Spickzettel im Heft - wie ahnden?

  • Ich bin wohl zu müde...


    Kann mir jemand erklären, wo der Widerspruch zwischen Paulchens Vorgehen und der Hessischen Verordnung liegt?


    Paulchen handelt doch laut 4., oder nicht ?(


    Gruß, Remus

    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen - HEnRy vAn dyKe

  • Nana, man sollte es schon Julie überlassen, worauf sie sich lieber stützen will, nicht wahr? Schließlich ist sie im Referendariat, da orientiert man sich vielleicht doch lieber am Direktor als an Schulgesetzen. Und solche Gesetze kann man auch uminterpretieren. Sie kann auch den Spickzettel übersehen haben; vielleicht war der Spickzettel auch kein Spickzettel, sondern ein Merkzettel beim Lernen.


    Zitat

    Bei Unklarheit über den Umfang der Täuschungshandlung wird die Wiederholung der Arbeit angeordnet.


    Klingt logisch, aber wie soll das gehen, wenn die anderen Schüler die Arbeit schon geschrieben haben und damit verraten können, was in der Arbeit behandelt wurde? Dürfte man auch eine komplett neue Arbeit schreiben lassen?


    Ich lese außerdem:


    Zitat

    Wird eine Täuschungshandlung erst nach Abschluss der Leistung festgestellt, ist entsprechend zu verfahren.


    Dieser Passus geht zwar davon aus, dass man die Täuschungshandlung erst hinterher festgestellt hat, aber auch, dass sie eindeutig als solche erkannt wurde, was in Julies Fall nicht gegeben ist.


    Also kommt der Passus vorher zum Tragen?


    Hm, Julie soll mal so handeln, wie es ihr selbst am wenigsten schadet, ohne dass sie dabei irgendein Gesetz überschreitet.

  • Paulchen,


    dein

    Zitat

    "während"

    der Arbeit Hervorheben nennt man in Frankreich "Couper les cheveux en quatre", was bedeutet "ein - sehr dünnes - Haar noch mal in vier teilen -
    will sagen: eigentlich Unpraktikables herbeireden.


    Wo hast du das "während" in der Verordnung gefunden?


    Warum berufst Du Dich gleich auf Stufe 4, wenn 3 Möglichkeiten vorangestellt sind ?


    Juliet:
    Was, wenn die clevere Kleine nun sagt, du hättest das Blatt da reingelegt?
    Was, wenn sie erklärt, sie habe gar nicht gewusst, das dein Blatt da drin lag? Sie müsse es bestimmt Tage vorher dort vergessen haben.


    @ viele:


    Bin doch über euer "dem-Direx-auf's-Maul-Schauen" irritiert -egal was euer pädagogisches Bewusstsein oder Vorschriften hergeben. Kann man so als Vorbild zu Eigenverantwortung, demokratischem und rechtsstaatlchem Verhalten erziehen?


    Wenn ihr euch in - fast - normalen Zeiten mit 25 - 30 schon so verhaltet, kann macher verstehen, dass sich 22-jährige Täter in Diktaturen auf "Befehlsnotstand" berufen haben.


    Ihr klagt zu so vielen hier, wir unmöglich die Referendarszeit ist. 25 A-4 Druckseiten U-Vorbereitung. Verabredet euch doch mal per PN und führt als Gruppe Gespräche mit den Verantwortlichen. Es wird doch die eine oder andere mutige Sprecherin geben. Muss ja nicht jeder können.



    Grüße, VdW

  • VanderWolke:
    mein "während" bezog sich darauf, dass in allen Punkten von "Beendigung des Leistungsnachweises" die Rede ist. Ich kann das nur beenden, wenn ich gerade dabei bin etwas zu verfassen. Ich mag mich irren ...


    Auf Punkt 4 beziehe ich mich deswegen, damit den Schülern von vorneherein klar ist, woran sie mit mir sind. Ich will wissen, was die Schüler selbst können und nicht, wie gut sie abschreiben können. Was macht ihr denn, wenn ihr Schüler erwischt, die beim Nachbarn abschreiben? Ich schaue mir das einmal, zweimal an (man kann als Schüler ja den Blick nicht über die vollen 45 Min. auf dem eigenen Blatt fixieren), dann bekommt der Schülöer eine Mahnung und wenn dann nochmal ein Blick nach nebenan folgt, gibt's ne "6". Dabei ist es auch egal, was der Schüler gerade bearbeitet und ob das Spicken am Anfang oder am Ende des Tests passiert. In einer solchen Situation käme ich ja auch nicht auf die Idee, Teilbereiche des Leistungsnachweises noch gelten zu lassen.


    Ich denke wir sind uns alle einig, dass man den Spicker nicht einfach übersehen darf und jeder für sich eine entsprechende Reaktion finden muss. Diese mag beim einen mehr, beim anderen weniger schmerzlich für den Schüler ausfallen.
    Dabei sollte man aber immer noch die eigene Autonomie im Auge behalten und nicht nach anderer Leute Mund reden, bzw. handeln.

  • Van der Wolke hat Recht: Finden sich in einem Gestzestext nacheinander graduell zunehmend abgestufte Möglichkeiten spricht man von einer lexikalischen Ordnung. Das heißt, erst sollte erwogen werden, ob Punkt 1 ausreicht, dann ob...


    Bei einem Spickzettel kann man ja nun genau abwiegen, wofür er eingesetzt werden konnte. Deswegen ist das erwogene Vorgehen von Juliet vollkommen korrekt.


    Beim Abschauen ist es schwieriger. Ich weiß nicht, beim wievielten Mal ich den Schüler erwischt habe. Deswegen gibt es bei mir ähnlich wie bei Paulchen eine Ermahnung, dann wird die Arbeit abgenommen und mit ungenügend bewertet. Das Abschauen ist m.E. auch eine schwerwiegendere Täuschung, da Ermahnung und Ausschluss von der Arbeit auch die Mitschüler in der Konzentration stört.


    Richtig und wichtig ist, dass wir auch in der Ausbildungssituation - egal durch wen - uns nicht zu Rechtsbeugungen hinreißen lassen. Bei Zweifeln oder Ermessensspielräumen, die zugunsten der Schüler ausgelegt werden, halte ich es aber für unangemessen, sich einen offenen Schlagabtausch mit einem Vorgesetzten zu liefern, wenn dies nicht auf Kosten des Lehrers passiert (z.B. Zurücknehmen einer getroffenen Entscheidung, die mit Autoritätsverlust des Kollegen einhergeht).

    Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

  • Timm,


    tut mir leid. Das fett Zitierte verstehe ich nicht. Stehe ich auf dem berühmten Schlauch? Fehlt da vielleicht ein Wort?


    Zitat

    Bei Zweifeln oder Ermessensspielräumen, die zugunsten der Schüler ausgelegt werden, halte ich es aber für unangemessen, sich einen offenen Schlagabtausch mit einem Vorgesetzten zu liefern, wenn dies nicht auf Kosten des Lehrers passiert (z.B. Zurücknehmen einer getroffenen Entscheidung, die mit Autoritätsverlust des Kollegen einhergeht).


    Und noch eine Frage.: Drückt dieser Spruch dein Lehrer- bzw. Erziehungsverständnis aus? Identifizierst du dich damit ? Trägst du ihn als Fahne im täglichen Kampf vor dir her?


    Zitat

    Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.


    Deine Beiträge gefallen mir gut - dieser Spruch nicht. Beides passt für mein Gefühl nicht zusammen.


    Gruß, VdW

  • Langsam wirds lächerlich...


    Möglichkeiten 2. und 3. sprechen von "Beendigung" sowie "anteilige Bewertung". Dies ist nicht mehr machbar, da ja nicht unbedingt klar ist, wann der Spicker das erste mal konsultiert wurde. Ab da hätte die Arbeit nicht mehr weiter geschrieben werden dürfen. Das führt in aller Regel auch zu einer 6, da große Teile nicht bearbeitet sind.


    Ein Spicker ist klar "vorsätzlicher Betrug", im Gegensatz zum verzweifelten Blick auf des Nachbars Heft. Daher ist Punkt 4 völlig gerechtfertigt, zudem es sich scheinbar nicht um eine gravierend wichtige Arbeit handelt.


    Zum "dem Direx aufs Maul schauen": Genau darin liegt ein Argument für die Verbeamtung. Ich kann es mir erlauben, mich vom Rektor nicht beeinflussen zu lassen. Ich bin Beamter und der Rektor ist nicht mein disziplinarischer Vorgesetzter. Ein Referendar hat diesen Schutz noch nicht.


    Zum Diktaturvergleich: Godwins Gesetz schon auf Seite zwei der Diskussion? Und dann werfen wir auch noch gezielt "@viele" die Gnade der späten Geburt ins Rennen? Ei, warum hab ich nur den Eindruck, dass da jemand vordringlich provozieren will?

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  • dies thema ist ja atemberaubend.
    im heft lag ein merkblatt, das die lehrerin ausgegeben hatte.
    für den erfolg bei der arbeit hat es wohl keine rolle gespielt. die arbeit ging für das mädchen daneben.
    hätte sie denn einen duden auf dem tisch liegen haben dürfen?
    hätte sie die lehrerin etwas fragen dürfen (so als joker)?
    wie hoch wäre der gewinn gewesen wenn die arbeit geklappt hätte?
    was wäre passiert, wenn die lehrerin ihr den zettel gegeben hätte und dazu gesagt hätte: merkblätter bitte nicht im heft liegen lassen. du brauchst es noch.
    wenn ich das richtig mitgelesen hab, würde der direktor etwa so verfahren.

    • Offizieller Beitrag

    Jetzt wird es doch etwas lächerlich-
    Juliet hat konkret gefragt, was sie unternehmen soll- und sie hat nochmal gute Vorschläge und Rückendeckung bekommen.
    Ich fände es ausgesprochen ungerecht, wenn hier eine ernstgemeinte Frage zu einem Scharmützel über Signaturen verkommt.
    Und just my two cents zu der "überaus neuen" Anregung, man sollte sich doch zu Gruppen zusammenschließen und mal mit dem Vorgesetzen reden- das kann nur jemand sagen, der vom Ref nicht wirklich Ahnung hat.
    Ja, es gab Vorstöße, Vorschläge, Vorhaltungen- vor dem Examen kann man sich sicher sein, dass das die Note und die Beurteilung runterzieht.
    Unser Seminarsprecher hat nach dem Examen seitenweise Eingaben gemacht- ist alles in Ablage P gelandet.
    Bei milder gestimmten Schulleitern bekommst du zu hören:"Lehrjahre sind keine Herrenjahre" oder "Das Beamtentum muss man sich halt verdienen", sehr schön ist auch die verständnisvolle Variante:" Aber das Referendariat wird doch sowieso gerade reformiert."
    Lg, Hermine


  • Nun, wenn ein Lehrer eine sach- und fachgerechte Entscheidung in einem gewissen Spielraum trifft und sie wird anschließend vom Direktor zugunsten des Schülers aufgehoben, kann dadurch evtl. seine Autorität beschädigt werden. Das finde ich nicht mehr hinnehmbar.


    Meine Signatur soll eine Art "memento mori" des Lehrers sein. Aber bitte, jeder mag sie für sich selbst interpretieren und seine Rolle reflektieren. Ich sehe da keinen Widerspruch zu meinem Verhalten gegenüber Schülern.


    Aber danke für die insgesamt netten Worte.


    Hermine: Sonst fast immer mit dir d'accord. Aber das Beamtentum verdient man sich bestimmt nicht dadurch, indem man das Recht beugt, um sich vor möglichen Nachteilen in der Ausbildung zu schonen. Allerdings war zumindest in der Ausgangsfrage dieses Problem nicht direkt angesprochen.

    Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.

    Einmal editiert, zuletzt von Timm ()

  • Bevor hier der Thread wegen Ausuferns geschlossen wird, möchte ich mich nochmal bei allen für die Antworten bedanken.


    Das hat im übrigen auch nix damit zu tun, dass ich irgendjemandem nach dem Mund reden will oder so. Das Referendariat ist eine Ausbildung, das heißt, dass ich es gerade lerne, Lehrerin zu sein. Ich wollte erstens wissen, welche rechtlichen Möglichkeiten habe (da Ferien sind und ich privat keine BASS besitze) - das habe ich hier erfahren, super!! - und zweitens wie i
    hr diese Rechtsgrundlagen für euch üblicherweise auslegt. Ich denke, dass solche fälle ja wohl häufiger vorkommen.
    Darum erkundige ich mich jetzt auch noch, wie meine Kollegen an meiner Schule sowas handhaben würden. Es ist übrigens eine Privatschule, daher hat der Schulleiter noch einen etwas anderen Stellenwert. Ich denke, es ist schon wichtig, dass eine Schule oder Fachschaft in solchen Dingen an einem Strang zieht. Leider ist das bei uns nicht wirklich üblich, sondern nur Grüppchenweise.


    Ich denke, dass ich die betroffene Aufgabe nicht werten werde und diese demnach auuch gar nicht korrigieren. Ich schätze, dass die Arbeit damit um ca. eine Note - von einer 4 auf eine 5 - abrutschen würde. Die Schülerin hat in der letzten Arbeit eine 2 geschrieben und ohne Kommentierung ihrer Leistungen in der betreffenden, 30% zählenden Aufgabe wird sie - zu unrecht - denken, dass ihre Leistungen in dieser Aufgabe gut gewesen sind und sich über die versaute Arbeit ärgern. Das ist Sinn der Sache.´#Ich habe mich aber auch schon gefragt, was ich mache, wenn sie behauptet, sie wisse nichts von dem Zettel. Es steht schließlich kein Name darauf. Sie könnte sogar behaupten, jemand wolle sie ärgern und habe den Zettel in ihr Heft gelegt... na, mal sehen.


    Nochwas, irgendwer hat sich hier über über ihre Situation lamentierende Referendare aufgeregt. Ich kann nichts in dieser Richtung hier finden. Sicher beshcwere ich mich nicht darüber, in meiner Handlung von den an meiner Schule üblichen Verfahrensweise "eingeschränkt" zu sein. Wie gesagt, ich bin in der Ausbildung -


    Übrigens habe ich mir tatsächlich gestern überlegt, mich in einem der Ref-Frust-threats mal auszuheulen, sehe davon aber nun wohl lieber ab
    ;)


    Viele liebe Grüße,
    ich wollte wirklich keine disharmonien auslösen,
    Juliet

    Traue jemandem etwas zu und er wird sich darum bemühen, diesem Vertrauen zu entsprechen. (Don Bosco)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Juliet, du kannst, wenn du das möchtest, den thread übrigens selber schließen als threadstarterin - einfach auf das Schloss-symbol unter dem thread klicken.

    WE are the music-makers, and we are the dreamers of dreams,
    World-losers and world-forsakers on whom the pale moon gleams
    yet we are the movers and shakers of the world for ever, it seems.

  • Hallo,


    ich finde es interessant, wie streng ihr alle reagieren würdet. Das entspricht unseren Alltagserfahrungen nicht. Ihr jungen und besonders engagierten Lehrer würdet also massiver handeln, als die Vorschriften das vorsehen oder doch zumindest mal möglich machen.


    Meine Tochter hatte mal einen Spickzettel im Arbeitsheft vergessen. Weil sie ihn nicht gebraucht hatte und deshalb nicht mehr dran dachte, ihn rauszuziehen. Sie fragte mich, was sie denn nun tun solle, also, ob sie zum Lehrer gehen und beichten solle.


    Ich fragte meine Eltern nach ihrer Meinung. Mein Vater meinte, so etwas würde er übersehen. Meine Mutter erzählte, dass sie gerne Spickzettel korrigiere, aber dann liegen lasse. Die Kinder seien mit zwei Wochen zittern genug bestraft.


    Das Heft samt unkommentiertem Spickzettel kam zurück. Die Gefühle meiner Tochter für diesen Lehrer grenzten fortan an Heldenverehrung. Sie war sich sicher, dass er den Zettel gesehen hatte.


    Da die meisten Kinder mit Spickzetteln hantieren, denke ich mal, dass die meisten Lehrer so reagieren. Sonst gäbe es ständig Theater um solche Vorfälle.


    Im "Lernen-lernen-Seminar" von Herrn Endres wird das Anfertigen von Spickzetteln gelernt. Mein Sohn darf für seine Uni-Klausuren teilweise bis zu 4 DIN A 4-Seiten Spickzettel mitbringen. Nur handgeschrieben müssen sie sein. Sonst fällt der Trainingseffekt weg.


    Eine als ultra-streng bekannte Lehrerin hatten wir mal, die machte, wenn sie jemanden beim Mogeln erwischte, einen Strich unter die Arbeit und konfiszierte das Teil. Wenn dann der Teil der Arbeit unter dem Strich deutlich schlechter war als der drüber, gab es eine Sechs. Sonst passierte gar nichts.


    Grüße Enja

  • Zitat

    Enja schrieb am 30.12.2005 10:27:
    Ihr jungen und besonders engagierten Lehrer würdet also massiver handeln, als die Vorschriften das vorsehen oder doch zumindest mal möglich machen.


    Hm. Also, wenn ich die in diesem Thread zitierten Passagen aus der BASS (für NRW) und den Hessischen Vorgaben richtig verstanden habe, ist das von den meisten Kollegen hier beschriebene Handeln vorschriftenkonform.


    Bei den beschriebenen Fällen von heldenhaftem Handeln fehlt mir, offen gestanden, die Berücksichtigung der Perspektive der anderen Schüler. Lasse ich den Spickzettel unter den Tisch fallen - ob das überhaupt geht, steht da ja noch auf einem anderen Blatt -, so bestrafe ich zwar nicht den spickenden Schüler, dafür aber die Schüler, die auf ein solches Hilfsmittel verzichtet haben.

    Einmal editiert, zuletzt von philosophus ()

  • Zitat

    ...wie streng ihr alle reagieren würdet.


    Genau, Enja: würdet


    Deine zahlreichen persönlichen Erfahrungen legen zumindest nahe, dass Leute, die Spicker weitgehend ignorieren, zum Einsatz dieser Zettel geradezu ermutigen.


    Ich für meinen Teil hatte das Problem noch nicht selber, möglicherweise weil allen klar ist, dass bei mir ein Täuschungsversuch keine Bagatelle ist...


    Gruß,
    Remus


    PS:
    Mein "Spruch" stammt aus einem anderen, derzeit abgeschalteten Forum - und er erklärt möglicherweise eine Menge komische Beiträge dort... 8)

    Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen - HEnRy vAn dyKe

  • es ermutigt nicht zum gebrauch von hilfsmitteln, es verfeinert den gebrauch.

    Zitat

    so bestrafe ich zwar nicht den spickenden Schüler, dafür aber die Schüler, die auf ein solches Hilfsmittel verzichtet haben


    woran willst du erkennen, dass sie keine hilfsmittel eingesetzt haben? daran dass du sie nicht "ertappt" hast?
    ist nur das gedächtnis als hilfsmittel erlaubt?
    warum dürfen es nicht notizen sein?
    ich muss mir ständig notizen machen und einträge im kalender.
    an komplizierte dinge erinnere ich mich oft gemeinsam mit meiner frau.
    zusammenarbeit ist auch illegal?
    ich sehe unterschiede zwischen zusammenarbeit, teamarbeit einerseits und
    andererseits geistigem diebstahl, ergebnisse von anderen als eigene ausgeben oder ergebnisse erfinden und als forschung ausweisen.

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