Beiträge von Sissymaus

    Ein Quereinstieg für FH Absolventen ist in NRW am BK in deinem Fach nicht möglich. Du benötigst einen Universitätsabschluss. Also hast du nur die Möglichkeit des Deiteneinstiegs, wenn du nachstudierst. Dann würde ich aber direkt Lehramt nachstudieren. Wie es in einigen Jahren mit dem Quereinstieg aussieht, weiß keiner.

    Also, solche Prognosen sind immer schwierig. Das kann regional sehr unterschiedlich aussehen. Irgendwo müssen ja die ganzen Maurer, Fliesenleger etc ausgebildet werden, aber das wird sich auf einige Schulen (evtl. Bezirks/Landesfachklassen) konzentrieren. Unsere Bauabteilung ist winzig und bald sicher ganz zu, aber das kann an anderen Schulen auch anders aussehen. Dir würde eine Stelle reichen, auf die sich kein grundständiger Lehramtler bewirbt und schon bist Du drin, egal wie die Prognosen aussehen.

    Wenn Du jetzt den Master machst und zusätzlich BiWiss dazu machst, dann bist Du eigentlich eher ein grundständiger Lehramtler.

    Wichtig wäre es nun auch zu wissen, von welchem Bundesland Du denn nun eigentlich sprichst.

    Info aus meinem Seminar:
    Da die Reihe selbstständig und ohne Hilfe erarbeitet werden muss, ist es nicht möglich, eine gezeigte Reihe nochmal in der UPP aufzugreifen, da dann bereits eine Beratung stattgefunden hat.

    Siehe auch hier: Hinweise zur Prüfung KLICK
    Zitat von Seite 12:
    Schriftliche Arbeit als eigenständige Prüfungsleistung
    Die Schriftlichen Arbeiten im Rahmen der Staatsprüfung müssen als Einzelarbeitangefertigt werden. Da die Schriftlichen Arbeiten Ihre eigenständige Leistung sind (wie
    Sie auch schriftlich versichern), verbieten sich Beratungsgespräche darüber mit IhrenAusbilderinnen bzw. Ausbildern aus Seminar und Schule von selbst.

    Dies gilt für die schrifltiche Arbeit und dementsprechend für die ganze Stunde. Ich wäre damit vorsichtig!

    sally-ann: Gute Idee! Danke! Das mache ich!

    SteffdA: Stimmt! Ist nur bei der Abwicklung eines Blechteils (in dem Fall ein Schrägzylinder) nicht anders möglich. Bei dem Zusammenbau des Modells kann ich allerdings andere Lösungsansätze erwarten. Das hat dann mit Fingerfertigkeit zu tun.

    Ich stelle sowieso fest, dass ich fast zu früh zu "perfekt" bin :( Alle bescheinigen mir, dass der Entwurf und die Stunde bereits UPP-reif sind. Dabei hab ich noch 6 Besuche. Der Aufwand war jetzt schon wirklich hammermäßig! :(

    Danke für Eure Anregungen. Es ist allerdings so, dass alle das gleiche Modell basteln. Es ist daher nicht nötig, dass groß erläutert wird. Die Methode "Einer bleibt- der andere geht" halte ich auch für die beste.

    Es wird aber wahrscheinlich auch so sein, dass ich den ersten Teil der Doppelstunde zeige. Der UB ist also dann schon vorbei. Jedenfalls erscheint mir der Einstieg in die Partnerarbeit mit Planung der Handlungsschritte etwas gehaltvoller als die Ausstellung!

    Hat jemand eine Idee?

    Ich habe in 1 WOche einen UB. In der Stunde basteln die Schüler ein Modell eines Bauteils. Es ist alles super geplant, Einstieg, Tafelbild...Aber die Präsentation macht mir Sorgen? Das ganze wird in Partnerarbeit erledigt! Also gibt es 12 Modelle. Wie soll ich das präsentieren (lassen)? Ich hab an eine Art Ausstellung gedacht, wo die Schüler ihre Modelle angemessen darstellen und evtl erläutern. Hat jemand noch eine andere zündende Idee??

    Die Schüler sind im 1. Ausbildungsjahr eines technischen Berufs. Also Sek II.


    Zwar Off-Topic, aber: Ab wann ist das gültig? Unsere Referendare werden aktuell noch bei jedem Unterrichtsbesuch benotet (erst letzte Woche wieder). Vor kurzem wurde doch erst geändert, dass nur noch ganze Noten gegeben werden dürfen.

    Eigentlich gibt es nachher eine Vornote, die von den beiden Fachseminarleitern gemeinsam auf Basis der gesamten Ausbildungszeit gegeben wird. Das schließt die UBs ein. Trotz alledem hat mir meine FL beim letzten Besuch (es war der 3. von 6) eine Note gesagt.

    Ich bin weder Primarstufe, noch hab ich das Fach Deutsch, aber beim Lesen der Fragen sind mir folgende Dinge in den Sinn gekommen:

    Was haben die Fragen 3, 7, 13, 14 mit dem Thema "Literatur" zu tun?
    Wer kann einfach so mal eben skizzieren, wie man eine Unterrichtsstunde plant?
    Wer möchte diese Fragen alle öffentlich im Internet beantworten oder einer völlig fremden Person per PN zusenden?
    Wer hat die Zeit, diese Fragen zu beantworten? Eine Ein-Satz-Antwort ist bei keiner Frage möglich.

    Ich würde die Umfrage nochmal überdenken und neu konzipieren.

    Ich will keine weitere Kritik üben, sondern mal interessiert nachfragen: Wie verhält es sich mit den Familien, wo die Kids bereits ein Notebook haben? Machen die da auch mit?
    Und: welche Lern-Programme setzt Du da ein? In welchen Fächern wird mit dem Notebook gearbeitet? Ich kann mir irgendwie gar nicht so recht vorstellen, wie das im Schulalltag funktioniert.
    Ich unterrichte am BK und da sind Klassen, die wirklich viel mit dem PC arbeiten (CAD). Trotzdem gibt es oft und immer wieder Phasen wo ohne PC gerechnet, geschrieben, präsentiert und diskutiert wird. Ist das an einer SekI Schule dann nicht "verführerisch", die Kleinen vor das Lernprogramm zu setzen und als Lehrer die Kids wurschteln zu lassen? Für mich sind zB die CAD-Phasen eher "Ausruhphasen", da dort selbstständig gearbeitet wird und ich nur zwischendurch Hilfestellung leiste.

    Trifft auf NRW zu:

    Ich habe einige Leute im Seminar, die erst nur die Pädagogische EInführung gemacht haben und nun die OBAS machen. Sie hatten zuerst auch zu wenig SWS für ein 2. Fach und haben an der Uni ihrer Wahl (da war auch die Fernuni Hagen dabei) einige Scheine nachgeholt. Dann war OBAS möglich. Ich denke nicht, dass das ein Problem ist.

    Trotzdem musst Du natürlich erst einmal eine Stelle als Seiteneinsteiger haben. Da siehts ja an den Gymnasien derzeit nicht so rosig aus, da es genügend grundständige LAs gibt.

    Viel Erfolg weiterhin.

    Sissymaus, wie kommt man denn zu 6 Klassenleitungen? Da haben andere Kollegen dann keine Klasse, oder!?

    Anscheinend, aber die wahrscheinlich in anderen Abteilungen. Leider sind wir in der größten Abteilung (Metall) die wenigsten Kollegen mit den meisten Schülern. Alle Kollegen machen bereits Überstunden und trotzdem sind die Schüler zu wenig beschult. Es fehlt an allen Ecken und Kanten der Nachwuchs. Außerdem sind wir eine Bündelschule: Hat die Abteilung Elektro zB Überhang, wirkt sich das auf die ganze Schule aus. :( Ich schätze, dass es dabei dann zu solchen Konstellationen kommt.
    Das mit den 6 KLs ist nicht übertrieben: Gestern noch sprach ich dem betreffenden Kollegen.

    Ich bin in der OBAS: Mit 3 Klassenleitungen. Also quasi während des Refs. Ohne Ermäßigungsstunden oder so. Da andere Kollegen 6 KLs haben und das in betreuungsintensiven Klassen wie Werkstattjahr etc finde ich das ok. Ansonsten läuft es bei uns so wie beim Pausenclown: Freundlich die Kollegen fragen und 1 abgeben und schon ist der Batzen verteilt. Ich wüsste nicht, dass das irgendwo geregelt ist.

    Hallo Flowerpower,
    gibt es bei dir im Seminar auch Leute, die eine pädagogische Einführung gemacht haben? Würde auch gerne diesen Weg gehen- ob mit nachstudieren, Vertretungsstelle oder sonstwie. Habe es leider so studiert und bin der Meinung, dass ich als Lehrer glücklicher wäre. Mache mir aber Sorgen, da ich da noch grün hinter den Ohren bin. In welchen Regionen kann man sich denn mit zwei beruflichen Fachrichtungen bewerben? Fertigung könnte ich mir auch vorstellen. Kennste Regionen w die suchen (gerne auch als PN) (oder jemand anderes)?


    Als ich anfangs im Seminar war (bevor ich mein Studium aufgenommen habe), waren dort viele mit Päd. Einführung. Meist war das Problem, dass das vorherige Studium nicht mehr als ein Fach hergab, so dass OBAS nicht möglich war. Manchen war der OBAS-Weg zu steinig, da die VErbeamtung nicht mehr drin war (aus Altersgründen) und es auch unwichtig war, ob man sich nachher auf Funktionsstellen bewerben kann. Die Leute waren teils über 50 und hatten in ihrem Leben meist schon für 2 gearbeitet. Geld war da eher weniger das Problem.

    Die Leute mit einem Fach haben dann aber z.T. einfach während der PE an der Uni einige SWS nachgeholt (teilweise an der Fernuni) und voilà: das 2. Fach und die OBAS waren möglich.

    Es ist aber mit FH-Abschluss anders als mit einem Uni-Abschluss: Wirst Du als FH-Absolvent eingestellt, kannst Du entweder die PE oder die Maßnahme nach dem hier erwähnten Erlass machen. Der Erlass bedeutet dann aber zwingend Studium mit anschließender OBAS. Ich hab nämlich einen im Seminar, dem hätte nun auch die PE gereicht, er kommt aber nicht mehr raus und muss nun den ganzen Lehrproben-Kram machen. PE ist nicht mehr möglich. Er ärgert sich nun, da er zuerst einfach mit PE eingestiegen ist, 1 Jahr unterrichtet hat und dann vom Schulleiter zu der FH-Maßnahme "aufgefordert" wurde.

    Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, den Master Maschinenbau nachzuholen, statt noch im Bachelor Sachen nachzuholen?
    Bei mir stand übrigens in der Prüfungsordnung auch serh viel mehr drin, als ich gemacht habe, aber das staatliche Prüfungsamt hat das aufgrund des Erlasses nicht mehr gefordert, sondern lediglich das oben genannte zur Auflage gemacht. Dazu gehörte auch die DIdaktik des Faches, aber ich durfte mir EW und Berufspäda "klemmen". Das hab ich jetzt in der OBAS gemacht. Ich habe also dank des Erlasses an der Prüfungsordnung der Uni vorbei studiert. Ich denke, dass das wirklich vom jeweiligen Sachbearbeiter abhängt.

    Zitat

    Glaub mir, ich habe mich sehr lange mit Prüungsämtern, den Lehrerausbildungszentren der Unis etc abgemüht.


    Glaub mir: Ich auch! Und wurde, wie gesagt, vielfach falsch beraten! Genauso wie meine Kommilitonen in der gleichen FH Maßnahme. Einige SEs sind sogar vor Gericht gegangen und haben Recht bekommen. Die mussten dann nicht mal mehr die Didaktik machen.
    Und ich habe definitiv Leute kennengelernt, die 3 Module zuviel gemacht haben. Diese Scheine wollte das staatliche Prüfungsamt nie sehen! Ich habe die 3 Module gar nicht erst gemacht und auch so meinen Schein fürs 1. Staatsex bekommen.

    Zitat

    Mit dem FH-Diplom kann man das 1. Staatsexamen nur mit dem Master machen.


    Davon abgesehen, dass ich das jetzt grad nicht verstehe (Master und Staatsex sind 2 völlig verschiedene Dinge; ich denke aber ich weiß, was Du meinst!), ist das so nicht ganz richtig. Vor dem aktuellen Erlass gab es bereits 2, die dann ausgelaufen sind. Im ersten (nach dem ich das Ganze absolviert habe) war von Master noch keine Rede. Da war der Weg: 2. Fach + Didaktik nachstudieren, damit 1. Staatsexamen, dann OBAS. Das Ding wurde auch nochmal verlängert.

    Im Folge-Erlass hieß es: Master nachstudieren, dann OBAS. Was auch meiner Meinung nach logischer ist, denn so ist man einem "normalen" SE gleichgestellt, der mit einem Uni-Abschluss in die OBAS geht, also Diplom oder Master. Er hat von Didaktik etc auch noch nichts gehört. Deshalb verstehe ich zB nicht, warum Du Didaktik nachstudiert hast. Es kann sein, dass das umsonst war. Wir wurden an der Uni auch vielfach falsch beraten und einige haben sehr viel mehr studiert, als notwendig.

    Der dann folgende Erlass und der damit jetzt aktuelle ist wortgleich dem vorigen, außer dass eben der Geltungszeitraum angepasst wurde.

    Außerdem steht in beiden "Master-Erlässen" immer der Punkt: WENN eine Einstig ins Staatsex noch möglich ist, sollte das gemacht werden. Siehe Punkt 6 der Erlasses. Wobei mir gerade auch beim nochmaligen Durchesen des Punktes 6 die Antwort geliefert wird:
    (sinngemäß) Voraussetzungist die Anerkennung des FH-Abschlusses als Teil der ersten Staatsprüfung....
    Da die Anerkennung der Abschlüsse 2011 oder so eingestellt wurde, war das natürlich nicht mehr möglich. Schade, hätte Dir viel Arbeit erspart ;)

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