Auch im (Nicht-Lehramts-)Bachelor studiert man zumindest bei geisteswissenschaftlichen Studiengängen in der Regel mehrere Fächer, hat Bezugswissenschaften, übergreifende Studienanteile sowie Praktika. Insofern kann man nicht davon ausgehen, dass ein (geisteswissenschaftlicher) "Fach"-Bachelor 180 CP in seinem Fach im engeren Sinne erworben hat.
Beiträge von Plattenspieler
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Es war doch die Rede von einer Fortbildung neben dem Job.
Das zählt dann als Vorbereitungsdienst?
A9 für jemanden mit einem Bachelor
Geht doch um A11/A12 (siehe Titel)?
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Aber ich dachte, für Beamte sei auch ein Vorbereitungsdienst obligatorisch? So wird doch das Referendariat begründet - wie kann das bei Bildungsamtsfrauen so einfach entfallen?
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Warum muss ich beim Lesen an die Mikätzchen denken?
Wie immer auch der Vergleich mit anderen Berufen: Wir haben Ärztemangel. Bitte auch Bachelorabsolventen in verwandten Fächern als Assistenzärzte. Die Justiz hat auch Personalmangel: Warum keine Bachelorabsolventen als Richter?
Wird beides nicht kommen? Da sieht man mal wieder, welcher Stellenwert der Bildung von der Politik zugewiesen wird ...
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Die Note 4 sagt aus, dass er die Inhalte des Jahres auf einfachem Niveau beherrscht, aber weiterführende Aufgaben nicht lösen kann.
Vielleicht kann er aber auch bei Thema/Bereich A einfache und weiterführende Aufgaben, bei B nur einfache Aufgaben und bei C nicht einmal die einfachen ... ?
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Ich hab 1x ein Zeugnis von einem Kind aus der Waldorfschule gelesen.
Waldorf hat aber doch noch deutlich mehr "Besonderheiten" und steht somit sicher nicht prototypisch für Schulen ohne Noten.
Ellenlange Zeugnisse mit bla bla.
Wie kommst du darauf, dass das so sein müsste? Weil du (noch) nicht gelernt hast, präzise und auf den Punkt zu formulieren?
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Vieleicht kann man ja ChatGPT dazu bringen nach Eingabe der Noten ein entsprechendes Gutachten zu formulieren.
Was schätzt ihr, welche Noten habe ich hier kompetenzorientiert umschreiben lassen:
Zitat von ChatGPTAlles anzeigenSehr geehrte/r [Name der Erziehungsberechtigten],
ich freue mich, Ihnen den Zeugnisbericht Ihres Kindes [Name des Kindes] vorzustellen. Im folgenden Bericht möchte ich gerne auf die Stärken und Entwicklungsbereiche eingehen, die Ihr Kind in diesem Schuljahr gezeigt hat.
In Mathematik hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie mathematische Konzepte gut versteht und sicher anwenden kann. [Name des Kindes] hat auch eine sehr gute Arbeitsorganisation und kann seine/ihre Aufgaben effektiv erledigen.
In Deutsch hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie die Grammatik und Rechtschreibung gut beherrscht. [Name des Kindes] ist in der Lage, sich klar und verständlich auszudrücken, obwohl noch Verbesserungspotential im Bereich der Schreibfähigkeit besteht. [Name des Kindes] zeigt aber auch ein großes Interesse am Lesen und hat in diesem Bereich Fortschritte gemacht.
In Physik hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie sehr motiviert ist, seine/ihre Fähigkeiten zu verbessern, obwohl es ihm/ihr schwerfällt, die Konzepte anzuwenden. [Name des Kindes] zeigt auch Interesse an der Thematik und ist bemüht, die Zusammenhänge besser zu verstehen.
In Musik hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie ein gutes Rhythmusgefühl hat und kreativ in der Zusammenarbeit mit anderen Schülern ist. [Name des Kindes] hat auch ein grundlegendes Verständnis der Musiktheorie gezeigt.
In Englisch hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie die Grammatik und Rechtschreibung sicher beherrscht. [Name des Kindes] kann sich klar und verständlich ausdrücken, auch wenn er/sie noch Schwierigkeiten mit der Aussprache hat.
Insgesamt hat [Name des Kindes] gezeigt, dass er/sie eine disziplinierte und engagierte Schülerin/Schüler ist, die/der sich bemüht, seine/ihre Fähigkeiten zu verbessern. [Name des Kindes] hat auch ein starkes Interesse an verschiedenen Fächern und zeigt eine positive Einstellung gegenüber dem Schulalltag.
Ich wünsche [Name des Kindes] alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass er/sie weiterhin engagiert und motiviert bleibt.
Mit freundlichen Grüßen,
[Name des Lehrers/der Lehrerin]
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Neben A12 in manchen Bundesländern unterrrichten Grundschullehrkräfte in manchen Bundesländern mehr Stunden als Sopäds.
Ich würde annehmen, dass das höhere Deputat in allen Ländern der Fall sein müsste?
Natürlich. Wir können das alles selbstredend. Berlin verzaubert.
Arm, aber sexy.
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Unsere Gesellschaft geht eh den Bach runter ...
... seit Elternschreck pensioniert ist.
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Na hoffentlich definieren wir das Wort anders.
Du meinst unterschiedlich?
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Vielleicht ist das ja bewusst so eingeplant, aber ASS ist ja ein riesiges Spektrum. Ich glaube, die Teilnehmenden haben da komplett unterschiedliche Schüler vor Augen: vom stark betroffenen Schüler mit frühkindlichem Autismus, der eine 1-zu-1-Betreuung benötigt, über den hoch- oder inselbegabten Schüler mit sozialen Schwierigkeiten bis hin zu Schülern, bei denen diese Diagnose überrascht, weil man sie im Alltag als recht unauffällig wahrnimmt, und noch viele andere Erscheinungsformen ... (Das sind natürlich auch Stereotype bzw. Extreme innerhalb des Spektrums, die meisten SuS mit ASS finden sich wohl irgendwo dazischen.)
Je nachdem, welche dieser SuS ich mir vorstelle, fallen die Antworten auf verschiedene Fragen natürlich sehr unterschiedlich aus.
Außerdem das Item, ob es mir lieber wäre, wenn eine "sonderpädagogische Fachkraft" die Förderung übernähme: Die bin ich selbst.
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Wäre aber in BW vermutlich darauf hinausgelaufen, wenn es umgesetzt worden wäre.
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Das war in BW auch mal von einer Expertenkommission so vorgeschlagen (vermutlich gab es Überschneidungen mit Leuten, die Berlin beraten haben), dass Sonderpädagogik nur noch Teil des Primar- oder Sek.-1-Lehramtes sein sollte (hier quasi ein Fach ersetzt), und kein eigenständiges Lehramt mehr.
Wurde hier zum Glück nicht umgesetzt.
Ist natürlich auch eine Sparnummer für das Land, wenn man quasi eine Doppelfunktion hat und Primarstufen-Sonderpädagogen nach A 12 besoldet werden könnten.
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Wie kannst du denn die Aufsichtspflicht für jemanden übernehmen, der kein einziges Wort mit dir sprechen kann?
Das heißt, alle nicht-sprechenden SuS sollten pauschal von allen Klassenfahrten ausgeschlossen werden?!
(Obgleich dieser Schüler ja nicht einmal nichtsprechend ist, nur noch nicht - ausreichend - deutschsprechend).
So etwas passiert nicht plötzlich. Lernen ist ein Prozess.
Prozesse können aber gestört sein, auch sprachliche Lernprozesse. Sei es durch Traumata und emotionale Gründe, durch eine Sprachbehinderung oder allgemeine Entwicklungsverzögerung oder durch schulische und außerschulische Rahmenbedingungen des Spracherwerbs. Wir wissen hier durch den Thread ja recht wenig über den Schüler, außer dass er bisher anscheinend nur wenig Deutsch gelernt hat. Woher qamqam und CDL die Sicherheit nehmen, dass das bis zum Sommer anders sein wird, erschließt sich mir auch nicht.
Was ist denn ein IB?
Vermutlich eine
Inklusionsbetreuerin
Was auch immer das sein soll ...
Insgesamt sehe ich es wie mehrere hier: Wenn du die Fahrt unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht verantworten kannst, dann mach sie (so) nicht und/oder fordere Unterstützung in Form von mehr Begleitung ein.
Ich finde es allerdings schwierig, das allein an dem einen Schüler festzumachen, und diskriminierend, ihn aufgrund fehlender Sprachkenntnisse auszuschließen.
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Berlin muss sich doch nicht an anderen orientieren. Berlin ist selbst Vorbild für alle anderen: im Bildungssystem, bei der Organisation von Wahlen, an Silvester, beim Länderfinanzausgleich usw.
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Ich schlage für neue Feiertage vor:
[...]
3.10. Tag der Deutschen Einheit
Gibts schon.
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Du feierst die Beschneidung von Jesus?
Ne, bis zur Liturgiereform, also 1970, wurde das getan. Heute nur noch bei Traditionalisten. Heute wie gesagt Hochfest der Gottesmutter Maria.
Und wie machst du das?
Mache ich, wie gesagt, nicht, aber würde ich es machen, dann natürlich wie an anderen (Hoch-)Festen primär durch den andächtigen Besuch der Heiligen Messe.
Falls du dazu mal etwas halbwegs Skurriles lesen möchtest: Heilige Vorhaut – Wikipedia
Bei Allerheiligen, Fronleichnam, Pfingsten usw. weiß sowieso kein Mensch, warum man das begeht.
Im Osten mag das so sein.
in Bayern andere Regelungen anzuwenden als in Niedersachsen finde ich seltsam anachronistisch
Na ja, Föderalismus halt. Aber prinzipiell in eher protestantischen Gegenden mehr protestantische und in katholischen Gegenden mehr katholische Feiertage macht irgendwo schon Sinn, ne? In dem Sinne könnte man sogar halbwegs nachvollziehen, dass in Berlin der 8. März jetzt Feiertag ist (obwohl natürlich bedenklich ist, dass er einen kommunistischen Hintergrund hat).
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