Beiträge von Sissymaus

    Ich habe Moderna bekommen, was ja trotz der Ähnlichkeit nunmal ein anderer Impfstoff als Biontech ist und ich war zwei Tage nach der Impfung einfach nur richtig müde und platt. Da freue ich mich schon auf die zweite Dosis, das Wochenende ist dann gelaufen, gut, dass die Impfung an einem Freitag ist.

    So ging es mir auch. Ich dachte, ich schlafe während des Distanzunterrichts ein. Nach 3 Tagen war der Spuk vorbei. Ich habe alles brav in die app des Paul-Ehrlich-Institus eingegeben.

    Ich weiß noch nicht, wie ich es finden soll, dass mein Bundesland genug Impfstoff hat, um ganze Großstadtteile außerhalb der Priorisierung zu impfen und ich als Lehrer einer weiterführenden Schule noch nicht mal einen Termin ausmachen kann.

    Das ist wohl eher eine Entscheidung der Verteilung innerhalb Deines LK/SK. In meinem LK werden Lehrer*innen der SEKI/II seit dem Wochenende geimpft. Vielleicht sind sie in Deinem LK/SK auch noch nicht so weit.

    Und da wir ja seit der Pandemie wissen, dass Bildung das wichtigste ist und deswegen eine ganz besondere Rolle in allen Entscheidungen haben muss, wird vermutlich bei allen anderen noch mehr gespart, nehme ich an?

    (Ich kann bei dem ganzen verlogenen Murks langsam nicht mehr soviel essen, wie ich kotzen will. Die Pandemie hat zumindest eine bei mir Sache geschafft: Ein wirklich engagierter Lehrer wird jetzt die restlichen 30 Jahre bis zur Pension nur noch genau das machen, was absolut notwendig ist.)

    Das ist schade. An einer anderen Schule mit anderem Schulträger wäre es vermutlich anders gelaufen.Komm zu uns :prost:

    Dazu habe ich keine Lust mehr. Und keine Kraft. Ich schaffe es nicht mehr, meine Expertise von Amateurinnen in Zweifel ziehen zu lassen.

    Ich kann meinen Unterricht auch mit schlechter Ausstattung halten. Meine didaktische Begabung gleicht das aus. Dann haben die anderen Recht und ich meine Ruhe.

    Das stimmt natürlich. Ich finde es aber nicht allzuschlimm, wenn ich einmal im Jahr im Internet nach was passendem suchen muss und anschließend den Antrag dazu ausfülle, der bei uns relativ kurz ist. Das kostet mich keine Kraft.

    Kann ich auch lassen, aber meine 3D-Drucker bereichern den Unterricht ungemein. Der "Aufwand" hat sich also gelohnt. Ich will doch auch auf der Höhe bleiben was Technik angeht. Und dass der Schulträger erkennt, was Stand der Technik im Maschinenbau ist: Da sitzen keine Menschen, die das wissen können.

    In großen Unternehmen muss man sowas auch einfordern. Da bekommt man auch nicht einfach so neue Technik hingestellt.

    Für allgemeine Dinge wie eine Grund-Klassenraumausstattung ist die Schulleitung zuständig. Und die macht das auch mit Vehemenz. Wir sind wirklich gut ausgestattet.

    Geht mir genauso:

    Wow, echt nicht?! Brauchst du die privat nicht auch manchmal? Gerade Drucker und Scanner sind bei uns auch für privaten Schriftverkehr oft im Einsatz; das Laminiergerät, das ich mir vor etlichen Jahren mal günstig beim Discounter gekauft habe, haben wir auch schon so manches Mal privat benutzt (dienstlich noch nie, aber da muss ich eh so gut wie nie irgendwas laminieren; das letzte Mal habe ich für die / in der Schule vor ca. 8 Jahren etwas laminiert...).

    Ohne Drucker käme ich nicht klar. Und einen Scanner hab ich zusätzlich über meine Handy-App. Alles nutze ich oft, um private Schriftstücke zu digitalisieren. Nicht alles, was man bekommt und weiterverarbeitet, kommt per Mail. Ich drucke auch mal für meine Kinder (Schule/Uni) aus. Auch wenn vieles (Kündigungen zB) mittlerweile digital geht, so ist das doch vielfach erst seit kurzer Zeit möglich und wird nur langsam mehr.

    Zusätzlich drucke ich aber auch für mein Hobby. Ich käme also ohne diese Geräte privat nicht aus.

    Hm, irgendwie sind die Zahlen dort merkwürdig oder ich verstehe die Darstellung nicht. Mehrere BL werden demnach nie unter die 165 kommen!? Und einer unserer Nachbarlandkreise hat derzeit eine Inzidenz unter 100, wird aber laut Tabelle nie unter 50 kommen...

    Wenn der R-Wert größer ist als 1 steigen die Zahlen ja. Dann können sie die 50 nicht erreichen.

    Arbeitest du denn eine 5-Tage-Woche? Bei mir ist es z.B. eher auf 6 oder 7 verteilt. Aber ich habe auch nur eine Wochenarbeitszeit von 23,4 Stunden ;) Somit sind aktuell nach zwei Tagen Anwesenheit in der Schule noch 8 Stunden ca. übrig (denn eine Stunde die Woche ist Englisch-Unterricht per VK), sind noch Konferenzen o.ä. dann noch weniger und die erlaube ich mir dann auf die 7 Tage zu verteilen (schaffe es aber selten in der Zeit alles, daher arbeite ich in der Regel die kompletten Ferien mit raus und komme nie auf meine 30 Urlaubstage).

    Ich arbeite keine 5 Tage, aber O.Meier betont das so oft, dass sie lieber feste Arbeitszeiten haben will. Es ist ja nicht unmöglich, das auch als Lehrerin hinzubekommen.

    Und: Ich rede natürlich von Vollzeit. Alles andere ist schlecht vergleichbar, wenn jetzt jeder mit seinen Reduzierungen um die Ecke kommt.

    https://www.zidatasciencelab.de/covid19dashboard/Projektion.html

    Ich wurde auf diesen Inzidenz-Prognose-Rechner aufmerksam gemacht. Fand ich interessant und ich bin gespannt, ob es in meinem LK zutrifft.

    Das ist ja interessant. Wenn es in meinem LK so weitergeht wie aktuell, sind wir am 6.6. bei unter 165. Wenn dann 5 Tage in Folge dieser Wert sein muss, gehen wir 3 Wochen vor den Sommerferien in Wechselunterricht. In meinem Bereich sind am 8.6. Zeugniskonferenzen. Also: Das Schuljahr ist gelaufen.

    Wir haben ziemlich großzügige Schließzeiten, wegen des Abendunterrichts. Wenn wir länger da sein müssen, muss der Hausmeister Überstunden machen. Wenn man ihm das sagt, macht er das auch.

    Außerhalb dieser Schließzeiten soll keiner im Gebäude sein, denn falls jemand die Treppe herunterfällt, ist der Schulträger verantwortlich. Der Hausmeister geht zu Dienstschluss sein Runde durch alle Gänge und Räume.

    Dass ich auch mal außerhalb üblicher Zeiten ins Gebäude muss, ist im Berufskolleg häufiger der Fall. Ich habe das SPS-Labor nun mal nicht zuhause und alles nach Schulschluss zu machen, passt mir zeitlich und nervlich manchmal nicht. Auch wenn @O.Meier sagt, dass da keiner mehr was zu suchen hat. Das ist seine Meinung und nur weil andere das anders sehen, ist man nicht gleich ein Arschkriecher, der dem Dienstherren seine Zeit schenkt.

    Ich sehe das übrigens als groben Vorteil: Dass man seine Vorbereitungszeit nach persönlichem Gusto zeitlich planen und auch minimieren kann. Das ist für mich der große Vorteil am Lehrerberuf!

    Unsere Wochenarbeitszeit beträgt 42 Stunden. Wenn wir die Ferien mitrechnen 46. Das ist täglich von 7-17 Uhr. Arbeitest Du @O.Meier so?

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