Beiträge von Sissymaus

    Schon schlimm, wenn man sich auf die Absprache mit der Partnerin verlässt. Wo kommen wir denn da hin, wenn man seinem Partner vertraut?

    Es gibt keinen Zwang dazu, die Pille zu nehmen, im Gegenteil. Hat meine Frau auch nie. Auch eine Teilung der Kosten oder die Absprache doppelt zu verhüten sind legitim. Eben so, wie man das abspricht. Aber das ist ja gerade nicht der Punkt.

    Nun, der Partner geht ggf. auch plötzlich fremd, obwohl man zu ihm vertrauen hat und das niemals gedacht hat. Oder wird straffällig oder gewalttätig. Ich schaue doch auch meinem Partner immer nur vor den Kopf und hab keine Garantie, wie sich eine Partnerschaft oder der Mensch selbst entwickelt. Ich hab schon viele sehr harmonische Paare gesehen, die sich plötzlich bei der Trennung zerfleischen. Sich da vollständig auf den Partner in Sachen Verhütung zu verlassen, ist naiv und leichtsinnig. Dazu ist die Konsequenz einfach zu sehr lebensverändernd.

    Für mich war immer klar: wenn ich keine kinder will, ergreife ich auch die Maßnahme dagegen. Was nützt es mir, mich auf den anderen zu verlassen und dann am Ende womöglich als Alleinerziehende dazustehen? Die Folgen sind mir doch zu gravierend.

    Absolut. Sowohl bei meiner Empfängnis als auch beim älteren Sohn meiner Schwester war es "ups, ich weiß gar nicht, wie das passiert ist, vielleicht Pille mal vergessen??"/hüstel

    In den Fällen, in denen die Verantwortung für die Verhütung allein bei der Partnerin liegt, hält sich mein Mitleid in Grenzen. Wenn ich keine Kinder will, muss ICH verhüten, nicht allein die Partnerin.

    Ich suche Ideen für den Lehrerausflug, der bei uns auf den Ende Oktober terminiert ist. Ich habe etliches abgegrast, um dieses Jahreszeit und so kurzfristig bekommt man kaum was. Hat jemand Erfahrungen mit Indoor-Sachen? Oder ein geeignetes Event im Bergischen Raum, Köln, Bonn, Gummersbach geht auch. Wir sind ca. 100 KuK

    Alma-Park ist zu weit weg, oder? https://www.alma-park.de/lasertag/

    Ansonsten: Evtl. beim WDR fragen nach einer Führung. Köln: Stadtrundgänge, klingt lahm, haben wir aber mal gemacht und war einfach witzig und zudem noch lehrreich.

    Oder wer von den Teilzeitkräften außer Susannea wählt seinen freien Tag selbst, wenn nicht Abordnungen an andere Schulen oder Fachleitertätigkeit am Seminar den Tag festlegen?

    Ist bei uns auch Tagesgeschäft. Wir haben Lehrkräfte in VZ, die einen festen freien Tag haben, weil die Frau an dem Tag arbeitet. oder welche, die immer montags oder freitags auf Wunsch einen freien Tag haben.

    Man kann dann womöglich nicht in allen Klassen unterrichten, weil die eben teilweise nur an einem Tag pro Woche da sind. Das ist dann eben so.

    Aber es geht.

    Wenn dann aber die Teilzeitkraft vormittags frei hat, damit die Vollzeitkraft nachmittags frei hat stellt such doch die Frage, wieso die nicht einfach tauschen. Dann hätte die Teilzeitkraft kein Kinderbetreuungsproblem.

    Auch Vollzeit-Kräfte haben Kinder oder andere Betreuungsprobleme.

    Grundsätzliches systemisches Problem wie immer: Insgesamt zu wenig Personal! Alles zu knapp auf Kante genäht. So ziehen alle am zu kleine Tischtuch.

    Und überhaupt. Warum ist man sich so sicher, dass Aussagen der Schulleiterin prinzipiell unverbindlich sind? Wie soll man eine Schule leiten (oder irgendetwas anderes), wenn die eigenen Aussagen/Ansagen/Durchsagen keine Bedeutung haben? Wiese sollte ich auf die Schulleiterin hören, wenn die alles nur so erzählt, damit der Kiefer bewegt wurde?

    Sehe ich auch so. Wie soll ich mit einer SL arbeiten, bei der ich alles schriftlich haben muss? Ne, da muss die SL schon einfach mal aufpassen, was sie sagt und kann nicht einfach was daherreden, was sie sowieso nicht halten kann.

    Das fördert auch das Betriebsklima!

    Die Kindergartenzeiten ändern sich ja auch nicht, nur weil man 14 statt 12 Stunden unterrichtet.

    Ja, aber man passt doch seine Beschäftigung der vorhandenen Betreuung an. Ansonsten muss man eben ganz zu Hause bleiben, damit ist doch der Schule nicht geholfen.

    Wurde ja einiges genannt, was schlägst du vor?

    Remonstrieren, Personalrat informieren, Sonderurlaub wegen Kinderbetreuung beantragen, bis der Plan geändert wird. Wird der nicht genehmigt oder der Plan nicht geändert: Schriftlich die Sache der Schulaufsicht melden und der Schule mitteilen, dass man seinen Dienst so nicht erfüllen kann. Zuhause bleiben und das Kind betreuen.

    Was denn sonst? Das kleine Kind mit in den Unterricht nehmen? Zuhause anbinden?

    Wenn sie zugesagt wurden, wohl schon.

    Unbedingt! Bei uns ein normaler Vorgang:

    Frau xy, wir bräuchten Englisch, können Sie die Stunden erhöhen?

    Ja, aber nur, wenn es Freitag bis maximal 13 Uhr ist, denn dann ist mein Vater in der Tagespflege/der Pflegedienst zuständig/das Kind betreut.

    Alles klar, das machen wir möglich.

    Oder wahlweise: Das passt uns nicht, freitags ist kein Bedarf, ich frage jemand anders/schreibe eine V-Stelle aus.

    Fazit: Natürlich ist das verbindlich, denn die Stunden wurden nur erhöht, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen, ansonsten hat die TE auch ehrlich gesagt, dass es anders nicht geht. Das kann die SL nicht einfach übergehen. Wie genau soll die TE denn nun verfahren? Und das auch noch erst einen Tag vor Beginn zu erfahren: Das geht einfach nicht! In jedem anderen Job ist das völlig normal, dass man in Teilzeit den Teil der zu arbeitenden Stunden festlegt und der Arbeitgeber das so annimmt oder eben auch nicht, aber zusichern und dann anschließend Ätsch sagen, ist eine Arschlochaktion.

    Ich bin schön der Meinung, dass sowas geht. Wir haben das sogar relativ oft.

    Wenn es an einer Schule nicht möglich ist, warum auch immer, darf die SL eben solche Aussagen nicht machen. Bei der schlechten Betreuungslage in einigen Regionen müsste die SL wissen, dass man solche Zeiten nicht mal eben ändern kann.

    In NRW Zb legt man die Zeiten im Winter für das Folgejahr von August bis Juli fest. eine Änderung ist oft nur zum nächsten Jahr möglich.

    Wenn ich mal ganztätig Fortbildung machen wollte, da würde man mir den Vogel zeigen. Lehrerberuf.

    Schließ mal nicht von Deiner Situation auf andere.

    Ich war in diesem Jahr auf mehreren mehrtägigen Fortbildungen, aber auch auf anderen Veranstaltungen mit Übernachtung. Ich habe natürlich alle Reise- sowie die Kosten für die FoBis bezahlt bekommen. Im November besuche ich noch eine, die einen kleinen 4-stelligen Betrag kostet. Natürlich wird auch dort alles übernommen.

    Wir haben im letzten Jahr zuwenig ausgegeben und wurden angehalten, mehr FoBis zu besuchen.

    Weil man anwesend war und geatmet hat. Ehrlich ... Es ist vollkommen absurd.

    UNd genauso entsteht Druck unter Lehrkräften: Weil Du (Relilehrer) keine 4 gibst, bekommst das Kind keinen Abschluss.

    NEIN: Weil das Kind einfach nicht die wichtige Hürde bei den wichtigen Fächern Mathe/Englisch gemeistert hat, bekommt das Kind keinen Abschluss. Mit einer 5 in Religion wäre das wohl möglich gewesen.

    Ernsthaft jetzt, trotz allem Verständnis für labile SuS oder so: Was sagt der, der nicht labil ist und es nicht schafft, wenn er sich anschaut, wie der Mitschülerin der Abschluss geschenkt wird. Ich würde mich jedenfalls bedanken. Für nichts.

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