Beiträge von Sissymaus

    Ein Regieren mit immer wieder neuen Verboten und Regeln ist kein Fortschritt.

    Mh. Aber die Industrie reagiert doch nur auf solche Verbote, sonst würden sie heute noch ihren Mist in Flüssen entsorgen und Kühlschränke ohne Energieeffizienz bauen. Nur der Gesetzgeber kann Anreize schaffen.

    Absolut. Und das Scannen/ Fotografieren mit der Beihilfe App ist auch deutlich komfortabler, als mit der Debeka App.

    Jep! Ich bin auch sehr glücklich damit. Ich bekomme die Rechnung, scanne ein und bezahle.

    Mit der Debeka dagegen hab ich seit einigen Monaten ständig Probleme, da die falsch abrechnen (Sohn = Beihilfe, Tochter = Vollversichert Hochschultarif. Ständig werden die beiden verwechselt).

    Stimmt, so habe ich das in meinem ersten Jahr an der Berufsschule auch erlebt. Die Lernenden haben genug Abwechslung im Betrieb, die sind ganz froh, wenn sie an der Schule einfach nur sitzen und zuhören. Kreativ muss es da nicht sein. War für mich übrigens ein Grund, warum ich dort nicht bleiben wollte ;)

    Sitzen und zuhören gibts bei mir eigentlich gar nicht. Ich gebe das Problem raus und zu Beginn muss ich noch anschubsen für die passende Lösungsstrategie. Ab Jahr 2 sind die eigentlich so selbstständig, dass sie die Fachinhalte und das benötige Wissen selbst erarbeiten. Ich habe also viel Diskussionen zu Beginn. Da moderiere ich. Dann gehen die in die Arbeitsphase und organisieren sich selbst. Ich begleite nur noch. Meilensteine gebe ich anfangs vor, später legen die selbst welche fest, da gebe ich nur noch die maximale Zeit vor. Zu diesen Meilensteinen = (Zeit-) Punkten erwarte ich Arbeitsergebnisse.

    So Quizze und sowas mache ich auch nicht. Ich suche mal einen schönen Film bei YT raus, wo die schön ins innere von Maschinen filmen oder eine gelungene Animation zeigen. Das reicht mir dann. In der dualen Ausbildung ist das mE nicht gut, wenn man da zuviel Zeit für unnötiges "verschwendet" . Der Zeitplan ist so straff, da muss ich aufpassen, dass alles mal angesprochen wird.

    Und ich plane auch in ganzen Reihen (=Lernsituation), die dann mehrere Wochen (am Ende: bis zu 2 Monate) dauern. Mir egal, wie weit wir in Stunde X kommen, ich mache dann einfach beim nächsten Mal weiter. Vorbereitung: Einmal am Anfang durch Anpassung, im Unterricht nur noch Steuern, Hilfestellung leisten, Zwischenergebnisse anschauen.

    Und wie gesagt: in der Grundschule geht es nicht ohne am Kind / an der Klasse orientierte Vorbereitung.

    Im BK auch nicht. Ich hab manchmal Klassen, da studiert die Hälfte zeitgleich schon (duales Studium), da in der Nähe eine große FH ist, die das anbietet. Da bereite ich mich auch nochmal anders vor, denn dort sind die Fragen sehr viel tiefer, als in anderen Klassen.

    ICH empfinde es nur als sehr wenig/fast keine Vorbereitung, wenn ich das mal mit meinen ersten Berufsjahren vergleiche. Vielleicht ist es aber wirklich anders, wenn jemand gar nicht vorbereitet. Das wäre mir in der Tat zu langweilig. Ich bin nur schnell darin, da ich mittlerweile viel Fundus habe und auch einfach weiß: In dem Buch finde ich das passende Getriebe und in diesem Buch die passende Kupplung.

    Was mir dann Spaß macht: Ein interessantes Problem zu dem Getriebe ausdenken. Das mache ich dann gern mit meinem Mann oder Papa am Küchentisch. Die Lösung zu dem Problem kenne ich dann nicht.

    Ich mache keinen Buch-Unterricht (gibts in meinem speziellen Fach nicht), aber ich bereite trotzdem sehr wenig vor, wenn ich das mal so aufs Jahr betrachte. Ich habe meine Lernsituationen und bereite vielleicht einmal pro Jahr mal ne neue vor. Alle anderen passe ich nur noch an. Wenn mal was neues technisches kommt, dann mache ich auch gern mal was neues. Wir bekommen nun VR-Brillen, da hab ich dann richtig Lust, was neues zu machen.

    Und dann gilt: Ich denke mir das grob aus und probiere das dann mit den Schülern gemeinsam aus. Die Schülerergbenisse nehme ich dann zur Verfeinerung und zur Verbesserung.

    Meine Anpassungen mache ich zack zack und zwar meistens dann, während andere Klassen arbeiten. Ich habe viele Arbeitsphasen, manchmal sehr lang (Projektphase), daher kann ich während des Unterrichts prima vorbereiten.

    Mir hat das Ref geholfen. Da hab ich bei einer sehr guten Fachleiterin gelernt, wie man gute Lernsituationen anfertigt. In den ersten Jahren hab ich viel Arbeit reingesteckt, das hat sich schnell rentiert.

    An der Beihilfe und Debeka App sieht man die Unterschiede zwischen privaten und öffentlichen Angeboten.

    Die Debeka App konnte schnell installiert werden und den Anteil habe ich schon vollständig auf dem Konto, so ist die Beihilfe App auch nach 2 Wochen immer noch nicht funktionsfähig..

    Kann ich nicht bestätigen. Ging bei mir völlig problemlos und war innerhalb weniger Tage alles erledigt.

    Ich würde sogar soweit gehen und das Ganze dann als "final" (möglicherweise im worst case in beiderlei Hinsicht) erachten.

    Ich nicht. Insbesondere, wenn die Kinder größer oder sogar erwachsen sind. Ich bin mit meinem Mann kein eineiiger Zwilling und berufliche Wege trennen einen einfach manchmal. Meine Eltern mussten das auch noch 15 Jahre vor der Rente hinnehmen, dass mein Papa einen Job weiter weg bekam und sich eine Zweitwohnung nehmen musste.

    Ich hatte direkt nach meiner UPP auch einen Referendar. Ich fand es gar nicht so leicht, plötzlich die Rolle zu wechseln. Mit einigen Jahren Berufserfahrung bin ich da deutlich sicherer geworden. Meine erlernten Unterrichtskonzepte waren ja zT nur einmal ausprobiert worden. Im Nachgang habe ich da ja doch noch einiges verändert und berate heute sehr viel anders als damals.

    Das sollte sogar in NRW gehen mit der direkten Beförderung, da es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts betrifft. Insgesamt kannst du sonst aber auch einen Monat nach Einstellung dich auf die A 16 Stelle bewerben und sie bekommen, wartest dann bis A 16 aber noch einige Jahre (4 Jahre bis A 14, ein Jahr weiter A 15 und dann ein Jahr weiter A 16).

    BR Arnsberg macht das nicht. Ich hörte von einem Schulleiter im BR Köln, dass das dort eher mal passiert.

    Mich beschleicht halt das Gefühl, dass ein Mann das einfach machen würde und wir Frauen uns wieder schlecht dabei fühlen, was ja hier auch noch befeuert wird.

    Sicher. Manchmal ist das so. Insbesondere, wenn das klassische Modell der Rollenverteilung gewählt wurde.

    Ist bei mir nicht so, deswegen wäre das bei beiden Seiten ein Thema, das diskutiert würde. Umzug stand bei uns auch schon mal im Raum, wegen eines Jobs meines Mannes. Dann kam mein Quereinstieg dazwischen und er ist dageblieben.

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