Ich sage mal ganz frech: Das ist der vorgesetzten Behörde im Zweifel egal, die wird sagen: "Doch!". Und mit ungeschriebenen Gesetzen ist es so eine Sache: Es gibt einen Grund dafür, dass sie nicht schriftlich fixiert sind - weil sie in der Regel gegen irgendeine andere Regel verstoßen.
Das ist richtig. Aber eine Schulleitung tut gut daran, sich es nicht mit seinen Leuten zu verscherzen. Geht so eine Sache bis zur oberen Behörde, hat man sich die Unterstützung seines Kollegiums womöglich versaut.
Ich sehe absolut ein, dass solche Vorschriften auch genutzt werden können, aber bei einer Änderung muss man angemessen und sinnvoll handeln und das Kollegium mitnehmen. Als Schulleitung ist man darauf angewiesen, dass das Kollegium mitzieht. Deswegen kann ich das nicht verstehen, wenn eine Schulleitung handelt nach dem Motto: was in der ADO steht, darf ich anordnen.
Ich gehe gern Entscheidungen mit, aber nur, wenn ich den Sinn/nutzen dahinter erkennen kann. Habe ich das Gefühl, dass meinen Schulleitung mich zum rumsitzen in der s Jule zwingt, ohne dass das notwendig ist, dann kann sie sich demnächst irgendwelche Arbeiten zusätzlich zum normalen sonst wo hin stecken.