eine Sprachentwicklungsstörung testen
Diese oder eine ähnliche Diagnose muss ja schon vorliegen, sonst könnte keine Logopädie verordnet werden.
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Ja? Habe ich noch nie gelesen oder gar selbst genutzt. Ich wüsste auch keinen Anlass zu dem ich sowas brauchen könnte.
"Racial Profiling" z. B. oder "Critical Race Theory". Generell würde ich sagen, eher im akademischen Kontext.
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Sollte es jedoch tatsächlich irgendwann so weit kommen, dass jemand A13 bekommen kann, ohne Abitur gemacht oder studiert zu haben...
Gibt es doch schon eine Weile: https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseite/Fortbildung-Aufstieg
/Aufstiegsverfahren+fuer+Fachlehrkraefte+und+Technische+Lehrkraefte
Und Studium ohne Abitur ist ja auch schon länger unter bestimmten Bedingungen möglich.
Ob das jetzt aber der Untergang des Abendlandes ist ...
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Eine Möglichkeit würde ich noch darin sehen, dass man ein gemeinsames Grundstudium für alle Lehrkräfte ansetzt, an das sich dann unterschiedliche Spezialisierungen anschließen,
In RLP war es meines Wissens zumindest mal so, dass die ersten vier Semester für alle Lehrämter gleich waren und man sich erst danach endgültig auf eine Schulform festgelegt hat.
Scheint auch immer noch so zu sein. Wobei ein Wechsel zu Grundschule oder Förderschule dann wohl zulassungsbeschränkt ist, wenn man da nicht schon zum ersten Semester eine Zulassung hatte, während der Wechsel andersherum hin zu Realschule oder Gymnasium problemlos möglich zu sein scheint.
Für das Lehramt an Förderschulen scheint das Studium der Unterrichtsfächer und der allgemeinen Pädagogik dann nach dem vierten Semester übrigens abgeschlossen zu sein und vom fünften bis neunten Semester folgen nur noch sonderpädagogische Inhalte.
Quelle: Homepage der Uni Koblenz-Landau (weiß nicht, ob das System an den anderen Unis in RLP anders ist)
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Heißt doch nicht, dass es dann fehlt. Die Seminare müssen das dann leisten.
Die ganze Sonderpädagogik mitsamt der Förderschwerpunkte und der Diagnostik, was den Großteil unseres Studiums ausmacht, komplett im Referendariat? Das ist auch in anderen Ländern nicht so und nicht möglich.
Davon abgesehen, dass im Vorbereitungsdienst nicht in dem Sinne wissenschaftlich gearbeitet wird wie im Studium. Und ich halte gerade die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Inhalten für relevant.
Ich schrieb ja schon einmal, dass ich eher das Referendariat in seiner jetzigen Form für teilweise obsolet halte - aber das ist eben für die Beamtenlaufbahn so vorgesehen. -
Danke für die Infos und den Link.
Sehe das in der Sache wie du.
Viel erschreckender finde ich jedoch noch, dass für den GS-Direkteinstieg sogar ein Bachelor ausreicht (https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…instieg-Info-GS).
Für Sopäd. gibt es kein entsprechendes Programm, obwohl hier eklatanter Mangel besteht? Wird hier tatsächlich noch auf Fachlichkeit gesetzt oder wird nur angenommen, dass es hier sowieso nicht ausreichend Interessenten geben würde?
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Die Besoldungszuschläge für Kinder in NRW wurden doch vor kurzem in (mind.) drei Threads parallel diskutiert. Insofern brauchen wir für das Thema Hausaufgaben vllt. auch noch einen weiteren.
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Wenn das Dienstgerät ein Fest-PC in der Schule ist, wird das wohl schwierig möglich sein.
Warum? Wenn genug Fest-PCs in der Schule zur Verfügung stehen, können doch alle dort arbeiten?
Es gibt auch Schulen, die gar keine Dienstgeräte zur Verfügung stellen.
Wenn kein Gerät zur Verfügung steht, kann man nicht mit Gerät arbeiten. Dann gibt es eben keinen digitalen Unterricht.
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Für dienstliche Zwecke nutze ich natürlich nur dienstliche Geräte und keine privaten.
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Wenn ich weniger Stunden in der Klasse habe, dann habe ich i. d. R. da ja auch weniger Fächer.
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Auch wenn die Eltern es nicht verstehen.
Ich hatte genau einmal eine Nachfrage von Eltern diesbezüglich. Da habe ich es dann halt so erklärt, wie ich es hier auch geschrieben habe.
in Klasse 1 kontrolliere ich wirklich alles - jede Zahl und jeden Strich
Warum?
ist eher so, dass alle etwa 50 h in der Woche arbeiten
Das klingt nicht gesund und kann auch niemand erwarten bei einer vorgesehenen Arbeitszeit von 40 oder 41 Stunden pro Woche.
Eine Vollzeitstelle an der GS ist heftig und ich kenne nur sehr wenige Menschen, die das über Jahre gemacht haben.
Siehe oben.
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Ich (nicht Grundschule, aber auch Primarstufe) schaue natürlich auch, ob die SuS die Hausaufgaben gemacht und verstanden haben. Aber ich suche nicht jeden einzelnen Rechtschreib- oder Rechenfehler. Da verwende ich meine Arbeitszeit lieber für sinnvollere Dinge, von denen auch die SuS mehr profitieren.
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genau die Kolleginnen und Kollegen, die am meisten Wochenstunden erteilen müssen, erhalten auch noch die geringste Besoldung
Das stimmt zwar, betrifft aber nicht die Grundschullehrer, sondern die Fachlehrer Sonderpädagogik (also nichtwissenschaftlichen sonderpäd. Lehrkräfte): 31 Deputatsstunden bei früher A9, jetzt wohl A10.
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Halte dich u.a. von dem Bundesland Baden-Wü fern, sie besolden die Grundschullehrkräfte weiterhin nach A12 und haben nach Frau Schopper auch nicht vor, dies zu ändern.
Wobei das baden-württembergische A12 wohl monetär dem A13 manch anderer Länder entspräche.
Klar müsste man dann wieder die Lebenshaltungskosten gegenrechnen, aber die sind ja auch unterschiedlich im Ländle.
Edit: Oh, sehe gerade, dass CDL das auch bereits sinngemäß geschrieben hat.
Was vllt. für manche - für mich nicht - für BW spräche, wäre die kürzere Studiendauer als anderswo (8 Semester Regelstudienzeit). Wobei die TE ja bereits im Studium ist, also überflüssiges Argument, egal ob man es positiv oder negativ auslegt.
Deputat für GS-Lehrkräfte dürfte überall bei ca. 28 h (ggf. 27?) liegen.
Aber das betrifft ja alles nicht die Frage der TE.
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Lehrer kommen beim Lumpenpack aber auch nicht viel besser weg:
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Es wundert mich massiv, dass das dort gefordert sein sollte.
Ging mir genauso, aber ich habe nachgeschaut und es stimmt.
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