Der SL sagt, alle Lehrkräfte müssen bei jeder Konferenz dabei sein. Was zu Folge hat, dass man dann immer noch 2 Stunden Arbeitsfahrt zusätzlich hat an Konferenztagen.
Wo steht das im Gesetz, dass Unterrichtsvorbereitung vorgeht?
Also wenn sich der Richter das nicht vorstellen kann, wird er ja den Eltern recht geben. Dann hätte ich den Krieg verloren. Ich hätte jetzt gedacht, dass ein Gesetzt gibt indem steht: Bei Vollzeit beträgt die Unterrichtsvorbereitungszeit x Stunden pro Tag, Elternarbeit 1 Stunde, etc. Und dass dann die Zeiten gemixt werden können, wenn woanders gerade weniger zu tun ist. Dann hätte ich ja gut erklären können, dass durch Digitalunterricht der Aufwand immens gestiegen ist. Und das Eintüten, Dokumentieren, Scannen, etc. der Klassenarbeiten mir nicht mehr zeitlich möglich ist. Außerdem soll man ja zu Hause bleiben möglichst. Evtl. ist ja sogar die Corona-Eindämmung wichtiger als der Weg zur Post. Irgendwo bei diesen Punkten sehe ich Hoffnungen - aber kein Gesetz.
Was erwartest Du denn von Deinem Dienstherren? Dass er pädagogische Arbeit in Minuten festlegt? Und wenn deine Minuten x für das Gespräch mit den Schülern (du redest mir hier zu viel von Eltern, das ist nicht Deine Zielgruppe!) aufgebraucht sind, unterbrichst Du im Satz und sagst: Hab Feierabend. ?
Setze Dir selbst Prioritäten und kommuniziere mit Deinen Schülern! Nicht so viel mit den Eltern.
Deine 2 Stunden Fahrtweg pro Tag sind übrigens Dein Privatvergnügen. Du kannst auch näher an die Schule ziehen, dann minimiert sich Dein Fahrtweg.
Ansonsten wurde ja schon alles gesagt: Krieg verloren, Anklage von Eltern....was für eine absurde Vorstellung Deiner Berufstätigkeit. Du solltest mal in Dich gehen, welches Bild Du von Deinem Gegenüber hast. Vielleicht rühren die Probleme mit den Eltern bei Dir auch aus Deiner voreingenommenen Art, dass Du irgendeinen Krieg gegen sie führen musst. Da musst Du dringend professioneller werden.
