Beiträge von Plattenspieler

    Das Problem ist nicht "Lust auf Mathematik". Sondern fehlende Fähigkeiten im Rechnen, Lesen und Schreiben.

    Mangelnde Fähigkeiten hängen aber in nicht wenigen Fällen mit fehlender Motivation zusammen, weil die Kinder nicht sehen, wofür sie diese Fähigkeiten im Alltag brauchen und welchen Mehrwert sie davon haben. Und dann führt das ganze natürlich in einen Kreislauf, weil sie dadurch, dass sie dann wenig lernen, schlechte Noten, negative Rückmeldungen etc. bekommen, erst recht das Zutrauen und die Motivation verlieren.
    Entsprechend muss man hier ansetzen, auch in der Sekundarstufe.


    Das ist sachlich allerdings falsch. Jungfräulichkeit ist keine Voraussetzung für die Erhebung ins Priesteramt, du darfst, bevor du Pfarrer wirst, also durchaus sexuelle Erfahrungen sammeln. Das Zölibat greift erst wenn du deinen Beruf ergreifst. Folglich kann ein katholischer Pfarrer durchaus aus eigener Erfahrung bewandert sein was Sex angeht, nur sind seine Infos vielleicht nicht mehr ganz neu - das gilt aber für manchen älteren Lehrer sicher ebenso und tut dem (fachlichen) Können keinen Abbruch ;)

    Eher nicht, denn nach kirchlicher Lehre ist Sex nur in der Ehe erlaubt. Wer sich als geborener Katholik an die "Regeln" hält (wovon ich bei angehenden Geistlichen einmal ausgehen wollen würde), hat auch vor der Weihe keinen Geschlechtsverkehr. Und zumindest in den Priesterseminaren wird auch auf die Einhaltung des Zölibats bestanden. Etwas anderes ist es natürlich bei Leuten, die sich erst später bewusst für den Glauben entscheiden oder zum Katholizismus konvertieren.
    Übrigens gibt es auch in der katholischen Kirche ganz regulär verheiratete Priester, zum Beispiel in den unierten Ostkirchen, wo es keinen Zölibat gibt, oder bei konvertierten Geistlichen, v.a. aus lutherischen oder anglikanischen Kirchen, mit päpstlichem Dispens.

    Grammatik: ESGRAF-R, Semantik: WWT, Phonetik/Phonologie: AVAK, Lesen: ELFE, Schreiben: HSP, als IQ-Test würde ich am ehesten HAWIK IV empfehlen. Aber generell braucht man ja nicht für alles einen "Test" oder ein "Programm", sondern sollte den Entwicklungsstand auch weitgehend durch Beobachtungen zu diagnostizieren in der Lage sein.

    Aber sollte es für Schüler aus den oberen Klassen nicht sowieso kein Problem sein, wenn ein Spiel bis 20 Uhr oder bis 0 Uhr geht, am nächsten Tag normal in die Schule zu gehen?

    Ich finde die Idee an sich ja gut, aber frage mich, warum das auf die deutschen Spiele begrenzt ist. Erziehen wir nicht gerade so die Kinder zu "WM- und EM-Fans", die sich grundsätzlich nicht für Fußball interessieren, keine Ahnung davon haben, aber sich alle zwei Jahre deutsche Flaggen auf die Backen malen und Fußball für "cool" halten? Und gerade das wollen wir doch nicht.
    Während der ersten beiden Vorrundenspiele ist ja jeden Tag auch ein Spiel um 0 Uhr deutscher Zeit. Auch dieses sollten wir den interessierten Schülern zu schauen ermöglichen, um ihre Begeisterung für Fußball weiter zu steigern. Eventuell kann man die Spiele ja aber auch aufnehmen, in der Schule gemeinsam schauen und an diesem Beispiel dann Taktik, Technik und ähnliches thematisieren?

    Hast du keine Muslime in der Klasse? Wenn auch nur ein Kind sagt "ja klar, da passiert das und das" bricht dein ganzes Stundenziel in sich zusammen.

    Warum sollten Muslime im evangelischen Religionsunterricht sein?

    Wobei ich mich auch frage, warum man muslimische Gebetsformen im christlichen Religionsunterricht behandeln muss, wo kaum mehr Kinder die christlichen Grundgebete und Gebetsformen kennen ...

    soviel ich weiß, reicht schon eine diagnostizierte Lese-Rechtschreibschwäche, um zum Inklusionskind zu werden.

    Na ja, im strengen Sinne gibt es keine "Inklusionskinder" (bzw. alle sind Inklusionskinder), weil das Konzept Inklusion von vorne herein alle Menschen berücksichtigt und einschließt.

    Für die Anerkennung eines [lexicon='SPF',''][/lexicon] reicht eine LRS sicherlich nicht bzw. allenfalls, wenn es wegen personeller und finanzieller Ressourcenzuweisung im Sinne des Diagnostizierenden ist, möglichst viele Förderkinder zu 'produzieren'.

    Ich glaube, ich verstehe dich wieder einmal nicht.

    Ich habe doch gar nichts gegen das Bild, auch nicht gegen seinen Inhalt. Aber gerade deshalb, weil Naturwissenschaft "simply a a systematic way for carefully observing nature ..." ist, kann sie nicht über Gut und Böse, Recht und Unrecht urteilen. Sie kann allenfalls die nötige Fundierung und das Hintergrundwissen für solche Entscheidungen liefern.
    Genau darauf zielt aber dein Zitat aus dem Artikel: dass die Naturwissenschaft ethisch-moralische Urteile fällen soll.


    Meine Dozentin hat mir Vorgeschlagen, einen Vergleich mit vorhandenen evidenzbasierten Programmen zu machen.

    (Die Zeit um selbst die Födereffektivität der FRESCH-Methode zu prüfen habe ich nicht!!).

    Das heißt, du nimmst vorhandene Studien über die Effektivität der Fresch-Methode und vergleichst die Ergebnisse mit vorhandenen Studien zur Effektivität anderer Förderprogramme?


    Vergiss nicht, dass das Thema sonderpädagogisch formuliert sein sollte.

    Also ich bin froh, dass "die Diskussion über Leben und Tod, Gut und Böse" nicht allein Naturwissenschaftlern überlassen wird.

    Wohin die Verabsolutierung der Naturwissenschaften führt, sehen wir an ABC-Waffen, Abtreibung, Tschernobyl, ...

    Nicht nur der "nicht-ausgebildete" Gym-Lehrer weiss nicht wie das geht, auch der Förderschulpädagoge kann das nicht leisten. Der kann sich dann eben nur auf die 2 geistig-behinderten beschränken und weiss nicht, was er mit den 27 normalen in der Zeit anstellen soll, da diese ja lehrplankonform unterrichtet werden müssen.

    Warum sollten Sonderpädagogen nicht "lehrplankonform" unterrichten können?

    Kind kann nicht lesen - wie bitte den Arbeitsauftrag vermitteln?

    Verbal, durch Vormachen, über Bilder/Symbole/Piktogramme ...


    Kind kann nicht schreiben? Wie bitte Arbeitsblatt gestalten?

    Warum muss es denn immer ein Arbeitsblatt sein? Gerade Schüler mit [lexicon='SPF',''][/lexicon] brauchen doch vielmehr konkrete Gegenstände und handlungsorientierte Aufgaben als abstrakte Arbeitsblätter.


    I-Helfer sagen, dies und das und jendes wäre nicht ihre Aufgabe? Lassen sich nicht einspannen.

    Ein zweiter Lehrer / Nachhilfelehrer zu sein ist in der Regel auch nicht die Aufgabe eines I-Helfers (wäre vielmehr eine deutlich Kompetenzüberschreitung).

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