<offtopic>
Plattenspieler:
Und damit sind wir wieder bei dem Problem, denn es wird hier von einer ganz falschen Voraussetzung ausgegangen. Im Deutschen wird nicht ein Laut durch einen Buchstaben repräsentiert. Sondern es passiert, dass mehrer Laute einen Buchstaben repräsentieren - und dass ein Laut von mehreren Buchstaben repräsentiert wird.
kl. gr. frosch
Wenn du genau liest, siehst du, dass ich geschrieben habe, dass es sich dabei um das grundlegende Prinzip handelt, das die Kinder erwerben müssen. Natürlich gibt es schon zu Beginn einige Buchstabenkombinationen, die gelernt werden müssen: <sch>, <ch>, <ng>, <nk>, <er>, <en>, <st>, <sp>, die Schreibungen der Diphthonge, ... Darauf hat ja Anja82 bereits verwiesen, dass so etwas i. d. R. bei den Anlauttabellen auch berücksichtigt wird.
Was darüber hinaus geht (morphematische und orthographische Besonderheiten), können Kinder aber erst leisten, wenn sie einmal die prinzipielle Zuordnung von einem Laut zu einem Buchstaben oder einer Buchstabenverbindung verstanden haben und anwenden können.