Ich persönlich habe mal kommuniziert, ich möchte nie wieder Künstler unterrichten.
Warum?
Ich persönlich habe mal kommuniziert, ich möchte nie wieder Künstler unterrichten.
Warum?
Die Frage wäre auch: Studiert die TE Englisch als Fach und hat sie darin bereits (didaktische) Lehrveranstaltungen besucht?
Es muss doch ein Lehrwerk geben?
Muss nicht. Ist für Anfänger sicherlich hilfreich. Aber gerade Englisch mit einem Schwerpunkt auf dem Sprechen/Verstehen in der Primarstufe lässt sich auch gut ohne Lehrwerk unterrichten.
Weil du von verhaltensauffälligen SuS sprichst, nehme ich an, dass es sowas wie Ethik/Philo ist?
Warum sollten in Ethik/Philosophie besonders viele verhaltensauffällige SuS sitzen?
Sollte ich den Kinder zu Beginn die Möglichkeit geben, mir Fragen zu stellen, um mich kennenzulernen?
Was für Fragen erwartest du denn, dass sie dir da stellen?
Was sie interessiert, werden sie dich früher oder später sowieso fragen, da musst du ihnen keine explizite Möglichkeit geben.
Für die 3. Klasse habe ich schon einen ungefähren Plan, ich wollte den Einstieg durch bereits bekannte Wörter machen und ihnen zeigen wie viel sie schon können. In der zweiten Stunde hätte ich dann mit den Namen angefangen und den Chunks „Whats your name?“ usw. [...] Am Ende hätte ich noch Namensschilder gebastelt damit ich die Namen der Kinder auch besser lernen kann.
Klingt doch nach einem Plan.
Bedenke nur, dass sich am Anfang nicht alle trauen werden, gleich selbst etwas in der Fremdsprache zu sagen.
Ich würde daher zu Beginn immer auch - sich in jeder Stunde wiederholende und erweiternde - TPR-Elemente einbauen.
Und eben Lieder, Bewegungssprüche, Fingerspiele etc. Auch hier viele Wiederholungen.
Ich bin mir allerdings noch unsicher wie genau und ob diese Chunks zu wenig sind für eine Unterrichtsstunde?
Das siehst du ja dann.
Bei der vierten Klasse bin ich leider ziemlich überfragt. Sie kennen den Englischunterricht ja schon, starte ich also direkt mit einem Thema wie z.B. Family?
Informiere dich, was sie in Klasse 3 schon gelernt haben müssten. Wenn du - aus welchen Gründen auch immer - keinen schulinternen Stoffverteilungsplan erhältst, frage die SuS.
Andererseits wären dort Namensschilder auch angebracht
Dann mach das.
Ich bin pessimistisch hinsichtlich der Frage, dass sich der Kultusminister persönlich um die Frage kümmert
Meines Wissens gibt es in NRW aktuell eine Kultusministerin.
Viele reguläre Fortbildungen hier in der Landesakademie (bzw. inzwischen Außenstelle des ZSL) sind nicht nur ganz-, sondern mehrtägig (drei Tage sind üblich). Kosten für die Fortbildung selbst gibt es keine, Unterkunft und Verpflegung werden gestellt, Reisekosten kann man abrechnen. Mich wundert, dass das in anderen Ländern nicht so zu sein scheint?
Ja.
Warum machen das dann nicht alle, wenn der Job so viel einfacher und stressfreier ist?
Ein Grundschullehrer kann nicht einfach ans Gymnasium wechseln.
Und andersherum geht das einfach?
Wenn es als erhebliche Belastung empfunden wird, zwei Korrekturfächer mit viel Oberstufe zu haben (was nachvollziehbar ist), kann es eine Entlastung sein, die Schulform zu wechseln. Warum daraus schon wieder ein Wertschätzungs-Drama gemacht wird erschließt sich mir nicht.
Wenn ein Grundschullehrer schriebe, er sei stark durch die erzieherische Arbeit belastet, bekäme er hier im Forum dann die Empfehlung, doch einfach an das Gymnasium zu wechseln?
[...] könntest du auch überlegen, dich an einer grundschule zu bewerben [...]
Ja, Grundschule ist locker, easy Halbtagesjob, super für Leute, die sich anderswo überarbeiten, da kann Lehrer echt jeder, klasse Tipp!
du weißt schon das die Besoldung eines Beamten auf eine 4 köpfige Familie abzielt?
Nur zum Verständnis: Wenn dem so ist, wie lassen sich dann Ehe- und Kinderzuschläge begründen (vor dem dritten Kind)?
Irgendwer muss das Geld erwirtschaften, dass wir beide (vielleicht) in den 2050ern als Pension bekommen.
Was ist mit Versorgungsrücklage und Versorgungsfonds?
dass wusste ich nicht
du weißt schon das die Besoldung
Zitat von Dr. RaketeDas es schlicht und ergreifend für das Funktionieren einer Gesellschaft notwendig ist, das es Nachwuchs gibt
Zitat von Dr. RaketeGeld erwirtschaften, dass wir beide
Zitat von Dr. Raketedas Problem, das Beamte 100% besoldet werden
Nichts für ungut, aber ich würde dir dringend ans Herz legen, dich mit der Verwendung von <das> und <dass> auseinanderzusetzen. Auch elementare Interpunktionsregeln wie die Abgrenzung von Relativsätzen durch Kommata sollte man als Lehrkraft imho beherrschen.
Einstiegsstunde? Wo man überhaupt nicht auf der Vorwissen zurückgreifen kann, weil keines da ist?
Es gibt immer Vorwissen, auch in vermeintlichen Einführungsstunden: SuS haben Alltagserfahrungen, Themen bauen aufeinander auf, es gibt ein Spiralcurriculum und eine Progression.
Ja Plattenspieler, das kannst du verwirrend finden, ist an meiner Schule aber in der Tat so
Ich finde dreierlei verwirrend:
1. Dass Kinder haben die Ausnahme sein soll. In den meisten Kollegien, die ich kenne, gibt es oft Schwangerschaften und die Mehrzahl der Lehrkräfte hat Kinder. Aber mag sein, dass da auch die Schulform eine Rolle spielt und Leute nicht ohne Grund ans WBK gehen.
2. Den Verweis auf die sexuelle Orientierung: Muss man hetero sein, um Kinder haben zu können?
3. Wenn Kinder zu haben bei euch eine solche Ausnahme ist, verstehe ich noch weniger, dass du dich hier so oft über die entsprechenden Kolleginnen aufregst.
Was für eine krasse Verteilung.
Das heißt, ihr habt 50:50 Eltern:Kinderlose?!
Interessant...
Ist das so besonders?
Bei bei einem relativ jungen Kollegium kann durchaus die Hälfte kinderlos sein.
Das sind doch keine
feinen Unterschiede im Beamtenrecht[,]
sondern sehr grundlegende.
Kinder sind oft krank
Kann man so pauschal auch nicht sagen.
Das größte Problem ist für die Kollegen nicht die jeweilige Stadt sondern die elende Fahrerei.
Ich kenne Fälle, bei denen die Schule an die abgeordnet wurde, näher am Wohnort der abgeordneten Kolleginnen lag als die Stammschule. Generell wird hier - meines Wissens, CDL, Wolfgang Autenrieth oder andere mögen mich gerne korrigieren - nur innerhalb der Schulamtsbezirks abgeordnet. Zumindest in den Schulformen ohne Sek. II.
In Bayern hat jede GS-, Förderschul- und vermutlich Mittelschullehrkraft die sogenannte "Vorviertelstunde" im Klassenzimmer zu sein.
wirklich jede Lehrkraft oder eine Lehrkraft je Klasse?
Kurze Hosen bei Männern finde ich ganz schlimm. Würde ich dienstlich nie - außer im Sportunterricht - tragen.
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