• Arbeitet jemand aktuell mit Karibu? Werde das in einer 1. Klasse tun und habe das Gefühl, dass die Fibel eher unbekannt ist. Hat aber in meinem Fall rein formal gepasst, da einige Anforderungen gegeben waren, silbenbasiert, die Förderschullehrerin kann es gut für die zu fördernden Schüler benutzen usw. ABC der Tiere war auch in der Auswahl, aber hat z.B. bei der Aufmachung nicht gepunktet. Wie kamt ihr bei Karibu damit klar, dass erstmal nur die "Piloten" eingeführt werden, war das förderlich oder anfangs erst mühsam, weil man nicht so schnell zu Wörtern zusammensetzen kann?
    Wäre über einen kleinen Austausch dankbar, falls jemand hier aktuell damit arbeitet oder dies tun wird.
    Die Suche habe ich schon bemüht und ein bißchen gestöbert.
    Karibu

  • Wir arbeiten bereits im dritten Jahr mit Karibu und sind damit sehr zufrieden. Es ist für uns kein Problem, dass zuerst die Vokale eingeführt werden, das haben wir vorher auch so gemacht. Man kann zwar anfangs noch keine Wörter zusammensetzen, aber sobald man die ersten Konsonanten hat, geht es umso schneller.


    An Karibu gefällt uns besonders die Silbenmethode, das war einer unserer Haupt-Auswahlgründe. Außerdem ist es vom Niveau her nicht zu anspruchsvoll - wir haben eine Schülerschaft, die zum Großteil einen DaZ-Hintergrund hat und mit einer etwas geringeren Progression gut zurecht kommt.


    Wir kombinieren die Karibu-Arbeitshefte aber noch mit der Konfetti-Buchstabenkartei. Das bedeutet, dass etwa nach dem vierten Konsonanten die Kinder beginnen, sich die Druckbuchstaben selbstständig zu erarbeiten.

  • Hallo,
    wir sind nun auch im dritten Jahr mit Karibu und ebenfalls zufrieden. Die Silbenmethode, wie sie im Karibu angeboten wird, eignet sich m.E. insbesondere auch für schwächere Schüler, ohne dass die stärkeren ausgebremst werden. Die Schwierigkeit des Wortmaterials steigt kontinuierlich an. Uns gefällt auch das aktive Arbeiten beim Lesen gut (Piloten markieren, Silbenbögen setzen), deshalb würden wir immer die Verbrauchsmaterialien anstelle der Leihfibel anschaffen. Einzelne Rechtschreibphänomene werden schon früh nebenbei angesprochen, so dass die Kinder sie in der 2. Klasse schon kennen. (Doppelte Mitlaute, Auslautverhärtung, Ableitung a -> ä...)
    Natürlich gibts auch Dinge, die nicht soooo toll sind, aber das hat man wohl bei jeder Fibel. (Ich find z.B. dass das Material zu den Vokalen am Anfang etwas dünn ist, aber vielleicht liegt das daran, dass unsere Schüler eben Förderschüler sind und da einfach mehr Input brauchen. Außerdem finde ich schade, dass Kari und Bu nicht in die Fibelgeschichten eingebunden werden und das Anlautlied ist so gar nicht nach meinem Geschmack).
    Aber alles in allem wirklich eine Fibel, die auch Schwächere mitnimmt!

  • Danke für Eure Rückmeldungen. Wir haben auch die Verbrauchsmaterialien und nicht die Leihfibeln, ist sonst mit dem Markieren usw. ja nicht so sinnvoll.
    "

    Zitat

    Die Silbenmethode, wie sie im Karibu angeboten wird, eignet sich m.E.
    insbesondere auch für schwächere Schüler, ohne dass die stärkeren
    ausgebremst werden

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    Das war das Ziel der Fibelauswahl (Inklusionsklasse). Toll, wenn sich das auch in der Praxis bisher eher so gezeigt hat.
    Habt ihr viel mit dem UFO (also mit dieser Anlautkarte) arbeiten können?

  • Wir arbeiten viel und intensiv damit, parallel zu den Buchstabeneinführungen. Die Kinder kommen gut mit dem Ufo klar und das lauttreue Schreiben klappt so bei den meisten Kindern recht schnell.

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