Und dieses "Scheiß früher" , das keinen mehr interessiert, empfinden die erfahrenen Kollegen als respektlos.
Ich erlebe es so, dass viel getrauert wird, warum bestimmte Kompetenzen bei der heutigen Generation (Lehrer/Schüler) nicht mehr da sind. Manche Sachen muss man aber auch mal loslassen können und aktuell ergibt sich eben ein großer Umbruch auf allen Ebenen.
Diskussion mit einem betrieblichen Ausbilder:
A: Die müssen heute das können, dies können und jenes können. Das muss unbedingt noch mit gemacht werden.
Ich: Ok, dann muss an anderer Stelle was weggelassen werden. Wie sieht es bei Ihnen mit Feilen aus? Wie lange machen die das so.
A: Mindestens 8 Wochen!
Ich: Ist das nicht ein bißchen zu lang?
A (empört): Natürlich nicht, ein Azubi muss doch einen U-Stahl abfeilen können. Wo kommen wir da hin, wenn der das nicht mehr kann.
Ich: Evtl. vielleicht an die Maschine, die dafür keinen Arbeitstag benötigt und das auch viel genauer schafft?
A: Trotzdem! Das müssen die können!
Echte Argumente außer: Ich will, dass die das können, kamen aber nicht mehr.
Mh.
Übrigens gehöre ich auch zu den Alten. Ich freue mich, dass Dinge, die ich früher so gehasst habe, heute mehr und ,mehr wegfallen.