prüfungswiederholung oder erweiterungsfach?

  • Meine Frage an Referendare und Lehrer aus Bayern: Hab gerade mein 1. Staatsexamen für das Gymnasium in Deutsch und Geschichte bestanden, allerdings nicht besonders rühmlich: Gesamtnote 2,9


    Die Überlegung ist jetzt, ob ich die Prüfungen zur Notenverbesserung wiederhole oder doch lieber noch Sozialkunde als Erweiterungsfach hinzunehme. Was denkt ihr, bringt mir im Hinblick auf Planstelle und Verbeamtung letztlich mehr?


    Ich würde mich über Einschätzungen und Tipps sehr freuen,
    Anne

  • Also an deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich ins Ref, zur Zeit werden die Leute gebraucht, was aber nicht mehr so lange anhalten dürfte. Also weder Notenverbesserung noch Erweiterungsfach halte ich im Moment für sinnvoll. So schnell wie möglich fertigwerden, bevor die Pensionswelle zu Ende ist, ist die Devise.


    Das zweite Staatsexamen zählt ja auch 1:1 zur Examensnote, da kann man viel rausreißen. In meinem Studienseminar haben drei Mitreferendare die Erweiterungsprüfung in Sozi während des Refs gemacht. Mir wäre es zu stressig gewesen, aber es ist doch irgendwie machbar. Wenn es mit der Stelle nichts wird, könntest du immer noch erweitern.

    • Offizieller Beitrag

    ist eine erneute Prüfung zur Notenverbesserung überhaupt möglich ? Mich wundert das, denn bestanden ist immerhin bestanden.


    Ich dachte, eine zweite Chance gibt es nur beim Durchfallen ?(

  • Zitat

    Original von gingergirl
    Also an deiner Stelle würde ich so schnell wie möglich ins Ref, zur Zeit werden die Leute gebraucht, was aber nicht mehr so lange anhalten dürfte.


    So wie ich das sehe und wie das auch an meiner Schule kommuniziert wird, sind die Tage, in denen dringend Lehrer gesucht werden, gezählt.
    In genau zwei Jahren macht der letzte G9 Jahrgang Abi, dann ist der Doppeljahrgang weg und der größte (!) Lehrermangel erstmal überwunden.
    Mit anderen Worten: anne83 wird frühestens genau dann mit dem Ref fertig, wenn eben nicht mehr alle eingestellt werden.
    Ich würde deshalb zur Notenverbesserung raten.


    Friesin:
    Ja, in Bayern kann man einmal zur Notenverbesserung antreten. Ich kenne aber keinen persönlich, der das gemacht hat. Eigentlich waren alle einfach nur froh, dass es vorbei war.

  • Ich kenne Leute, die zur Notenverbesserung angetreten sind: Einmal um 0,02 (!) verbessert, die zweite hat sich sogar noch verschlechtert. Sich das verflixte Examen mit all seinen Unwägbarkeiten noch einmal anzutun, viel Zeit zu verlieren und dann vielleicht doch mit leeren Händen dazustehen, halte ich nicht für sinnvoll.
    Ich denke, jedes Jahr/Halbjahr, das man später dran ist (gerade hinsichtlich der Situation ab 2011) verschlechtern die Chancen.

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