Beiträge von Sissymaus

    die meisten hatten nur einen Bachelor im Bereich Recht/Wirtschaft/Politik etc (oft nach einer Ausbildung im Bereich) oder waren vorher als Juristen tätig.

    In welchem BL war das? Meines Wissens ist es nur in Ausnahmefällen möglich, mit einem Bachelor zu unterrichten. In NRW z.B. ist der Master zwingend, wenn auch die Regel entschärft wurde. Der Master darf nun auch an der FH erlangt werden.

    Deine Ausgangsfrage wurde ja schon beantwortet: Keine Studium --> kein Berufsschullehramt, mit Techniker/Meister maximal Einstellung als Praxislehrer/Werkstattlehrer (je nach Bundesland). Geringer besoldet und mehr Deputatsstunden, dafür kleinere Lerngruppen (NRW). Aufstieg bis maximal A11 möglich.

    Glückwunsch! Ich finde es erstaunlich, dass ihr alle keine Konkurrenten habt, bei uns wird sich regelrecht um die Stellen gekloppt.

    Danke.

    Das hängt natürlich stark davon ab, wieviele mit A14 gegangen sind. Wir waren lange Jahre ein sehr altes Kollegium. Und in den letzten Jahren sind so viele gegangen. Jetzt wird die Luft langsam dünner und es gibt Konkurrenz. Ein Jahr vor meiner Beförderung ist eine Stelle sogar leer gelaufen.

    Ne Du, lass mal. Die von mir skizzierte Reform wird ja so nie kommen können, weil dafür eine Menge an Gesetzesartikeln geändert bzw. neu geschaffen werden müsste fernab des bekannten politischen Spiels. Selbst wenn man das tatsächlich anginge, werde ich wohl nicht lange genug leben, um die Ergebnisse einer solchen Reform noch erfahren zu können. Dafür würde alleine der Prozess an sich Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

    Ist mir klar, aber du hast so wunderbar viel genannt, an dem es krankt. Wenn das schon mal erkannt würde und erste Schritte eingeleitet würden… ich wäre happy.

    Doch, ich nutze schon Materialien des Öfteren 1:1 (ebenso meine KuK), nämlich gerade dann, wenn wir parallel in zwei oder mehr Klassen eines Bildungsgangs dieselben Themen unterrichten - egal ob in Wirtschaft oder in Englisch - oder ich mehrere Schuljahre hintereinander in einem Bildungsgang dasselbe unterrichte. Da ist m. E. nicht jedesmal eine Anpassung der Materialien erforderlich.

    Da ich in einem sehr kleinen Berufsbild (immer einzügig) mit zwei beruflichen Fächern unterrichte, muss ich eigentlich immer anpassen. Zudem kommt dazu, dass meine Schülerschaft nahezu 100% Abiturienten aufweist. Die andern Berufe sind da eher mit Haupt- und Realschülern bestückt. Ich muss daher auch immer stark das Niveau anpassen.

    Aber bei allgemeinbildenden Fächern und Parallelklassen kann man sicher gut 1:1 übernehmen.

    Der Wizard ist eine Web-Anwendung. Dann kann bei euch nur ein nicht funktionierendes Internet der Grund gewesen sein.

    Dateiformat: wenn viele Kollegen sich austauschen wollen, muss man sich natürlich auf eins einigen. Wenn da einzelne Kollegen auf Wenig verbreitete Formate bestehen, wird es natürlich schwierig.

    Ich nutze auch immer nur Ideen anderer, niemals 1:1 das Material. Ich muss es immer anpassen auf die Lerngruppe, den Beruf und natürlich auch auf mich. Dafür reicht der Wizard.

    Unbequem finde ich, dass man zB Beginn und Ende von Lernsituationen so schlecht verschieben/ändern kann. Wenn man alle LS mit 10 Stunden terminiert, ist es kein Problem, aber meine dauern mal 4 Stunden, mal 20. Und wenn ich da was ändern will (Reihenfolge, Austausch der LS, Änderung des Umfangs), dann wird es sehr unangenehm.

    Ihr beschäftigt euch das ganze Jahr nur mit Tests und dem üben dafür? Was für ein bescheuertes „Ritual“. Sehr verwunderlich, dass die Eltern nicht meckern. Ich würde bei meinem Sohn bei solchen Arbeitsweisen schon an höherer Stelle eine Beschwerde einlegen.

    Du hast schon viele Tipps bekommen. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mach den Blödsinn nicht mit und versuche wegzukommen.

    Nicht alles, was man machen kann, ist guter Stil.

    Um diese Zeit wird die Unterrichtsverteilung für das kommende Schuljahr erstellt. Wenn man weiß, dass jemand eventuell nicht zur Verfügung steht, sichert man das ab. Auch die gutwilligste Schulleitung wird nicht erfreut sein, wenn man in dieser Phase Informationen verheimlicht, da die Folgen dann doppelte Arbeit und schlechtere Stundenpläne für die Kollegen sind.

    Und was soll die SL machen, wenn man sie über eine Bewerbung informiert, von der keiner weiß, ob sie Erfolg hat? Man wird doch dann nicht ausgeplant. Das wird doch erst gemacht, wenn man die Zusage hat.

    Ne, ich wüsste nicht, warum man alle verrückt machen soll bei solchen ungelegten Eiern.

    Für mich sind diese Billig-Ketten schon Tabu, weil ich dort immer Schüler treffe (Ja, meistens männliche. Habe fast nur männliche)

    Ich gehe mit einer Kollegin und wir sprechen uns am Anfang der Woche immer ab, wann wir gehen. Wir versuchen dann immer, direkt nach der Schule zu gehen.

    Meistens schaffen wir 2-Mal/Woche. Wir wollen gern 3-Mal pro Woche. Das klappt auch manchmal. Ohne sie würde ich sehr oft heim fahren und auf Sport verzichten. Der Partnerzwang ist für mich und mein Training elementar! Also: Such Dir jemanden und geh zu zweit.

    EDIT: Aus dem anfänglichen: ich gehe mit einer Kollegin sporteln ist eine Freundschaft geworden, die ich nicht mehr missen möchte!

    Bei mir gab keine Ausschreibung und damit auch keine Bewerbung. Ich wurde vom Dezernenten angefordert. Der hat verfügt, dass ich mit xx Stunden an die BR abgeordnet wurde. Das ganze ist entstanden, weil ich ihn bei einer anderen Gelegenheit kennengelernt habe und die Leute suchten, die Lust auf sowas haben. Daraus sind dann noch weitere Abordnungen entstanden. Ich hätte zwischendurch auch in Vollzeit hinwechseln können. Der größte Stundenumfang belief sich auf 13,5 Std und das ging 2 Jahre.

    Meine Empfehlung: Erstmal bewerben und wenn man eingeladen wird, die SL informieren. Ist früh genug, denke ich.

    Sollte das 9-Euro-Ticket wirklich kommen, wie steht ihr dann dazu?

    1. Befürwortet ihr das 9-Euro-Ticket oder nicht?

    2. Werdet ihr euch das Ticket für einen/mehrere Monate kaufen?

    3. Werdet ihr (teilweise) auf den ÖPNV umsteigen und das (evtl. vorhandene) Auto öfter stehen lassen?

    4. Werdet ihr mit dem Ticket Familie/Freunde besuchen oder in den (Kurz-)Urlaub fahren?

    1. Ja. Ein winziger kleiner Mini-Schritt in die richtige Richtung und 1000Mal mehr wert, als diese Benzinpreisbremse.

    2. Ja, für alle Monate. Auch wenn ich aktuell 100%-Autofahrerin bin (Kleinstadt, kaum ÖPNV, ich bin auch noch sehr bequem). Ich will es wenigstens versuchen, mehr ÖPNV zu nutzen. Ich habe sonst immer das Argument: zu teuer und keine Verbindungen aka dauert zu lange, bis ich am Ziel bin. Diese beiden Argumente ziehen dann in den Ferien nicht. Damit will ich mich selber zwingen.

    3. Das muss die Anwendung zeigen. Im Alltag ist es aktuell kaum eine Option für mich, aber ich habe es eigentlich auch noch nie versucht.

    4. Ja, sowas habe ich vor. Vielleicht mal einige Tage mit dem Rucksack von einem RE in den anderen und sehen, wo es mich hin verschlägt.

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