Also Abziehverfahren mit Erweitern. Inwiefern "Königsweg"? Ist halt eine der fünf Varianten mit den bekannten Vor- und Nachteilen.
Beiträge von Plattenspieler
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"In deinem Bundesland" meinst du sicherlich.
"Land" ist die offizielle Bezeichnung. "Bundesland" ist umgangssprachlich (auch, um es von "Staat" zu unterscheiden).
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Olympiade in Peking
Meinst du die Olympischen Spiele?
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Eben. "Lehrbuch nicht geschafft" heißt ja nicht, dass nicht alle vorgeschriebenen Inhalte behandelt wurden. Kompetenzorientierung kommt hinzu, die dazu führt, dass nicht mehr allzu viele "Themen" (je nach Fach) fest vorgeschrieben sind. Wechsel von Input- zu Output-/Outcome-Orientierung. Entsprechend heißt der "Lehrplan" in meinem Land auch Bildungsplan.
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Mega cringe. Aber das ist die neue Imagekampagne unseres Landes, die den Slogan "Wir können alles - außer hochdeutsch" abgelöst hat. Damit sollen vor allem ausländische Fachkräfte geworben werden, für die der Name Baden-Württemberg zu kompliziert ist. Kosten: 21.000.000 €.
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@Hanna20.09
Da du dich im anderen Thread nicht mehr gemeldet hast, würde mich interessieren, welche Fächerkombination du jetzt studierst. Natürlich nur, wenn du es mitteilen willst.
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Unser Lehrwerk "Flex und Flo" versucht es trotzdem mit diesem Konzept.
Komisch. Bei mir vermittelt Flex und Flo vor allem Rechenstrategien.
(Ja, ich weiß, du meinst Flex und Flora.)
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sie müssen sich z.B. merken, was ein Adjektiv ist
Das hat aber nichts mit dem Kurzzeitgedächtnis zu tun?
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Nein, interessiert mich ernsthaft, wie du das diagnostisch machst, mir ist das nicht immer ganz klar trotz kleiner Klasse.
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Ich habe bei vielen bei mir ja das Gefühl, die haben eine Halbwertzeit von 5 Sekunden im Kurzzeitgedächtnis.
Halbwertszeit heißt, nach 5 Sekunden ist noch die Hälfte da? Ist das für Kinder nicht ganz ok (auf das reine Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtnis bezogen)?
Ich unterscheide aber auch zwischen Kindern, die wirklich Schwierigkeiten haben mit der Merkfähigkeit bzw. mit dem Verständnis, denen erkläre ich es auch nochmal und denjenigen, die einfach null zuhören oder aus reiner Bequemlichkeit fragen.
Wie unterscheidest du das?
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In meiner Heimat haben wir das Homonym "Körsche". Mal wird es "Kirche", mal "Kirsche" geschrieben, je nach Kontext. In der Aussprache ist kein Unterschied erkennbar.
Das ist ein Homophon. Homonym wäre gleiche Sprech- und Schreibweise, Homophon nur gleiche Sprechweise, Homograph nur gleiche Schreibweise.
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Für mich ist die Frage letztlich, ob (mindestens) zwei Konsonanten nach dem Selbstlaut eine hinreichende Bedingung oder nur eine notwendige Bedingung für einen kurzen Selbstlaut sind.
Weder noch.
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Bus und Paket sind einfach Ausnahmen, die man auswendig lernt, sind auch nicht so klar zu erklären, warum man diese Wörter so schreibt.
Doch, eig. schon.
"Paket" ist keine Ausnahme, sondern die diskutierte Regel greift immer nur bei Vokalen im Wortakzent.
(Was sie für schwache SuS noch einmal schwieriger macht.)
"Bus" ist kurz für "omnibus".
Da fände ich es schon herausfordender, SuS zu erklären, warum man "mit" nur mit einem <t> schreibt.
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Was ist mit 'werden' und 'Herde'? Langer Vokal, zwei Konsonanten, oder nicht? Die Regel taugt irgendwie nicht.
Ja. Wenn, dann geht es nur andersherum: Wenn ich einen kurzen Vokal "höre", muss ich, wenn ich danach nur einen Konsonanten höre, diesen verdoppeln ("Sonne", "Himmel", "Acker", ...). So kann man tatsächlich an der Doppelkonsonanz arbeiten, aber muss dann auch mit Übergeneralisierungen wie <mitt>, <Buss>, <Packet> etc. leben.
Vor allem für die schwachen SuS aber ist das, wie du sagst, keine Hilfe. Meistens ist man froh, wenn sie erklären können, warum Wörter mit <ie> geschrieben werden. Alles darüber hinaus, was die Vokalquantität angeht ...
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Das Ding ist, dass es dieses BK-Lehramt mit Sopäd. (fast?) nur in NRW gibt und sowohl zu den Arbeitsbedingungen als auch zu den Einstellungschancen Leute aus anderen Bundesländern eigentlich nichts sagen können.
Auch zu den Arbeitsbedingungen in der 'reinen' Sonderpädagogik: Das ist je nach Land, Region, Schule, Stelle extrem unterschiedlich, wie viel du Diagnostik und wie viel Unterricht man macht, wie weit und unter welchen Bedingungen es Inklusion gibt usw. Und eine Glaskugel hat auch niemand, wie sich das alles bildungspolitisch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern wird, kann man auch nur vermuten.
Nach aktuellem Stand sind deutschlandweit Sonderpädagogen sehr gefragt. Da spielen die studierten Fächer - je nach Bundesland - kaum eine Rolle (du musst wahrscheinlich nachher fachfremd sowieso fast alles unterrichten). Eine Stelle findet zumindest jeder. Wichtiger sind die Förderschwerpunkte, aber auch die stehen nicht über allem - als Sonderpädagoge bist du prinzipiell und formal für alle Förderschwerpunkte qualifiziert.
Auch hier weiß natürlich niemand sicher, wie es weitergeht, aber meines Wissens gehen die meisten Prognosen davon aus, dass es trotz Weiterqualifizierungen von Regelschullehrkräften weiterhin einen Mangel an Sonderpädagogen geben wird.
(Wie gesagt, bezieht sich jetzt auf das Sonderschullehramt; zu dem BK-Studiengang kann ich nichts sagen.)
Mit der Besoldung hast du das schon selbst richtig erfasst. Das hatte ich ja weiter oben auch so geschrieben.
Ich denke, zentral musst du dich fragen, was @karuna oben schrieb:
das Alter der Klientel, die du später unterrichten wirst
Willst du in der Primarstufe und der Sek. I mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder in der Sek. II mit jungen Erwachsenen?
Das kannst nur du wissen. Oder über Praktika herausfinden.
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dass der Förderschwerpunkt ESE immer gesucht und als erster besetzt wird (willst du das wirklich?)
In NRW kann man sich doch meines Wissens auch selbst bei Schulen bewerben ("schulscharf")? Wenn man an keine E-Schule will, bewirbt man sich halt nicht da.
Wobei auch die Frage ist, weshalb man E studieren sollte, wenn man sich einen Einsatz da gar nicht vorstellen kann.
Gleich dürfte das Gehalt sein, A13 bzw. angestellt E13.
Der Unterschied wird sein, dass er beim Studium für BK nachher Sek.-II-Lehrer ist. D. h. Studienrat, in manchen Ländern geht das schon mit der Amtszulage einher, und natürlich deutlich bessere Chancen auf A 14 bis A 16 als als Sonderschullehrer.
die Studienstädte (kann ich nicht beurteilen, welche das kleinere Übel wäre)

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Die sitzen zur Frühstückspause ohne da [...] sie essen zusammen Mittag ohne Maske und Abstand.
Resultat: in den letzten 7 Tagen alleine mindestens 8 positive Fälle in der Klasse.
Also unter den Umständen könnte man sie auch weglassen...
Eben, innerhalb einer Klasse gibt es eh diese Situationen ohne Maske. Und wie effektiv die teilweise durchgesabberten und schief hängenden Masken bei stundenlangem gemeinsamen Arbeiten in einem Raum (auch bei regelmäßigem Lüften) sind, wage ich auch zu bezweifeln.
Außerhalb es Klassenzimmers Masken zu tragen ist ja auch aus meiner Sicht kein Problem.
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Alles andere ist doch wieder nur die Möhre, die den Leuten von der Politik vorgahlten wird.
Ja, schauen wir mal, wie es kommen wird. Ich erinnere an den zweiwöchigen Wellenbrecher-Shutdown, der mehrere Monate dauerte.
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