Beiträge von Sissymaus

    Die Frage stelle ich mir ja auch. Ich habe diese Quelle gefunden:

    https://bass.schul-welt.de/17424.htm?fbcl…#21-02nr2nr13.5

    Allerdings bezieht sie sich ausdrücklich nur auf öffentliche Schulen, daher weiß ich nicht, wie es bei Ersatzschulen ist.

    An unserer Schule gab es immer nur 2 Revisionsstunden und niemals 4. Ich habe nach dem ersten Probejahr keine Revisionsstunden gehalten. Lediglich jetzt erst eine am Ende des 2. Probejahres und die nächste folgt nach den Sommerferien. Von mehr Revisionsstunden ist nicht die Rede.

    Wann war die letzte Revision bei Euch? Ich hatte auch nur 2 (also eine nach einem Jahr eine nach 2,5 Jahren), da das direkt nach mir (Ende Probezeit November 2017) geändert wurde. Vielleicht war Eure letzte Revision davor?

    Warum sollte das Verfahren für Beamte an Privatschulen anders sein? Das Gesetz müsste doch das Gleiche sein.

    An öffentlichen Schulen werden 2 Lehrproben nach ca. einem Jahr gemacht. Und die nächsten 2 am Ende der Probezeit. Ist das vielleicht bei Dir auch so und Du hast nun die ersten 2 gemacht?

    Was ich aber nicht verstehe: welchen Vorteil hat es, wenn Probezeitbeurteilungen nicht mit voller Punktzahl bewertet werden? Die Stelle wird der Schule zugewiesen. In der Regel bekommt sie auch einer. Wer das ist, kann dem Land doch egal sein. Die Anzahl der Stellen verändert sich dadurch ja nicht.

    Hat dafür jemand eine Erklärung?

    Vielleicht zählt beim Punkt Fortbildung auch, wie man seinen Wissenszuwachs angewendet oder weitergegeben hat. Bei uns ist es seit einiger Zeit Pflicht, dass das Wissen weitergegeben wird, indem man Schilfs anbietet. Das gilt allerdings hauptsächlich für technische Fortbildungen. Mein Wissen in Konfliktbewältigung könnte ich wahrscheinlich nicht mal eben weitergeben. Das Wissen in CAD aber schon.

    Ich gebe euch recht: insgesamt ist das sehr intransparent. Irgendwo sollten die Kriterien sichtbar sein. Ich bin bei meiner A14-Beförderung erstmals mit diesem System in Berührung gekommen. Da scheint aber nichts überzogenes erwartet zu werden. Ich hatte nur in einer Kategorie 4 Punkte. Alle anderen wurden mit 5 Punkten bewertet.

    Hier ist bei G8 auch die 2. Fremdsprache in klasse 6 begonnen. Mit G9 ist sie wieder in Klasse 7 gerutscht. Die 2. Fremdsprache in Klasse 6 fand ich bei meiner Großen hart. Der Kleinen konnte sich damit Gottseidank noch ein Jahr Zeit lassen.

    Ist aber - wie gesagt - nur mein persönliches Empfinden, dass das hart ist. Vielleicht sehe ich das nur so.

    Wieso ist jemand, der/die Teilzeit arbeitet, denn beruflich weniger unabhängig? Oder beziehst du das auf die eventuelle finanzielle Abhängigkeit von einem Partner/einer Partnerin, wenn jemand als Teilzeitkraft weniger verdient als der/die Vollzeit arbeitende Partner*in?

    Genau.

    Ja, im Lehrerberuf kann man gut und schnell Stunden aufstocken. Aber der Mann ist beruflich voran gekommen, während man daheim geblieben ist. Das halte ich für einen Nachteil langfristig gesehen. Mag Schulen geben, wo das anders ist, aber Beförderungen werden bei uns üblicherweise nicht an Teilzeitkräfte vergeben, da es meist um Zusatzaufgaben handelt

    Außerdem muss man dann auch plötzlich die Kinderbetreuung wuppen. Da ist ein plötzliches Aufstocken dann doch oft nicht so einfach.

    Mein persönliches Empfinden ist aus den Erzählungen der Familie ähnlich. Hoher Leistungsdruck in Bayern. Fall aus der Familie: Halbe Punktzahl ergab eine 6 bei einer Deutsch-Probe. Klasse 5 Gymnasium. Und: Die zweite Fremdsprache setzt auch in G9 weiterhin in Klasse 6 ein.

    Und anschließend Überheblichkeit gegenüber Abiturienten anderer BL. So erlebt es meine Tochter, die in Bayern studiert. Funfact: Sie ist als einzige aus ihrem Studiengang jetzt bei der Bachelorarbeit, obwohl sie ebenfalls als einzige zusätzlich ein Auslandssemester gemacht hat.

    Ist aber wie immer nur anekdotisch.

    Ich meine übrigens, dass die OBAS-Zeit nicht für die Gesamtzeit der Berufserfahrung angerechnet wird - sondern nur das, was Du vorab (mitsamt einem Master/Diplom) an "sinnvoll" pädagogischer Zeit des Unterrichtens im Sinne des TVL verbracht hast...

    So war es bei mir auch. Die Zeit vor OBAS, die ich bereits an der Schule war, zählte nicht. Aber die Zeiten nach Studium und vor Beginn OBAS, so dass ich in Stufe 7, fast 8 (6 Monate später) eingruppiert wurde.

    Mein Sachbearbeiter hat sich sehr ins Zeug gelegt, noch Zeiten zu finden. Das ist nicht die Regel, wie ich gehört hab.

    Viel Glück dabei!

    Auch wenn firelilly und ich selten einer Meinung sind: in Punkto Teilzeit im Lehrerberuf stimme ich zu. Das ist ein Minusgeschäft zugunsten des Dienstherren, dass ich nie eingehen würde. Solange die Bedingungen so sind wie aktuell, kann man das keinem empfehlen.

    Allerdings würde ich das auch nicht in anderen Jobs. Bin generell eher Team Vollzeit, ich lege großen Wert auf meine Unabhängigkeit.

    Bei uns geht das eher von den Schülern aus, daß sie uns Mehrarbeit reindrücken wollen. Also melden sie sich für die Nachprüfungen an und kommen dann nicht.

    Ach Gottchen. Die meisten dürften doch mindestens eine NP in der Schublade haben. Mir würden sie damit jedenfalls keine Mehrarbeit bescheren. Wer Spaß dran hat :gruebel:

    Ich frage mich da nur, was zwischen Schülern und Lehrern zwischenmenschlich schief gelaufen ist, wenn sowas als Racheakt gemacht wird.

    Ooooooooh, jetzt muss ich grad ein Tränchen verdrücken, so lieb ist das. Ist es frech, wenn ich das Angebot ernst nehme und annehme? Ich würde mich tatsächlich total freuen und könnte mich mit selbst gekochter Erdbeermarmelade revanchieren oder falls du die nicht magst, einer Marmelade deiner Wahl. :)

    Na, wenn ich etwas anbiete, dann meine ich das ernst :bussi: mache ich wirklich gern, aber erst nächste Woche. Revanchieren musst du dich nicht, aber lieb vom dir. Schick mal deine Adresse und die Maße des Impfpasses (gibt Kleine und große). Gern auch ne Mail-Adresse, dann kannst du dir aussuchen, was draufstehen soll.

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