Es ist eine Tatsache, dass 6 Semester für 3 Naturwissenschaften an der PH keine Grundlagen für fachlich irgendwie adäquaten Unterricht an egal welcher Schulform sind. EXAKT so läuft es bei uns auch.
Entschuldige bitte, falls ich das verwechseln sollte, aber ich meine mich an eine Diskussion vor einigen Jahren (als Silicium hier im Forum aktiv war) zu erinnern, als es um die Notwendigkeit einer wissenschaftlich fundierten Ausbildung von Grundschullehrkräften ging.
Damals meintest du meiner Erinnerung nach sinngemäß, die 6 Semester Ausbildung (und wimre sagtest du, das an den PHen in der Schweiz sei eher eine Ausbildung als ein akademisches Studium) für Grundschulleute wären voll ausreichend, mehr brauche es dafür nicht, es würde ja in der Schweiz gut so laufen.
Jetzt sagst du, die 6 Semester reichten an der PH im aktuellen System reichten nicht, "egal an welcher Schulform".
Wie passt das zusammen?
Das liegt aber nicht an der Lehre an sich, sondern daran, dass man bei so viel Pädagogik, Fachdidaktik, Psychologie und den diversen Praktika (plus Sprecherziehung) in drei Fachwissenschaften schlichtweg nicht genügend Zeit hatte, um zumindest im Rahmen der laut Studienordnung vorgesehen Kurse auch noch fachwissenschaftlich ausreichend vertieft arbeiten zu können.
In der neuen PO ist es ja wieder auf zwei Fächer (in gleichem Umfang, meine ich?) reduziert, bei 10 Semestern Regelstudienzeit. Bei Sek. 1 habe ich - im Gegensatz zu Sopäd. und geringfügig GS - wenig Einblicke in die aktuellen Entwicklungen an den PHen, aber damit sollte doch wieder eine fundiertere fachliche Ausbildung möglich und angestrebt sein?