Au-Pair- eine gute Idee?

  • Hallo,ihr!


    Ich brüte gerade über einer Frage: Au-Pair sinnvoll als Kinderbetreuung und zur allg Entlastung?
    Wie ich drauf komme?
    Ich beschreibe mal den Ist-Zustand...
    Obwohl schon 36 Jahre alt,bin ich erst ein Jahr im Beruf. Hab es andersrum gemacht:Erst Kinder,5 Jahre Vollzeit daheim und dann mit Kids Ref und gleich danach feste Stelle an einer Oberschule,unterrichte D u Englisch. Habe etwas mehr als eine halbe Stelle,da meine Kids erst 5 u 7 J sind u ich nach dem Horrorstress Ref die Belastung runterfahren wollte.
    Meine Tochter geht noch 1 Jahr in den KiGa,wird dann eingeschult u nach den Ferien ist mein Sohn in der 2.Klasse.
    Mein Sohn wird dann an 3 Nachmittagen bis 15.30h in der Schule betreut,meine Tochter geht an 3 Nachmittagen zu einer Tagesmutter bis zur Einschulung. Danach hat sie ja auch Schulbetreuung an 3 Tagen bis 15.30.
    Klingt erstmal ausreichend,da ich ja "nur" eine halbe Stelle habe. Aber ich habe eine Fahrzeit von je 40min und wir haben sehr oft nachmittags Helferkonferenzen,Dienstbesprechungen,Elternkrisengespräche u an einem Nachmittag unterrichte ich selbst bis 15.30.
    Das heißt, es wird zeitlich ggf eng. Ab und an kann mein Mann die Kids auch beaufsichtigen,da er mit einem Geschäft selbstständig ist. Aber eben auch nicht dauernd.
    Und ich möchte irgendwann die Stundenzahl auch hochstufen schon allein weg den Rentenansprüchen später.
    Ach ja,Hort o.ä gibts hier nicht. Wir wohnen auf dem Land.
    Daher kam ich auf die Idee eines Au-Pairs....da hätten wir immer jm da der die Kids betreut,wenns spät wird in der Schule oder wenn auf dem Schreibtisch ein Mega Stapel Arbeiten liegt o wenn ich privat Termine habe oder einfach auch mal Zeit für mich möchte. Außerdem könnte das AuPair ja auch im Haushalt kl Arbeiten übernehmen.
    Platz hätten wir genug, hinten im Haus ist die alte Junggesellenbude meines Mannes mit SZ,WZ u kl Bad. Damit hätte das AuPair genug Platz u man käme sich morgens im Bad nicht ins Gehege.
    Laut einer Internetseite wären die Kosten ok. Sie wären ähnlich wie die Summe,die wir jetzt der Tagesmutter für 15h/Woche zahlen.
    ABER....man hätte dann 7 Tage die Woche jm Fremdes im Haus. Einen gewissen Durchgangsverkehr bin ich gewöhnt,da wir über dem Geschäft/Büros meines Mannes wohnen und v 7.30 -18h Betrieb ist. Aber eben ab 18h ist Ruhe u Sonntags sowieso. So ist Familienzeit mit Ausflügen oder auch mal gammeln. Aber mit AuPair müsste man ja dann irgendwie immer Programm machen...oder beim Familienurlaub wäre das AuPair ja auch dabei. Einerseits super,dann könnte man auch MAL Erwachsenenprogramm machen, aber man wäre dafür nie allein als "richtige" Familie...und die Familienurlaube sind mir bisher sehr wichtig,da wir im Alltag wenig richtige Privatsphäre und Ruhe haben...
    Weiß selbst nicht, ob ich die Idee gut finde oder nicht....


    Wie findet ihr das unter den gegebenen Umständen?
    Oder hat jm vielleicht sogar Erfahrung mit AuPairs??


    1000 Dank u LG

    • Offizieller Beitrag

    Meine Erfahrung ist nur, dass ich Au-Pair war und sollte ich jemals Kinder haben, schwebt die Idee in der Luft.


    Nur soviel: "Programm" musst du nicht anbieten.. Genauso muss das Aupair nicht in den Urlaub. Du darfst das arme Mädel nicht einfach so in der Zeit vor die Tür setzen aber ihr könnt vereinbaren, dass sie selbst Urlaub hat oder eben das Haus hütet, ich war alleine auch mal geblieben.
    Klar ist aber immer jd da. Und das muss man auch schon bewusst einbinden, Au-Pairs sind hauptsächlich da, um die Sprache zu lernen, sie brauchen also Kommunikation..
    Das heisst aber auch nicht rund um die Uhr Betreuung.


    Chili

  • Huhu!


    Danke für deine flinke Antwort!
    Was macht den ein AuPair,wenn es nichts mit/für die Gastfamilie macht??
    Wir wohnen sehr ländlich...man könnte auch sagen " in der Pampa." ;)
    Kein Kino,Theater,Disco im Ort....alles etwa 20km entfernt. Öffentliche Verkehrsmittel verkehren tags so lala. Stündlich geht ein Zug in eine Kleinstadt in der es das alles gibt. Aber eben nur tags,der letzte Zug trudelt um 21h ein. Straßenbahn,Ubahn gibts nicht,Busse verkehren zu Schulzeiten.
    Dafür haben wir die ostfriesischen Inseln,Wattenmeer usw vor der Tür.
    Aber für ein junges Mädel eben wenig Programm.
    Mit dem Fahrrad könnte sie in den Ort kommen,das sind 5km. Dort gibts Eisdielen,paar Klamottenläden,Buchladen,2-3 Kneipen,Arzt,Bank,Supermarkt,Restaurants,1 Fitnessstudio...
    Hm....wahrscheinlich würden wir bei der extremen Landlage eh kaum eine AuPair finden? Hab bisschen gegoogelt u viele wollen in die Stadt.


    LG


    P.S:Vielleicht wäre ein junges Mädchen Vorort,d Babysitten möchte besser?

  • hallo,


    ich kann dir leider auch nicht mit Erfahrung dienen. Ich habe aber dieselben Gedankengänge, wie du, können ja mal gemeinsam weitergrübeln ;)


    Nachteile:
    - Unser Problem ist, dass unsere Wohnung zu klein ist, für eine weitere Person. Da hast dus natürlich besser, mit extra-Whg. Wir müssten noch ein Zimmer anmieten...
    - du hast praktisch noch ein Kind an der Backe. Klar nimmt man das Mädel zu Ausflügen mit, schaut, dass sie ein paar Gleichaltrige kennenlernt, hilft ihr, sich zurechtzufinden.
    - die Richtlinien sind streng, vieles dürfen sie nicht machen, nur 6 Stunden am Tag arbeiten, 30 insgesamt. Du hast dann jemanden, der die Kinder von der Kita/ Schule abholt und mal mit ihnen ins Schwimmbad geht.
    - wenns schlecht läuft und das Aupair sehr unsicher und ungeschickt ist, hast du Angst, sie mit den Kiddies alleinzu lassen. (ginge mir so, hier in der Stadt...)
    - will ich wirklich eine hübsche Französin in meiner Wohnung rumschlappen haben? :P
    - es ist nicht gerade billig, beteiligt ihr euch am Flug, die ganzen Versicherungen, Vergütung etc.


    Vorteile:
    - wenn man sichs gut einteilt, kann man endlich mal wieder mit dem lieben Gemahl abends weggehen oder die Kinder mit dem Aupair am Samstagmorgen in die Wüste schicken.
    - wenn man sich gut mit dem Mädchen versteht, kann es wie eine große Schwester für die Kids sein und gemeinsamer Urlaub sogar nett.
    - flexibler als eine Babysitterin/ "Mietoma", die eher mal abspringen


    Vielleicht findest du jemand Netten, der/die gerne ans Meer möchte? gibt doch bestimmt Reiterhöfe in der Nähe oder was anderes, was speziell jemanden interessieren könnte... einen Versuch wäre es wert? Nur wie gesagt: die Tagesmutter wird sie dir kaum ersetzen können.

  • ... ach wenn ich auf den Vermittlungsseiten so rumlese, finde ich die Idee immer besser "...die Hobbys meiner Mama sind Yoga und Blumenwachsen" sweet :)

  • Huhu,Pausenbrot!


    Du hast wohl recht...es wäre nicht annähernd ein Ersatz für eine Tagesmutter.
    Und ein drittes Kind möchte ich nicht...ich möchte eine Entlastung und keine Belastung. Babysitter für Sa abends haben wir meistens. WENN wir mal was zu zweit planen,passen Oma u Opa gern auf.Arbeiten aber noch,daher kein Babysitting im Alltag.
    Also was ich so im Netz gefunden habe, waren die Kosten etwa so:
    250-35o Euro Taschengeld,Sprachkursbeteiligung v 50 Euro und Versicherung ( was Minimalbeträge sind)...also lege das bei etwa 400 Euro.
    Für die Tagesmutter bezahlen wir auch 400-450 Euro. Preislich also nicht teurer.
    Und ja...ne fesche 20 jährige will ich auch nicht hier herumhüpfen haben. :P


    Hm...tendiere im Moment eher zu ner Babysitterin mit festen Zeiten.


    LG

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