Ungesunde Lebensweise, wenn man nach Jahren noch Groll gegen ein System hegt, das den Schuldienst insbesondere am BK in ländlichen Regionen rettet.
Ich gebe zu der geschilderten Situation noch zu bedenken: Die Planstelle war zum Zeitpunkt X ausgeschrieben und wurde mit dem OBASler besetzt. Das hat nichts mit der Einstellung von Referendaren zu tun. Es wäre mir neu, wenn die BR sagt: Wir bewilligen Ihnen die Planstelle nun doch nicht mehr, denn hier habe ich einen Referendar für Sie, der in 2 Jahren fertig ist (heute 1,5 Jahre, damals 2 Jahre). Berichtigt mich gern, wenn das tatsächlich Praxis ist.
Der Bedarf war zum Zeitpunkt X da. Der Referendar ist zum Zeitpunkt X+2Jahre fertig und bindet mehr Ressourcen als ein OBASler. Die Schulentscheidung war daher mehr als logisch und darüber muss man sich auch nicht ärgern.
Zu diesen Anfangszeiten von OBAS weiß ich auch von vielen Missständen an Schulen bei der OBAS-Ausbildung. Wahrscheinlich hat man den Schulen das als Selbstläufer verkauft. Da gab es kaum Ausbildung, das weiß ich von etlichen Mit-OBASlern zu meiner Zeit und auch aus eigener Erfahrung. Ich wurde vom Tag 1 als Klassenleitung eingesetzt. Ich hatte keinen Mentor. Ich hatte keine angeleiteten Stunden. Am Ende war ich bei 2 Bildungsgängen Konferenzvorsitzende. Ich hab damals noch nicht gewusst, dass man das auch mal ablehnen kann, wenn man noch in Ausbildung ist. Und ich hätte nach 6 Monaten auch fliegen können (Probezeit). Welche Person hat denn nun den höheren Mehrwert für die Schule?