Beiträge von Sissymaus
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Sissymaus - in vielen Schulen steht der Stundenplan ja noch nicht vor den Ferien. (ich glaube, irgendwo hier gab es da mal einen Thread zu.)
Aber auch da ist es normal, dass man ggf. noch dran rumpfeilt. Es kann ja auch Ende der Ferien eine Kollegin ankommen und mit Berufsverbot schwanger sein. Z.B.
kl. gr. frosch
Urks. Wieso das denn nicht? Müsste eigentlich umgekehrt sein: Am BK werden die dualen Azubis in der Regel erst in den Sommerferien angemeldet. Sozusagen an dem Tag, an dem der Azubi in der Firma auf der Matte steht. Da haben die allgemeinbindenden Schulen doch erheblich eher Planungssicherheit.
Deinen 2. Satz haben wir am BK natürlich noch obendrauf.
Eine Planung dauert bei uns aber auch ewig. Der arme Stundenplaner verbringt mehrere Wochen inkl. Wochenenden damit.
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Und da stand was von Mehrarbeit. Witzig. Der Stundenplan steht! Als würde da noch jemand mega dran romfeilen und den KuK je 6 Stunden mehr aufbrummen.
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Ach ja: Samstags Markt gibts in der Nachbarstadt. 20km einfache Strecke. Ist daher auch nicht meine vorrangige Wochenendbeschäftigung. Ich finde es mega-Schade, da ich dort aufgewachsen bin und der Markt am Samstag auch mein Ritual war, wie Kiggie beschreibt. Nach dem Besuch gab frische Brötchen und Bündner-Fleich, das dort bei einem Stand verkauft wurde. Hach!
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Vielleicht gibt es ja in der Nähe einen Hofladen, den du nutzen kannst? Ansonsten wirklich blöde Zeiten und eigenartig, dass man den Samstag nicht einbezieht, wo mehr Menschen den Markt nutzen könnten. Bei uns hat der kleine Stadtteilmarkt Mi und Sa offen (von denen gibt es in vielen Stadtteilen einen, so dass ich theoretisch jeden Vormittag außer Sonntags zum Markt gehen könnte) und zusätzlich noch ein großer Wochenmarkt in der Innenstadt, der an 6 Tagen die Woche stattfindet. Das ist natürlich Luxus, so dass ich auch wirklich schauen kann, bei welchem Stand ich einkaufen möchte, wer wirklich selbst produziert und den Markt als Direktvertrieb nutzt und wer nur vom Großmarkt besorgte Produkte vertreibt (wofür ich nicht unbedingt auf den Markt gehen muss, das führt auch jeder Supermarkt).
Ja, den gibts. Da kehre ich auch öfter ein. Aber ich muss extra hinfahren, so dass ich das nicht ausschließlich mache.
Bin auch grad beeindruckt, wie konsequent hier einige sind. Ich muss sagen, dass ich das nicht vollumfänglich durchziehe. Ich achte auf gutes Fleisch, gebe dafür auch gern mehr aus (kaufe i.d.R. beim örtlichen Metzger, aber im Berufs- und Familienalltag wird auch mal der Gang zum Lidl auf dem Heimweg eingeschlagen. Da hab ich ja ein schlechtes Gewissen, wenn ich das alles hier so lese.
Biokiste gibts hier leider nicht in der Nähe, dafür müsste ich wieder weit fahren und dann finde ich es auch keine saubere Sache, wenn ich mit dem Auto 60km abreiße, um mir meine Biokiste zu holen. Zumal ich das auch zeitlich nicht jede Woche schaffen würde...
Immerhin: In fußweite macht ein Biobäcker auf. Aber Brot backe ich hier und da auch selbst, das war deshalb nicht mein vorrangigster Wunsch.
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Interessante Diskussion.
Zum Thema Regional: Auf unserem Wochenmarkt kann auch auch lesen/fragen, von wem es kommt. Aber es gibt 2 Haken an der Sache:
1. Wir haben Großbauern, die ihr Obst und Gemüse aus ganz NRW zu uns karren und das dann unter ihrem Namen verscherbeln (nix regional, da ewig mit dem LKW transportiert)
2. Der Wochenmarkt in meinem kleinen Städle ist Dienstag und Freitags von 8-12

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Grundsätzlich unterstelle ich hier niemanden etwas. Ich unterstelle auch nicht, dass schwangere Frauen per Definition zuverlässig sind. Ich sehe Menschen zunächst neutral an, die mir im Laufe der Zeit dann durch ihre Arbeitsweise zeigen in welche Richtung sie tendieren. Ihr seht das wahrscheinlich anders... ist auch ok so.
Ich möchte mein Verständis von "Zuverlässigkeit" an zwei Beispielen verdeutlichen.
Heute morgen musste ich eine Abiturprüfung abnehmen. Ein Teil der Prüfungskommission kam zu spät zur Prüfung. Keine Entschuldigung oder Sonstiges. Hat wahrscheinlich Kinder zum Kindergarten gebracht --->unzuverlässig, weil keine Benachrichtigung
Ein anderer Teil der Prüfungskommission kam zu einem Prüfungsvorgespräch in der letzen Woche zu spät. Musste wahrscheinlich ebenfalls die Kinder zum Kindergarten bringen. Keine Entschuldigung oder Sonstiges. Hat sich aber noch einen Kaffee vom Bäcker holen können und 5Minuten im Flur Privatgespräche führen können ----> unzuverlässig, das Prüfungsgespräch wurde bereits wegen dieser Person verschoben und dann so etwas
Alles nette Leute... ich habe aber eine andere Einstellung zur Arbeit und erwarte das auch von meinen Kollegen.
Was sonst! Andere Gründe für das Zuspätkommen gibt es natürlich nie!
Ich will natürlich nicht, dass der Eindruck entsteht, dass dieses Verhalten tolerierbar wäre. Ich selbst mag das überhaupt nicht. Aber automatisch davon auszugehen, dass es um Kinderbetreuung geht, zeigt Dein Schubladen-Denken. Und ja: Damit unterstellst Du etwas!!
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Oder pflegebedürftige Angehörige....Oder ein risikoreiches Hobby....Oder eine psychische Erkrankung....
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Wer sagt, dass eine schwangere Frau keine ausreichende Arbeitsleistung erbringt?
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Danke, dass es dieses AGG oder was das ist gibt! Ansonsten würden sicher viele junge Lehrerinnen auf der Straße stehen. Nach Kinder und Erziehungszeiten wird ihr dann anschließend die mangelnde Berufserfahrung angekreidet und die Planstelle verweigert.
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Ein Lehrerin, die in Mutterschutz und Elternzeit geht ist also unzuverlässig? Na prima.
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Gut, lassen wir die Wortklauberei und gehen auf den Kern der Sache zurück: Wenn ich bei der Einstellung solche unzulässigen Fragen formuliere (und sei es nur als Umschreibung) und daraufhin rechtlich zulässig (meinetwegen:) angelogen werden muss, bin ich das A***loch und nicht die Bewerberin, die ich gezwungen habe, so zu reagieren.
Einfacher ist es aber, der Bewerberin die Schuld zu geben

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Ich sehe das Problem auch nicht: Dann fällt sie halt ne Weile aus. Na und? Wenn ein Mann sich beim Mountainbike-fahren den Rücken bricht und mehr als ein Jahr ausfällt (junger Kollege, direkt nach UPP) ist das auch stemmbar. Keiner ist unersetzlich!
Schmidt So lange Männer Frauen der Lüge bezichtigen, wenn sie etwas nicht erwähnen, das keinen was angeht, ist das leider ein Männer gegen Frauen-Problem.
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Du meinst "gute" in deinem Sinne.
Ich würde nie jemanden fest einstellen, der so etwas nachweisbar verschwiegen hat. Langfristig wird sich so ein Verhalten auch eher nachteilig auf die Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt auswirken. Irgendwann wird sich jeder Chef, Direktor etc. denken "Vielleicht ist sie schwanger und sagt nix; nehme ich lieber den Mann.".
Das ist bereits so! Genau wegen dieser Haltung sind Frauen gezwungen, so zu agieren!
Wahnsinnig interessant, dass hier nur Männer (aber natürlich nicht alle!) dafür plädieren, dass das Verschweigen ein Problem ist.
Das habe ich mir auch gedacht!
Wenn ich die Wahrheit sage werde ich (vielleicht) nicht eingestellt, deshalb lüge ich? Komische Einstellung.
Als Schulleitung will ich einen vernünftigen Schulbetrieb aufrechterhalten. Wenn ich zu diesem Zwecke jemanden einstelle, der mich belügt und so dafür sorgt, dass ich das gleiche bzw. ein noch nervigeres Problem (blockierte Stelle und Wegfall mitten im Schuljahr) habe, dann ist es sicher nicht unverständlich, dass ich mich verarscht fühle und zu dieser Person nur schlecht ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Eine Planstelle würde diese Person an meiner Schule nicht bekommen. Wenn diese Person hingegen mit offenen Karten spielt und es ansonsten passt (was ja hier offenbar der Fall ist), würde ich versuchen, sie auf einer anderen Stelle, vielleicht erst mal als Vertretung, unterzubringen. Nur für die zu besetztende Stelle fehlt dann eben ein Qualifikationsmerkmal (die Verfügbarkeit).
Man merkt, dass hier ein Mann spricht, der noch nie wegen seines Geschlechts benachteiligt wurde. Was genau ist so vertrauensbrechend daran, wenn eine Frau in der begrenzt möglichen Zeit, die ihr zur Verfügung steht, schwanger wird? Meine Güte, sie ist für einige Jahre weniger einsetzbar. Das muss kein Schulleiter mit seinem Privatvermögen auffangen. Anschließend ist sie für viele Jahre eine vollwertige Kehrkraft. Dieses Rumgeeiere von wegen, man kann keine Rücksicht auf schwangere Frauen nehmen, da man sonst den Schulbetrieb nicht aufrecht erhalten kann: Lachhaft! Frauen bekommen Kinder. Und sie sind danach vielleicht eine Zeitlang nicht immer voll einsetzbar. So what? So ist das im Leben. Wer soll denn sonst die Kinder bekommen? Oder wollt ihr Männer hier mir damit sagen, dass Frauen nichts auf dem Arbeitsmarkt verloren haben?
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In meinem Bereich lief die PE genauso ab wie OBAS und Ref, nur ohne benotete UBs, ohne diese Prüfung in Bildungswissenschaften und nur ein Jahr. Alles andere war gleich. Sie haben gemeinsam das Seminar besucht, saßen in den gleichen Kursen etc.
Ich hatte damals auch PEler im Kurs. Das wusste man aber nur anhand der Namenslisten, die dort den Status vermerkt hatte und aus persönlichen Gesprächen.
Weißt Du schon, an welchem ZfsL Du landest?
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Irgendwann musst Du eine Entscheidung treffen.
Meine ganz persönliche Meinung: Ich würde den Quereinstieg am BK machen. Niedlich 5.-Klässler werden zu ätzenden 8.-Klässlern, wenn ich mal an mich selbst zurückdenke...
Aber nur Du selbst, kannst das entscheiden.
Am BK ein großer Vorteil Deines Fachs Informatik: In der Regel haben die S. sich bewusst für diese Richtung entschieden. Das kann man für das Gymnasium nicht unbedingt behaupten. Auch Mathe ist da mäßig beliebt. Es kann frustrierend sein, wenn man selbst sein Fach mag, die Schüler aber zum großen Teil kaum begeistern kann.
Bei Mathe kann es am BK allerdings ähnlich sein: Man unterrichtet womöglich im beruflichen Gymnasium Gesundheit oder in der Arbeitsvorbereitung Fachrichtung Soziales. Erfahrungsgemäß ist dieses Klientel nicht unbedingt Mathe-affin. Kein Wunder, wenn ihnen alle Welt immer klar macht, dass Mathe-Unwissen gesellschaftsfähig ist, aber das ist OT.
Dein Alter KANN eine Hürde für das BK sein, muss es aber nicht. Insgesamt kommt es wohl stark auf das Auftreten und die Persönlichkeit an.
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Im Grunde will der TE das alles doch gar nicht hören, sondern nur, dass wir ihm beipflichten, dass nur die Seiteneinsteiger die Schule retten können, man aber dieses Genie einfach verkennt. Alle grundständigen LuL sind in diesem verkorksten System sowieso prima aufgehoben, da sie ein bescheuertes Studium und ein idiotisches Ref hinter sich haben. Würde die Schul-Welt mal auf den TE hören, wäre das Abendland gerettet.
Sorry, aber davon habe ich schon zu viele hier und im RL kennengelernt. Diese Sorte meide ich daher in der Regel.
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Bei wem hast Du Dich vorab informiert? Hast Du das schriftlich? Berufserfahrungen werden erst NACH Studienabschluss anerkannt.
Eine PE bei fehlender Berufserfahrung ist doch ok. Danach kannst Du direkt OBAS machen. Dauert genauso lange wie bei anderen, die eben die Berufserfahrung vorweisen können. Ist sogar ein Vorteil: Du gehst schon Seminar- und unterrichtserfahren in OBAS. Das ist mega nützlich.
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