plattyplus: Du definierst in Deinem Entwurf Stundenziele. Wenn Du schlau bist, hast Du sie so formuliert, dass man sie auch überprüfen kann. Sind sie erreicht, hast Du den Lernerfolg erzielt. Dass die Ziele sich natürlich aus den Lehrplänen generieren, ist selbstverständlich.
Somit wäre ein Kriterium für Referendare: Schüler erreichen durch meine ausgewählte Methodik und Didaktik das vorgegebene Lernziel. Und meines Wissens steht das doch auch in den Handlungsfeldern drin.https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/LAu…ncurriculum.pdf Ist hier doch ziemlich genau beschrieben, was Du leisten sollst.
Denk Dir gern noch weitere aus. Genaue Checklisten a la: "Toleranz eingehalten" halte ich bei der Arbeit mit Menschen für Unsinn.
Ich weiß, dass sich Leute mit schlechten Erfahrungen gern am gesamten Ref reiben. Aber das ist nicht so. Wie mit allem steht und fällt es mit den beteiligten Personen. Ich war immer super in Mathe, bis ich einen Lehrer bekam, der es mir verleidet hat. Am Ende habe ich das Gymi abgebrochen. Ich könnte jetzt immer diesen Lehrer ins Feld führen, aber ich habe meinen Weg trotzdem gemacht.
Wie ich schon sagte: Es kommt darauf an, was man daraus macht. Du kannst gern Frontalunterricht zeigen, hast damit vielleicht mehr Wissen in die Schüler gestopft, aber damit die anderen zu erreichenden Ziele nicht erfüllt (siehe in der Verlinkung Kompetenz 2, 3 und 4). Deine Note würde daher eher schlecht ausfallen.