Beiträge von TwoEdgedWord

    Bisher war es ja so, dass man als Vollzeitler alle Stunden bezahlt bekommen hat, wenn man über der Bagatellgrenze war (also für 1.-3. nix, ab 4. Stunde auch die 1.-3. Stunde bezahlt).

    Weiß jemand, wie diese Regelung angepasst werden soll? Mehr als eine Vertretungsstunde pro Monat schaffen bei uns eigentlich alle TZ, und damit würde die neue Regelung ja sinnlos. (Abgesehen von vielleicht ein paar seltenen Fällen)

    Und das Konzept sieht vor, dass Arbeitsanweisungen richtig und vollständig sein sollen? Wow. Ansonsten braucht man solche Konzepte doch gar nicht. Distanzunterricht ist kein Dauerzustand, warum sollte man hier Zeit für eine Konzepterarbeitung verschwenden?

    Einige Schulen haben solche Konzepte, weil sie es für ihre konkrete Situation für sinnvoll halten (nicht alle arbeiten an einer Berufsschule...). Und danach hatte ich gefragt.

    [...]

    Was genau stört dich da so?
    [...]

    Dass 5-7 Klässler damit nicht klarkommen. Um eigenständig arbeiten zu können müssen die ganz genau wissen, wo sie nachschauen müssen (an einer(!) Stelle) und wie sie ggf. Ergebnisse abgeben. Und das müsste im Untericht auch einige Male geübt werden.

    Ansonsten sind sie halt doch wieder auf Eltern angewiesen (die das aber ggf. auch nicht können).

    Ich meinte weniger die technischen Möglichkeiten sondern eher sowas Konzeptionelles wie

    • Wissen alle SuS, was von ihnen erwartet wird
    • Wissen alle LuL, welche Formen von Distanzunterricht vorgesehen sind
    • Wird den SuS und LuL das dafür notwendige Wissen systematisch beigebracht
    • Gibt es sowas wie eine einheitliche Linie, auf die sich SuS und Eltern verlassen können
    • etc.

    unabhängig von der Technik.

    Bei uns gibt es das nicht, und von Mails über Chatnachrichten bis zu Videokonferenzen (und sogar totstellen) ist alles dabei. Als Schüler und Elter würde mich das einigermaßen anfressen, wenn jeder Lehrer da was eigenes backen würde.

    Ich hatte früher einmal 5 Bugstunden, die dann in 5 Jahren je eine Deputatstunde verringert haben. Lang her.

    Ja Feiertag, Ferien, Fortbildung oder auch eigene Krankheit bedeuten keine Überstunden. Sonst wären es noch einige mehr gewesen.

    Kennt jemand für NRW die Regelung, in welchem Zeitrahmen solche "Bugstunden" erstattet (Geld oder Deputatsreduzierung) werden müssen? Ich hab was von einem Jahr im Kopf, bin aber im Moment zu doof die Quelle zu finden.

    Die Welt berichtet, dass das Schulministerium übliche Vorgehensweisen (Vorrang des Erziehungsanspruchs, Dreiklang von erforderlich, wirksam, verhältnismäßig, etc) und Ratschläge der Polizei (Deeskalation) zusammenfasst. Garniert mit drei Verweisen auf migrationskritische Artikel (die Welt stellt ja nur fest/ fragt ja nur ...). Nunja.

    Hallo,

    ich nutze auch das Modell von Chemikus und rechne mit 1800 Stunden Arbeitszeit pro Jahr, d.h. etwa 45 (± X saisonale Belastungsvariation) Stunden pro Woche bei ca. 40 Schulwochen. Im Vorfeld buche ich schon mal bekannte Veranstaltungen (Unterricht inkl. Vor-/Nachbereitung, Konferenzen, Korrekturphasen (mit Erfahrungswert), Projekttage etc.) ein. Das mache ich für jede Woche individuell ein halbes Jahr im Voraus. Dann kann ich sehen, was jede Woche noch zur individuelle Arbeitszeitverteilung übrigbleibt und was noch in der unterrichtsfreien Zeit zu leisten wäre, und danach plane ich dann meine restlichen Dienstpflichten.

    Klassenfahrten habe ich bisher nicht wirklich einberechnet, weil mir kein vernünftiger Wert eingefallen ist: Nur meine Unterrichtsstunden wären sicherlich zu wenig, 5*24h sind es offensichtlich auch nicht, 45h rechnerischer Durchschnitt für eine Woche erscheint mir auch unterbewertet.

    Daher die Frage: Was haltet ihr für eine plausible Arbeitszeit? Es geht nicht um Mehrarbeit, sondern nur darum, wie viele von den 1800 Stunden für die Klassenfahrt draufgehen, arbeitszeitrechtliche Aspekte werden hier auch nicht berücksichtigt.

    Grüße

    TeW

    Hallo,

    angestoßen durch einen Blogpost von Herr Rau möchte ich mal fragen:

    • Gibt es an euren Schulen Konzepte (über die individuellen Vorstellungen Einzelner hinaus), wie digitale Heftführung aussehen sollte? Damit ist nicht der technische Teil gemeint, also wie Arbeitsblätter, Texte etc. verteilt und eingereicht werden. Sondern vor alle, wie man digitale Möglichkeiten jenseits des Papierheftes sinnvoll nutzt.
    • Werden diese Konzepte und die dazu benötigten Arbeitstechniken im Rahmen von z.B. Lernen lernen o.Ä. vermittelt? In welcher Klassenstufe? Habt ihr öffentliches Material, das sich zum Teilen eignet?
    • Kennt ihr Literatur, die sich damit auseinandersetzt (nochmal: abseits der rein technischen Fragen)? Hier speziell für Schüler, allgemeines digitales Wissensmanagment ist in der SI wohl etwas verfrüht.
    • Ist es eurer Meinung nach Aufgabe der Schule, das beizubringen?

    Zwar arbeite ich in einem anderen Bundesland, finde aber die Tatsache, dass diese Statistiken für alle zugänglich sind, sehr befremdlich.

    Wenn man solche Statistiken erhöbe, um dann Schulen, die besonders betroffen sind, zu unterstützen, gäbe es nichts auszusetzen. So jedoch ist das richtig übel, da diese Veröffentlichung einem Pranger gleichkommt.

    Sehe ich ähnlich. Einige SLs werden wohl versuchen, die Schrauben noch ein bisschen fester anzuziehen und zu viele Kollegien werden es mit sich machen lassen.

    Es wird hier ja immer behauptet, dass die Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke richtig war und zu keiner Strompreiserhöhung geführt hat.

    In dem Artikel liest sich das ganz anders, besonders in der aktuellen Dunkelflaute.

    https://m.focus.de/finanzen/um-un…_260558159.html

    Deutsche Stromerzeuger unterlaufen Absprachen mit Bundesnetzagentur

    Wie die Bundesnetzagentur berichtet, sind die deutschen Betreiber von Braunkohle- und Steinkohlekraftwerken ihren Verpflichtungen aber über mehrere Tage nicht nachgekommen und haben an der Energiebörse wesentlich geringere Strommengen angemeldet. Die Betreiber von Gaskraftwerken sprangen nun nicht – wie politisch von Bundesregierung und Netzagentur gewollt – in die Lücke: Sie lieferten ebenfalls viel weniger Strom als üblich.

    Das bedeutet, dass große Energiekonzerne, die nicht nur Kraftwerke betreiben, sondern zugleich auch Strom liefern, an der sich abzeichnenden Versorgungslücke mit den hohen Preisen verdienen, die sie vorher selbst verursachen.

    Die Bundesnetzagentur hat Untersuchungen angekündigt, wir werden sehen ...

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